{"id":494479,"date":"2025-10-13T04:06:11","date_gmt":"2025-10-13T04:06:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/494479\/"},"modified":"2025-10-13T04:06:11","modified_gmt":"2025-10-13T04:06:11","slug":"elbvertiefung-der-taegliche-newsletter-aus-hamburg-ja-fuers-klima-nein-zum-grundeinkommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/494479\/","title":{"rendered":"Elbvertiefung: Der t\u00e4gliche Newsletter aus Hamburg: Ja f\u00fcrs Klima, Nein zum Grundeinkommen"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Liebe<br \/>\nLeserin, lieber Leser,<\/strong>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/hamburg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamburg<\/a> hat abgestimmt \u2013 \u00fcber zwei gro\u00dfe Ideen, die<br \/>\nverschiedene Themen, aber \u00e4hnliche Fragen ber\u00fchren: Wie wollen wir in Zukunft<br \/>\nleben, wie viel Ver\u00e4nderung trauen wir uns zu, wie verstehen wir Verantwortung?<br \/>\nSpannend war es gestern Abend, das Ergebnis ziemlich knapp. Jetzt steht fest:<br \/>\nDer Zukunftsentscheid zum Klima war erfolgreich. Hamburg soll schon 2040<br \/>\nklimaneutral werden, nicht erst 2045. Gescheitert ist dagegen der zweite<br \/>\nVolksentscheid zu der Frage, ob Hamburg das bedingungslose Grundeinkommen in einem<br \/>\nModellprojekt testen soll.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Mein Kollege Frank Drieschner war auf der Wahlparty der<br \/>\nInitiative &#8222;Zukunftsentscheid&#8220;, die ihren Triumph, wie er erz\u00e4hlte,<br \/>\n&#8222;professionell und regelrecht zur\u00fcckhaltend inszeniert&#8220; habe. Die Feier im Caf\u00e9<br \/>\nSch\u00f6ne Aussicht in Planten un Blomen habe an eine U-30-Party erinnert, graue<br \/>\nHaare waren kaum zu sehen. Anfangs war die Stimmung angespannt; selbst als um<br \/>\n20.16 Uhr das n\u00f6tige Quorum von 263.000 Ja-Stimmen erreicht war und der Vorsprung<br \/>\nweiter wuchs, warnten die Sprecherinnen Annika Rittmann und Lou T\u00f6llner noch:<br \/>\n&#8222;Es ist noch nicht vorbei!&#8220; Erst als die <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/fdp\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">FDP<\/a> online bereits vor einem &#8222;Kollaps<br \/>\nauf Ansage&#8220; warnte, begann die Initiative zu jubeln. &#8222;In den letzten Wochen,<br \/>\nMonaten und Jahren haben wir alles gegeben&#8220;, sagte Annika Rittmann. &#8222;Wir haben<br \/>\ngezeigt, dass sich die Mehrheit der Hamburgerinnen und Hamburger einen sozialen<br \/>\nund ambitionierten Klimaschutz w\u00fcnscht \u2013 und ein Gesetz verabschiedet, das<br \/>\ndiesen Wunsch Wirklichkeit werden l\u00e4sst.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Auch in der Kampstra\u00dfe im Schanzenviertel, wo die<br \/>\nInitiative &#8222;Hamburg testet Grundeinkommen&#8220; zum Wahlabend geladen hatte, war die<br \/>\nStimmung zun\u00e4chst ausgelassen. Mein Kollege Christoph Twickel war dort. Als um<br \/>\n18.40 Uhr die Wahlbeteiligung bekanntgegeben wurde \u2013 43 Prozent! \u2013 brach Jubel<br \/>\naus, erz\u00e4hlte er. Dann verfolgten alle gebannt die Balkendiagramme auf\u00a0<a href=\"http:\/\/wahlen-hamburg.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">wahlen-hamburg.de<\/a>\u00a0\u2013<br \/>\ndoch die Richtung war fr\u00fch klar: Zuspruch fand die Idee des <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/grundeinkommen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Grundeinkommens<\/a> vor<br \/>\nallem in den inneren Stadtvierteln, auf St. Pauli, der Veddel, in der Neustadt und in Teilen<br \/>\nWilhelmsburgs. In den \u00e4u\u00dferen Bezirken hingegen nahm die Zustimmung sp\u00fcrbar ab<br \/>\n\u2013 je weiter vom Zentrum, desto gr\u00f6\u00dfer die Skepsis. Warum diese Initiative<br \/>\nscheiterte? &#8222;Wir haben viele R\u00fcckmeldungen bekommen, dass unser Vorschlag etwas<br \/>\nkompliziert ist&#8220;, sagte ein Aktivist. Einer der zentralen Begriffe des<br \/>\nGesetzentwurfs lautet &#8222;negative Einkommenssteuer&#8220; \u2013 ein Konzept, mit dem viele<br \/>\nvermutlich wenig anfangen konnten.