{"id":495107,"date":"2025-10-13T10:04:23","date_gmt":"2025-10-13T10:04:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/495107\/"},"modified":"2025-10-13T10:04:23","modified_gmt":"2025-10-13T10:04:23","slug":"lka-bw-gemeinsame-pressemitteilung-der-generalstaatsanwaltschaft-karlsruhe-des-lka","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/495107\/","title":{"rendered":"LKA-BW: Gemeinsame Pressemitteilung der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe, des LKA &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">13.10.2025 \u2013 10:00<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Landeskriminalamt Baden-W\u00fcrttemberg\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/nr\/110980\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Landeskriminalamt Baden-W\u00fcrttemberg<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox-pseudo event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/7450d6eb-74ee-4464-b856-21fc27676b65\/Sicherstellungsbanner.jpg.jpg\" data-description=\"Sicherstellungsbanner, LKA BW\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"68ecb1a2270000fd2cb1a841\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/lka-bw-gemeinsame-pressemitteilung-der-generalstaatsanwaltschaft-karlsruhe-des-lka-bw-und-der-bafin-.jpeg\"   alt=\"LKA-BW: Gemeinsame Pressemitteilung der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe, des LKA BW und der BaFin: Schlag gegen Cyberkriminelle - Operation Herakles schaltet mehr als 1.400 betr\u00fcgerische Domains ab\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Stuttgart\" title=\"News aus Stuttgart \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stuttgart<\/a> (ots)<\/p>\n<p>Dem bei der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe eingerichteten Cybercrime-Zentrum und dem Landeskriminalamt Baden-W\u00fcrttemberg ist es gelungen, die Basis von Cyberkriminellen im Internet in erheblichem Ausma\u00df zu zerschlagen. Durch die Ma\u00dfnahmen wurden die kriminellen Akteure erheblich geschw\u00e4cht, indem ihre technische Infrastruktur gezielt au\u00dfer Kraft gesetzt wurde. Zugleich hat die Aktion zahlreiche weitere Betrugsstraftaten zum Nachteil argloser B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger verhindert.<\/p>\n<p>Im Rahmen der Operation Herakles wurden in enger Kooperation mit der Bundesanstalt f\u00fcr Finanzaufsicht (BaFin) sowie in Zusammenarbeit mit Europol und bulgarischen Strafverfolgungsbeh\u00f6rden Anfang des Monats insgesamt 1.406 aktive illegale Domains beschlagnahmt und die Seiten vom Netz genommen. \u00dcber die nun gesperrten Domains sollten Verbraucherinnen und Verbraucher get\u00e4uscht und zu vermeintlichen Investitionen auf manipulierten Handelsplattformen verleitet werden. Es besteht daher der Verdacht des Cybertrading-Betrugs. Solche Seiten werden millionenfach geklickt. Mit dem Schlag gegen die international agierenden Cyberkriminellen wird gr\u00f6\u00dferer Schaden verhindert.<\/p>\n<p>Wesentlich f\u00fcr den erfolgreichen Zugriff war die enge Zusammenarbeit zwischen Cybercrime-Zentrum, Landeskriminalamt und der BaFin. Dadurch gelang es, die betr\u00fcgerischen Onlineplattformseiten schnell zu identifizieren und au\u00dfer Betrieb zu setzen, bevor weitere Anleger gesch\u00e4digt wurden.<\/p>\n<p>Zur Bek\u00e4mpfung des Deliktsph\u00e4nomens f\u00fchren das Cybercrime-Zentrum und das Landeskriminalamt Baden-W\u00fcrttemberg Ermittlungen gegen bislang unbekannte T\u00e4ter wegen des Verdachts des Cybertrading-Betrugs (sog. Cybertrading-Fraud). Das Betrugsmodell des Cybertrading-Fraud sieht regelm\u00e4\u00dfig ein arbeitsteiliges Vorgehen vor (Crime as a Service). Die T\u00e4ter erstellen Internetauftritte, auf denen sie die Er\u00f6ffnung eines vermeintlichen Handelskontos f\u00fcr das Trading mit Finanzinstrumenten einem breiten Publikum anbieten. Hierbei wenden sich die T\u00e4ter bewusst an den deutschen Markt und gezielt an Personen, die in Deutschland leben und wohnen. Die Betreiber der Internetauftritte verf\u00fcgen jedoch nicht \u00fcber die erforderliche Erlaubnis der BaFin, Finanz- bzw. Wertpapierdienstleistungen und Bankgesch\u00e4fte zu erbringen.  