{"id":498146,"date":"2025-10-14T14:06:10","date_gmt":"2025-10-14T14:06:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/498146\/"},"modified":"2025-10-14T14:06:10","modified_gmt":"2025-10-14T14:06:10","slug":"vom-millionaer-zum-buergergeld-torwart-legende-eike-immel-lebt-von-563-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/498146\/","title":{"rendered":"Vom Million\u00e4r zum B\u00fcrgergeld: Torwart-Legende Eike Immel lebt von 563 Euro"},"content":{"rendered":"<p>                    Vom Million\u00e4r zum B\u00fcrgergeld<br \/>\n                Torwart-Legende Eike Immel lebt von 563 Euro<\/p>\n<p>\t\t\t\t              14.10.2025, 15:33 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Einst war er ein gefeierter Nationaltorwart, nun zeigt Eike Immel seinen beispiellosen Absturz. Nach Millionenverdiensten lebt der Ex-Sportler heute von 563 Euro im Monat und k\u00e4mpft um einen Neuanfang &#8211; doch erst wartet eine mehrj\u00e4hrige Haftstrafe auf ihn.<\/strong><\/p>\n<p>Es sind Bilder, die schockieren. Eike Immel, einst gefeierter Nationaltorwart und Million\u00e4r, \u00f6ffnet am Dienstagabend in der RTLZWEI-Sozialdoku &#8222;Armes Deutschland &#8211; Stempeln oder abrackern?&#8220; (auch <a href=\"https:\/\/plus.rtl.de\/video-tv\/shows\/armes-deutschland-stempeln-oder-abrackern-1000002872\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">auf RTL+<\/a> zu sehen) die T\u00fcr zu seiner aktuellen Realit\u00e4t. &#8222;Fr\u00fcher habe ich Millionen verdient &#8211; und heute lebe ich von 563 Euro&#8220;, gesteht der ehemalige Deutsche Meister vor laufender Kamera. Was folgt, ist ein schonungsloser Blick auf einen beispiellosen Absturz.<\/p>\n<p>Der ehemalige Spieler der beiden Topvereinen Stuttgart und Dortmund, der ab 1995 in seiner aktiven Zeit bei Manchester City fast zwei Millionen Mark im Jahr verdiente, lebt heute in einer heruntergekommenen Wohnung in seiner Heimatgemeinde, dem hessischen Stadtallendorf bei Marburg. Die R\u00e4ume sind verdreckt, \u00fcberall stapeln sich Dinge. &#8222;Ich habe ja niemals sauber gemacht&#8220;, erkl\u00e4rt der 63-J\u00e4hrige den desolaten Zustand seiner Bleibe mit einer Mischung aus Resignation und Selbstironie.<\/p>\n<p>Von 1980 bis 1988 stand Immel erfolgreich im Tor der deutschen Nationalmannschaft und war bei den Europameisterschaften 1980 und 1988 sowie den Weltmeisterschaften 1982 und 1986 im Einsatz. Mit 18 Jahren verdiente er bereits 300.000 Mark j\u00e4hrlich, sp\u00e4ter waren es dann Millionen. &#8222;Man war begehrt, in Restaurants hat man den besten Tisch gekriegt, im Autohaus Riesen-Rabatte, alles hatte Vorteile&#8220;, erinnert sich der Ex-Sportler an das Leben, das er einst als &#8222;Paradies&#8220; beschrieb.<\/p>\n<p>Doch mit dem vielen Geld konnte Immel offenbar nicht umgehen. &#8222;Wir haben nie an irgendwas gespart&#8220;, gibt er offen zu. Mindestens zehn Millionen Euro habe er insgesamt in den Sand gesetzt. Eine kostspielige Scheidung, bei der er seine Kinder gut versorgen wollte, und &#8222;ungl\u00fcckliche Investitionen in Immobilien&#8220; besiegelten seinen finanziellen Ruin. Sp\u00e4ter kam auch Drogenkonsum dazu, berichtet Immel offen. Bereits 2008 folgte dann die Privatinsolvenz.<\/p>\n<p>Kampf um den Neuanfang<\/p>\n<p>Heute arbeitet Immel ehrenamtlich als Torwart-Trainer f\u00fcr Kinder und Jugendliche in seiner Heimatstadt &#8211; dort, wo einst seine gro\u00dfe Karriere begann. Im Fr\u00fchjahr 2025 nahm er an der Sat.1-Sendung &#8222;Promis unter Palmen&#8220; teil, ins RTL-Dschungelcamp zog er bereits 2008. Die Wohnung, in der er lebt, geh\u00f6rt einem Bekannten, ebenso die M\u00f6bel. &#8222;Der Staat unterst\u00fctzt die Menschen, die Hilfe brauchen. Das ist sensationell, muss ich sagen&#8220;, zeigt sich Immel dankbar f\u00fcr das B\u00fcrgergeld, das ihm zum \u00dcberleben bleibt. Nur von seinen Kindern, zu denen er weiterhin einen guten Kontakt habe, w\u00fcrde er niemals Hilfe annehmen.<\/p>\n<p>Dennoch gibt sich der fr\u00fchere Bundesliga-Torwart k\u00e4mpferisch. &#8222;Ich m\u00f6chte aus dem B\u00fcrgergeld raus&#8220;, betont er in der Sendung. Auch wenn er manchmal kurz vorm Aufgeben sei, schr\u00e4nke er sich ein, wo er nur k\u00f6nne. Er sei sich sicher, &#8222;dass es jetzt in kurzer Zeit besser wird&#8220;. Eine seiner Ideen sei es, eine Torwartschule zu gr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Erst im August 2025 wurde Eike Immel am Amtsgericht Marburg wegen Betrugs in 107 F\u00e4llen zu zwei Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt. Er habe sich bei verschiedenen Bekannten immer wieder Geld geliehen und dieses nie zur\u00fcckgezahlt. Insgesamt ging es um eine Summe von 34.000 Euro. Unter den Gesch\u00e4digten war auch die Lebensgef\u00e4hrtin des verstorbenen Weltmeisters Andreas Brehme. Immels Anwalt k\u00fcndigte an, Rechtsmittel gegen das Urteil einlegen zu wollen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vom Million\u00e4r zum B\u00fcrgergeld Torwart-Legende Eike Immel lebt von 563 Euro 14.10.2025, 15:33 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":498147,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[136],"tags":[384,29,481,31007,30,26370,77378,505,265,215],"class_list":{"0":"post-498146","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-sport","8":"tag-buergergeld","9":"tag-deutschland","10":"tag-dfb","11":"tag-fussball-nationalmannschaft","12":"tag-germany","13":"tag-privatinsolvenz","14":"tag-privatschulden","15":"tag-prozesse","16":"tag-sport","17":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115372909339731046","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/498146","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=498146"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/498146\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/498147"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=498146"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=498146"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=498146"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}