{"id":498410,"date":"2025-10-14T16:25:14","date_gmt":"2025-10-14T16:25:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/498410\/"},"modified":"2025-10-14T16:25:14","modified_gmt":"2025-10-14T16:25:14","slug":"staedtebau-bei-stuttgart-21-zaehe-planung-im-umfeld-des-hauptbahnhofs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/498410\/","title":{"rendered":"St\u00e4dtebau bei Stuttgart\u200921: Z\u00e4he Planung im Umfeld des Hauptbahnhofs"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t      \t\t            \t\t             \t\t\t\t   \t\t\t\t\t   <img decoding=\"async\" id=\"article-image\" fetchpriority=\"high\" alt=\"St\u00e4dtebau bei Stuttgart\u200921: Z\u00e4he Planung im Umfeld des Hauptbahnhofs\" title=\"St\u00e4dtebau bei Stuttgart\u200921: Z\u00e4he Planung im Umfeld des Hauptbahnhofs\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/media.media.b358266e-d231-48ea-a913-8573716f45ea.16x9_700.jpg\" data-linkto=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/javascript:void(0);\"\/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tWie geht es st\u00e4dtebaulich jenseits des Hauptbahnhofs weiter? Das Rathaus tut sich schwer mit der Planung f\u00fcr die bisherigen Gleisfl\u00e4chen.\u00a0Foto: Christian Milankovic\t\t\t<\/p>\n<p>Im Gemeinderat bricht sich der Frust \u00fcber die Schwammigkeit Bahn, mit der bisher das direkt an den Hauptbahnhof angrenzende Grundst\u00fcck geplant wird. Nun droht die Zeit wegzulaufen.<\/p>\n<p>Der St\u00e4dtebau auf den heutigen Gleisfl\u00e4chen, der beginnen kann, wenn Stuttgart\u200921 einmal in Betrieb genommen sein sollte, droht zum n\u00e4chsten Zankapfel zu werden. Mit der <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.stuttgart21-start-von-stuttgart21-zieht-sich-fast-ein-jahr-lang-hin.e08c7785-8c72-4d8a-a18b-dae302234a94.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">sich f\u00fcr Mitte 2027 abzeichnenden Au\u00dferbetriebnahme des Kopfbahnhofs<\/a> r\u00fccken nun die direkt an den Bahnhof angrenzenden Areale in den Fokus.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Initiatoren des B\u00fcrgerbegehrens \u201eBahnhof mit Zukunft\u201c gerne den W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hlern die Entscheidung \u00fcberlassen w\u00fcrden, wie es auf dem sogenannten A-2-Areal zwischen den Bahnsteigenden und den Bahnbr\u00fccken \u00fcber die Wolframstra\u00dfe weitergehen soll, haben sich die Stadtr\u00e4te im gemeinder\u00e4tlichen Ausschuss f\u00fcr Stadtentwicklung und Technik \u00fcber das direkt an den neuen Durchgangsbahnhof angrenzende Grundst\u00fcck A3 Gedanken gemacht. <\/p>\n<p>Bisherige Planung: schwammig, schwerf\u00e4llig, zeitraubend <\/p>\n<p> Wie man im Rathaus bislang mit der Planung f\u00fcr diese prominent gelegene Fl\u00e4che, die einmal den Auftakt f\u00fcr das dahinter entstehenden Europaquartier und das Rosensteinviertel bilden soll, ist auf \u00fcberraschend deutliche Kritik gesto\u00dfen. Einhelliger Tenor: das bisher von der Stadtverwaltung abgelieferte Prozedere d\u00fcrfe sich nicht wiederholen. Zu schwammig, zu schwerf\u00e4llig und zu zeitraubend sei das gewesen, was bisher geschehen sei.<\/p>\n<p>Ausl\u00f6ser f\u00fcr die offene Aussprache am Ratstisch war die Ank\u00fcndigung, dem im November vergangenen Jahres zu Ende gegangenen internationalen Ideenwettbewerb \u201eRaum f\u00fcr Ideen\u201c nun ein sich bis Ende Februar kommenden Jahres hinziehendes \u201eWerkstattverfahren\u201c anzuschlie\u00dfen. In einem solchen sollen vier B\u00fcrogemeinschaften die f\u00fcnf beim Ideenwettbewerb ausgezeichneten Vorschl\u00e4ge daraufhin abklopfen, was weiter verfolgt, was verworfen werden soll und was wom\u00f6glich aus den siegreichen Ideen zu kombinieren sei. <\/p>\n<p>A-3-Areal: noch keine Idee f\u00fcr die Gestaltung <\/p>\n<p>Wohlgemerkt: bei all dem geht es nicht um die Gestaltung des neuen Stadtbildes sondern lediglich darum, ein Konzept zu entwickeln, was inhaltlich auf A3 k\u00fcnftig stattfinden k\u00f6nnte. Eine Auseinandersetzung mit dem zu bauenden Geb\u00e4ude soll zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt erfolgen.