Die BaFin identifiziert regelm\u00e4\u00dfig im Vorfeld verd\u00e4chtige Domains, nimmt diese vom Netz und ver\u00f6ffentlicht dazu Warnmeldungen, um Finanzakteure vor Cybercrime zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Die beschlagnahmten Domains wurden auf eine vom Landeskriminalamt Baden-W\u00fcrttemberg gehostete Beschlagnahmeseite umgeleitet und k\u00f6nnen nun nicht mehr zur Begehung von Straftaten genutzt werden. Zur Warnung der Nutzerinnen und Nutzer wird ein Sicherstellungsbanner angezeigt.<\/p>\n<p>Durch die Ma\u00dfnahmen wurden die kriminellen Akteure erheblich geschw\u00e4cht. Alleine seit der Umleitung am 3. Oktober 2025 konnten rund 866.000 Aufrufe durch Nutzer auf die \u00fcbernommenen Seiten festgestellt werden.<\/p>\n<p>Bereits im Juni dieses Jahres konnten bei einer \u00e4hnlichen Aktion rund 800 illegale Domains gesperrt werden. Seitdem wurde durch rund 5,6 Millionen Nutzer mehr als 20 Millionen Mal versucht, die im Juni gesperrten Seiten aufzurufen (Gemeinsame Pressemitteilung des Cybercrime-Zentrums und des Landeskriminalamts vom 17. Juni 2025: <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/110980\/6057178\">https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/110980\/6057178<\/a>)<\/p>\n<p>Das Cybercrime-Zentrum und das Landeskriminalamt Baden-W\u00fcrttemberg werden in Kooperation mit der BaFin ihr entschiedenes Vorgehen gegen solche Straftaten im Netz fortsetzen und kontinuierlich Ma\u00dfnahmen ergreifen, um Cyber-Trading-Betrug sowie andere Formen der Online-Kriminalit\u00e4t effektiv zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>&#8222;Die Beschlagnahme der Websites verdeutlicht das riesige Ausma\u00df des Betrugs \u00fcber Online-Handelsplattformen. Die T\u00e4ter werden dabei immer professioneller&#8220;, sagt Birgit Rodolphe, BaFin-Exekutivdirektorin Abwicklung und Geldw\u00e4schepr\u00e4vention. &#8222;Sie verwenden K\u00fcnstliche Intelligenz, um illegale Websites wie am Flie\u00dfband herzustellen und mit ihnen Anlegerinnen und Anleger in die Falle zu locken. Die Finanzaufsicht geht in enger Kooperation mit den Strafverfolgungsbeh\u00f6rden gegen diese unerlaubten Gesch\u00e4fte vor.&#8220;<\/p>\n<p>Information<\/p>\n<p>Bei dem sogenannten Cybertrading-Fraud werden gutgl\u00e4ubige Kunden dazu bewogen, im Vertrauen auf eine lukrative Anlagem\u00f6glichkeit teilweise hohe Geldsummen auf betr\u00fcgerischen Internetplattformen zu investieren. Die T\u00e4ter spiegeln dabei vor, digitale Plattformen f\u00fcr den Handel mit unterschiedlichsten Finanzinstrumenten zur Verf\u00fcgung zu stellen, auf denen die Kunden investieren k\u00f6nnten. Tats\u00e4chlich werden die eingezahlten Gelder zu keinem Zeitpunkt einer Kapitalanlage zugef\u00fchrt. Die f\u00fcr den Kunden im Internet aufrufbare Handelsplattform wird ebenso wie das angebliche Kundenkonto nur vorget\u00e4uscht. Flankierend werden die Gesch\u00e4digten von sogenannten Brokern, die aus organisierten Callcentern im Ausland heraus handeln, dazu animiert, weitere Gelder zu investieren. Viele Gesch\u00e4digte bemerken aufgrund des professionellen Vorgehens der T\u00e4ter und des Einsatzes von gef\u00e4lschten Handelsplattformen \u00fcber Monate hinweg nicht, dass sie betrogen werden und werden zu weiteren Einzahlungen motiviert. Das Geld ist f\u00fcr die Gesch\u00e4digten in der Regel vollst\u00e4ndig verloren.<\/p>\n<p>Das Deliktsph\u00e4nomen &#8222;Cybertrading-Fraud&#8220; hat sich in den letzten Jahren zu einem Massenph\u00e4nomen entwickelt, mit stetig steigenden Fallzahlen.<\/p>\n<p>Das Landeskriminalamt, das Cybercrime-Zentrum und die BaFin empfehlen bei besonders verlockend klingenden Angeboten:<\/p>\n<p>   &#8211; Informieren Sie sich genau \u00fcber die Trading-Plattform, bevor Sie<br \/>\n     sich anmelden oder Geld \u00fcberweisen.