{"id":498687,"date":"2025-10-14T18:59:10","date_gmt":"2025-10-14T18:59:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/498687\/"},"modified":"2025-10-14T18:59:10","modified_gmt":"2025-10-14T18:59:10","slug":"zwischen-raendern-und-erinnerungen-mkk-zeigt-vom-rande-aus-in-seinem-stadt_raum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/498687\/","title":{"rendered":"Zwischen R\u00e4ndern und Erinnerungen: MKK zeigt \u201eVom Rande aus\u201c in seinem STADT_RAUM"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.mengede-intakt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/308018V.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-110263 alignright\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/308018V-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\"  \/><\/a><\/p>\n<p class=\"ps_teaser\">\u201eVom Rande aus\u201c zeigt im STADT_RAUM des Museums f\u00fcr Kunst und Kulturgeschichte Texte von Esra Canpalat und Fotografien von Fatih Kur\u00e7eren. Die Ausstellung erz\u00e4hlt von Orten und Stimmen am Rand des Ruhrgebiets \u2013 erg\u00e4nzt durch Klangarbeiten von Simone Nowicki.<\/p>\n<p>\u201eVom Rande aus\u201c erz\u00e4hlt von Orten im Ruhrgebiet, die selten im Mittelpunkt stehen \u2013 und doch voller Erinnerungen, Stimmen und Br\u00fcche sind. \u201eVom Rande aus l\u00e4sst sich vieles besser beobachten und einsch\u00e4tzen. Am Rande sein, bedeutet aber eben auch, weder hier noch dort zu sein\u201c, sagt die Bochumer Autorin und Literaturwissenschaftlerin Esra Canpalat. Ihre Texte machen sp\u00fcrbar, wie es ist, zwischen Sprachen, Geschichten und Zugeh\u00f6rigkeiten zu leben.<\/p>\n<p>Zusammen mit 13 Arbeiten des Duisburger Fotografen Fatih Kur\u00e7eren entsteht ein vielschichtiges Portr\u00e4t des Postmigrantischen \u2013 eine Kartografie der R\u00e4nder, in der Risse, \u00dcberg\u00e4nge und Verschiebungen sichtbar werden.<\/p>\n<p>Esra Canpalat und Fatih Kur\u00e7eren haben sich im Auftrag von Interkultur Ruhr auf eine Reise an die R\u00e4nder des Ruhrgebiets begeben, woraus eine sechsteilige Kolumne entstanden ist. F\u00fcr die Ausstellung, die nun vom 24. Oktober bis 18. Januar 2026 im STADT_RAUM im Museum f\u00fcr Kunst und Kulturgeschichte zu sehen ist, wurde die Kolumne um Tonaufnahmen der von Esra Canpalat auf Deutsch und T\u00fcrkisch eingelesenen Texte erg\u00e4nzt. Ein Klangst\u00fcck der Foley-K\u00fcnstlerin, Sounddesignerin und Filmwissenschaftlerin Simone Nowicki macht die Stimme Esra Canpalats in besonderer Weise erfahrbar und \u00f6ffnet einen Raum, in dem Klang, Text und Erinnerung ineinandergreifen.<\/p>\n<p>Der Eintritt ist frei.<\/p>\n<p>Die Ausstellung ist eine Kooperation von STADT_RAUM im MKK und Interkultur Ruhr\/Regionalverband Ruhr. Sie wird vom Ministerium f\u00fcr Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gef\u00f6rdert.\u00a0Interkultur Ruhr ist ein Projekt des Regionalverbands Ruhr und des Ministeriums f\u00fcr Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Regionalen Kulturstrategie Ruhr.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/interkultur.ruhr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">interkultur.ruhr<\/a><\/p>\n<p><strong>Er\u00f6ffnungsveranstaltung<\/strong><\/p>\n<p>Die Er\u00f6ffnung am 23. Oktober, 18 Uhr, moderiert die (Foto-)K\u00fcnstlerin und Autorin Asl\u0131 \u00d6zdemir. Bass_esa begleitet den Abend mit einem DJ-Set. Zugleich findet das Book Release der im Strzelecki Verlag erschienenen Projektpublikation statt.<\/p>\n<p>STADT_RAUM<br \/>Museum f\u00fcr Kunst und Kulturgeschichte<br \/>Hansastra\u00dfe 3, 44137 Dortmund<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dortmund.de\/dortmund-erleben\/freizeit-und-kultur\/museen\/museum-fuer-kunst-und-kulturgeschichte\/stadt_raum\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">dortmund.de\/stadtraum<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/stadt_raum_mkk\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">instagram.com\/stadt_raum_mkk<\/a><\/p>\n<p><strong>\u00d6ffnungszeiten<\/strong><\/p>\n<p>Mi, Do: 11 \u2013 20 Uhr<br \/>Fr, Sa, So: 11 \u2013 18 Uhr<\/p>\n<p><strong>Die K\u00fcnstler*innen<\/strong><\/p>\n<p><strong>Esra Canpalat<\/strong> studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte an der Ruhr-Universit\u00e4t Bochum. Aus einer antirassistischen, transkulturellen und feministischen Position heraus schreibt sie Erz\u00e4hlungen, Essays, wissenschaftliche Artikel und Texte zu Kunst- und Kulturvermittlung. Sie ist Preistr\u00e4gerin des F\u00f6rderpreises Ruhr 2021 und wurde im Literaturwettbewerb \u201e60 Jahre Migration aus der T\u00fcrkei \u2013 Neue Hoffnungen\u201c ausgezeichnet. Sie ist Teil der Redaktion von \u201eBRACHE. Zeitung f\u00fcr neue Literatur aus dem Ruhrgebiet\u201c und arbeitet derzeit an einem Romanprojekt \u00fcber postmigrantische Erinnerung und intergenerationelle Traumata.