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0ZON<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Elbvertiefung \u2013 Der t\u00e4gliche Newsletter f\u00fcr Hamburg<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Erfahren Sie aus der Redaktion der ZEIT, was in Hamburg wichtig ist \u2013 pr\u00e4gnant, pers\u00f6nlich und pointiert, jeden Werktag um 6 Uhr.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a><br \/>\n     zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Zukunftsentscheid dagegen sendet ein starkes Signal,<br \/>\nweit \u00fcber Hamburg hinaus. Die Menschen wollen Klimaschutz und sie wollen Tempo,<br \/>\ntrotz \u2013 oder gerade weil \u2013 sich auf Bundesebene ein klimapolitischer<br \/>\nR\u00fcckschritt abzeichnet. Jetzt liegt der Ball beim Senat. Die Umsetzung des<br \/>\nKlimaentscheids wird ein Kraftakt, sicher. F\u00fcr die Wirtschaft, die Verwaltung, f\u00fcr uns<br \/>\nalle. Und es ist mit Widerstand zu rechnen, wie das knappe Ergebnis zeigt. Umso<br \/>\nwichtiger sind nun klare und verl\u00e4ssliche politische Signale. Die Politik muss<br \/>\nden Auftrag ernst nehmen \u2013 und zeigen, dass Hamburg bereit ist, Verantwortung<br \/>\nzu tragen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Eine ausf\u00fchrliche Einordnung des Zukunftsentscheids lesen Sie <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2025-10\/volksentscheide-hamburg-klimaschutzgesetz-grundeinkommen-ergebnisse?&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> in der Analyse von Florian Zinnecker.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ich w\u00fcnsche Ihnen einen sch\u00f6nen Tag!\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Ihre<br \/>\nAnnika Lasarzik<\/strong>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wollen Sie uns Ihre<br \/>\nMeinung sagen, wissen Sie etwas, wor\u00fcber wir berichten sollten? Schreiben Sie<br \/>\nuns eine E-Mail an <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2025-10\/mailto:hamburg@zeit.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hamburg@zeit.de<\/a>.\n<\/p>\n<p>        WAS HEUTE WICHTIG IST            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Georg Wendt\/\u200bdpa<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard und Nils Weiland bleiben an der\u00a0<strong>Spitze<br \/>\nder SPD\u00a0<\/strong>Hamburg. Auf dem Landesparteitag im B\u00fcrgerhaus <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/wilhelmsburg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wilhelmsburg<\/a><br \/>\nerhielten sie 89,8 beziehungsweise 78,6 Prozent der Stimmen \u2013 etwas weniger als<br \/>\nbei ihrer Wiederwahl 2023. Auch die drei Stellvertreterinnen und Stellvertreter<br \/>\n\u2013 Schulsenatorin Ksenija Bekeris sowie die B\u00fcrgerschaftsabgeordneten Mithat<br \/>\n\u00c7apar und Alexander Mohrenberg \u2013 bleiben in ihren \u00c4mtern.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Rund 800 Menschen haben in Hamburg mit einer Mahnwache an die <strong>t\u00f6dlich<br \/>\nverungl\u00fcckte Radfahrerin<\/strong> Wanda Perdelwitz erinnert. Am Unfallort an der<br \/>\nVerbindungsbahn in Rotherbaum stellten sie Kerzen auf und schm\u00fcckten ein wei\u00dfes<br \/>\nGeisterrad mit Blumen. Der ADFC Hamburg hatte zu der Kundgebung aufgerufen, um<br \/>\nein Zeichen gegen gef\u00e4hrliche Situationen im Stra\u00dfenverkehr zu setzen. Perdelwitz<br \/>\nstarb bei einem sogenannten Dooring-Unfall \u2013 mehr dazu heute im Thema des<br \/>\nTages.