{"id":497003,"date":"2025-10-14T03:32:11","date_gmt":"2025-10-14T03:32:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/497003\/"},"modified":"2025-10-14T03:32:11","modified_gmt":"2025-10-14T03:32:11","slug":"a21-bei-klein-barkau-fahrradtunnel-als-sichere-querung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/497003\/","title":{"rendered":"A21 bei Klein Barkau: Fahrradtunnel als sichere Querung?"},"content":{"rendered":"<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Klein Barkau. Wulf Riethaus lehnt an seinem Fahrrad und blickt \u00fcber die Schulter auf die Landstra\u00dfe 307 hinter sich. Hinter ihm: die Dorfstra\u00dfe in Klein Barkau in Sichtweite der Abfahrt auf die neue Autobahn 21 (A21). \u201eHier soll, Stand jetzt, eine Bedarfsampel f\u00fcr Fahrradfahrer und Fu\u00dfg\u00e4nger entstehen\u201c, sagt der ehemalige Stadtplaner, der sich beim B\u00fcrgerverein Barkauer Land engagiert. Lieber w\u00e4re ihm eine erg\u00e4nzende Tunnel-L\u00f6sung.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Denn: Hier soll eine \u201ePark-and-Ride-Anlage\u201c entstehen. Eine Ampel sei vorgesehen, aber die alleine ist den Anwohnern nicht sicher genug, erkl\u00e4rt Riethausen. Denn: \u201eAuf der \u00f6stlichen Seite der <a href=\"https:\/\/www.kn-online.de\/themen\/autobahn-21\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\" title=\"https:\/\/www.kn-online.de\/themen\/autobahn-21\/\" data-vars-event-category=\"intext_link\" data-vars-event-action=\"click\" data-vars-event-label=\"https:\/\/www.kn-online.de\/themen\/autobahn-21\/\">A21<\/a> soll das interkommunale Gewerbegebiet einiger Gemeinden aus dem Barkauer Land und der Landeshauptstadt <a href=\"https:\/\/www.kn-online.de\/lokales\/kiel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\" title=\"https:\/\/www.kn-online.de\/lokales\/kiel\/\" data-vars-event-category=\"intext_link\" data-vars-event-action=\"click\" data-vars-event-label=\"https:\/\/www.kn-online.de\/lokales\/kiel\/\">Kiel<\/a> entstehen.\u201c<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Mit dem Gewerbegebiet, so argumentieren Riethausen und eine Reihe von B\u00fcrgermeistern aus der Umgebung, werde sich der Verkehr hier deutlich verdichten \u2013 nicht nur der Lieferverkehr, auch Pendelverkehre zu den rund 70 Hektar Gewerbefl\u00e4chen werden erwartet. \u201eNicht nur der Autoverkehr wird zunehmen, sondern auch der Fahrradverkehr\u201c, sagt Riethausen.<\/p>\n<p>Fahrradtunnel soll auch gut f\u00fcr den Autoverkehr sein<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Im Barkauer Land bef\u00fcrchtet man, dass es hier gef\u00e4hrlich werden k\u00f6nnte. Der Tunnel w\u00e4re demnach nicht nur eine erg\u00e4nzende Sicherheitsma\u00dfnahme neben der Ampel, sagt Riethausen: Er w\u00fcrde auch den Autoverkehr weniger aus dem Fluss bringen \u2013 und w\u00e4re daher auch aus dieser Perspektive w\u00fcnschenswert.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Ulf K\u00e4mpfer (SPD), scheidender Oberb\u00fcrgermeister von Kiel, war k\u00fcrzlich vor Ort. Die A21 soll eines Tages in die Landeshauptstadt m\u00fcnden. \u201eHeute muss man kein Freak mehr sein, um 20 Kilometer mit dem Rad zur Arbeit zu fahren\u201c, sagt er mit Blick auf die technische Entwicklung und Verbreitung von E-Bikes.<\/p>\n<blockquote><p>Heute muss man kein Freak mehr sein, um 20 Kilometer mit dem Rad zur Arbeit zu fahren.<\/p><\/blockquote>\n<p class=\"Quotestyled__Author-sc-q277fq-1 iQZobn\">Ulf K\u00e4mpfer (SPD)<\/p>\n<p class=\"Quotestyled__AuthorDescription-sc-q277fq-2 hQAqgn\">Oberb\u00fcrgermeister der Stadt Kiel<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Wegen dieser Reichweiten sei es wichtig, die Infrastruktur f\u00fcr das <a href=\"https:\/\/www.kn-online.de\/themen\/fahrrad\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\" title=\"https:\/\/www.kn-online.de\/themen\/fahrrad\/\" data-vars-event-category=\"intext_link\" data-vars-event-action=\"click\" data-vars-event-label=\"https:\/\/www.kn-online.de\/themen\/fahrrad\/\">Fahrrad<\/a> auszubauen \u2013 und zwar durchgehend von den Quellen bis zu ihren Zielen. Die Annahme, dass mit dem Gewerbegebiet der <a href=\"https:\/\/www.kn-online.de\/themen\/verkehr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\" title=\"https:\/\/www.kn-online.de\/themen\/verkehr\/\" data-vars-event-category=\"intext_link\" data-vars-event-action=\"click\" data-vars-event-label=\"https:\/\/www.kn-online.de\/themen\/verkehr\/\">Verkehr<\/a>, auch der Radverkehr, von Kiel ins Barkauer Land und zur\u00fcck dichter wird, teilt auch der Kieler Verwaltungschef.