{"id":494545,"date":"2025-10-13T04:43:13","date_gmt":"2025-10-13T04:43:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/494545\/"},"modified":"2025-10-13T04:43:13","modified_gmt":"2025-10-13T04:43:13","slug":"springmann-preis-in-wuppertal-verliehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/494545\/","title":{"rendered":"Springmann-Preis in Wuppertal verliehen"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zum 26. Mal wurden am Sonntag die Preise der Enno und Christa Springmann-Stiftung verliehen. Im Rahmen einer Feierstunde bekamen Bj\u00f6rn Kr\u00fcger, Igor Parfenov, Robert Sturm und das Wuppertaler Kinder- und Jugendtheater die jeweils mit 15\u2005000 Euro dotierten Urkunden \u00fcberreicht. Im Mahler-Saal der Historischen Stadthalle hatten sich Familien, Freunde und Wegbegleiter der Preistr\u00e4ger sowie die Mitglieder des Stiftungsvorstands eingefunden.<\/p>\n<p>Bisher wurden mehr als 100<br \/>Preistr\u00e4ger ausgezeichnet      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die F\u00f6rderpreise wurden 1998 vom Ehepaar Christa und Enno Springmann initiiert, um durch die Preisgelder die Kultur in Wuppertal zu f\u00f6rdern. Das Stifterehepaar wurde 2017 ermordet, ihre Stiftung unterst\u00fctzt weiterhin K\u00fcnstler in allen Kulturbereichen, die in Wuppertal leben und mit ihrer Arbeit in der Stadt pr\u00e4sent sind. Die Liste der bisher mehr als 100 Preistr\u00e4ger liest sich wie das \u201eWho is who\u201c der Wuppertaler Kultur. \u201eDie Stiftung wird an Bedeutung und Wirksamkeit zunehmen\u201c, k\u00fcndigte Lothar Leuschen als Vorsitzender der Stiftung an. Das Verm\u00f6gen des Ehepaars Springmann sei an die Stiftung geflossen, da der Enkel, als M\u00f6rder seiner Gro\u00dfeltern, nicht erbberechtigt ist. \u201eKultur und Kulturf\u00f6rderung ist zunehmend notwendig und die Springmann-Stiftung sieht dies als ihre Pflicht an\u201c, sagte Leuschen. Nach einem Gru\u00dfwort von Stadtdirektor Matthias Nocke betrat Bj\u00f6rn Kr\u00fcger als erster der Preistr\u00e4ger die B\u00fchne. Kr\u00fcger wurde 1972 in Wuppertal geboren, ist Schlagzeuger der Band Uncle Ho, war viele Jahre freiberuflich als Musiker unterwegs und ist stellvertretender und k\u00fcnstlerischer Leiter des KulturKinderGartens Wuppertal. Die ausf\u00fchrliche Laudatio auf den Komponisten, Mitbegr\u00fcnder des \u201eKulturcampus Wuppertal\u201c, Musikp\u00e4dagogen und Initiator zahlreicher Projekte hielten D\u00f6rte Bald und Julian Hanebeck. \u201eBj\u00f6rn macht die Dinge aus vollem Herzen und am liebsten zusammen mit anderen\u201c, lobte D\u00f6rte Bald, die vor drei Jahren selbst einen Springmannpreis bekam. \u201eAls Schlagzeuger war er ein absolutes Wunderkind \u2013 dabei hat er nie ge\u00fcbt\u201c, erz\u00e4hlte Julian Hanebeck als S\u00e4nger der Band \u201eUncle Ho\u201c. \u201eAls Wuppertaler Junge bin ich gl\u00fccklich, dass ich Ideengeber in dieser Stadt sein konnte\u201c, sagte Kr\u00fcger und dankte der Stiftung f\u00fcr die Wertsch\u00e4tzung seiner Ideen. Zum Programm des Festaktes steuerte er ein Lied bei, das er f\u00fcr einen Jungen im Kindergarten geschrieben hatte. Beim Refrain brachte er alle Anwesenden im Saal dazu, klangstark \u201eDu bist der Bj\u00f6rn, yeah, yeah, yeah!