{"id":495963,"date":"2025-10-13T17:53:14","date_gmt":"2025-10-13T17:53:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/495963\/"},"modified":"2025-10-13T17:53:14","modified_gmt":"2025-10-13T17:53:14","slug":"herz-99-aller-herzinfarkte-und-schlaganfaelle-sind-auf-diese-faktoren-zurueckzufuehren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/495963\/","title":{"rendered":"Herz: 99 % aller Herzinfarkte und Schlaganf\u00e4lle sind auf diese Faktoren zur\u00fcckzuf\u00fchren"},"content":{"rendered":"<p>Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit die h\u00e4ufigste Todesursache. Eine Langzeitstudie mit Daten von mehr als neun Millionen Menschen kommt zu dem Schluss: F\u00fcr Herzinfarkte und Schlaganf\u00e4lle gibt es vier Hauptrisiken.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie ein Herzinfarkt oder Schlaganfall sind weltweit die h\u00e4ufigste Todesursache und treten auch in Deutschland j\u00e4hrlich bei Hunderttausenden auf. Hierzulande erleiden jedes Jahr etwa 270.000 Menschen einen Schlaganfall und etwa 300.000 einen Herzinfarkt, das Risiko variiert je nach Alter und Geschlecht. <\/p>\n<p>Laut einer gro\u00dfen <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.jacc.org\/doi\/10.1016\/j.jacc.2025.07.014\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.jacc.org\/doi\/10.1016\/j.jacc.2025.07.014&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Studie<\/a> im Fachmagazin \u201eJournal of the American College of Cardiology\u201c stehen jedoch vier Hauptrisikofaktoren in Verbindung mit 99 Prozent der Herzkrankheiten und Schlaganf\u00e4lle. <\/p>\n<p>Die internationale Forschungsgruppe um Philip Greenland von der Northwestern University in Illinois hat dazu die Gesundheitsdaten von mehr als neun Millionen Erwachsenen in S\u00fcdkorea und den USA ausgewertet, die \u00fcber einen Zeitraum von bis zu zwei Jahrzehnten beobachtet wurden. <\/p>\n<p>Demnach weist nahezu jeder Mensch, der herzkrank wird und einen schweren Herz- oder Schlaganfall erleidet, im Vorfeld einen der vier Risikofaktoren auf: Bluthochdruck, erh\u00f6hte Cholesterinwerte, hoher Blutzuckerspiegel oder Rauchen. Zusammen genommen gingen sie in der Langzeitstudie 99 Prozent aller Herz-Kreislauf-Ereignisse voraus.<\/p>\n<p>Hohes Risiko durch Bluthochdruck <\/p>\n<p>Dies zeigte sich selbst bei der Bev\u00f6lkerungsgruppe mit dem geringsten Risiko f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Auch bei Frauen unter 60 Jahren lie\u00dfen sich mehr als 95 Prozent der Herzinfarkte oder Schlaganf\u00e4lle auf einen dieser bereits bestehenden Risikofaktoren zur\u00fcckf\u00fchren.<\/p>\n<p>Bluthochdruck war dabei am h\u00e4ufigsten mit Herz-Kreislauf-Ereignissen verbunden, gemeint sind verschiedene Krankheiten des Herzens und der Blutgef\u00e4\u00dfe. Bei einer gest\u00f6rten Durchblutung des Herzens oder des Gehirns kann ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall auftreten. Sowohl in den USA als auch in S\u00fcdkorea hatten mehr als 93 Prozent der Probanden, die einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine Herzinsuffizienz erlitten, zuvor hohen Blutdruck. Diesen zu kontrollieren, k\u00f6nnte Betroffene also vor einem Herzleiden sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>\u201eWir sind der Meinung, dass die Studie sehr \u00fcberzeugend zeigt, dass die Exposition gegen\u00fcber einem oder mehreren nicht optimalen Risikofaktoren vor diesen kardiovaskul\u00e4ren Ereignissen nahezu 100 Prozent betr\u00e4gt\u201c, erl\u00e4uterte Studienautor <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/news.northwestern.edu\/stories\/2025\/09\/nearly-everyone-has-at-least-one-risk-factor-before-a-heart-attack-stroke-or-heart-failure\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/news.northwestern.edu\/stories\/2025\/09\/nearly-everyone-has-at-least-one-risk-factor-before-a-heart-attack-stroke-or-heart-failure&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Greenland<\/a>. Das Ziel sei nun, nach Wegen zu suchen, diese ver\u00e4nderbaren Risikofaktoren zu kontrollieren, statt sich auf andere Faktoren zu konzentrieren, die schwer behandelbar und nicht urs\u00e4chlich seien, so der Kardiologe.<\/p>\n<p>Generell steigt das Risiko f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit dem Alter. Dem Robert Koch Institut (<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.gbe.rki.de\/DE\/Themen\/EinflussfaktorenAufDieGesundheit\/Erkrankungsrisiko\/Risikoscores\/HerzKreislaufRisiko\/herzKreislaufRisiko_node.html?darstellung=0&amp;kennzahl=1&amp;zeit=2022&amp;geschlecht=0&amp;standardisierung=0\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.gbe.rki.de\/DE\/Themen\/EinflussfaktorenAufDieGesundheit\/Erkrankungsrisiko\/Risikoscores\/HerzKreislaufRisiko\/herzKreislaufRisiko_node.html?darstellung=0&amp;kennzahl=1&amp;zeit=2022&amp;geschlecht=0&amp;standardisierung=0&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">RKI<\/a>) zufolge liegt das Risiko bei den 65- bis 79-J\u00e4hrigen innerhalb der n\u00e4chsten zehn Jahre zu erkranken bei knapp 10,8 Prozent, bei den 18- bis 44-J\u00e4hrigen nur bei 0,5 Prozent. M\u00e4nner sind h\u00e4ufiger betroffen als Frauen. Wer schon mal einen Schlaganfall hatte, ist ebenfalls st\u00e4rker gef\u00e4hrdet \u2013 etwa 40 Prozent der Patientinnen und Patienten erleiden danach einen weiteren. Auch die Ern\u00e4hrung sowie der Bildungsstand spielt laut RKI eine Rolle.<\/p>\n<p>Die Kardiologin Neha Pagidipati von der Duke University in North Carolina, die selbst nicht an der Studie beteiligt war, betont in einer begleitenden <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.jacc.org\/doi\/10.1016\/j.jacc.2025.08.030\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.jacc.org\/doi\/10.1016\/j.jacc.2025.08.030&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Ver\u00f6ffentlichung<\/a>, die Ergebnisse verdeutlichten wie entscheidend es sei, Gesundheitsrisiken fr\u00fchzeitig zu kontrollieren, bevor sie zu schwerwiegenden, potenziell t\u00f6dlichen Folgen f\u00fchren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit die h\u00e4ufigste Todesursache. 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