{"id":497248,"date":"2025-10-14T05:51:16","date_gmt":"2025-10-14T05:51:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/497248\/"},"modified":"2025-10-14T05:51:16","modified_gmt":"2025-10-14T05:51:16","slug":"elbvertiefung-der-taegliche-newsletter-aus-hamburg-sueleyman-taskoeprue-ein-name-den-hamburg-nie-vergessen-darf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/497248\/","title":{"rendered":"Elbvertiefung: Der t\u00e4gliche Newsletter aus Hamburg: S\u00fcleyman Ta\u015fk\u00f6pr\u00fc: Ein Name, den Hamburg nie vergessen darf"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Liebe<br \/>\nLeserin, lieber Leser,<\/strong>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">S\u00fcleyman<br \/>\nTa\u015fk\u00f6pr\u00fc war ein gro\u00dfer Fan von <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/sylvester-stallone\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sylvester Stallone<\/a>.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Es gibt ein<br \/>\naltes Foto aus den Neunzigern, da sieht man ihn vor dem Stern seines Idols auf<br \/>\ndem &#8222;Walk of Fame&#8220; in Los Angeles<br \/>\nhocken. Auf dem Bild tr\u00e4gt Ta\u015fk\u00f6pr\u00fc lange Locken, er l\u00e4chelt, sieht selbst ein<br \/>\nbisschen aus wie Stallone. Seiner Schwester sagte er einmal im Scherz, nach<br \/>\nseinem Tod h\u00e4tte er auch gern so einen Stern wie auf dem Hollywood-Boulevard.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Seine Familie hat ihm diesen Wunsch<br \/>\nerf\u00fcllt.\u00a0In der Sch\u00fctzenstra\u00dfe<br \/>\nwurde vor ein paar Jahren ein Stein in den Asphalt<br \/>\neingelassen,\u00a0mit einem Bild von Ta\u015fk\u00f6pr\u00fc und den Daten seines<br \/>\nTodestages. Am 27. Juni 2001 wurde Ta\u015fk\u00f6pr\u00fc dort von Uwe Mundlos und <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/uwe-boehnhardt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Uwe<br \/>\nB\u00f6hnhardt<\/a> in seinem Lebensmittelladen erschossen. Er wurde 31 Jahre alt und<br \/>\nhinterlie\u00df eine dreij\u00e4hrige Tochter.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ab morgen widmet das Altonaer<br \/>\nMuseum S\u00fcleyman Ta\u015fk\u00f6pr\u00fc und den anderen Opfern des <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/nsu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NSU<\/a> eine eigene<br \/>\nAusstellung. Gezeigt werden Fotografien der K\u00fcnstlerin Regina Schmeken, die<br \/>\nJahre nach den Morden die Tatorte aufgesucht hat. Auf ihren Schwarz-Wei\u00df-Bildern<br \/>\nsind ganz allt\u00e4gliche Orte zu sehen \u2013 ein Ladeneingang, ein Gehweg, ein St\u00fcck<br \/>\nStra\u00dfenrand. &#8222;Die Motive wirken banal, und doch wei\u00df man, was dort geschehen ist. Genau<br \/>\ndas macht sie so eindringlich&#8220;, sagte mir<br \/>\nMuseumsdirektorin Anja Dauschek. &#8222;Wenn ich davorstehe, geht bei mir<br \/>\nsofort das Kopfkino an: Ich denke daran, wie lang es gedauert hat, bis die<br \/>\nMorde endlich als rechtsextremer Terror benannt wurden.&#8220; Nach dem Blick auf die Tatorte k\u00f6nnen<br \/>\ndie Museumsg\u00e4ste mehr \u00fcber die Opfer erfahren. In einem &#8222;Erinnerungsraum&#8220; werden diese einzeln vorgestellt \u2013 mit<br \/>\nPortr\u00e4tzeichnungen und Zitaten von Angeh\u00f6rigen. &#8222;Wir m\u00f6chten an die Menschen und ihre<br \/>\nGeschichten erinnern \u2013 jenseits der Tat, jenseits der Schlagzeilen&#8220;, sagt Dauschek. Die Familie<br \/>\nTa\u015fk\u00f6pr\u00fc hat dem Museum daf\u00fcr pers\u00f6nliche Fotos zur Verf\u00fcgung gestellt,<br \/>\ndarunter auch das Bild mit dem Stern.