{"id":496302,"date":"2025-10-13T20:57:16","date_gmt":"2025-10-13T20:57:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/496302\/"},"modified":"2025-10-13T20:57:16","modified_gmt":"2025-10-13T20:57:16","slug":"berlin-warken-wirkungen-der-pflegeleistungen-ueberpruefen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/496302\/","title":{"rendered":"Berlin | Warken: Wirkungen der Pflegeleistungen \u00fcberpr\u00fcfen"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa) &#8211; In der Pflegeversicherung wollen Bund und L\u00e4nder grunds\u00e4tzlich an Pflegegraden festhalten, doch die konkreten Leistungen \u00fcberpr\u00fcfen und vereinfachen. Das teilte das Bundesgesundheitsministerium in Berlin mit. Zuvor hatte die Bund-L\u00e4nder-Arbeitsgruppe \u00abZukunftspakt Pflege\u00bb in einer digitalen Sitzung Zwischenergebnisse der Fachebene er\u00f6rtert, wie es hie\u00df.\u00a0<\/p>\n<p>Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) sagte: \u00abEine umfassende Reform ist \u00fcberf\u00e4llig.\u00bb Bund und L\u00e4ndern m\u00fcsse eine Kraftanstrengung gelingen. Die Wirkung bisheriger Leistungen m\u00fcsse aus Effizienzgr\u00fcnden auf den Pr\u00fcfstand.<\/p>\n<p>Aufregung \u00fcber Pflegegrad 1<\/p>\n<p>Die Unterscheidung nach Pflegegraden solle grunds\u00e4tzlich beibehalten werden, hie\u00df es in der Mitteilung weiter. Strukturen des Leistungsrechts wollen Bund und L\u00e4nder jedoch m\u00f6glichst vereinfachen und fokussieren. Ende September hatte ein \u00abBild\u00bb-Bericht f\u00fcr Aufregung gesorgt, demzufolge in der Koalition \u00fcber eine m\u00f6gliche Abschaffung des Pflegegrads 1 diskutiert werde.<\/p>\n<p>Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) reagierte wenige Tage sp\u00e4ter ausweichend auf eine entsprechende Nachfrage. Auf die Frage, ob eine Abschaffung des Pflegegrads 1 die L\u00f6sung sei, antworte Frei in der ARD-Sendung \u00abMaischberger\u00bb: \u00abDas kann man so pauschal nicht sagen.\u00bb Er \u00abkenne niemand aus der Koalition, der den Vorschlag gemacht hat\u00bb.<\/p>\n<p>Laumann: Pflegegrade damals richtig<\/p>\n<p>Nun sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU): \u00ab2017 hatten wir bei der letzten gro\u00dfen Pflegereform die Pflegegrade eingef\u00fchrt. Das war zu der Zeit auch richtig.\u00bb Doch inzwischen habe man ein hochkomplexes Leistungsrecht, in dem die Pflegebed\u00fcrftigen und ihre Angeh\u00f6rigen sich oftmals nicht mehr zurechtf\u00e4nden.\u00a0<\/p>\n<p>\u00abZudem haben wir in der Pflegeversicherung noch keine guten L\u00f6sungen f\u00fcr pflegerische Akutf\u00e4lle \u2013 wenn zum Beispiel kurzfristig die Pflegeperson ausf\u00e4llt und ganz schnell eine Versorgung gefunden werden muss\u00bb, so Laumann weiter. Dies sei Teil der Reform\u00fcberlegungen.\u00a0<\/p>\n<p>Warken meinte: \u00abWir m\u00fcssen das System der sozialen Pflegeversicherung nachhaltig aufstellen.\u00bb Stetige Beitragssteigerungen und Mehrbelastungen k\u00f6nnten nicht die L\u00f6sung sein. \u00abDie Einnahmen im System m\u00fcssen ausreichen, um das Leistungsversprechen zu finanzieren.\u00bb\u00a0<\/p>\n<p>SPD will kein Spargesetz<\/p>\n<p>Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer (SPD) sprach sich f\u00fcr eine St\u00e4rkung der heimischen Pflege aus. Dagmar Schmidt, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, und Gesundheitsexperte Christos Pantazis erkl\u00e4rten in einer gemeinsamen Stellungnahme: \u00abMit uns wird es kein Spargesetz auf dem R\u00fccken der Schw\u00e4chsten geben.\u00bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; In der Pflegeversicherung wollen Bund und L\u00e4nder grunds\u00e4tzlich an Pflegegraden festhalten, doch die konkreten Leistungen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":496303,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1841],"tags":[1605,3944,1173,3364,29,30,141,1209,26756,1458],"class_list":{"0":"post-496302","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bielefeld","8":"tag-bielefeld","9":"tag-bundeslaender","10":"tag-bundesregierung","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-gesundheit","15":"tag-nordrhein-westfalen","16":"tag-pflegeversicherung","17":"tag-soziales"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115368862940824230","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/496302","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=496302"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/496302\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/496303"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=496302"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=496302"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=496302"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}