{"id":497624,"date":"2025-10-14T09:20:13","date_gmt":"2025-10-14T09:20:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/497624\/"},"modified":"2025-10-14T09:20:13","modified_gmt":"2025-10-14T09:20:13","slug":"eu-startet-biometrische-grenzkontrolle-fuer-nicht-eu-buerger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/497624\/","title":{"rendered":"EU startet biometrische Grenzkontrolle f\u00fcr Nicht-EU-B\u00fcrger"},"content":{"rendered":"<p>Das neue Entry\/Exit System erfasst Fingerabdr\u00fccke und Gesichtsbilder von Nicht-EU-B\u00fcrgern bei der Einreise. Datensch\u00fctzer warnen vor massiver \u00dcberwachung und Risiken f\u00fcr die Privatsph\u00e4re.<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Union hat diese Woche ihr neues digitales Grenz\u00fcberwachungssystem eingef\u00fchrt. Ab sofort m\u00fcssen Reisende aus Drittstaaten beim ersten Besuch des Schengen-Raums Fingerabdr\u00fccke und Gesichtsbilder abgeben \u2013 ein Schritt, der die Sicherheit erh\u00f6hen, aber auch massive \u00dcberwachungs\u00e4ngste sch\u00fcren soll.<\/p>\n<p>Das <strong>Entry\/Exit System (EES)<\/strong> ersetzte am 12. Oktober die traditionellen Passstempel durch digitale Aufzeichnungen. Besucher aus Gro\u00dfbritannien, den USA, Kanada und anderen Nicht-EU-L\u00e4ndern werden bei ihrer ersten Einreise biometrisch erfasst. Diese Daten bleiben drei Jahre in einer zentralen EU-Datenbank gespeichert.<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Kommission verspricht \u201ereibungsloseres und sichereres\u201c Reisen. Doch Datensch\u00fctzer warnen vor einem <strong>\u00dcberwachungsapparat gigantischen Ausma\u00dfes<\/strong> mit Risiken f\u00fcr Datenschutzverletzungen und algorithmische Voreingenommenheit.<\/p>\n<p>Digitale Revolution an den Grenzen<\/p>\n<p>Das System erfasst biometrische Daten von Drittstaatsangeh\u00f6rigen an Selbstbedienungsterminals oder durch Grenzbeamte. Die Verwaltung \u00fcbernimmt <strong>eu-LISA<\/strong>, die EU-Agentur f\u00fcr IT-Gro\u00dfsysteme. Bei sp\u00e4teren Einreisen innerhalb der dreij\u00e4hrigen G\u00fcltigkeitsdauer gen\u00fcgt ein Gesichtsscan.<\/p>\n<p>Die EES soll Grenzmanagement modernisieren, Identit\u00e4tsbetrug verhindern und automatisch die erlaubten 90 Tage Aufenthalt innerhalb von 180 Tagen berechnen. EU-Beamte betonen die h\u00f6here Effizienz gegen\u00fcber manuellen Passstempeln, die fehleranf\u00e4llig seien.<\/p>\n<p>Die Einf\u00fchrung erfolgt schrittweise \u00fcber sechs Monate in 29 europ\u00e4ischen L\u00e4ndern. Bis April 2026 soll das System vollst\u00e4ndig operativ sein. W\u00e4hrend der \u00dcbergangszeit k\u00f6nnen parallel noch manuelle Passstempel verwendet werden.<\/p>\n<p>Datenschutz unter Beschuss<\/p>\n<p>Trotz EU-Beteuerungen zur <strong>DSGVO-Konformit\u00e4t<\/strong> bleiben Datensch\u00fctzer skeptisch. Die zentrale Speicherung von Millionen biometrischer Reisedaten \u2013 einschlie\u00dflich Kindern \u2013 schaffe ein attraktives Ziel f\u00fcr Cyberangriffe.<\/p>\n<p>B\u00fcrgerrechtsorganisationen bef\u00fcrchten \u201eMassen\u00fcberwachung\u201c und warnen vor schleichender Ausweitung der Datennutzung auf andere Zwecke wie allgemeine Strafverfolgung. Der <strong>Europ\u00e4ische Datenschutzbeauftragte (EDPS)<\/strong> soll die Einhaltung \u00fcberwachen.