{"id":496239,"date":"2025-10-13T20:21:16","date_gmt":"2025-10-13T20:21:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/496239\/"},"modified":"2025-10-13T20:21:16","modified_gmt":"2025-10-13T20:21:16","slug":"hamburger-volksentscheid-klimaneutralitaet-bis-2040","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/496239\/","title":{"rendered":"Hamburger Volksentscheid &#8211; Klimaneutralit\u00e4t bis 2040"},"content":{"rendered":"<p>                    <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"internal-image\" title=\"Ein Plakat f\u00fcr den Hamburger Zukunftsentscheid mit der Aufschrift &quot;Klimaschutz wird endlich zukunftsweisend&quot; steht an einer Stra\u00dfe.\" alt=\"Ein Plakat f\u00fcr den Hamburger Zukunftsentscheid mit der Aufschrift &quot;Klimaschutz wird endlich zukunftsweisend&quot; steht an einer Stra\u00dfe.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/hamburg-zukunftsentscheid-volksabstimmung-klima-100-1920x1080.jpg\" \/><\/p>\n<p>                  Volksentscheid in Hamburg: &#8222;Ja&#8220; zu mehr Klimaschutz. (Daniel Bockwoldt \/ dpa \/)<\/p>\n<p>Der Plan der Initiatoren sieht j\u00e4hrliche Obergrenzen f\u00fcr den CO2-Aussto\u00df vor. Konkrete Ziele f\u00fcr einzelne Sektoren wie Verkehr, private Haushalte, Gewerbe oder Industrie ergeben sich dem Gesetzentwurf zufolge aus dem Klimaplan der Stadt, der regelm\u00e4\u00dfig fortgeschrieben wird. Sollten die durch ein regelm\u00e4\u00dfiges Monitoring \u00fcberpr\u00fcften Ziele nicht erreicht werden, m\u00fcsse mit Sofortprogrammen gegengesteuert werden.<\/p>\n<p>Der neue Zeitplan bedeutet weitreichende Folgen f\u00fcr Verkehr, Wohnen und Energie. Einem Gutachten des Hamburg Instituts und des \u00d6ko-Instituts im Auftrag der Stadt m\u00fcssen nun bis 2040 alle \u00d6l- und Gasheizungen in Wohn- und Gesch\u00e4ftsgeb\u00e4uden ersetzt werden. Das Hamburger Gasnetz muss demnach stillgelegt werden.<\/p>\n<p>                Wirtschaftsvertreter besorgt<\/p>\n<p>Au\u00dferdem soll der Verkehr in der Millionenstadt umgebaut werden. Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit gilt als wahrscheinlich, genau so wie eine deutliche Reduzierung des Pkw-Verkehrs. Zudem bed\u00fcrfte es der Einrichtung von Umweltzonen im Hafen. F\u00fcr den Bereich Industrie sei es notwendig, Erdgas und Brennstoffe wie Petrolkoks und Raffinerie-Gas vollst\u00e4ndig durch Wasserstoff und E-Fuels zu ersetzen. Die komplette Elektrifizierung der Mobilit\u00e4t m\u00fcsste bis 2040 abgeschlossen sein.<\/p>\n<p>Hamburgs Erster B\u00fcrgermeister Tschentscher sagte zu, den Gesetzentwurf der Initiative &#8222;Hamburger Zukunftsentscheid&#8220; umzusetzen, betonte aber, man k\u00f6nne das Klimaziel nur erreichen, wenn der Bund die Voraussetzungen daf\u00fcr schaffe. Zudem wolle man die Umsetzung sozialvertr\u00e4glich und bezahlbar gestalten. Wirtschaftsverb\u00e4nde \u00e4u\u00dferten die Bef\u00fcrchtung, dass Unternehmen in Hamburg ihre Produktion verlagern und Arbeitspl\u00e4tze abbauen k\u00f6nnten. Grund daf\u00fcr seien unsichere Rahmenbedingungen. Klimaschutzinitiativen bezeichnen den Beschluss dagegen als &#8222;historischen Schritt&#8220;.<\/p>\n<p>Diese Nachricht wurde am 13.10.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Volksentscheid in Hamburg: &#8222;Ja&#8220; zu mehr Klimaschutz. 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