{"id":495745,"date":"2025-10-13T15:58:13","date_gmt":"2025-10-13T15:58:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/495745\/"},"modified":"2025-10-13T15:58:13","modified_gmt":"2025-10-13T15:58:13","slug":"dresden-ostrale-biennale-feiert-publikumsrekord-und-bangt-um-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/495745\/","title":{"rendered":"Dresden: Ostrale Biennale feiert Publikumsrekord \u2013 und bangt um Zukunft"},"content":{"rendered":"<p class=\"text\">\n<a name=\"Das\">Das<\/a> alle zwei Jahre stattfindende Kunst-Event Ostrale in Dresden hat in diesem Jahr einen Publikumsrekord verzeichnet. Wie das Organisationsteam am Sonntag bekannt gab, besuchten insgesamt 32.000 Menschen die Ausstellung mit zeitgen\u00f6ssischer Kunst. Das ist bemerkenswert, weil die Kunstausstellung wegen Finanzierungsproblemen die \u00d6ffnungszeiten einschr\u00e4nken musste. Die Ostrale war bereits am 5. Oktober zuendegegangen.\n<\/p>\n<p><a name=\"Besonderer\">Besonderer<\/a> Ort in Dresden<\/p>\n<p class=\"text\">\nMit den Werken und ihrem Ausstellungsort hat die Ostrale eine Br\u00fccke aus der Vergangenheit in die Gegenwart geschlagen. Die fr\u00fchere <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen\/dresden\/stadtrat-robotron-kantine-sanierung-entscheidung-kultur-news-108.html\" title=\"Dresden: Robotron-Kantine bekommt doch F\u00f6rderung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kantine des DDR-High-Tech-Kombinates Robotron<\/a> ist ein interessanter Bau der sogenannten Ostmoderne, das f\u00fcr die Schau mit einem intensivem Farbkonzept bunt gestrichen wurde. F\u00fcr die Dauer der Ausstellung konnte man das sanierungsbed\u00fcrftige Geb\u00e4ude ausnahmsweise durchstreifen. Architektonische Details wie der schalld\u00e4mpfende Wandbehang aus futuristischen Formsteinen, alte Heizungen und Holzverkleidungen funkten dezent zwischen das Ensemble aus Ausstellungsbauten und Kunstwerken.\n<\/p>\n<p>Kunst-Ausstellung immer auch politisch<\/p>\n<p class=\"text\">\n\u00dcber 100 Kunstschaffende aus 32 Nationen stellten anl\u00e4sslich der 15. Ausgabe der Ostrale Biennale ihre Werke aus. An deren Auswahl beteiligt war auch die israelische Kunstwissenschaftlerin und Kuratorin Drorit Gur Arie. Ihr war es wichtig, vielf\u00e4ltige Stimmen aus dem Mittleren Osten nach Dresden zu holen und diverse Stimmen in die Biennale einzubringen.\n<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"text\">Menschen sind Menschen. Sie haben ihre Erinnerungen, sie haben ihre Identit\u00e4t. Deshalb geht es in ihren Themen immer auch um Politik.<\/p>\n<p>Drorit Gur Arie, Kuratorin der Ostrale<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"text\">\nBeteiligt waren unter anderem K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler mit pal\u00e4stinensischem, deutsch-t\u00fcrkischem und zypriotischem Hintergrund. Auch wenn ausschlie\u00dflich k\u00fcnstlerische Kriterien f\u00fcr die Teilnahme an der Ausstellung entscheidend waren, so lasse sich die Politik doch nicht g\u00e4nzlich ausklammern, meint Gur Arie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das alle zwei Jahre stattfindende Kunst-Event Ostrale in Dresden hat in diesem Jahr einen Publikumsrekord verzeichnet. 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