<\/p>\n<p>Kritiker warnen vor <strong>Racial Profiling<\/strong>: Gesichtserkennungsalgorithmen zeigten in der Vergangenheit Verzerrungen. Stuart Morris von SmartSearch betonte, dass das Vertrauen der \u00d6ffentlichkeit von robusten Schutzma\u00dfnahmen gegen staatliche \u00dcbergriffe abh\u00e4nge.<\/p>\n<p>Anzeige: \u00dcbrigens: Wer seine private Kommunikation vor neugierigen Mitlesern sch\u00fctzen m\u00f6chte, findet eine verst\u00e4ndliche Schritt-f\u00fcr-Schritt-Anleitung f\u00fcr den Umstieg auf Telegram. Der kostenlose PDF-Report zeigt, wie Sie Ihre Nummer verbergen, geheime Chats nutzen und die wichtigsten Sicherheitseinstellungen aktivieren \u2013 in wenigen Minuten erledigt, auch f\u00fcr Einsteiger. <strong><a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/telegram-startpaket\/?af=KOOP_CW_DL_DNV_YES_TELEGRAM-STARTPAKET_X-CWAHN-BGPID_651469\" style=\"color:#337ab7!important;font-weight:bold;text-decoration:underline\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Jetzt sicheren Telegram-Guide herunterladen<\/a><\/strong><\/p>\n<p>ETIAS und m\u00f6gliche Verz\u00f6gerungen voraus<\/p>\n<p>Das EES bildet das Fundament f\u00fcr das <strong>European Travel Information and Authorization System (ETIAS)<\/strong>, das Ende 2026 starten soll. ETIAS verlangt von Reisenden aus visafreien L\u00e4ndern eine Online-Vorabgenehmigung \u2013 eine weitere Digitalisierungsschicht der EU-Grenzkontrolle.<\/p>\n<p>Diese vernetzten Datenbanken verst\u00e4rken Sorgen \u00fcber Datenaustausch und Auswirkungen auf individuelle Freiheiten. Reisende m\u00fcssen w\u00e4hrend der Anfangsphase mit Verz\u00f6gerungen an den Grenzen rechnen. Grenzbeamte k\u00f6nnen EES-Kontrollen bei Bedarf tempor\u00e4r aussetzen, um lange Warteschlangen zu vermeiden.<\/p>\n<p>Die britische Regierung arbeitet bereits mit Transportanbietern zusammen, besonders an <strong>juxtaponierten Kontrollen<\/strong> wie dem Hafen von Dover und Eurostar-Terminals, wo die Registrierung vor der Abreise aus Gro\u00dfbritannien erfolgt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das neue Entry\/Exit System erfasst Fingerabdr\u00fccke und Gesichtsbilder von Nicht-EU-B\u00fcrgern bei der Einreise. Datensch\u00fctzer warnen vor massiver \u00dcberwachung&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":497625,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,5673,4039,124743,548,663,158,3934,3935,124744,124745,8014,13,14,15,124742,124746,74550,12,17622],"class_list":{"0":"post-497624","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-datenschuetzer","11":"tag-einreise","12":"tag-entryexit","13":"tag-eu","14":"tag-europa","15":"tag-europaeische-union","16":"tag-europe","17":"tag-european-union","18":"tag-fingerabdruecke","19":"tag-gesichtsbilder","20":"tag-grenzkontrolle","21":"tag-headlines","22":"tag-nachrichten","23":"tag-news","24":"tag-nicht-eu-buerger","25":"tag-nicht-eu-buergern","26":"tag-risiken","27":"tag-schlagzeilen","28":"tag-system"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115371784687611191","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/497624","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=497624"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/497624\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/497625"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=497624"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=497624"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=497624"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}