{"id":49586,"date":"2025-04-21T13:31:10","date_gmt":"2025-04-21T13:31:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/49586\/"},"modified":"2025-04-21T13:31:10","modified_gmt":"2025-04-21T13:31:10","slug":"maerkte-usa-futures-deuten-auf-verluste-nach-der-osterpause","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/49586\/","title":{"rendered":"M\u00c4RKTE USA\/Futures deuten auf Verluste nach der Osterpause"},"content":{"rendered":"<p>\n  DOW JONES&#8211;Die US-B\u00f6rsen d\u00fcrften nach der Osterpause mit deutlichen Verlusten in den Handel starten. Ein Belastungsfaktor k\u00f6nnten Warnungen Chinas andere L\u00e4nder sein, sich mit den USA auf Handelsabkommen einzulassen, die Chinas Interessen schaden k\u00f6nnten. Medienberichten zufolge will US-Pr\u00e4sindent Donald Trump au\u00dferdem weiterhin Fed-Chairman Jerome Powell entlassen. Der S&amp;P-500-Future geht um 1,2 Prozent zur\u00fcck und der Nasdaq-Future um 1,5 Prozent. <\/p>\n<p>  Der Wirtschaftsberater des Wei\u00dfen Hauses, Kevin Hassett, sagte am Freitag, dass die Trump-Administration pr\u00fcfe, ob sie Powell entlassen k\u00f6nne. Am Tag zuvor hatte Trump den Fed-Chairman in den sozialen Medien scharf kritisiert. Die Unsicherheit \u00fcber die Rolle der Zentralbank k\u00f6nnte eine weitere Belastung f\u00fcr US-Aktien darstellen. <\/p>\n<p>  China warnt Staaten vor Verletzung seiner Interessen <\/p>\n<p>  Das chinesische Handelsministerium erkl\u00e4rte am Montag, dass es alle L\u00e4nder respektiere, die versuchten, ihre Differenzen mit den USA beizulegen, sich aber &#8222;entschieden dagegen wehre, dass eine Partei eine Einigung auf Kosten der Interessen Chinas erzielt.&#8220; Sollte es dazu kommen, w\u00fcrde es die fraglichen L\u00e4nder mit Gegenma\u00dfnahmen \u00fcberziehen. <\/p>\n<p>  Die Rendite 10-j\u00e4hrige Treasuries stieg um 4 Basispunkte auf 4,366 Prozent. Roh\u00f6l der Marke Brent verbilligte sich um 1,5 Prozent auf unter 67 US-Dollar pro Barrel, und der Preis der schwefelarmen Leicht\u00f6lsorte West Texas Intermediate (WTI) um 1,6 Prozent auf weniger als 64 Dollar pro Barrel. H\u00e4ndler bef\u00fcrchteten, dass Trumps Z\u00f6lle die globale Nachfrage nach Roh\u00f6l belasten k\u00f6nnten. <\/p>\n<p>  Trumps Angriffe auf die Fed bewegten auch andere Verm\u00f6genswerte. Der WSJ-Dollar-Index, der die St\u00e4rke des Dollars gegen\u00fcber 16 anderen W\u00e4hrungen abbildet, fiel um 0,9 Prozent und n\u00e4herte sich damit dem niedrigsten Stand des vergangenen Jahres. Gold-Futures stiegen um 2,3 Prozent auf 3.406 Dollar pro Feinunze, was bedeutet, dass das Edelmetall ein weiteres Rekordhoch erreichte. <\/p>\n<p>  Die R\u00fcckkehr der Wall Street nach den Osterfeiertagen wird arbeitsreich. Laut FactSet legen diese Woche mehr als 100 beziehungsweise 22 Prozent der im S&amp;P-500 notierten Unternehmen in dieser Woche ihre Zahlen vor, wobei Tesla und Alphabet die Highlights sind. <\/p>\n<p>  Tesla von negativen Meldungen belastet <\/p>\n<p>  Die Aktien des von Elon Musk gef\u00fchrten Elektrofahrzeugunternehmens sind in diesem Jahr um mehr als 40 Prozent gefallen, wobei die Fahrzeugverk\u00e4ufe