<br \/>\n   &#8211; Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit,<br \/>\n     um das Angebot in Ruhe zu pr\u00fcfen und zu bewerten.<br \/>\n   &#8211; Geben Sie keine vertraulichen Daten, wie Zugangsdaten zum<br \/>\n     Online-Banking oder Depot, preis. \u00dcbermitteln Sie keine Kopien<br \/>\n     Ihrer Ausweisdokumente oder Zahlungskarten.<br \/>\n   &#8211; Nutzen Sie den Service der Verbraucherzentrale Baden-W\u00fcrttemberg<br \/>\n     oder einer unabh\u00e4ngigen Finanzberatung und lassen Sie Angebote<br \/>\n     pr\u00fcfen.<br \/>\n   &#8211; Erstatten Sie im Betrugsfall Strafanzeige.<\/p>\n<p>\u00dcber die Maschen unseri\u00f6ser Anbieter und wie Sie sich sch\u00fctzen k\u00f6nnen, informiert die Polizei und die BaFin ausf\u00fchrlich auf ihren Webseiten: Polizeiliche Kriminalpr\u00e4vention (<a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.polizei-beratung.de\/themen-und-tipps\/betrug\/kredit-und-anlagebetrug\/\">https:\/\/www.polizei-beratung.de\/themen-und-tipps\/betrug\/kredit-und-anlagebetrug\/<\/a>) | BaFin (<a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.bafin.de\/ref\/19642278\">https:\/\/www.bafin.de\/ref\/19642278<\/a>)<\/p>\n<p class=\"contact-headline\">R\u00fcckfragen bitte an:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe \/ Cybercrime-Zentrum <br \/>Baden-W\u00fcrttemberg<br \/>Pressestelle<br \/>Oberstaatsanwalt Mirko Heim<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/110980\/mailto: pressestelle@genstakarlsruhe.justiz.bwl.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> pressestelle@genstakarlsruhe.justiz.bwl.de<\/a> <br \/>Telefon: 0721 926-9750<\/p>\n<p>Landeskriminalamt Baden-W\u00fcrttemberg<br \/>Pressesprecher<br \/>J\u00fcrgen Glodek<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/110980\/mailto: pressestelle-lka@polizei.bwl.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> pressestelle-lka@polizei.bwl.de<\/a> <br \/>Telefon: 0711 5401-2044<\/p>\n<p>BaFin &#8211; Bundesanstalt f\u00fcr Finanzdienstleistungsaufsicht<br \/>Pressesprecher Abwicklung und Geldw\u00e4schepr\u00e4vention<br \/>Ruprecht Hammerschmidt<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/110980\/mailto: ruprecht.hammerschmidt@bafin.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> ruprecht.hammerschmidt@bafin.de<\/a><br \/>Telefon: 0228 4108-3135<\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: Landeskriminalamt Baden-W\u00fcrttemberg, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"13.10.2025 \u2013 10:00 Landeskriminalamt Baden-W\u00fcrttemberg Stuttgart (ots) Dem bei der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe eingerichteten Cybercrime-Zentrum und dem Landeskriminalamt Baden-W\u00fcrttemberg&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":495108,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1844],"tags":[1634,6187,3364,29,30,1087,8903,177,121,178,180,179,181,17273],"class_list":{"0":"post-495107","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-karlsruhe","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-bw","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-he","14":"tag-karlsruhe","15":"tag-kriminalitt","16":"tag-polizei","17":"tag-presse","18":"tag-pressemeldung","19":"tag-pressemitteilung","20":"tag-pressemitteilungen","21":"tag-rp"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115366296276668013","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/495107","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=495107"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/495107\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/495108"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=495107"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=495107"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=495107"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}