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der neue <strong>Fern- und Regionalbahnhof Hamburg-Altona<\/strong> am Diebsteich soll<br \/>\nerst Ende 2029 und damit zwei Jahre sp\u00e4ter als geplant in Betrieb gehen. Grund<br \/>\nsind Bauverz\u00f6gerungen durch Schadstoffe und Komplikationen am Kreuzungsbauwerk<br \/>\nLangenfelde, wie die Bahn am Freitag mitteilte. Bis zur Verlegung l\u00e4uft der Verkehr<br \/>\nf\u00fcr Fahrg\u00e4ste weiter wie gewohnt \u00fcber den bestehenden Bahnhof <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/altona\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Altona<\/a>.\n<\/p>\n<p>        In aller K\u00fcrze        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>\u2022<\/strong> Werder Bremen hat am Samstagabend das <strong>Nordderby<br \/>\nder Frauen-Bundesliga<\/strong> gegen den HSV mit 2:0 gewonnen, dank zweier<br \/>\nverwandelter Elfmeter von Werder-St\u00fcrmerin Larissa M\u00fchlhaus <strong>\u2022<\/strong> Nach rund<br \/>\neinem Jahr Bauzeit ist die <strong>Umgestaltung des Neuen Jungfernstiegs<\/strong><br \/>\nabgeschlossen \u2013 die Stra\u00dfe an der Binnenalster bietet nun mehr Platz f\u00fcr<br \/>\nFu\u00dfg\u00e4nger und Au\u00dfengastronomie, f\u00fcr Autos gilt Tempo 20, rund 50 Parkpl\u00e4tze<br \/>\nwurden abgeschafft <strong>\u2022<\/strong> Mit einem Senatsempfang im Rathaus er\u00f6ffnet<br \/>\nWissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal heute Abend die <strong>Hamburger Horizonte<br \/>\n2025<\/strong> zum Thema &#8222;\u00dcber Wasser&#8220; \u2013 bei dem Debattenformat diskutieren<br \/>\nForschende und prominente G\u00e4ste \u00fcber wissenschaftliche Erkenntnisse und deren<br \/>\nBedeutung f\u00fcr die Gesellschaft\n<\/p>\n<p>        THEMA DES TAGES            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Marcus Brandt\/\u200bdpa<\/p>\n<p>        &#8222;Als Radfahrer hat man da kaum eine Chance&#8220;        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Tod der Schauspielerin Wanda Perdelwitz hat<br \/>\nHamburg ersch\u00fcttert. Die 41-J\u00e4hrige, bekannt aus der TV-Serie &#8222;Gro\u00dfstadtrevier&#8220;,<br \/>\nstarb am 6. Oktober an den Folgen eines Fahrradunfalls \u2013 ein sogenannter<br \/>\nDooring-Unfall, bei dem Radfahrer gegen pl\u00f6tzlich ge\u00f6ffnete Autot\u00fcren prallen.<br \/>\nDer Crash ereignete sich am 28. September nahe dem Bahnhof Dammtor. Solche<br \/>\nUnf\u00e4lle sind vermeidbar, sagen Experten seit Jahren. ZEIT-Redakteurin Annika<br \/>\nLasarzik hat mit Kirstin Zeidler von der Unfallforschung der Versicherer (UDV)<br \/>\ndar\u00fcber gesprochen, warum die Gefahr untersch\u00e4tzt wird \u2013 und was helfen k\u00f6nnte,<br \/>\nsolche Unf\u00e4lle zu verhindern.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>DIE ZEIT: <\/strong>Frau Zeidler, was ging Ihnen durch den Kopf, als<br \/>\nSie vom Tod der Schauspielerin Wanda Perdelwitz h\u00f6rten?\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Kirstin Zeidler: <\/strong>Es ist immer wieder ersch\u00fctternd, wenn man von so einem<br \/>\nFall h\u00f6rt. Besonders, weil es Situationen sind, die wohl jeder von uns kennt \u2013<br \/>\njemand steigt kurz aus, ein Radfahrer kommt vorbei. Leider sind Dooring-Unf\u00e4lle<br \/>\nin Deutschland schon lange ein untersch\u00e4tztes Problem.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>ZEIT: <\/strong>Sie haben das Ph\u00e4nomen 2020 in einem gro\u00dfen Forschungsprojekt untersucht.<br \/>\nWie oft kommt es zu diesen Unf\u00e4llen?\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Zeidler: <\/strong>Um die aktuelle Entwicklung zu beurteilen, fehlen Zahlen. Dooring-Unf\u00e4lle<br \/>\nwerden nicht gesondert erfasst. Wir haben damals untersucht, welches Risiko<br \/>\ngenerell von geparkten Autos ausgeht, und daf\u00fcr die Beschreibung von mehr als<br \/>\n27.000 Unf\u00e4llen aus Polizeistatistiken ausgewertet. Fast jeder f\u00fcnfte Unfall,<br \/>\nbei dem Radfahrende oder Fu\u00dfg\u00e4nger verletzt wurden, stand im Zusammenhang mit<br \/>\nparkenden Autos. Das sogenannte Dooring \u2013 also das unachtsame \u00d6ffnen einer<br \/>\nAutot\u00fcr \u2013 war mit Abstand das h\u00e4ufigste Problem f\u00fcr Radfahrende, es machte mehr<br \/>\nals die H\u00e4lfte dieser Rad-Unf\u00e4lle aus. Wie hoch dieser Anteil war, hat uns<br \/>\nselbst \u00fcberrascht.