<\/p>\n<p>Diese abermalige Unverbindlichkeit, aber auch die bislang f\u00fcr das Verfahren aufgelaufenen und noch zu erwartenden Kosten \u2013 insgesamt sind 1,2 Millionen Euro eingeplant \u2013 stie\u00dfen bei den Stadtr\u00e4ten auf ganz erhebliche Kritik. Beate Schiener (Gr\u00fcne) nannte das Ganze \u201eein sehr aufwendiges Experiment, das wir auf keinen Fall so nochmal wiederholen sollten\u201c. Stefan Conzelmann (SPD\/Volt) schloss sich dem an. Er forderte vor allem den Terminplan im Auge zu behalten und nicht noch weitere Zeit zu vergeuden. \u201eWir reden hier vom Grundst\u00fcck in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bahnhof.\u201c <\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/media.media.97bf5743-1630-4d3e-b401-cb3a18112f4a.original1024.media.jpeg\"\/>     Der Stadt geh\u00f6ren die Gleisfl\u00e4chen seit Ende 2001. Noch mangelt es an konkrten Ideen, wie der neue Stadtteil darauf aussehen k\u00f6nnte.    Foto: LICHTGUT\/Max Kovalenko    <\/p>\n<p>Michael Schrade (Freie W\u00e4hler) f\u00fchlte sich an den sprichw\u00f6rtlichen Versuch erinnert, einen Pudding an die Wand zu nageln, Cornelius Hummel (FDP) monierte, das Aufgabenfeld sei zu weit gefasst. Hannes Rockenbauch (Linksfraktion), der lieber <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.staedtebau-bei-stuttgart-21-debatte-ueber-gleisflaechen-verschoben.12273d11-d0be-4064-936b-1a40b7a2e48f.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">den Kopfbahnhof erhalten<\/a> als die Gleise bebauen m\u00f6chte, sprach von einer \u201eBeteiligungssimulation und einem 1,2 Millionen Euro teuren Marketinggag\u201c. Christoph Ozasek (Puls) warf die Frage auf, wie man in dem Verfahren zu einem \u201eErgebnis kommen kann, das uns zufriedenstellt\u201c. <\/p>\n<p> Mangels Alternativen: Mehrheit stimmt weiterem Verfahren zu <\/p>\n<p>Lediglich Alexander Kotz (CDU) fand, es sei \u201egelungen, Ideen f\u00fcr das Gebiet einzusammeln\u201c. Nun m\u00fcsse es darum gehen, diese auch auf dem Areal unterzubringen. Den \u00fcbrigen Mitgliedern des Ausschusses riet er, die Bedeutung zu erkennen. \u201eSo ein Grundst\u00fcck gestalten zu k\u00f6nnen, passiert einem nur einmal im Leben.\u201c Baub\u00fcrgermeister Peter P\u00e4tzold (Gr\u00fcne) ging auf die Kritiker zu und r\u00e4umte ein, dass \u201ees noch am konkreten fehlt\u201c. <\/p>\n<p>Die Mehrheit machte trotz aller Vorbehalte \u2013 oder aus Mangel an erkennbaren Alternativen \u2013 bei zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung, den Weg f\u00fcrs von der Verwaltung vorgeschlagene weitere Prozedere frei.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wie geht es st\u00e4dtebaulich jenseits des Hauptbahnhofs weiter? Das Rathaus tut sich schwer mit der Planung f\u00fcr die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":498409,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1830],"tags":[1634,3364,2030,29,30,124879,9636,124880,124878,1441,9634,601],"class_list":{"0":"post-498410","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-stuttgart","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-de","10":"tag-deutsche-bahn","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-gleisflaech","14":"tag-hauptbahnhof-stuttgart","15":"tag-peter-paetzold","16":"tag-rosensteinvierte","17":"tag-stuttgart","18":"tag-stuttgart-21","19":"tag-verkehr"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115373456381841593","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/498410","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=498410"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/498410\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/498409"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=498410"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=498410"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=498410"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}