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Dass diese Erinnerung in <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/hamburg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamburg<\/a> nun<br \/>\nsichtbarer wird, ist wichtig \u2013 zumal die Stadt im Umgang mit dem Mord an<br \/>\nS\u00fcleyman Ta\u015fk\u00f6pr\u00fc gravierende Fehler gemacht hat. \u00dcber Jahre wurde in die<br \/>\nfalsche Richtung ermittelt, lange stand seine Familie unter Verdacht. Erst mit<br \/>\nder Selbstenttarnung des NSU kam die Wahrheit ans Licht. 2018 entschuldigte<br \/>\nsich die B\u00fcrgerschaft offiziell bei den Angeh\u00f6rigen, ein Untersuchungsausschuss<br \/>\nwurde<strong>\u00a0\u2013 <\/strong>anders als in anderen Bundesl\u00e4ndern, in denen der<br \/>\nNSU mordete <strong>\u2013<\/strong>\u00a0nie eingesetzt. Immerhin l\u00e4uft inzwischen eine wissenschaftliche Aufarbeitung.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0ZON<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Elbvertiefung \u2013 Der t\u00e4gliche Newsletter f\u00fcr Hamburg<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Erfahren Sie aus der Redaktion der ZEIT, was in Hamburg wichtig ist \u2013 pr\u00e4gnant, pers\u00f6nlich und pointiert, jeden Werktag um 6 Uhr.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a><br \/>\n     zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In der<br \/>\nAusstellung geht es auch darum, wo und wie man sich heute in Hamburg gegen<br \/>\nRechtsextremismus engagieren kann. Sie bleibt also nicht beim Gedenken stehen,<br \/>\nsondern ruft dazu auf, Haltung zu zeigen \u2013 oder, wie Dauschek sagt: &#8222;Erinnerung darf<br \/>\nkein abgeschlossenes Kapitel sein \u2013 wir sollten sie als Aufforderung zum<br \/>\nHandeln verstehen.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Kommen<br \/>\nSie gut durch den Tag.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Ihre<br \/>\nAnnika Lasarzik<\/strong>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wollen Sie uns Ihre Meinung<br \/>\nsagen, wissen Sie etwas, wor\u00fcber wir berichten sollten? Schreiben Sie uns eine<br \/>\nE-Mail an <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2025-10\/mailto:hamburg@zeit.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hamburg@zeit.de<\/a>.\n<\/p>\n<p>                        WAS HEUTE WICHTIG IST            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Marcus Brandt\/\u200bdpa<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">B\u00fcrgermeister<br \/>\nPeter Tschentscher (<a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/spd\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SPD<\/a>) hat nach dem Volksentscheid betont, dass es vorerst <strong>keine<br \/>\nkurzfristigen \u00c4nderungen am Klimaplan <\/strong>geben werde. Das bisherige Ziel, die<br \/>\nCO\u2082-Emissionen bis 2030 um 70 Prozent gegen\u00fcber 1990 zu senken, bleibe<br \/>\nbestehen. Neu sei, dass die Stadt k\u00fcnftig j\u00e4hrlich \u00fcberpr\u00fcft, ob sie beim<br \/>\nSenken der Emissionen auf Kurs liegt \u2013 und bei Abweichungen nachsteuern muss.<br \/>\nHamburgs Zweite B\u00fcrgermeisterin, Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Gr\u00fcne),<br \/>\nbetonte, Klimaschutz sei eine gemeinsame Aufgabe, die nur mit bundesweiter und<br \/>\neurop\u00e4ischer Unterst\u00fctzung gelingen k\u00f6nne.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nach dem <strong>t\u00f6dlichen Fahrradunfall<\/strong> der Schauspielerin Wanda Perdelwitz<br \/>\nin Hamburg ermittelt die Polizei nun gegen den 28-j\u00e4hrigen Beifahrer des<br \/>\nUnfallwagens wegen des Verdachts der fahrl\u00e4ssigen T\u00f6tung. Der Mann soll am 28.