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>ZEIT:<\/strong> Warum kommt es zu den Unf\u00e4llen?\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Zeidler:<\/strong> Mir ist wichtig zu sagen, dass ich den konkreten Fall aus <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/hamburg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamburg<\/a> nicht kommentieren m\u00f6chte \u2013<br \/>\naus R\u00fccksicht auf die Angeh\u00f6rigen und weil die polizeilichen Ermittlungen noch<br \/>\nlaufen. Grunds\u00e4tzlich wissen wir aus der Forschung, dass sich an der<br \/>\nInfrastruktur noch viel verbessern lie\u00dfe, um solche Unf\u00e4lle zu vermeiden. Viele<br \/>\nVerkehrsteilnehmende untersch\u00e4tzen das Risiko: Man h\u00e4lt kurz am Stra\u00dfenrand,<br \/>\nist in Gedanken, f\u00fchlt sich sicher \u2013 und genau dann passiert es. Oft reicht<br \/>\nschon ein Moment der Unachtsamkeit. Hier braucht es mehr Aufkl\u00e4rung und<br \/>\nBewusstsein.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>ZEIT:<\/strong> Lassen Sie uns da ins Detail gehen. Was raten<br \/>\nSie Autofahrern?\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Zeidler:<\/strong> Eine einfache, aber sehr wirkungsvolle Ma\u00dfnahme ist der sogenannte<br \/>\nholl\u00e4ndische Griff. Dabei \u00f6ffnet man die T\u00fcr mit der jeweils anderen Hand \u2013 als<br \/>\nFahrer also mit rechts, als Beifahrer mit links. Dadurch dreht sich automatisch<br \/>\nder Oberk\u00f6rper, der Blick geht nach hinten, in Richtung Fahrbahn oder Radweg.<br \/>\nR\u00fcck- und Seitenspiegel zeigen nur einen Teil des Stra\u00dfenraums. Viele<br \/>\nuntersch\u00e4tzen, wie wenig Zeit Radfahrende haben, um zu reagieren: Wer mit 20<br \/>\nkm\/h f\u00e4hrt, braucht rund elf Meter, um zum Stillstand zu kommen \u2013 und das<br \/>\nGehirn etwa eine Sekunde, um \u00fcberhaupt zu reagieren. Bei Pedelecs, die bis zu<br \/>\n25 km\/h erreichen, ist der Bremsweg entsprechend l\u00e4nger.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>ZEIT:<\/strong> Wie k\u00f6nnen sich Radfahrende sch\u00fctzen?\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Zeidler:<\/strong> In vielen der von uns untersuchten F\u00e4lle kam es zu schweren<br \/>\nKopfverletzungen. Ein Helm kann das Risiko deutlich verringern. Deshalb gilt:<br \/>\nbesser immer tragen, auch auf kurzen Strecken. Au\u00dferdem empfehlen wir,<br \/>\naufmerksam zu bleiben \u2013 also zu schauen, ob in parkenden Autos Personen sitzen<br \/>\n\u2013 und, wenn m\u00f6glich, einen Meter Abstand zu halten.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>ZEIT:<\/strong> An vielen Stellen im Stadtverkehr ist der Platz daf\u00fcr aber gar nicht da.<br \/>\nViele Radwege verlaufen direkt neben der Fahrbahn oder eingezw\u00e4ngt zwischen<br \/>\nParkstreifen und Fu\u00dfwegen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wie St\u00e4dte den n\u00f6tigen Platz f\u00fcr ausreichend gro\u00dfe<br \/>\nSicherheitsabst\u00e4nde schaffen und welche weiteren Ma\u00dfnahmen zum Schutz vor Dooring<br \/>\nhelfen k\u00f6nnten, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2025-10\/dooring-unfaelle-fahrrad-unfallforschung-kirstin-zeidler?&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">lesen Sie weiter in der ungek\u00fcrzten Fassung des Interviews auf zeit.de<\/a>.\n<\/p>\n<p>        DER SATZ            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Carmen Palma\/\u200bDIE ZEIT<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>&#8222;Der<br \/>\nKebab-Burger hingegen verhei\u00dft nicht nur doppelten Genuss, sondern auch doppelt<br \/>\nso viel von dem, was die Gesundheitsapostel verdammen.