\u201c zu singen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Als Laudatorin f\u00fcr den Preistr\u00e4ger Robert Sturm war die Schauspielerin Ingeborg Wolff eigens aus Leipzig angereist. Sie beschrieb dessen Kindheit, die er im Theater Gera verbrachte: Seine Mutter war T\u00e4nzerin, der Sohn lag unter dem Fl\u00fcgel und schaute zu. \u201eDamals wusste er nichts von seiner Zukunft bei der ber\u00fchmten Choreografin Pina Bausch\u201c. Robert Sturm, der 1965 in Dresden geboren wurde, kam 1999 zum Tanztheater Pina Bausch nach Wuppertal. Er war Bauschs k\u00fcnstlerischer Assistent und \u00fcbernahm nach ihrem Tod 2009 die erste k\u00fcnstlerische Leitung zusammen mit Dominique Mercy. Seit 2019 ist er k\u00fcnstlerischer Betriebsdirektor. Als Regisseur inszenierte er mehrere sparten\u00fcbergreifende Projekte. \u201eIch hoffe und w\u00fcnsche uns allen, dass wir noch viele Inszenierungen von Robert Sturm sehen werden\u201c, beendete Ingeborg Wolff die Laudatio. Der rum\u00e4nische Violinist Alexander B\u0103l\u0103nescu spielte ein St\u00fcck, das er f\u00fcr Robert Sturms Inszenierung von \u201eMoby Dick\u201c geschrieben hat. Wabernde Kl\u00e4nge mischten sich in die elektronisch verst\u00e4rkte, minimalistische Musik seiner Geige. \u201eWeniger Worte, mehr Spiel, weil man sein Klavierspiel nicht mit Worten beschreiben kann\u201c, k\u00fcndigte Ursula Niemeyer-Slawig an. Die Dozentin der Bergischen Musikschule hielt die Laudatio auf den Pianisten Igor Parfenov und beschrieb sein Spiel als \u201edie perfekte Symbiose aus russischer Seele und gutem europ\u00e4ischem Stil\u201c. Parfenov wurde 1990 in St. Petersburg geboren, studierte dort am Konservatorium und setzte sein Studium in Wuppertal fort. Er gewann Preise bei internationalen Wettbewerben, ist ein hervorragender Liedbegleiter und arbeitet seit sieben Jahren an der Bergischen Musikschule. \u201eIgor ist ein fantastischer Pianist, sein Spiel ist von besonderer Exzellenz und Tiefe\u201c, sagte die Laudatorin. Davon konnten sich die G\u00e4ste \u00fcberzeugen, denn mit vier kurzen Werken von Bach, Ligeti, Glass und Chopin zeigte Parfenov beeindruckende Beispiele seines exzellenten Spiels.<\/p>\n<p>\u201eKultur ist <br \/>kein Luxus\u201c      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eIn 54 Jahren hat es fast 10000 Vorstellungen auf die B\u00fchne gebracht \u2013 das Wuppertaler Kinder- und Jugendtheater hat den Springmannpreis wirklich verdient\u201c, begann Stefan K\u00fchn seine Laudatio. Wollte aber gar nicht \u00fcber Zahlen reden, sondern lobte die gro\u00dfe Kreativit\u00e4t des Theaters, das 1971 als Wanderb\u00fchne begann. \u201eKultur ist kein Luxus, sondern ein Grundnahrungsmittel\u201c, zitierte K\u00fchn abschlie\u00dfend Johannes Rau. Dann eroberten Mitglieder der Theatergruppe die B\u00fchne. Als lustige Tiere in farbenfrohen Kost\u00fcmen gingen sie auf die Suche nach einem richtigen Weg. Zum Abschluss nahm die Gruppe zusammen mit Dagmar Beilmann, der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Kinder- und Jugendtheaters, mit gro\u00dfem Jubel die Urkunde entgegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zum 26. Mal wurden am Sonntag die Preise der Enno und Christa Springmann-Stiftung verliehen. 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