{"id":496125,"date":"2025-10-13T19:20:17","date_gmt":"2025-10-13T19:20:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/496125\/"},"modified":"2025-10-13T19:20:17","modified_gmt":"2025-10-13T19:20:17","slug":"kap-verde-feiert-historische-wm-qualifikation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/496125\/","title":{"rendered":"Kap Verde feiert historische WM-Qualifikation"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/kap-verde-jubel-102.jpg\" alt=\"Kap Verdes Garry Mendes Rodrigues beim Jubel\" title=\"Kap Verdes Garry Mendes Rodrigues beim Jubel | IMAGO\/Newscom World\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 13.10.2025 20:15 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Zum ersten Mal in der Geschichte des Inselstaates hat sich die kapverdische Nationalmannschaft f\u00fcr eine Fu\u00dfball-Weltmeisterschaft qualifiziert.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die kapverdischen Spieler lagen sich nach Abpfiff in den Armen, auf den R\u00e4ngen Partystimmung. Erstmals in der Geschichte des Landes hat sich die Nationalmannschaft f\u00fcr eine Fu\u00dfball-WM qualifiziert. F\u00fcr viele auf der Inselgruppe im Atlantik wird ein Traum wahr.<\/p>\n<ul class=\"buttongroup buttongroup--copytext\">\n<li class=\"buttongroup__item\">\n<p>    <a class=\"btn btn--text btn--standard-secondary btn--fullwidth\" href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/live-und-ergebnisse\/fussball\/fifa-wm-quali-afrika\/ma9943959\/kapverdische-inseln_kamerun\/blitztabelle\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n        WM-Quali Afrika, Tabelle Gruppe D<br \/>\n        Pfeil rechts<\/p>\n<p>    <\/a>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>    Torlose erste Halbzeit<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Doch die Partie gegen Eswantini begann erstmal wenig traumhaft. Die hoch favorisierten &#8222;Blue Sharks&#8220; dominierten zwar die Partie, kamen jedoch zu kaum Torchancen. Nach Wiederanpfiff erl\u00f6ste Dailon Livramento in der 48. Minute die gesamte Nation mit seinem 1:0-F\u00fchrungstreffer. Sechs Minuten sp\u00e4ter traf Willy Semedo zum 2:0.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ab da feierten die Fans auf den R\u00e4ngen, keiner zweifelte mehr daran, dass die Mannschaft von Nationaltrainer Bubista Historisches schaffen w\u00fcrde an diesem Nachmittag. Und so kam es auch: Das Tor von Stopira zum 3:0-Endstand in der Nachspielzeit besiegelte dann den Sieg. Sieben Siege, zwei Unentschieden und nur eine Niederlage; 16 Tore, acht Gegentore stehen am Ende dieser WM-Qualifikation f\u00fcr die Kapverden in der Statistik.<\/p>\n<p>    Feiertag f\u00fcr Quali-Spiel<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In Feierstimmung waren die Menschen auf Kap Verde schon vor dem Spiel. Mehrere Medien berichteten, dass der kapverdische Pr\u00e4sident Jos\u00e9 Maria Neves den Spieltag als einen &#8222;besonderen&#8220; Tag ausgerufen. Der Arbeitstag dauerte nur bis 12 Uhr Mittags, damit niemand die Partie gegen Eswatini, die um 15 Uhr Ortszeit angepfiffen wurde, verpassen m\u00fcsste. Rund ums Stadion der Hauptstadt Praia wurden Essens- und Getr\u00e4nkest\u00e4nde aufgebaut, die Stra\u00dfen geschm\u00fcckt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Rund 500.000 Einwohner leben auf Kap Verde. Dass sich dieses kleine Land f\u00fcr das gr\u00f6\u00dfte Fu\u00dfballevent der Welt qualifiziert, ein Meilenstein. Kap Verde ist &#8211; hinter Island mit knapp 350.000 Einwohnern &#8211; das zweitkleinste Land, das sich jemals f\u00fcr eine Fu\u00dfball-WM qualifiziert hat. Sch\u00e4tzungen zufolge leben mehr Menschen mit kapverdischen Wurzeln im Ausland als auf der Inselgruppe selbst.<\/p>\n<p>    Nationalspieler dank Social Media<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch deshalb greift der kapverdische Verband auf unkonventionelle Wege zur\u00fcck, um Spieler zu scouten und f\u00fcr die Nationalmannschaft zu werben. Roberto &#8222;Pico&#8220; Lopes &#8211; seine Mutter Irin, sein Vater aus Kap Verde &#8211; zum Beispiel bekam 2021 eine Nachricht vom damaligen Nationaltrainers Rui Aguas \u00fcber ein soziales Netzwerk.<\/p>\n<p class=\"textabsatz--contains-image  m-six l-five textabsatz columns twelve\">Die Nachricht war auf portugiesisch, das verstand er nicht und irgnorierte sie. Neun Monate sp\u00e4ter hakte Aguas erneut nach. Lopes \u00fcbersetzte sie mit Google Translate und nutzte schlie\u00dflich die Chance, Nationalspieler zu werden.<\/p>\n<p>    Stark durch Diaspora<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">So wie Lopes, der als Innenverteidiger bei den Shamrock Rovers spielt, geht es einigen seiner Mitspieler: Sechs Spieler sind in den Niederlanden geboren, mehre andere haben franz\u00f6sische und portugiesische Wurzeln. Spieler, die sonst in der in der zweiten oder dritten Liga kicken nutzen die Chance, international zu spielen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Diese Mannschaft spielt mit Herz&#8220;, sagte Nationaltrainer Bubista \u00fcber seine internationale Truppe. Das werden sie auch bei der WM im kommenden Jahr brauchen. Der Inselstaat &#8211; aktuell Platz 70 in der FIFA-Weltrangliste &#8211; reist als krasser Au\u00dfenseiter in die USA.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 13.10.2025 20:15 Uhr Zum ersten Mal in der Geschichte des Inselstaates hat sich die kapverdische Nationalmannschaft f\u00fcr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":496126,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[13,14,15,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-496125","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-headlines","9":"tag-nachrichten","10":"tag-news","11":"tag-schlagzeilen","12":"tag-top-news","13":"tag-top-meldungen","14":"tag-topmeldungen","15":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115368481730346676","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/496125","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=496125"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/496125\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/496126"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=496125"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=496125"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=496125"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}