&#8220;<\/strong>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Eine weltweit bekannte Burgerkette macht sich in<br \/>\nDeutschland lokale Fast-Food-Vorlieben zu eigen und kreiert eine Mischung aus<br \/>\nBurger und D\u00f6ner.\u00a0Ob diese Fusion gelungen ist? Der<br \/>\nZEIT-Restaurantkritiker <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/43\/burger-king-hamburg-streetfood-vorlieben-doener?&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Michael Allmaier hat reingebissen<\/a>.\n<\/p>\n<p>                        DARAUF K\u00d6NNEN SIE SICH FREUEN        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das Heine-Haus<br \/>\nHamburg l\u00e4dt anl\u00e4sslich seines 50-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums ein zu <a href=\"https:\/\/heine-haus-hamburg.de\/aktuelles\/jubilaeumsveranstaltung-zu-gast-bei-salomon-heine\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Zu Gast bei Salomon Heine&#8220;<\/a>. Die Schauspieler<br \/>\nBarbara Auer und Hans L\u00f6w f\u00fchren ein literarisch-musikalisches Tischgespr\u00e4ch,<br \/>\neigens f\u00fcr diesen Anlass verfasst von Christian Liedtke. Musikalisch begleiten<br \/>\nKompositionen von Felix Mendelssohn Bartholdy, Clara Schumann und Gioachino Rossini<br \/>\nden Abend.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a href=\"https:\/\/www.hamburger-kunsthalle.de\/de\/termin\/zu-gast-bei-salomon-heine\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Zu Gast bei Salomon Heine&#8220;<\/a>, 16.10., 18 Uhr; Hamburger Kunsthalle\/Werner-Otto-Saal,<br \/>\nGlockengie\u00dferwall 5\n<\/p>\n<p>        MEINE STADT            <\/p>\n<p>                            Barmbeker Kontraste an einem Herbstmorgen            \u00a9\u00a0J\u00f6rn Bullwinkel<\/p>\n<p>        HAMBURGER SCHNACK        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Samstagabend in der U1. Drei Frauen um die drei\u00dfig waren<br \/>\noffenbar touristisch in Hamburg unterwegs. Eine zu den anderen: &#8222;Habt ihr auch<br \/>\nschon Likes?&#8220; Eine Freundin: &#8222;Um welche App geht\u2019s jetzt?&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Geh\u00f6rt<br \/>\nvon Wiebke Nielsen\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Das war die Elbvertiefung, der t\u00e4gliche<br \/>\nHamburg-Newsletter der ZEIT. Wenn Sie m\u00f6chten, dass er t\u00e4glich um 6 Uhr in<br \/>\nIhrem Postfach landet, k\u00f6nnen Sie ihn <\/strong><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/serie\/elbvertiefung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>hier<br \/>\nkostenlos abonnieren<\/strong><\/a><strong>.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Liebe Leserin, lieber Leser, Hamburg hat abgestimmt \u2013 \u00fcber zwei gro\u00dfe Ideen, die verschiedene Themen, aber \u00e4hnliche Fragen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":494480,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[123992,123990,38146,29,2016,26382,61522,30,692,97039,123991,120788,123205,123972],"class_list":{"0":"post-494479","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-annika-lasarzik","9":"tag-annika-rittmann","10":"tag-christoph-twickel","11":"tag-deutschland","12":"tag-elbvertiefung-der-taegliche-newsletter-aus-hamburg","13":"tag-florian-zinnecker","14":"tag-frank-drieschner","15":"tag-germany","16":"tag-hamburg","17":"tag-kirstin-zeidler","18":"tag-lou-toellner","19":"tag-melanie-leonhard","20":"tag-nils-weiland","21":"tag-wanda-perdelwitz"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115364887475794045","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/494479","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=494479"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/494479\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/494480"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=494479"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=494479"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=494479"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}