{"id":494935,"date":"2025-10-13T08:30:21","date_gmt":"2025-10-13T08:30:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/494935\/"},"modified":"2025-10-13T08:30:21","modified_gmt":"2025-10-13T08:30:21","slug":"schaden-im-millionenbereich-kriminelle-sabotieren-immer-mehr-e-auto-ladesaeulen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/494935\/","title":{"rendered":"Schaden im Millionenbereich: Kriminelle sabotieren immer mehr E-Auto-Lades\u00e4ulen"},"content":{"rendered":"<p>                    Schaden im Millionenbereich<br \/>\n                Kriminelle sabotieren immer mehr E-Auto-Lades\u00e4ulen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              13.10.2025, 06:53 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die Zerst\u00f6rung von Lades\u00e4ulen ver\u00e4rgert sowohl Nutzer als auch Betreiber. Beh\u00f6rden stellen einen deutlichen Anstieg der F\u00e4lle fest. Mit neuer Technik wollen Konzerne dagegen vorgehen. Es wird vermutet, dass die T\u00e4ter nicht nur aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden zuschlagen.<\/strong><\/p>\n<p>Immer h\u00e4ufiger stehlen Kriminelle Kabel von Lades\u00e4ulen und sabotieren die Anlagen. Im Vergleich zu den Vorjahren berichten mehrere Betreiber von einem deutlichen Anstieg der F\u00e4lle.<\/p>\n<p>So registrierte der Karlsruher Energiekonzern EnBW als f\u00fchrender Anbieter in Deutschland in diesem Jahr schon weit \u00fcber 900 Kabeldiebst\u00e4hle an \u00fcber 130 Schnellladestandorten. &#8222;Der Schaden bel\u00e4uft sich im Moment auf einen niedrigen einstelligen Millionen-Bereich&#8220;, teilte eine Sprecherin mit. In den vergangenen Jahren seien das Problem &#8211; und die Schadenssumme &#8211; geringer gewesen.<\/p>\n<p>EWE Go mit Sitz in Oldenburg teilte mit: &#8222;W\u00e4hrend wir zwischen 2022 und 2024 F\u00e4lle im sehr niedrigen zweistelligen Bereich festgestellt haben, sind diese in 2025 bei uns auf einen mittleren bis hohen zweistelligen Bereich gestiegen.&#8220; Ionity aus M\u00fcnchen hatte laut einer Sprecherin von 2022 bis 2024 nur eine Handvoll F\u00e4lle von Kabeldiebst\u00e4hlen in Gro\u00dfbritannien und Deutschland verzeichnet. In diesem Jahr liege die Zahl europaweit bei etwas \u00fcber 100. Eine bundesweite \u00dcbersicht zu solchen F\u00e4llen gibt es nicht. In der Polizeistatistik werden die F\u00e4lle nicht so pr\u00e4zise erfasst, wie das Bundeskriminalamt und das Landeskriminalamt Baden-W\u00fcrttemberg erkl\u00e4rten.<\/p>\n<p>Taten von E-Auto Gegnern?<\/p>\n<p>Zum einen k\u00f6nnten es Diebe auf das Kupfer abgesehen haben &#8211; je nach Dicke und Leistungsf\u00e4higkeit enthalten Schnellladekabel laut EnBW zwischen vier und zehn Kilogramm des Metalls. Beim Schrotthandel bringe das etwa 50 Euro pro Kabel, auf dem Schwarzmarkt ungef\u00e4hr die H\u00e4lfte.<\/p>\n<p>Da das nicht besonders lukrativ sei, w\u00fcrden auch andere Beweggr\u00fcnde wie reiner Vandalismus oder gezielte Sabotage diskutiert, schreibt EnBW auf ihrer Internetseite. &#8222;Denn manche Taten scheinen ideologisch motiviert zu sein &#8211; etwa, weil man die Elektromobilit\u00e4t ablehnt: Kupferkabel, die erst hinter der Kabelf\u00fchrung abgeschnitten werden, wodurch noch ein Meter Ladekabel an der S\u00e4ule h\u00e4ngt.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Kabelklau ist in jeder Hinsicht frustrierend&#8220;, betonte Volker Rimpler, der bei der EnBW als Chief Technology Officer E-Mobilit\u00e4t arbeitet. E-Autofahrer und -fahrerinnen k\u00f6nnten nicht laden, und f\u00fcr die Betreiber entstehe ein erheblicher monet\u00e4rer Schaden. &#8222;Wir handeln konsequent und zeigen jeden einzelnen Kabeldiebstahl bei der Polizei an&#8220;, sagte Rimpler. Zudem werde mit den Ermittlungsbeh\u00f6rden nach pr\u00e4ventiven Ma\u00dfnahmen gesucht.<\/p>\n<p> Farbpatronen als Gegenma\u00dfnahme<\/p>\n<p>Ionity stattet Kabel zunehmend mit Farbpatronen aus, die beim Aufschneiden platzen und un\u00fcbersehbare Spuren hinterlassen. Die Kabel seien so eindeutig als gestohlen erkennbar, die Diebinnen und Diebe ebenfalls gekennzeichnet. &#8222;Erste Erfahrungen zeigen, dass Diebstahlsversuche an so gesicherten Standorten bereits abgebrochen wurden&#8220;, teilte die Sprecherin mit. Zudem teste das Unternehmen verschiedene Tracking-Ma\u00dfnahmen, um die Kabel verfolgen zu k\u00f6nnen und den Weiterverkauf zu erschweren. Des Weiteren wird verst\u00e4rkt auf Kameratechnik gesetzt.<\/p>\n<p>Zudem sollen Diebst\u00e4hle technisch immer mehr erschwert und so unattraktiv gemacht werden: Dazu z\u00e4hlen laut der EnBW-Homepage robustere Kabel mit schnittfestem Mantel gegen das Durchtrennen sowie Systeme, die Manipulationen in Echtzeit erkennen und sofort Alarm schlagen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Schaden im Millionenbereich Kriminelle sabotieren immer mehr E-Auto-Lades\u00e4ulen 13.10.2025, 06:53 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":494936,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[371,1686,1519,13,1584,111992,14,15,12,10,8,9,11,55],"class_list":{"0":"post-494935","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-autoindustrie","9":"tag-diebstahl","10":"tag-elektromobilitaet","11":"tag-headlines","12":"tag-kriminalitaet","13":"tag-ladestationen-fuer-e-autos","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-top-news","18":"tag-top-meldungen","19":"tag-topmeldungen","20":"tag-topnews","21":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115365925665748882","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/494935","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=494935"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/494935\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/494936"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=494935"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=494935"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=494935"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}