{"id":495973,"date":"2025-10-13T17:58:17","date_gmt":"2025-10-13T17:58:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/495973\/"},"modified":"2025-10-13T17:58:17","modified_gmt":"2025-10-13T17:58:17","slug":"trump-zum-zollstreit-usa-wollen-china-helfen-nicht-schaden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/495973\/","title":{"rendered":"Trump zum Zollstreit: USA wollen China helfen, nicht schaden"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/trump-4374.jpg\" alt=\"Donald Trump spricht in ein Mikrofon.\" title=\"Donald Trump spricht in ein Mikrofon. | REUTERS\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 13.10.2025 12:35 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>US-Pr\u00e4sident Trump hat sich erneut zum zuletzt wieder versch\u00e4rften Zollstreit mit China ge\u00e4u\u00dfert &#8211; diesmal allerdings vers\u00f6hnlicher. Sein Land wolle China helfen und nicht schaden, erkl\u00e4rte er.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Nach zuletzt sch\u00e4rferen T\u00f6nen hat US-Pr\u00e4sident Donald Trump sich im Zollstreit mit China nun wieder vers\u00f6hnlicher ge\u00e4u\u00dfert. Die USA wollten &#8222;China helfen, nicht schaden&#8220;, schrieb er auf seinem Online-Sprachrohr Truth Social.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Machen Sie sich keine Sorgen um China, alles wird gut. Der hoch respektierte Pr\u00e4sident Xi hat nur einen schlechten Moment gehabt&#8220;, erkl\u00e4rte Trump mit Blick auf den chinesischen Staatschef Xi Jinping. Dieser wolle &#8222;keine Depression&#8220; f\u00fcr sein Land &#8211; und er selbst wolle das auch nicht, f\u00fcgte Trump hinzu.<\/p>\n<p>    Zus\u00e4tzliche Z\u00f6lle von 100 Prozent, Peking spricht von &#8222;Doppelmoral&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der US-Pr\u00e4sident hatte am Freitag zus\u00e4tzliche Z\u00f6lle gegen China in H\u00f6he von 100 Prozent ab sp\u00e4testens November angek\u00fcndigt. Anlass daf\u00fcr war die zuvor erfolgte Ank\u00fcndigung Pekings, den Export von Technologien im Zusammenhang mit Seltenen Erden strenger zu kontrollieren.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Ton zwischen den beiden Staaten versch\u00e4rfte sich daraufhin deutlich. Trump nannte das Verhalten Chinas &#8222;au\u00dferordentlich aggressiv&#8220; und &#8222;beispiellos&#8220;. Zuvor hatte er China &#8222;feindliche&#8220; Handelspraktiken vorgeworfen und ein Treffen mit Xi in zwei Wochen beim Gipfeltreffen der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in S\u00fcdkorea in Frage gestellt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Chinas Handelsministerium erkl\u00e4rte wiederum, Trumps Zollank\u00fcndigung sei ein &#8222;typisches Beispiel f\u00fcr Doppelmoral&#8220;. Bei &#8222;jeder Gelegenheit&#8220; mit hohen Z\u00f6llen zu drohen, sei &#8222;nicht der richtige Ansatz&#8220; im Umgang mit China, hie\u00df es.<\/p>\n<p>    Volkswirte erwarten neue Gespr\u00e4che<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Am Wochenende arbeitete Washington bereits wieder an einer Deeskalation&#8220;, kommentierte heute Thomas Gitzel, Chefvolkswirt von der VP Bank. Die Trump-Administration signalisiere Offenheit f\u00fcr ein Abkommen mit China, wodurch es erneut zu Gespr\u00e4chen kommen k\u00f6nne. &#8222;Allerdings d\u00fcrfte der Weg zu einer Vereinbarung dieses Mal ungleich schwerer fallen. Der chinesischen Regierung d\u00fcrfte bewusst gewesen sein, dass die Ausweitung der Exportkontrollen in der vergangenen Woche die Handelskonflikte erneut anheizen wird.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Trump hat seine eigene Art, Verhandlungen zu beginnen. Seine Drohung mit 100-prozentigen Z\u00f6llen auf China bis zum 1. November scheint der Auftakt zu Gespr\u00e4chen \u00fcber seltene-Erden-Exporte und weitere Zugest\u00e4ndnisse Chinas zu sein, um einen Deal abzuschlie\u00dfen&#8220;, erkl\u00e4rte auch Holger Schmieding, Chefvolkswirt der Berenberg Bank.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Dennoch diene es als Erinnerung daran, dass die Unsicherheit im Welthandel noch nicht vorbei ist. &#8222;Diese Unsicherheit und die chinesischen Versuche, ihre subventionierten Exporte von den USA auf andere M\u00e4rkte umzuleiten, sind beunruhigend f\u00fcr die Weltwirtschaft im Allgemeinen und die europ\u00e4ische Industrieexportmaschinerie im Besonderen&#8220;, so der Experte.<\/p>\n<p>    Auswirkungen auf die Finanzm\u00e4rkte<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zentrales Thema im Handelskonflikt zwischen Peking und Washington sind die seltenen Erden.\u00a0Sie stecken in einer Reihe von Technologien &#8211; von Windturbinen bis zu Antrieben f\u00fcr Elektroautos. China ist ein wichtiger Produzent der Materialien und mit gro\u00dfem Abstand Marktf\u00fchrer bei der Weiterverarbeitung. Das Land hat eine Reihe von Patenten angemeldet, die andere Staaten am Aufbau einer eigenen Industrie hindern.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Derzeit unterliegen chinesische Waren US-Z\u00f6llen in H\u00f6he von 30 Prozent. China erhebt im Gegenzug Z\u00f6lle in H\u00f6he von zehn Prozent. Angesichts der erneuten Spannungen zwischen den beiden gr\u00f6\u00dften Volkswirtschaften der Welt waren die Kurse an der New Yorker B\u00f6rse ins Minus gerutscht und auch der DAX war kurz vor Handelsschluss abgesackt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Der Absturz des DAX am Freitag weckt b\u00f6se Erinnerungen an eine Zeit an der B\u00f6rse, die die Anleger schon hinter sich w\u00e4hnten. Der Handelskonflikt zwischen China und den USA flammt wieder auf und schickt die Kurse in New York in den Keller&#8220;, sagte CMC-Analyst Jochen Stanzl. Heute befindet sich der DAX indes <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/finanzen\/marktberichte\/marktbericht-trump-boerse-dax-china-usa-handelsstreit-oel-gold-100.html\" title=\"Marktbericht: Der DAX stabilisiert sich\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">schon wieder auf Erholungskurs<\/a>. Die Entspannungssignale vom Wochenende geben den M\u00e4rkten Aufwind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 13.10.2025 12:35 Uhr US-Pr\u00e4sident Trump hat sich erneut zum zuletzt wieder versch\u00e4rften Zollstreit mit China ge\u00e4u\u00dfert &#8211;&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":495974,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[227,13,14,15,12,10,8,9,11,113,64,103,104,211],"class_list":{"0":"post-495973","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-china","9":"tag-headlines","10":"tag-nachrichten","11":"tag-news","12":"tag-schlagzeilen","13":"tag-top-news","14":"tag-top-meldungen","15":"tag-topmeldungen","16":"tag-topnews","17":"tag-trump","18":"tag-usa","19":"tag-welt","20":"tag-world","21":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115368159135143405","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/495973","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=495973"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/495973\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/495974"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=495973"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=495973"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=495973"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}