{"id":498051,"date":"2025-10-14T13:13:12","date_gmt":"2025-10-14T13:13:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/498051\/"},"modified":"2025-10-14T13:13:12","modified_gmt":"2025-10-14T13:13:12","slug":"milliardenhandel-deutscher-firmen-mit-russland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/498051\/","title":{"rendered":"Milliardenhandel deutscher Firmen mit Russland"},"content":{"rendered":"<p><strong>Deutsche Unternehmen handeln trotz EU-Sanktionen weiter in gro\u00dfem Umfang mit <a href=\"https:\/\/www.hasepost.de\/monatsbericht-zu-russischen-hybridangriffen-auf-deutschland-gefordert-644906\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a>. Importe aus Russland beliefen sich in den ersten acht Monaten des Jahres auf 847 Millionen Euro, Exporte nach Russland auf 4,9 Milliarden Euro \u2013 vor allem humanit\u00e4re G\u00fcter. Das Bundeswirtschaftsministerium verweist darauf, dass die Sanktionen kein vollst\u00e4ndiges Handelsembargo sind, w\u00e4hrend Polen seine Rolle als wichtigster deutscher Handelspartner in Osteuropa ausbaut und der Handel mit Mittel- und Osteuropa sowie Zentralasien insgesamt w\u00e4chst.<\/strong><\/p>\n<p>Handel mit Russland trotz Sanktionen<\/p>\n<p>Eine Auswertung des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, \u00fcber die das Nachrichtenmagazin Politico berichtet, zeigt, dass deutsche Unternehmen trotz der EU-Sanktionen weiterhin Waren in Milliardenh\u00f6he mit Russland handeln. Importe deutscher Unternehmen aus Russland beliefen sich in den ersten acht Monaten des Jahres auf 847 Millionen Euro. Die gr\u00f6\u00dften Posten sind Metalle, D\u00fcnger und Nahrungsmittel.<\/p>\n<p>Das Bundeswirtschaftsministerium wies auf Anfrage von Politico darauf hin, dass die aktuellen Sanktionen kein vollst\u00e4ndiges Handelsembargo bedeuten. Bei manchen Ma\u00dfnahmen handele es sich lediglich um Z\u00f6lle und Quoten, unter anderem bei bestimmten Metallen. \u201eDie Bundesregierung spricht sich daf\u00fcr aus, diese bis 2028 laufenden Quotenregelungen zu streichen oder zumindest deutlich zu reduzieren\u201c, teilte das Wirtschaftsministerium mit. \u201eDas Importverbot f\u00fcr Stahlprodukte aus Russland enth\u00e4lt quotierte und zeitlich begrenzte Ausnahmen f\u00fcr bestimmte Stahlwaren\u201c, f\u00fchrte ein Sprecher des Ministeriums als Beispiel an.<\/p>\n<p>Exporte: Humanit\u00e4re G\u00fcter dominieren<\/p>\n<p>Zwischen Januar und August dieses Jahres exportierten deutsche Firmen Waren im Wert von 4,9 Milliarden Euro nach Russland. Dabei handelte es sich vor allem um Medikamente, Medizintechnik und andere humanit\u00e4re G\u00fcter, die von den Sanktionen ausgeschlossen sind. Insgesamt sind die Ausfuhren nach Russland seit Moskaus \u00dcberfall auf die Ukraine stark gesunken.<\/p>\n<p>Osteuropa-Gesch\u00e4ft: Polen vorn<\/p>\n<p>Polen bleibt wichtigster Handelspartner Deutschlands in Osteuropa. Die Exporte ins Nachbarland stiegen bis Ende August um 5,2 Prozent auf insgesamt 65,4 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr hat Polen China von Platz 4 der wichtigsten deutschen Exportm\u00e4rkte verdr\u00e4ngt. Diesen Vorsprung hat das Land auf einen Abstand von fast elf Milliarden Euro ausgebaut. Insgesamt hat der deutsche Au\u00dfenhandel mit Mittel- und Osteuropa sowie Zentralasien um 2,5 Prozent auf knapp 364 Milliarden Euro zugelegt. Die Ausfuhren sind um zwei Prozent gewachsen. Auch der Import stieg an, Polen und Tschechien liegen vorne. \u201eInsbesondere die mittel- und s\u00fcdosteurop\u00e4ischen EU-Mitglieder sind wichtige St\u00fctzen der deutschen Exportwirtschaft\u201c, sagte <strong>Michael Harms<\/strong>, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, zu Politico.<\/p>\n<p>\u2728 <a href=\"https:\/\/www.hasepost.de\/ki\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">durch KI bearbeitet<\/a>, 14. Oktober 2025 15:10.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Deutsche Unternehmen handeln trotz EU-Sanktionen weiter in gro\u00dfem Umfang mit Russland. 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