{"id":495488,"date":"2025-10-13T13:38:19","date_gmt":"2025-10-13T13:38:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/495488\/"},"modified":"2025-10-13T13:38:19","modified_gmt":"2025-10-13T13:38:19","slug":"hamburger-senat-fordert-gemeinsame-kraftanstrengung-fuer-klimaschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/495488\/","title":{"rendered":"Hamburger Senat fordert &#8222;gemeinsame Kraftanstrengung&#8220; f\u00fcr Klimaschutz"},"content":{"rendered":"<p>\n            Stand: 13.10.2025 15:29 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">Nach dem erfolgreichen Klima-Volksentscheid in Hamburg haben die Spitzen der rot-gr\u00fcnen Regierungskoalition dazu aufgerufen, das Ergebnis gemeinsam umzusetzen. Der &#8222;Hamburger Zukunftsentscheid&#8220; hatte am Sonntag die Mehrheit bei den Hamburgerinnen und Hamburgern gefunden, die abgestimmt hatten. <\/p>\n<p class=\"\">Nach dem Votum f\u00fcr den Hamburger Zukunftsentscheid will der Senat z\u00fcgig das Klimagesetz \u00e4ndern. Hamburgs Erster B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher (SPD) bem\u00e4ngelte im Hamburger Rathaus allerdings, dass die Initiative keine konkreten Ma\u00dfnahmen vorgelegt habe, wie die Stadt fr\u00fcher klimaneutral werden k\u00f6nne. Er rief zu einer gemeinsamen Kraftanstrengung auf: &#8222;Nur mit einer breiten gesellschaftlichen Unterst\u00fctzung k\u00f6nnen wir die Ziele erreichen, die wir bisher hatten. Und erst Recht die Ziele, die uns der Volksentscheid zus\u00e4tzlich auferlegt. Dazu bitte ich alle gesellschaftlichen und politischen Akteure (&#8230;) um ihr Verst\u00e4ndnis und ihre Mitwirkung.&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">Grund f\u00fcr Hektik oder Aktionismus gibt es nach Ansicht von Tschentscher nicht &#8211; in diesem Punkt sei sich der rot-gr\u00fcne Senat einig. Bis 2030 gebe es bereits einen konkreten Plan. Bis dahin habe sich Hamburg schon nach dem alten Klimagesetz verpflichtet, 70 Prozent seiner CO2-Emissionen einzusparen.<\/p>\n<p>    Fegebank: &#8222;Alleine werden wir es nicht packen&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">Hamburgs zweite B\u00fcrgermeisterin, Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Gr\u00fcne), forderte bei der Umsetzung des Klimaentscheids auch Unterst\u00fctzung vom Bund und der EU: &#8222;Wir leben in einer Zeit des klimapolitischen Rollbacks, in der Klimaziele offen infrage gestellt werden &#8211; in Deutschland aber auch in Europa.&#8220; Von Hamburg gehe dabei jetzt eine positive Botschaft aus, aber &#8222;alleine werden wir das nicht packen&#8220;.<\/p>\n<p>    Tschentscher: Klimaschutz soll &#8222;bezahlbar und sozialvertr\u00e4glich&#8220; bleiben<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/zukunftsentscheid-126.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/zukunftsentscheid-126.webp\" alt=\"Abstimmungsverhalten beim Zukunftsentscheid in Hamburg nach Stadtteilen.\" title=\"In den \u00e4u\u00dferen Stadtteilen \u00fcberwog das &quot;Nein&quot; (dunkelblaue Bereiche), in den zentralen waren die Ja-Stimmen in der \u00dcberzahl. | Statistisches Amt f\u00fcr Hamburg und Schleswig-Holstein\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    In den \u00e4u\u00dferen Stadtteilen \u00fcberwog das &#8222;Nein&#8220; (dunkelblaue Bereiche), in den zentralen waren die Ja-Stimmen in der \u00dcberzahl.<\/p>\n<p class=\"\">Tschentscher sicherte erneut zu, dass die Stadt den Volksentscheid umsetzen werde. &#8222;Ein Volksentscheid bindet Senat und B\u00fcrgerschaft. Wie es unsere Verfassung und die Rechtslage zur Volksgesetzgebung gebieten, wird der Senat den Volksentscheid umsetzen und den Hamburger Klimaplan an die neuen formalen Anforderungen anpassen.&#8220; Er werde auch alle Konsequenzen pr\u00fcfen, die sich aus dem dann ge\u00e4nderten Klimaschutzgesetz erg\u00e4ben. Dabei werde insbesondere die Ma\u00dfgabe der Initiative selbst beachtet, dass Klimaschutz in Hamburg f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger bezahlbar und sozialvertr\u00e4glich bleibe.