<br \/>\nSeptember im Stadtteil Rotherbaum die T\u00fcr eines Transporters ge\u00f6ffnet haben,<br \/>\nohne auf den Radverkehr zu achten \u2013 Perdelwitz prallte dagegen und starb sp\u00e4ter<br \/>\nim Krankenhaus. Am Sonntag erinnerten rund 800 Menschen mit einer Mahnwache und<br \/>\neinem wei\u00df geschm\u00fcckten Geisterrad an die beliebte &#8222;Gro\u00dfstadtrevier&#8220;-Darstellerin.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Im Prozess um die <strong>mutma\u00dfliche Entf\u00fchrung der Kinder von Unternehmerin<br \/>\nChristina Block<\/strong> hat Jens Meier, Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Hamburg<br \/>\nPort Authority (HPA), als Zeuge ausgesagt. Er wies Medienberichte zur\u00fcck,<br \/>\nwonach er die israelische Sicherheitsfirma empfohlen habe, die die Kinder in<br \/>\nder Silvesternacht aus D\u00e4nemark zur\u00fcckgeholt haben soll \u2013 das sei &#8222;kompletter Quatsch&#8220;. Den Namen der Firma habe er zu diesem Zeitpunkt gar<br \/>\nnicht gekannt, sagte Meier. Er habe dem Familienanwalt der Blocks lediglich<br \/>\nzwei Kontakte zum Thema Cybersicherheit vermittelt, es sei &#8222;nie um die R\u00fcckholung von<br \/>\nPersonen&#8220; gegangen.\n<\/p>\n<p>        In aller K\u00fcrze        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>\u2022<\/strong> Heute Abend<br \/>\nverleiht Umweltsenatorin Katharina Fegebank im ArchitekturSalon den <strong>Hamburger<br \/>\nPreis f\u00fcr Gr\u00fcne Bauten 2025<\/strong>, der vorbildliche Dach-, Fassaden- und<br \/>\nInnenraumbegr\u00fcnungen auszeichnet \u2013 anschlie\u00dfend wird dort eine Ausstellung mit<br \/>\nweiteren Beispielen nachhaltiger Geb\u00e4udebegr\u00fcnung er\u00f6ffnet <strong>\u2022<\/strong> Die<br \/>\nSchulbeh\u00f6rde hat ein Sonderheft zur <strong>Antisemitismus-Pr\u00e4vention in Schulen<\/strong><br \/>\nver\u00f6ffentlicht, das Lehrkr\u00e4ften und Elternr\u00e4ten Hilfestellung im Umgang mit<br \/>\nantisemitischen Vorf\u00e4llen geben soll <strong>\u2022<\/strong> In der Alten Schule in der<br \/>\nSeilerstra\u00dfe auf St. Pauli entstehen <strong>neue Arbeitsr\u00e4ume f\u00fcr Hamburgs<br \/>\nKreativszene<\/strong>; die Hamburg Kreativ Gesellschaft hat das denkmalgesch\u00fctzte<br \/>\nGeb\u00e4ude von der st\u00e4dtischen Sprinkenhof GmbH angemietet und richtet dort \u00fcber<br \/>\n2.000 Quadratmeter Fl\u00e4che f\u00fcr k\u00fcnstlerische und kreative Nutzungen ein\n<\/p>\n<p>                        THEMA DES TAGES            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0gett_urban\/\u200bunsplash.com<\/p>\n<p>        Der Misstrauensbeweis        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Seht her, wir verfolgen doch<br \/>\nschon gro\u00dfe Ziele! \u2013 so ging der Hamburger Senat in die Abstimmung um den<br \/>\nKlimaschutz. Das Ergebnis zeigt nun: Ihm wurde nicht geglaubt. Lesen Sie hier<br \/>\neinen Auszug aus der Analyse von Frank Drieschner.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Eine Karte verr\u00e4t \u00fcber die Zukunft der Hamburger<br \/>\nKlimapolitik wom\u00f6glich mehr als das Ergebnis des sogenannten<br \/>\nZukunftsentscheids. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2025-10\/volksentscheide-hamburg-klimaschutzgesetz-grundeinkommen-ergebnisse\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Volksabstimmung hat am Sonntag eine Klimaschutzinitiative<br \/>\nmit knapper Mehrheit gewonnen (Z+)<\/a> und damit festgelegt, dass der<br \/>\nStadtstaat Hamburg versuchen muss, den Verbrauch von Kohle, Erd\u00f6l und Erdgas<br \/>\nbis zum Jahr 2040 nahezu vollst\u00e4ndig zu beenden. Die Karte zeigt die Details<br \/>\ndieses Erfolgs: die Abstimmungsergebnisse in den 721 Stimmbezirken der Stadt.