{"id":495246,"date":"2025-10-13T11:21:13","date_gmt":"2025-10-13T11:21:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/495246\/"},"modified":"2025-10-13T11:21:13","modified_gmt":"2025-10-13T11:21:13","slug":"hoffnung-fuer-kranke-tiere-und-ihre-besitzer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/495246\/","title":{"rendered":"Hoffnung f\u00fcr kranke Tiere und ihre Besitzer"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    \u201eTilda ist ein Montagshund\u201c, sagt Frauchen Vera Brezel und streichelt ihrer Labradorh\u00fcndin \u00fcber das Fell. \u201eWenn sie sitzt, schaut das aus wie ein Frosch, mit nach au\u00dfen gedrehten Hinterbeinen, au\u00dferdem leidet sie unter Allergien und hat Gelenkentz\u00fcndungen nach einem Zeckenbiss.\u201c Bis Brezel Nadine Dapra kennenlernte, litt ihre H\u00fcndin und starken Schmerzen. Jetzt ist das Tier wieder quietschfidel und springt aufgeregt durch die Wohnung. Was sich ein wenig nach Wunderheilung anh\u00f6rt, ist offensichtlich das Ergebnis von intensiven Behandlungen durch die Tierosteopathin. Aber nicht alle W\u00fcnsche von Tierbesitzern kann die Therapeutin aus <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/ort\/pfersee\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Pfersee<\/a> erf\u00fcllen.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Als Tierosteopathin behandelt Nadine Dapra vor allem Hunde und Katzen, gelegentlich auch mal einen kleinen Patienten wie ein Meerschweinchen. Sie ist auch f\u00fcr Pferde ausgebildet, doch bleibt lieber bei den kleineren Tieren. Daf\u00fcr nimmt sie auch die hoffnungslosen F\u00e4lle, die vom Tierarzt auskuriert und von ihren Kollegen abgelehnt wurden. Sie ist Tierheilpraktikerin, weil sie auch Diagnosen stellen muss, was ohne diese Ausbildung nicht m\u00f6glich ist. \u201eAber ich verschreibe keine Globuli &#8211; ich muss hinlangen und mit den H\u00e4nden arbeiten\u201c, sagt sie. Um optimal mit ihren vierbeinigen Kunden umgehen zu k\u00f6nnen, hat sie auch noch die Ausbildung zur Hundetrainerin gemacht. \u201eEs reicht nicht zu wissen, wie man die Tiere behandelt &#8211; man muss auch mit ihnen umgehen k\u00f6nnen, sonst funktioniert das nicht\u201c, ist sie \u00fcberzeugt.\n  <\/p>\n<p>            Die Osteopathin sucht nach Gesundheit im K\u00f6rper<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Tilda liegt vor Dapra und hat die Augen genussvoll geschlossen. Es sieht wie eine Wellness-Behandlung aus, wie die Osteopathin ins Fell greift, nach au\u00dfen streicht und das Gewebe auseinanderzieht. Dann nimmt sie ein Vorderbein der H\u00fcndin und zieht es vorsichtig nach hinten, arbeitet am Gelenk. \u201eOsteopathie ist eine ganzheitliche Heilform, wie beispielsweise auch die traditionelle chinesische Medizin\u201c, erkl\u00e4rt Dapra. Die Tiere w\u00fcrden \u201evon der Nasen- bis zur Schwanzspitze\u201c behandelt. \u201eDabei suche ich nach Gesundheit, nicht nach Krankheit im K\u00f6rper.\u201c Mit ihren H\u00e4nden ertastet sie Blockaden im K\u00f6rper und findet Stresspunkte, die sie aufl\u00f6st. \u201eWenn sich diese Stresspunkte l\u00f6sen, l\u00f6st sich alles andere im K\u00f6rper ebenfalls\u201c, erkl\u00e4rt die Therapeutin.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Oft wird sie gerufen, wenn der Tierarzt nur noch Schmerzmittel verschreiben kann, das Tier bereits als auskuriert gilt. \u201e<a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/geld-leben\/helfende-haende-besuch-beim-osteopathen-das-sollten-sie-vorher-wissen-102968153\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Gerade in der Schmerztherapie ist Osteopathie enorm wirkungsvoll<\/a>, oft reichen wenige Behandlungen, um dem Tier wieder ein schmerzfreies Leben zu erm\u00f6glichen\u201c, erkl\u00e4rt sie. Doch auch bei Durchfall, Stresssymptomen, Humpeln oder Epilepsie k\u00f6nne sie helfen. \u201eAm liebsten sind mir allerdings gesunde Tiere, deren Besitzer Wert darauf legen, dass das auch so bleibt\u201c, sagt die