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/kommentar-438.webp\" alt=\"Eine Frau steht vor der Skyline von Hamburg.\" title=\"Eine Frau steht vor der Skyline von Hamburg. | NDR\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Jetzt wird es noch fr\u00fcher herausfordernd f\u00fcr die Wirtschaft, den Wohnungsbau und f\u00fcr den Zusammenhalt in Hamburg, meint Annika Sepeur.<\/p>\n<p class=\"\">Hamburg soll schon 2040 klimaneutral werden &#8211; f\u00fcnf Jahre fr\u00fcher als bislang geplant. Das hat die Abstimmung \u00fcber den Volksentscheid &#8222;Hamburger Zukunftsentscheid&#8220; am Sonntag ergeben. Laut Statistikamt Nord stimmten 303.936 Hamburgerinnen und Hamburger f\u00fcr den &#8222;Zukunftsentscheid&#8220;, das entspricht 53,2 Prozent. 46,8 Prozent oder 267.495 Menschen sprachen sich dagegen aus. Die Abstimmungsbeteiligung lag bei 43,6 Prozent.<\/p>\n<p>    J\u00e4hrliche Zwischenziele und Monitoring<\/p>\n<p class=\"\">Zus\u00e4tzlich zum Ziel, bereits 2040 klimaneutral zu sein, sollen unter anderem j\u00e4hrliche Zwischenziele verabredet und durch ein regelm\u00e4\u00dfiges Monitoring \u00fcberpr\u00fcft werden. Sollten diese nicht erreicht werden, muss mit Sofortprogrammen gegengesteuert werden. Au\u00dferdem d\u00fcrfen die Kosten, etwa f\u00fcr die energetische Sanierung von Wohnungen, nicht vollumf\u00e4nglich an Mieterinnen und Mieter weitergereicht werden. Vermieterinnen und Vermieter wiederum sollen durch F\u00f6rderprogramme entlastet werden.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/zukunftsentscheid-124.webp\" alt=\"Unterst\u00fctzerinnen und Unterst\u00fctzer jubeln in dem Lokal in dem die Wahlparty der Initiative &quot;Hamburger Zukunftsentscheid&quot; stattfindet. \" title=\"Unterst\u00fctzerinnen und Unterst\u00fctzer jubeln in dem Lokal in dem die Wahlparty der Initiative &quot;Hamburger Zukunftsentscheid&quot; stattfindet.  | picture alliance\/dpa, Georg Wendt\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Der Volksentscheid ergab: Hamburg soll f\u00fcnf Jahre fr\u00fcher als bislang geplant klimaneutral werden. Die ersten Reaktionen fallen gemischt aus.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/volksentscheid-106.webp\" alt=\"Ein Plakat in der Hamburger Innenstadt wirbt f\u00fcr den Volksentscheid zum Klimaschutz.\" title=\"Ein Plakat in der Hamburger Innenstadt wirbt f\u00fcr den Volksentscheid zum Klimaschutz. | Screenshot\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Am Sonntag konnten rund 1,3 Millionen Wahlberechtigte dar\u00fcber abstimmen, ob Hamburg schneller als geplant klimaneutral werden soll. Ein B\u00fcndnis rief zum &#8222;Nein&#8220; auf.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/buergerschaft-106.webp\" alt=\"Blick in die Hamburgische B\u00fcrgerschaft bei einer Sitzung.\" title=\"Blick in die Hamburgische B\u00fcrgerschaft bei einer Sitzung. | dpa\/Marcus Brandt\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Soll Hamburg f\u00fcnf Jahre fr\u00fcher klimaneutral werden? In der B\u00fcrgerschaft wurde \u00fcber die Ziele des Volksentscheids gestritten, der am Sonntag stattfindet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 13.10.2025 15:29 Uhr Nach dem erfolgreichen Klima-Volksentscheid in Hamburg haben die Spitzen der rot-gr\u00fcnen Regierungskoalition dazu aufgerufen,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":495489,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[29,30,692],"class_list":{"0":"post-495488","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-hamburg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115367137567497532","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/495488","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=495488"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/495488\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/495489"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=495488"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=495488"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=495488"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}