{"id":495669,"date":"2025-10-13T15:17:16","date_gmt":"2025-10-13T15:17:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/495669\/"},"modified":"2025-10-13T15:17:16","modified_gmt":"2025-10-13T15:17:16","slug":"wachsende-bedrohung-mad-praesidentin-extremismus-in-der-bundeswehr-nicht-gesunken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/495669\/","title":{"rendered":"&#8222;Wachsende Bedrohung&#8220;: MAD-Pr\u00e4sidentin: Extremismus in der Bundeswehr nicht gesunken"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Wachsende Bedrohung&#8220;<br \/>\n                MAD-Pr\u00e4sidentin: Extremismus in der Bundeswehr nicht gesunken<\/p>\n<p>\t\t\t\t              13.10.2025, 14:28 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die Zahl extremistischer Vorf\u00e4lle in der Bundeswehr bleibt trotz Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen auf unver\u00e4ndertem Niveau. Laut MAD-Pr\u00e4sidentin Rosenberg gelingt es trotz Ma\u00dfnahmen noch nicht, &#8222;vor die Welle zu kommen&#8220;. Sie warnt auch vor einer Destabilisierung durch ausl\u00e4ndische Akteure. <\/strong><\/p>\n<p>Trotz verst\u00e4rkter Kontroll- und Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen ist die Zahl rechtsextremistischer Vorf\u00e4lle in der Bundeswehr nicht gesunken. Die Zahlen seien &#8222;leider nicht&#8220; zur\u00fcckgegangen, &#8222;aber sie sind zumindest konstant geblieben&#8220;, sagte die Pr\u00e4sidentin des Milit\u00e4rischen Abschirmdiensts (MAD), Martina Rosenberg, in einer Anh\u00f6rung vor dem Bundestag in Berlin. In der Gesamtheit der extremistischen Vorf\u00e4lle in der Truppe habe der Rechtsextremismus den &#8222;gr\u00f6\u00dften Anteil&#8220;.<\/p>\n<p>&#8222;Wir haben viele Anstrengungen unternommen, gerade auch im Bereich der Pr\u00e4vention, um vor die Welle zu kommen&#8220;, f\u00fcgte die Pr\u00e4sidentin des Bundeswehr-Nachrichtendiensts hinzu. Anw\u00e4rter f\u00fcr die Bundeswehr w\u00fcrden sch\u00e4rfer auf fr\u00fchere Aussagen im Internet oder anderswo hin \u00fcberpr\u00fcft, sodass sie bei extremistischen \u00c4u\u00dferungen &#8222;\u00fcberhaupt nicht in der Bundeswehr beginnen&#8220; k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>F\u00fcr Soldaten gebe es in der Truppe auch Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen, um das &#8222;Wertebewusstsein wirklich zu verfestigen&#8220;, sagte Rosenberg. Diese h\u00e4tten im vergangenen Jahr rund 11.000 Soldaten erreicht. &#8222;Extremistische Str\u00f6mungen innerhalb und au\u00dferhalb der Bundeswehr&#8220; stellten eine &#8222;wachsende Bedrohung f\u00fcr unsere demokratischen Werte und die Einsatzbereitschaft unserer Truppen dar&#8220;, warnte Rosenberg.<\/p>\n<p>&#8222;Gef\u00e4hrdung der Einsatzbereitschaft&#8220;<\/p>\n<p>Mit Blick auf Russland warnte die MAD-Pr\u00e4sidentin auch vor Destabilisierungsversuchen aus dem Ausland. &#8222;Gegnerische Akteure intensivieren ihre nachrichtendienstlichen Aktivit\u00e4ten mit dem Ziel, die Bundeswehr zu unterwandern, kritische milit\u00e4rische Infrastrukturen zu gef\u00e4hrden und die Stabilit\u00e4t unserer Streitkr\u00e4fte sowie der gesamten Nato-Allianz zu unterminieren&#8220;, sagte sie. Als Beispiele nannte sie Sabotageakte, Desinformationskampagnen zur Wahlbeeinflussung, Brandstiftungen und Drohnen\u00fcberfl\u00fcge.<\/p>\n<p>Die Desinformationskampagnen zielten darauf ab, &#8222;Zweifel an der St\u00e4rke und der Einheit der Nato zu s\u00e4en und die Moral der Soldatinnen und Soldaten und der Zivilbesch\u00e4ftigten zu beeintr\u00e4chtigen&#8220;, sagte Rosenberg.<\/p>\n<p>Als Beispiel nannte die MAD-Pr\u00e4sidentin den Einsatz sogenannter Deepfakes, also gef\u00e4lschter, aber realistisch wirkender Medieninhalte wie etwa Videos und Fotos. Solche Deepfakes w\u00fcrden genutzt, um &#8222;gef\u00e4lschte Anweisungen an milit\u00e4rische Einheiten zu verbreiten&#8220; und dadurch &#8222;tats\u00e4chlich eine Gef\u00e4hrdung der Einsatzbereitschaft herbeizuf\u00fchren&#8220;.<\/p>\n<p>Rosenberg \u00e4u\u00dferte sich im Rahmen einer \u00f6ffentlichen Anh\u00f6rung, in der sich die Chefs der drei Geheimdienste des Bundes im Bundestag \u00f6ffentlich zu aktuellen Bedrohungslagen \u00e4u\u00dferten. In der Sitzung des Parlamentarischen Kontrollgremiums standen neben Rosenberg auch noch BND-Pr\u00e4sident Martin J\u00e4ger und Verfassungsschutzchef Sinan Selen den Abgeordneten Rede und Antwort.<\/p>\n<p>In der Regel \u00e4u\u00dfern sich die Geheimdienstchefs nur in streng vertraulichen Sitzungen des Kontrollgremiums. Einmal j\u00e4hrlich findet die Befragung aber \u00f6ffentlich statt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Wachsende Bedrohung&#8220; MAD-Pr\u00e4sidentin: Extremismus in der Bundeswehr nicht gesunken 13.10.2025, 14:28 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":495670,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[685,43,3557,13,451,14,15,16,770,307,12,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-495669","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-bundeswehr","9":"tag-deutscher-bundestag","10":"tag-geheimdienste","11":"tag-headlines","12":"tag-militaer","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-politik","16":"tag-rechtsextremismus","17":"tag-russland","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-top-news","20":"tag-top-meldungen","21":"tag-topmeldungen","22":"tag-topnews","23":"tag-welt","24":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115367525945949487","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/495669","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=495669"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/495669\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/495670"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=495669"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=495669"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=495669"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}