<\/p>\n<p><strong>Fatih Kur\u00e7eren<\/strong> studierte Germanistik in Ankara und Fotografie in Essen. In seiner fotografischen Arbeit richtet er den Blick immer wieder auf das Ruhrgebiet, das er als einen Raum begreift, in dem sich Identit\u00e4ten und festgef\u00fcgte soziale Strukturen aufl\u00f6sen. Er bewegt sich dabei in jenen Grauzonen, in denen gesellschaftliche Normen verschwimmen und sich das Innere mit dem \u00c4u\u00dferen, das Fremde mit dem Vertrauten \u00fcberlagert. Sein Fokus gilt den sozialen Br\u00fcchen und dem existenziellen Widerstand des Einzelnen innerhalb dieser Unsicherheiten.<\/p>\n<p><strong>Simone Nowicki<\/strong> ist Doktorandin im Graduiertenkolleg \u201eKonfigurationen des Films\u201c an der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt und arbeitet als Foley-K\u00fcnstlerin (Ger\u00e4uschemacherin, vor allem f\u00fcr Film und Fernsehen). Ihre Forschung untersucht die Geschichte und Marginalisierung von Ger\u00e4uschproduktion im Film mit Fokus auf Gender, Arbeitsbedingungen und Archivpraktiken. Neben wissenschaftlichen Publikationen entwickelt sie Soundinstallationen und Live-Foley-Performances, u. a. f\u00fcr die Arolsen Archives, die Stiftung Preu\u00dfischer Kulturbesitz, das Deutsche Filminstitut &amp; Filmmuseum und die Elbphilharmonie Hamburg. F\u00fcr ihr Audiofeature \u201eVerortung unm\u00f6glich?\u201c, das sich mit Exilforschung durch Klang befasst, erhielt sie 2022 den Claus-Dieter-Krohn-Preis.<\/p>\n<p><strong>Asl\u0131 \u00d6zdemir<\/strong> (geb. 1993) studierte an der Hochschule f\u00fcr Gestaltung Offenbach. Ihre interdisziplin\u00e4re Praxis umfasst Fotografie, Video- und Toninstallationen, Literatur, Theater und Performance. Darin setzt sie sich autobiografisch mit transgenerationalen Erfahrungen auseinander und thematisiert deren Wirkung auf den K\u00f6rper. Zentral sind das Oszillieren zwischen Sprachen und Sph\u00e4ren sowie die Sichtbarmachung der Arbeit von Frauen im Privaten. \u00d6zdemir hat deutschlandweit und international ausgestellt und kuratiert. 2022 erhielt sie den Fotopreis der Hans-und-Annemarie-Weidemann-Stiftung mit der Ausstellung \u201eich kann mich jetzt als akademikerin tarnen\u201c. Arbeiten von ihr waren unter anderem im Historischen Museum Frankfurt in der Ausstellung \u201eStadt der Fotografinnen. 1844\u20132024\u201c zu sehen.\u00a0Neben der k\u00fcnstlerischen Praxis tritt Asl\u0131 \u00d6zdemir in Talk-Formaten und Lesungen als Autorin, Sprecherin oder Moderatorin auf. 2024 erschien ihr Deb\u00fctroman \u201ewarte ich muss das teilen\u201c im Rohstoff Verlag. Sie lebt in Offenbach am Main.<\/p>\n<p><strong>Bass_esa:\u00a0<\/strong>Der syrische DJ und Kontrabassist Essa Basesa aus Witten verbindet in seinen Sets Melodic Techno und Downtempo mit traditionellen arabischen Kl\u00e4ngen, Gesang und organischen Instrumenten. So entstehen atmosph\u00e4rische Klanglandschaften, die elektronische Tiefe mit kulturellen Einfl\u00fcssen verweben und durch Elemente aus experimentellem Techno vervollst\u00e4ndigt werden.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\t\t\t<script async src=\"\/\/www.instagram.com\/embed.js\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eVom Rande aus\u201c zeigt im STADT_RAUM des Museums f\u00fcr Kunst und Kulturgeschichte Texte von Esra Canpalat und Fotografien&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":498688,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1833],"tags":[3364,29,217,30,1209],"class_list":{"0":"post-498687","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dortmund","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-dortmund","11":"tag-germany","12":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115374061845793107","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/498687","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=498687"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/498687\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/498688"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=498687"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=498687"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=498687"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}