{"id":498120,"date":"2025-10-14T13:52:18","date_gmt":"2025-10-14T13:52:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/498120\/"},"modified":"2025-10-14T13:52:18","modified_gmt":"2025-10-14T13:52:18","slug":"plaene-vorgestellt-elbtower-wird-eingekuerzt-stadt-hamburg-kauft-die-haelfte-fuer-die-nutzung-als-naturkundemuseum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/498120\/","title":{"rendered":"Pl\u00e4ne vorgestellt: Elbtower wird eingek\u00fcrzt \u2013 Stadt Hamburg kauft die H\u00e4lfte f\u00fcr die Nutzung als Naturkundemuseum"},"content":{"rendered":"<p>Die Stadt Hamburg plant, den halben Elbtower f\u00fcr das Naturkundemuseum zu kaufen \u2013 zum Festpreis von 595 Millionen Euro. Das teilten B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher (SPD) und die Zweite B\u00fcrgermeisterin Katharina Fegebank (Gr\u00fcne) in Begleitung weiterer Senatoren mit. Was das f\u00fcr die Zukunft des Rumpfbaus und die Verhandlungen mit dem Konsortium bedeutet.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">F\u00fcr den seit rund zwei Jahren als Rumpf-Rohbau dastehenden Hamburger Elbtower zeichnet sich eine L\u00f6sung ab. Die Stadt will knapp die H\u00e4lfte der Geschossfl\u00e4che des Geb\u00e4udes f\u00fcr das geplante Naturkundemuseum kaufen, teilte B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher (SPD) mit \u2013 zum Festpreis von exakt 595 Millionen Euro. Dabei sind die Umzugs-, Einrichtungs- und Betriebskosten f\u00fcr das Museum nicht ber\u00fccksichtigt. Die Realisierung im Elbtower sei m\u00f6glich und gehe auch deutlich schneller als ein eigener Neubau, der zudem nach aktuellen Sch\u00e4tzungen rund 230 Millionen Euro teurer w\u00fcrde, als die jetzt favorisierte L\u00f6sung, wie Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) sagte. Tschentscher freute sich \u00fcber eine \u201eWin-win-Situation\u201c. <\/p>\n<p>Architekt stimmt k\u00fcrzerer Variante zu<\/p>\n<p>\nDressel geht davon aus, dass die Bauarbeiten \u2013 nach einer erfolgreichen Einigung der Stadt mit dem Investoren-Konsortium und der Zustimmung der B\u00fcrgerschaft \u2013 bereits im kommenden Jahr wieder aufgenommen werden k\u00f6nnten. Dabei soll das Geb\u00e4ude nun 46 Meter k\u00fcrzer werden und nur noch eine H\u00f6he von 199 Metern erreichen. Der Londoner Stararchitekt David Chipperfield hat diesen Pl\u00e4nen laut Stadtentwicklungssenatorin Karen Pein (SPD) zugestimmt. <\/p>\n<p>\nDie Stadt will nach Fertigstellung die unteren zw\u00f6lf Geschosse mit einer Fl\u00e4che von 46.000 Quadratmetern f\u00fcr das geplante Naturkundemuseum mit seinen 10 Millionen Sammlungsst\u00fccken,  Forschungslaboren und B\u00fcros des Leibniz-Instituts zur Verf\u00fcgung stellen. Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal (Gr\u00fcne) rechnet mit einer halben Million Museumsbesucher pro Jahr \u2013 angelockt unter anderem durch einen in Alkohol konservierten, vier Meter langen Hai. <\/p>\n<p>Finanzsenator: \u201eDieser Schuss muss sitzen\u201c<\/p>\n<p>\nDas Konsortium rund um den Immobilienunternehmer Dieter Becken verhandelt seit Mitte Dezember exklusiv mit dem Insolvenzverwalter Torsten Martini \u00fcber den Kauf der Bauruine. Nach der Chipperfield-Zustimmung wird das Geb\u00e4ude nun kleiner, aber es werden von den Investoren weiterhin die bisher geplanten Nutzungen angestrebt. Das Geb\u00e4ude soll unter anderem ein Hotel, B\u00fcros, Gesch\u00e4fte, Galerien, Caf\u00e9s, Restaurants und eine \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Aussichtsplattform in einer der oberen Etagen beherbergen. Die Gesamtkosten f\u00fcr die Fertigstellung werden auf eine knappe Milliarde Euro gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>\nIn der Vergangenheit hatte Tschentscher mehrfach ausgeschlossen, dass sich die Stadt finanziell am Elbtower beteiligt. Jetzt konkretisierte der B\u00fcrgermeister, dass die Stadt sich weiterhin nicht am Bau beteiligen werde und kein unternehmerisches Risiko eingeht. Gezahlt werde erst, wenn das Geb\u00e4ude soweit fertig sei, dass das Museum einziehen kann, bekr\u00e4ftigte auch Dressel. W\u00f6rtlich sagte der Finanzsenator: \u201eDieser Schuss muss sitzen.\u201c Die Stadt hatte sich seit dem Sommer offen gezeigt, den Einzug des Naturkundemuseums zu pr\u00fcfen. Sollte auch die B\u00fcrgerschaft den Pl\u00e4nen zustimmen &#8211; wovon auszugehen ist &#8211; will Becken bei einem Zuschlag im kommenden Fr\u00fchling an dem Geb\u00e4ude weiterbauen.<\/p>\n<p>Elbtower als kr\u00f6nender Abschluss der Hafencity<\/p>\n<p>\nDer Elbtower war ein Prestigeprojekt des \u00f6sterreichischen Immobilieninvestors Ren\u00e9 Benko. Weil dessen kriselnde Signa-Gruppe Rechnungen nicht gezahlt hatte, wurden die Arbeiten an dem Turm in rund 100 Metern H\u00f6he im Oktober 2023 eingestellt. Benko sitzt seit Januar in Untersuchungshaft und steht derzeit in \u00d6sterreich vor Gericht.<\/p>\n<p>Der Elbtower soll den Pl\u00e4nen zufolge immer noch der kr\u00f6nende Abschluss der Hamburger Hafencity werden, ganz im Osten bei den Elbbr\u00fccken, quasi als Gegenst\u00fcck zur Elbphilharmonie ganz im Westen: Nun soll er statt der urspr\u00fcnglich geplanten 64 nur noch 52 Etagen umfassen. <\/p>\n<p>jlau<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Stadt Hamburg plant, den halben Elbtower f\u00fcr das Naturkundemuseum zu kaufen \u2013 zum Festpreis von 595 Millionen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":498121,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[15323,54397,29,30,10926,8922,692,5331,21293,72993],"class_list":{"0":"post-498120","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-balken-inbox","9":"tag-benko","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-grund-stefan","13":"tag-hafencity-hamburg","14":"tag-hamburg","15":"tag-immobilien","16":"tag-rene","17":"tag-signa-holding"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115372854264304110","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/498120","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=498120"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/498120\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/498121"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=498120"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=498120"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=498120"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}