{"id":495790,"date":"2025-10-13T16:22:20","date_gmt":"2025-10-13T16:22:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/495790\/"},"modified":"2025-10-13T16:22:20","modified_gmt":"2025-10-13T16:22:20","slug":"gunnar-schupelius-so-erfolgreich-ist-der-populismus-der-linken-regional","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/495790\/","title":{"rendered":"Gunnar Schupelius: So erfolgreich ist der Populismus der Linken | Regional"},"content":{"rendered":"<p>Berlin \u2013 <b>Es gab einmal eine Zeit, da galt die Linke in Berlin (damals: PDS) als gem\u00e4\u00dfigt und pragmatisch. Sie war Juniorpartner der SPD unter dem charismatischen Regierenden B\u00fcrgermeister Klaus Wowereit und dem sparsamen Finanzsenator Thilo Sarrazin.<\/b><\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Heute ist die SPD selbst Juniorpartner und nicht mehr sparsam und schon gar nicht charismatisch. Und die Linke ist weder gem\u00e4\u00dfigt noch pragmatisch, sondern radikal und populistisch.<\/p>\n<p>Mit ihrer Gallionsfigur Heidi Reichinnek predigt sie den neuen Sozialismus. Und auch in Berlin ist jetzt eine Politikerin als Spitzenkandidatin f\u00fcr den Wahlkampf 2026 erschienen, die ganz links au\u00dfen steht: Elif Eralp aus Friedrichshain. Sie will Regierende B\u00fcrgermeisterin werden. Das k\u00f6nnte sie auch schaffen, in drei Schritten, den ersten hat sie am Freitag schon getan. <\/p>\n<p><b>So sehen die drei Schritte aus:<\/b><\/p>\n<p><b>Erster Schritt:<\/b> Am Freitag stellte Elif Eralp ihr Konzept in groben Z\u00fcgen vor. Dabei \u00f6ffnete sie die sozialistische Mottenkiste, Motto: \u201eKrieg den Pal\u00e4sten!&#8220; Sie m\u00f6chte den \u201eVillenbesitzern\u201c eine Luxussteuer abnehmen, die Grundsteuer allgemein erh\u00f6hen und eine Verm\u00f6genssteuer einf\u00fchren. Sie will 220.000 Wohnungen enteignen, die jetzt in Privateigentum sind.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>Private Eigent\u00fcmer, die ihre Wohnungen behalten d\u00fcrfen, will sie zwingen, jede dritte Wohnung an Menschen mit kleinem Einkommen zu vergeben. Das ist eine Wohnraumzuteilung.<\/p>\n<p><b>Zweiter Schritt:<\/b> Frau Eralp wird im Wahlkampf 2026 die W\u00e4hler t\u00fcrkischer und arabischer Herkunft mobilisieren, so wie es ihr Parteikollege Feret Kocak im Bundestagswahlkampf erfolgreich getan hat. Er holte in seinem Wahlkreis Neuk\u00f6lln 30 Prozent der Erststimmen und errang das Direktmandat. Dabei scheute er sich nicht, die Ressentiments gegen Israel zu nutzen, um die Reihen zu schlie\u00dfen. Hasserf\u00fcllte Demonstrationen gegen den Staat der Juden trug er mit.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit Kocak gr\u00fcndete Elif Eralp den parteiinternen Zusammenschluss \u201eLinks*Kanax\u201c, der sich f\u00fcr Migranten einsetzt. Diese Karte will sie ausspielen.<\/p>\n<p><b>Dritter Schritt:<\/b> Aus den Landtagswahlen am 6. September 2026 in Sachsen-Anhalt wird die <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/alternative-fuer-deutschland\/afd-alle-infos-76662060.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AfD<\/a> als gro\u00dfer Wahlsieger hervorgehen. Dann wird die Linke in Berlin zum \u201eKampf gegen rechts\u201c aufrufen. Dieser Kampf liegt Eralp sehr, die 2017 nur deshalb der Linken beitrat, weil die AfD in den Bundestag einzog.\u00a0<\/p>\n<p><b>Mit der Agitation gegen rechts k\u00f6nnte die Linke noch ein paar Punkte gewinnen und in Berlin bei den Wahlen am 20. September 2026 st\u00e4rkste Kraft oder zumindest st\u00e4rkste Partei auf der linken Seite werden und eine Koalition mit SPD und Gr\u00fcnen anf\u00fchren.<\/b><\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>Frau Eralp gibt an, sie wolle \u201ef\u00fcr ein Berlin f\u00fcr alle k\u00e4mpfen\u201c. In Wahrheit spaltet sie die Stadt. Sie mobilisiert Arm gegen Reich und <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/aktuelles\/fluechtlinge\/fluechtlinge-alle-infos-78158144.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Migranten<\/a> gegen Deutsche. Das ist ein gef\u00e4hrliches Spiel.<\/p>\n<p>Sie verspricht den Mietern das Blaue vom Himmel herunter. Das ist linker Populismus, der aber nicht so genannt wird, denn als Populisten werden immer nur die Rechten bezeichnet. Sie verspricht Enteignung, obwohl dadurch kein neuer Wohnraum entsteht. Das ist etwas f\u00fcr Dumme.<\/p>\n<p><b>Die Reichinnek-Eralp-Linke hat die Vernunft hinter sich gelassen und lebt von Stimmungen, die sie selbst erzeugt: gegen die vermeintlich Reichen, gegen Israel, gegen den Westen. Unheimlich ist das.<\/b><\/p>\n<p>Hat Gunnar Schupelius recht? Schreiben Sie an: <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/regional\/berlin\/mailto:gunnar.schupelius@axelspringer.de\" rel=\"noopener\" class=\"text-link--external text-link\" target=\"_blank\">gunnar.schupelius@axelspringer.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin \u2013 Es gab einmal eine Zeit, da galt die Linke in Berlin (damals: PDS) als gem\u00e4\u00dfigt und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":495791,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,31,29,536,30,184,45,124331],"class_list":{"0":"post-495790","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-cdu","10":"tag-deutschland","11":"tag-die-linke","12":"tag-germany","13":"tag-spd","14":"tag-texttospeech","15":"tag-wowereit-klaus"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115367781844859240","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/495790","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=495790"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/495790\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/495791"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=495790"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=495790"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=495790"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}