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Dabei ergibt sich ein verbl\u00fcffend klares Bild. Im Streit um den Klimaschutz<br \/>\nhaben sich die Bewohner der dicht besiedelten Innenstadtbezirke gegen den<br \/>\nStadtrand durchgesetzt. Die Innenstadt \u2013 mit Ausnahme des besonders<br \/>\nwohlhabenden Stadtteils Harvestehude \u2013 ging an die Anh\u00e4nger des<br \/>\nZukunftsentscheids. Der Stadtrand mit seinen weitl\u00e4ufigen Ein- und<br \/>\nZweifamilienhausgebieten war das Revier seiner Widersacher. Lediglich in den<br \/>\nurban gepr\u00e4gten Gebieten von Eidelstedt und Bergedorf setzten sich die Anh\u00e4nger<br \/>\ndes Klimaschutzentscheids auch nahe der Stadtgrenzen durch.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Insgesamt spricht das Ergebnis des Volksentscheids von einem erheblichen<br \/>\nMisstrauen weiter Teile der Stadtgesellschaft gegen\u00fcber ihrer politischen und<br \/>\n\u00f6konomischen Elite. Die SPD als gr\u00f6\u00dfere Regierungspartei hatte f\u00fcr eine<br \/>\nFortsetzung der gegenw\u00e4rtigen Hamburger Klimapolitik geworben. Die konservative<br \/>\nOpposition stellte sich ebenso gegen den Zukunftsentscheid wie<br \/>\nWirtschaftsverb\u00e4nde, Vermieter und einige Gewerkschaften. Doch die Erz\u00e4hlung<br \/>\nvon der anspruchsvollen und zugleich realistischen Hamburger Klimapolitik<br \/>\nverfing offenbar nicht. Eine Mehrheit der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, die an der<br \/>\nAbstimmung teilnahmen, entschied sich f\u00fcr eine deutliche Versch\u00e4rfung.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Dabei entsprechen die unterschiedlichen Abstimmungsergebnisse in den<br \/>\nunterschiedlich gepr\u00e4gten Wohngegenden nicht nur verschiedenen Lebensstilen,<br \/>\nsondern auch einem unterschiedlichen Ma\u00df an Betroffenheit durch die<br \/>\nKlimapolitik der Zukunft. Wer am Stadtrand in den eigenen vier W\u00e4nden wohnt und<br \/>\nseine t\u00e4glichen Wege mit dem Auto erledigt, muss sich nun mehr als zuvor \u00fcber<br \/>\nW\u00e4rmepumpen, W\u00e4rmed\u00e4mmung und Elektromobilit\u00e4t Gedanken machen. F\u00fcr<br \/>\nInnenstadtbewohner mit Mietwohnung und ohne eigenes Auto \u00e4ndern sich auch auf<br \/>\nlange Sicht wom\u00f6glich nur die Anteile von Grundmiete und Heizkostenabrechnung<br \/>\nan ihren Wohnkosten.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">So gesehen, l\u00e4sst sich das Ergebnis der Abstimmung \u00fcber den<br \/>\nZukunftsentscheid auch als politischer Auftrag deuten: Die Mehrheit der<br \/>\nB\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger erwartet von Senat und B\u00fcrgerschaft, dass sie jenen Teil<br \/>\nder Stadtgesellschaft zu einem klimafreundlicheren Lebensstil dr\u00e4ngt, dessen<br \/>\nprivate Konsum- und Investitionsentscheidungen f\u00fcr einen Gro\u00dfteil des Hamburger<br \/>\nTreibhausgasaussto\u00dfes verantwortlich sind.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ein Beispiel erfolgreicher Klimaschutzpolitik zeigt, wie das aussehen<br \/>\nk\u00f6nnte.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Welches<br \/>\nBeispiel hier gemeint ist und was sich anhand der Abstimmungsergebnisse in den<br \/>\neinzelnen Hamburger Bezirken noch erkennen l\u00e4sst, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2025-10\/hamburger-zukunftsentscheid-ergebnis-klimaschutzgesetz-volksentscheid?&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">lesen Sie weiter in der ungek\u00fcrzten Fassung auf zeit.de<\/a>.