deutlich zur\u00fcckgingen. Im ersten Quartal lieferte Tesla 13 Prozent weniger Fahrzeuge aus als im Vorjahr. Zus\u00e4tzlich zu den Ergebnissen werden Investoren im Rahmen der Telefonkonferenz am Dienstag, die nach B\u00f6rsenschluss stattfinden soll, auf Updates zu Musks Position in der Trump-Regierung, den Einfluss von Z\u00f6llen auf Preise, die Ums\u00e4tze in China und den USA sowie Zeitpl\u00e4ne f\u00fcr Robotaxis und ein neues, kosteng\u00fcnstigeres Modell achten. <\/p>\n<p>  Ende vergangener Woche kursierten Meldungen \u00fcber eine Klage, in der Tesla vorgeworfen wird, seine Kilometerz\u00e4hler manipuliert zu haben, um Garantieleistungen zu vermeiden. Die Nachrichtenagentur Reuters meldete zudem, dass Tesla die Einf\u00fchrung eines geplanten billigeren E-Autos verschieben k\u00f6nnte. Laut der Meldung verz\u00f6gern sich die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine abgespeckte Version von Teslas Model Y, wobei eine nennenswerte Produktion erst f\u00fcr 2026 geplant sei. <\/p>\n<p>  Die Aktien des weltweit f\u00fchrenden Chipherstellers fielen im vorb\u00f6rslichen Handel um 2,3 Prozent auf 99,20 US-Dollar. <\/p>\n<p>  Sollten sich die Verluste halten, w\u00e4re dies der dritte Tag in Folge mit Kursr\u00fcckg\u00e4ngen. Bereits am Freitag waren die Aktien um 2,9 Prozent gefallen. Am Montag traf sich Huang mit dem japanischen Premierminister Shigeru Ishiba. Dieses Treffen folgt auf das Gespr\u00e4ch des CEO mit chinesischen F\u00fchrungskr\u00e4ften am Donnerstag in Peking. In der vorigen Woche hatte das Unternehmen bekannt gegeben, dass seine H20-Chips f\u00fcr k\u00fcnstliche Intelligenz, die nach China exportiert werden, k\u00fcnftig einer speziellen Ausfuhrlizenz bed\u00fcrfen. <\/p>\n<p>  Netflix nach guten Zahlen dick im Plus <\/p>\n<p>  Netflix stiegen vorb\u00f6rslich um 3,0 Prozent. Das Unternehmen hatte nach B\u00f6rsenschluss am Donnerstag unerwartet gute Gewinn- und Umsatzzahlen gemeldet. Der Konsens an Wall Street ist, dass der Bericht gezeigt hat, dass Netflix in der Lage sein wird, jeden durch Z\u00f6lle ausgel\u00f6sten Abschwung zu \u00fcberstehen. Der Streaming-Dienst hielt an seiner Umsatzprognose f\u00fcr 2025 fest und signalisierte damit, dass er nicht erwartet, dass Verbraucher Abonnements k\u00fcndigen werden, selbst wenn Trumps Z\u00f6lle das Wirtschaftswachstum beeintr\u00e4chtigen sollten. <\/p>\n<p>  Die Aktien von Capital One und Discover Financial Services stiegen ebenfalls. Investoren honorieren damit die Genehmigung der 35 Milliarden Dollar schweren Fusion zwischen zwei der gr\u00f6\u00dften US-Kreditkartenherausgeber durch US-Bankenaufsichtsbeh\u00f6rden. Die Capital-One-Aktie klettert um 4,0 Prozent, und die Discover-Aktie um 6,2 Prozent. <\/p>\n<p>  Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com <\/p>\n<p>  DJG\/hab <\/p>\n<p>  (END) Dow Jones Newswires<\/p>\n<p>  April 21, 2025 08:34 ET (12:34 GMT)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"DOW JONES&#8211;Die US-B\u00f6rsen d\u00fcrften nach der Osterpause mit deutlichen Verlusten in den Handel starten. 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