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Wulf Riethaus vom B\u00fcrgerverein Barkauer Land k\u00e4mpft f\u00fcr den Fahrradtunnel \u2013 der rechts im Bild entstehen k\u00f6nnte.\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/I7O4VHSIFFEPRF2H7X6LK2TEKE.jpeg\" \/><\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Nur: F\u00fcr die Einrichtung der Fahrradinfrastruktur braucht es belastbare Zahlen. \u201eWir k\u00f6nnen nicht einfach auf angenommene Bedarfe hin bauen\u201c, sagt Michael Pirschel. Er leitet die Abteilung Verkehr und Stra\u00dfenbau im Innenministerium des Landes <a href=\"https:\/\/www.kn-online.de\/schleswig-holstein\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\" title=\"https:\/\/www.kn-online.de\/schleswig-holstein\/\" data-vars-event-category=\"intext_link\" data-vars-event-action=\"click\" data-vars-event-label=\"https:\/\/www.kn-online.de\/schleswig-holstein\/\">Schleswig-Holstein<\/a>.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Es gebe Zahlen aus der Vergangenheit, die zeigen, dass die Verkehrsbelastung vor Ort langsam ansteige. Weiter gebe es globale Prognosedaten des Bundes, die einen Anstieg des Autoverkehrs ausweisen. Nur: Eine konkrete Prognose f\u00fcr das Gewerbegebiet Barkauer Land gibt es noch nicht.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">\u201eAn den Bushaltestellen hier sind bereits jetzt Fahrr\u00e4der angekettet\u201c, sagt Riethausen. Hei\u00dft: Der Radverkehr lebt im Barkauer Land \u2013 die Menschen nutzen das Rad f\u00fcr die sogenannte \u201eletzte Meile\u201c. Der Begriff meint den Abschnitt eines Weges von Startpunkt bis zu dem Verkehrsmittel, mit dem das Gros der Strecke zur\u00fcckgelegt wird \u2013 beziehungsweise vom Hauptverkehrsmittel zum Ziel.<\/p>\n<p>Barkauer Land braucht Verkehrsgutachten<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die Deges m\u00f6chte 2026 das Planfeststellungsverfahren f\u00fcr den n\u00e4chsten Bauabschnitt der A21 nach Wellsee einleiten. Bisher sei geplant, dass westlich der B404\/A21 ein Radweg liegt. \u201eDer Radweg ist mit einer Breite von 2,5 Metern ausreichend dimensioniert.\u201c<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Ber\u00fccksichtigt werde die \u201everfestigte\u201c Planung der L\u00e4nder und Gemeinden. Dann haben aber auch die sogenannten Tr\u00e4ger \u00f6ffentlicher Belange die M\u00f6glichkeit, ihre Eingaben zu machen. Hier kann der Fahrradtunnel zur Sprache kommen.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Und das hei\u00dft mit Blick auf das Gewerbegebiet: Es braucht das von Pirschel angesprochene Gutachten. Kommt es rechtzeitig und die angenommenen Verkehrszahlen sind ausreichend, schauen die Fahrradfahrer im Barkauer Land nicht in die R\u00f6hre \u2013 sondern in den Tunnel.<\/p>\n<p class=\"Editorialstyled__Editorial-sc-1bfvh9l-0 cSmjnJ\">KN<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Klein Barkau. Wulf Riethaus lehnt an seinem Fahrrad und blickt \u00fcber die Schulter auf die Landstra\u00dfe 307 hinter&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":497004,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1852],"tags":[3364,29,548,663,3934,30,13,4949,14,15,12,1971],"class_list":{"0":"post-497003","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kiel","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-kiel","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-schleswig-holstein"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115370416571746879","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/497003","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=497003"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/497003\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/497004"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=497003"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=497003"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=497003"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}