\n<\/p>\n<p>        DER SATZ            <\/p>\n<p>                                        \u00a9\u00a0Marta Giaccone\/\u200bConnected Archives<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>&#8222;Dass wir krank<br \/>\nso leiden, ist ein Schutzmechanismus des Immunsystems.&#8220;<\/strong>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Julie Lasselin, Professorin am Karolinska-Institut in Stockholm und<br \/>\nPsychoneuroimmunologin\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">F\u00fchlt sich an wie eine<br \/>\nDepression, ist aber keine: ZEIT-Redakteurin Ana\u00efs Kaluza erkl\u00e4rt, warum wir<br \/>\nuns w\u00e4hrend einer Erk\u00e4ltung so niedergeschlagen f\u00fchlen \u2013 und warum genau dieses<br \/>\nElend Teil des Heilungsprozesses ist. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesundheit\/2025-10\/erkaeltung-psyche-auswirkungen-depression-immunsystem?&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Den ganzen Artikel lesen Sie hier<\/a>.\n<\/p>\n<p>        DARAUF K\u00d6NNEN SIE SICH FREUEN        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die j\u00e4hrliche Konzert-<br \/>\nund Vortragsreihe <a href=\"https:\/\/churchesforfuturehamburg.de\/concerts-for-future-2025\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Concerts for Future&#8220;<\/a> verbindet Musik aus<br \/>\nunterschiedlichen Genres mit Vortr\u00e4gen renommierter Forscher und Autorinnen<br \/>\nrund ums Klima. Am Donnerstag starten die &#8222;Concerts for Future&#8220; in die dritte<br \/>\nRunde: In der St.-Marien-Kirche in Ottensen findet das Auftaktkonzert der von Parents<br \/>\nfor Future und Churches for Future Hamburg organisierten Reihe statt.<br \/>\nBestsellerautorin und Verkehrswende-Aktivistin Katja Diehl wird zum Thema<br \/>\nMobilit\u00e4t sprechen, f\u00fcr den musikalischen Rahmen sorgt das Vokalensemle Vox<br \/>\nMandala mit bekannten und eigenen Kompositionen von Pop bis Jazz.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Auftaktkonzert der &#8222;Concerts for Future&#8220; mit einem<br \/>\nVortrag von Katja Diehl und Musik von Vox Mandala, 16.10., 19 Uhr;<br \/>\nSt.-Marien-Kirche Ottensen, Bei der Reitbahn 4. Die Vortragenden und<br \/>\nK\u00fcnstlerinnen verzichten auf ihre Gage, auch der Eintritt ist kostenlos,<br \/>\nSpenden zugunsten von Fridays for Future sind erw\u00fcnscht.\n<\/p>\n<p>        MEINE STADT            <\/p>\n<p>                            Verschmelzungen            \u00a9\u00a0Reiner Letscher<\/p>\n<p>        HAMBURGER SCHNACK        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In der Betriebskantine. Ein Mitarbeiter steht an<br \/>\nder Essensausgabe und gr\u00fcbelt, ob er Option 1 oder 2 w\u00e4hlen soll. Er fragt die<br \/>\nFrau hinter dem Tresen: &#8222;Was w\u00fcrden Sie nehmen?&#8220; Sie antwortet: &#8222;Ich w\u00fcrde<br \/>\nmeine Beine in die Hand nehmen und woanders essen.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Geh\u00f6rt von Oskar Piegsa\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Das war die Elbvertiefung, der t\u00e4gliche<br \/>\nHamburg-Newsletter der ZEIT. Wenn Sie m\u00f6chten, dass er t\u00e4glich um 6 Uhr in<br \/>\nIhrem Postfach landet, k\u00f6nnen Sie ihn <\/strong><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/serie\/elbvertiefung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>hier<br \/>\nkostenlos abonnieren<\/strong><\/a><strong>.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Liebe Leserin, lieber Leser, S\u00fcleyman Ta\u015fk\u00f6pr\u00fc war ein gro\u00dfer Fan von Sylvester Stallone. 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