Therapeutin. Viele Kunden br\u00e4chten bereits ihre Welpen zur Behandlung, damit sich diese optimal entwickeln k\u00f6nnten. Zu ihren regelm\u00e4\u00dfigen Patienten geh\u00f6rten aber auch <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/augsburg-gefahren-im-wasser-ehrenamtliche-zeigen-wie-sie-menschenleben-retten-id63757571.html\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Therapiehunde, Tiere der Rettungsstaffel und der Wasserwacht, und ein Drogenhund der Justiz<\/a>. \u201eManche Kunden w\u00fcnschen sich auch eine Verhaltens\u00e4nderung ihrer Tiere &#8211; aber gegen schlechte Erziehung kann ich leider nichts machen\u201c, sagt Dapra.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Nadine Dapra behandelt ihre Patienten grunds\u00e4tzlich in deren nat\u00fcrlichen Umfeld, das hei\u00dft, sie kommt zu ihren Klienten nach Hause. Das kostet rund 80 Euro pro Stunde &#8211; die Anfahrt wird extra abgerechnet. Die Besitzer der Tiere werden in die Therapie mit einbezogen &#8211; um das Tier zu beruhigen oder auch einmal mit Leckerlis zu bestechen.\n  <\/p>\n<p>            40 Prozent ihrer Patienten sind Katzen<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Rund 40 Prozent ihrer Patienten sind mittlerweile Katzen. <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/stadt-augsburg-will-die-zahl-verwilderter-katzen-eindaemmen-doch-es-gibt-auch-skepsis-107365564\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Der Trend beim Haustier gehe stark zu Katzen, die nicht Gassi gehen m\u00fcssten und auch sonst weniger Arbeit machten<\/a>. Und der Gro\u00dfteil der Katzen in Augsburg w\u00fcrde in der Wohnung gehalten und k\u00e4me niemals an die frische Luft. \u201eDie Behandlung von Katzen ist um ein Vielfaches schwieriger als bei Hunden\u201c, wei\u00df Dapra. Denn die Tiere w\u00fcrden sich nicht einfach zur Behandlung hinlegen, sondern wehrten sich zumeist nach Kr\u00e4ften. \u201eKatzen sind gef\u00e4hrlich, Bisse und Kratzer bei der Behandlung kommen regelm\u00e4\u00dfig vor\u201c, berichtet die Therapeutin. Wegen der hohen Infektionsgefahr bei Katzenbissen bedeutet das zumeist eine Fahrt in die Notaufnahme. Viele Kollegen und Kolleginnen w\u00fcrden nur Tiere behandeln, die brav sind. \u201eWas nat\u00fcrlich niemand garantieren kann.\u201c Sie nehme jedes Tier. \u201eIch stelle mich auf das jeweilige Tier ein und behandle, was m\u00f6glich ist\u201c, erkl\u00e4rt sie. \u201eWenn der Besitzer mitmacht, kommen wir zurecht\u201c, sagt Dapra und lacht.\n  <\/p>\n<ul data-module-id=\"DragDropModule\" class=\"flex flex-wrap justify-start group-[.no-bookmarks]:hidden\">\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Fridtjof Atterdal<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    86157 Pfersee<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Schmerz<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eTilda ist ein Montagshund\u201c, sagt Frauchen Vera Brezel und streichelt ihrer Labradorh\u00fcndin \u00fcber das Fell. \u201eWenn sie sitzt,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":495247,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1846],"tags":[680,772,3364,29,548,663,3934,30,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-495246","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-augsburg","8":"tag-augsburg","9":"tag-bayern","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europe","15":"tag-germany","16":"tag-headlines","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115366598002359053","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/495246","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=495246"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/495246\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/495247"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=495246"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=495246"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=495246"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}