{"id":497700,"date":"2025-10-14T10:01:14","date_gmt":"2025-10-14T10:01:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/497700\/"},"modified":"2025-10-14T10:01:14","modified_gmt":"2025-10-14T10:01:14","slug":"ingrid-ihben-veroeffentlicht-hoffnung-am-delft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/497700\/","title":{"rendered":"Ingrid Ihben ver\u00f6ffentlicht \\&#8220;Hoffnung am Delft\\&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Ingrid Ihbens neuer Roman \u201eHoffnung am Delft\u201c entf\u00fchrt in das Emden der 1950er-Jahre. Tomke und Tammo k\u00e4mpfen mit gesellschaftlichen Traditionen und pers\u00f6nlichen Hindernissen. Kann ihre Liebe bestehen?<\/p>\n<ul>\n<li>Ingrid Ihbens Roman \u201eHoffnung am Delft\u201c spielt im Emden der 1950er-Jahre und thematisiert Liebe und gesellschaftliche Hindernisse zwischen Tomke und Tammo.<\/li>\n<li>Die Handlung spiegelt den Konflikt zwischen Tradition und Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg wider, wobei insbesondere die Stellung der Frau und gesellschaftliche Vorurteile gezeigt werden.<\/li>\n<li>Das Buch hebt trotz Schwierigkeiten den Optimismus hervor, endet aber nicht vollst\u00e4ndig vers\u00f6hnlich; Tomkes Hoffnung wird letztlich auf Borkum belohnt. Preis: 14 Euro, ISBN: 978-3-69064-511-9.<\/li>\n<\/ul>\n<p>            Mehr anzeigen<br \/>\n            Weniger anzeigen<\/p>\n<p>Um diesen Artikel zu lesen, schlie\u00dfen Sie eines unserer Angebote ab oder loggen sich als Abonnent ein. Alle Inhalte auf NWZonline und in der NWZ-Nachrichten-App stehen Ihnen dann uneingeschr\u00e4nkt zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>    Emden\/Moormerland &#8211;<br \/>\nWie durchbrechen wir Traditionen, wenn die Eltern ihnen so sehr verhaftet sind? Wie stellen wir uns der Vergangenheit, die unser Handeln oft genug mitbestimmt? Die beiden jungen Emder Tomke und Tammo haben sich Hals \u00fcber Kopf ineinander verliebt. Doch w\u00e4hrend sie eher aus einfachen Verh\u00e4ltnissen kommt, ist er der Sohn einer alteingesessenen Bauernfamilie aus Wolthusen. Und so ergeben sich aus ihrer scheinbar unsterblichen Liebe viele un\u00fcberbr\u00fcckbare Hindernisse im immer noch in weiten Teilen zerst\u00f6rten Emden der fr\u00fcher 1950er-Jahre.\n<\/p>\n<p>Ingrid Ihben entf\u00fchrt ihre Leser nach \u201eMadeleines Verm\u00e4chtnis\u201c und \u201eLeevkes Geheimnis\u201c mit ihrem dritten historischen Roman \u201eHoffnung am Delft\u201c wieder in ihre Heimatstadt. Diesmal schreibt sie \u00fcber die Nachkriegszeit, als einerseits so langsam ein neuer Geist durch Emden wehte, das Wirtschaftswunder auch in der Seehafenstadt Fahrt aufnahm, aber andererseits Traditionen bewahrt werden sollten und deren scheinbare Gesetzm\u00e4\u00dfigkeit immer noch hochgehalten wurde \u2013 manchmal sogar bis heute wird.<\/p>\n<p>\u201eHoffnung am Delft\u201c<\/p>\n<p>    Lesung: Die Buchpremiere von \u201eHoffnung am Delft\u201c findet am 17. Oktober um 19.30 Uhr im Kulturbunker Emden, Geibelstra\u00dfe 30a, statt. Der Eintritt zu der Lesung mit Ingrid Ihben ist frei. Aufgelockert wird der Abend durch eine musikalische Begleitung von Talea Grensemann (Gesang) und Enno Fenders (Gitarre). Es wird um Anmeldung gebeten unter Tel. 04921 &#8211; 871786 oder <a rel=\"noopener sponsored nofollow\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.nwzonline.de\/emden\/mailto:kulturbunker@emden.de\" class=\"external\">kulturbunker@emden.de<\/a> per E-Mail.\n<\/p>\n<p>Wieder einmal vergehen 271 Buchseiten wie im Flug. Es ist eine Geschichte mit vielen Wendungen, und manchmal beschleicht einen das Gef\u00fchl, noch schlimmer kann es nicht kommen. Aber Ungl\u00fccke kommen selten allein, wie die Roman-Hauptfigur Tomke erlebt. Wer eine genaue Beschreibung der Zerst\u00f6rung Emdens erwartet, die nur angerissen wird, ist bei diesem Roman nicht richtig. Aber Ingrid Ihben steckt ihre Liebesgeschichte in den Kontext der damaligen Zeit. Und das hie\u00df f\u00fcr die Frauen beispielsweise, dass sie nach dem Grundgesetz von 1949 zwar gleichberechtigt waren, aber lange noch nicht so behandelt wurden. Dass es immer noch ein Makel war, ein uneheliches Kind zu erwarten. Oder dass Gewalt gegen Frauen in der Ehe \u2013 nicht in jedem Haushalt \u2013 allt\u00e4glich war. Und mittendrin hofft der Leser, dass diese unsterbliche Liebe von Tomke und Tammo doch zu einem guten Ende finden muss. Aber dann nimmt die Geschichte eine andere Wendung. Das macht den Roman interessant. Denn so wie geschrieben, hat es sicherlich in vielen Familien nach Ende des Zweiten Weltkrieges ausgesehen. <\/p>\n<p>Ingrid Ihben, die mit ihren Kinderb\u00fcchern um den kleinen Tuffeltaffel immer das Sch\u00f6ne und Positive im Fokus hat, verf\u00e4hrt in ihren Romanen nicht anders. Nicht alles ist am Schluss der Geschichte wieder im Lot, aber f\u00fcr Tomke wendet sich an ihrem Sehnsuchtsort auf Borkum alles zum Guten \u2013 frei nach dem Motto \u201eDie Hoffnung stirbt zuletzt\u201c, hat auch sie die Hoffnung nie aufgegeben und wird belohnt.<\/p>\n<p>    Der Roman \u201eHoffnung am Delft\u201c ist f\u00fcr 14 Euro im Buchhandel unter der ISBN 978-3-69064-511-9 erh\u00e4ltlich.\n<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" class=\"profile\" src=\"&#10;    &#10;&#10;&#10;        &#10;&#10;&#10;&#10;&#10;&#10;                    &#10;            &#10;&#10;&#10;&#10;                https:\/\/imgneu.nwzonline.de\/image\/027d-170f2e23ddb8-0128d695d10f-1000\/414,1-1,med,50,50,1_290_290_150_150_0.51674_0_0_0.51674_0_-31.96523\/image.webp&#10;&#10;\" alt=\"Dirk de Vries\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ingrid Ihbens neuer Roman \u201eHoffnung am Delft\u201c entf\u00fchrt in das Emden der 1950er-Jahre. Tomke und Tammo k\u00e4mpfen mit&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":497701,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1774],"tags":[1784,1785,29,214,30,215],"class_list":{"0":"post-497700","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-buecher","8":"tag-books","9":"tag-buecher","10":"tag-deutschland","11":"tag-entertainment","12":"tag-germany","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115371945870693172","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/497700","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=497700"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/497700\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/497701"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=497700"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=497700"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=497700"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}