{"id":497092,"date":"2025-10-14T04:20:13","date_gmt":"2025-10-14T04:20:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/497092\/"},"modified":"2025-10-14T04:20:13","modified_gmt":"2025-10-14T04:20:13","slug":"duesseldorf-vodafone-ersetzt-huawei-technik-durch-samsung-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/497092\/","title":{"rendered":"D\u00fcsseldorf | Vodafone ersetzt Huawei-Technik durch Samsung"},"content":{"rendered":"<p>D\u00fcsseldorf (dpa) &#8211; Vodafone setzt in Deutschland und Europa k\u00fcnftig in gro\u00dfen Stil auf Mobilfunktechnik aus S\u00fcdkorea. Der Elektronikkonzern Samsung werde in den kommenden f\u00fcnf Jahren mehrere tausend Mobilfunkstationen von Vodafone mit modernster OpenRAN-Technologie ausstatten, teilte der Mobilfunkbetreiber in D\u00fcsseldorf mit. Branchen-Insidern zufolge wird damit vor allem Technik vom chinesischen Technologiekonzern Huawei ausgetauscht. Vodafone wollte dazu keine Stellung nehmen.<\/p>\n<p>Nicht mehr von einem Hardwarehersteller abh\u00e4ngig<\/p>\n<p>OpenRAN (Open Radio Access Network) bezeichnet ein Konzept in der Mobilfunktechnik, das darauf abzielt, Funknetze offener, flexibler und unabh\u00e4ngiger von einzelnen Herstellern zu gestalten. Traditionell stammen alle Komponenten eines Mobilfunknetzes \u2013 wie Antennen, Basisstationen und Steuerungseinheiten \u2013 von einem einzelnen Anbieter. Bei OpenRAN werden diese Teile entkoppelt und durch offene Schnittstellen miteinander verbunden. Dadurch k\u00f6nnen Netzbetreiber Komponenten verschiedener Hersteller kombinieren, solange sie denselben technischen Standards folgen.<\/p>\n<p>Vodafone hatte in der Vergangenheit seine Mobilfunkmasten sowohl mit Technik von Huawei als auch des europ\u00e4ischen Anbieters Ericsson ausger\u00fcstet. Der Einsatz von Huawei-Komponenten geriet in den vergangenen Jahren jedoch wegen vermuteter Sicherheitsrisiken und potenzieller Einflussnahme durch China immer st\u00e4rker in der Kritik. Vorgaben aus der Politik sehen inzwischen vor, dass kritische Netzkomponenten aus China schrittweise durch alternative L\u00f6sungen ersetzt werden sollen. Vodafone erkl\u00e4rt, dass das Kernnetz schon seit geraumer Zeit ohne Technik von Huawei auskommt.<\/p>\n<p>Ohne Huawei mit OpenRAN<\/p>\n<p>Das OpenRAN-Konzept ist auch f\u00fcr die drei ma\u00dfgeblichen Wettbewerber von Vodafone in Deutschland ein Ansatz, um auf Technik aus China verzichten zu k\u00f6nnen. 1&amp;1 baut sein neues 5G-Netz ohnehin komplett mit OpenRAN auf. Die Deutsche Telekom und Telef\u00f3nica testen bereits seit Monaten umfangreich die neue Technik. Vodafone-Deutschland-CEO Marcel de Groot sprach nun von \u00abDeutschlands gr\u00f6\u00dftem OpenRAN-Projekt\u00bb. \u00abIn den kommenden Jahren bauen wir das flexibelste Mobilfunknetz der Republik \u2013 mit tausenden OpenRAN Stationen, die offen sind f\u00fcr die besten Technologien von allen potenziellen Partnern.\u00bb<\/p>\n<p>Durch OpenRAN wird der Markt der Mobilfunkausr\u00fcster neu geordnet. Zwar setzen inzwischen auch die klassischen Anbieter Nokia, Ericsson und selbst Huawei teilweise auf die offenen Schnittstellen. Die neue Technik bringt aber auch neue Player ins Spiel. Neben Samsung sind dies vor allem japanische Anbieter wie NEC oder Rakuten sowie Anbieter aus den USA wie Mavenir, Parallel Wireless und Altiostar. In Teilsegmenten sind auch Tech-Giganten wie Google, Microsoft, IBM und Intel aktiv.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"D\u00fcsseldorf (dpa) &#8211; Vodafone setzt in Deutschland und Europa k\u00fcnftig in gro\u00dfen Stil auf Mobilfunktechnik aus S\u00fcdkorea. 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