{"id":498902,"date":"2025-10-14T20:52:15","date_gmt":"2025-10-14T20:52:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/498902\/"},"modified":"2025-10-14T20:52:15","modified_gmt":"2025-10-14T20:52:15","slug":"trump-fordert-von-der-hamas-sofortige-uebergabe-aller-toten-geiseln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/498902\/","title":{"rendered":"Trump fordert von der Hamas sofortige \u00dcbergabe aller toten Geiseln"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/trump-4392.jpg\" alt=\"Donald Trump\" title=\"Donald Trump | AP\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 14.10.2025 22:09 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Acht tote Geiseln hat die Hamas bislang \u00fcbergeben &#8211; 28 sollten es sein. US-Pr\u00e4sident Trump fordert die \u00dcbergabe aller Get\u00f6teter. Und er stellt klar, dass er die Hamas entwaffnet sehen will.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat die Terrormiliz Hamas aufgefordert, unverz\u00fcglich die von ihr zur\u00fcckgehaltenen Leichen get\u00f6teter Geiseln an Israel zu \u00fcbergeben. Nach der R\u00fcckkehr der 20 letzten lebenden Hamas-Geiseln sei die Arbeit &#8222;noch nicht beendet&#8220;,\u00a0schrieb Trump auf seiner Onlineplattform Truth Social. &#8222;Die Toten wurden nicht zur\u00fcckgegeben &#8211; wie zugesagt.&#8220; Unter Bezugnahme auf seinen Friedensplan f\u00fcr den Gazastreifen f\u00fcgte er hinzu: &#8222;Phase zwei beginnt jetzt.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bei einem Treffen mit dem argentinischen Staatschef Javier Milei machte Trump zudem deutlich, dass er die Hamas entwaffnet sehen wolle &#8211; notfalls auch unter Einsatz von Gewalt. Er habe mit Vertretern der islamistischen Terrororganisation gesprochen, und sie h\u00e4tten ihm zugesagt, dass sie die Waffen ablegen werden. &#8222;Und wenn sie sich nicht entwaffnen, werden wir sie entwaffnen, und das wird schnell und vielleicht gewaltsam passieren&#8220;, so Trump. Wen genau er mit &#8222;wir&#8220; meinte, sagte er nicht. Die Entwaffnung solle &#8222;ziemlich, ziemlich schnell&#8220; in einem &#8222;angemessenen Zeitraum&#8220; erfolgen.<\/p>\n<p>    Geiseln und pal\u00e4stinensische H\u00e4ftlinge freigelassen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Gem\u00e4\u00df Trumps Plan wurden am Montag die verbleibenden 20 lebenden Geiseln, die w\u00e4hrend des Hamas-Angriffs auf Israel am 7. Oktober 2023 entf\u00fchrt worden waren, freigelassen. Israel lie\u00df im Gegenzug fast 2.000 pal\u00e4stinensische H\u00e4ftlinge frei. Allerdings hielt sich die Hamas nicht an die Vereinbarung, dass alle Geiseln am Montag an Israel \u00fcbergeben werden sollten &#8211; die lebenden wie die toten.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zwar hatten die Islamisten anfangs die sterblichen \u00dcberreste von vier Geiseln \u00fcbergeben. Die Leichen von 24 Geiseln hielten sie aber zur\u00fcck. Die Miliz begr\u00fcndete das damit, dass die Bergung Zeit in Anspruch nehme.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Am sp\u00e4ten Dienstagabend nun wurden vier weitere get\u00f6tete Geiseln zur\u00fcckgegeben. Die israelische Armee teilte mit, vier S\u00e4rge seien Mitarbeitern des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) ausgeh\u00e4ndigt worden und diese seien auf dem Weg zur \u00dcbergabe an das Milit\u00e4r.<\/p>\n<p>    Auch Angeh\u00f6rige fordern Druck<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Regierungsvertreter h\u00e4tten geschockt und frustriert darauf reagiert, dass bislang nicht alle Geiseln ausgeh\u00e4ndigt wurden, schrieb das Nachrichtenportal &#8222;ynet&#8220; &#8211; auch wenn vorher klar gewesen sei, dass die Hamas eventuell nicht alle 28 Toten innerhalb der vereinbarten Frist am Montag zur\u00fcckgeben k\u00f6nne. Israels Verteidigungsminister Israel Katz warf der Miliz einen Versto\u00df der Waffenruhe-Vereinbarung vor. Israel habe in dieser Frage &#8222;Fortschritte&#8220; sp\u00e4testens bis Dienstagabend gefordert, schrieb die &#8222;Times Of Israel&#8220;. Offizielle Angaben gab es dazu zun\u00e4chst nicht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge teilte Israel mit, der Grenz\u00fcbergang Rafah bleibe vorerst geschlossen und die Hilfslieferungen in den Gazastreifen w\u00fcrden reduziert. Damit sollte der Druck auf die Hamas erh\u00f6ht werden, die Leichen der Geiseln herauszugeben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch Angeh\u00f6rige der freigelassenen Geiseln fordern, den Kampf bis zur R\u00fcckf\u00fchrung der letzten get\u00f6teten Geiseln aus dem Gazastreifen fortzusetzen. Der Vater des am Montag freigelassenen Omri Miran sagte vor Journalisten in einem Tel Aviver Krankenhaus, man habe &#8222;die moralische Pflicht&#8220;, die anderen Familien weiter zu unterst\u00fctzen.\u00a0<\/p>\n<p>    45 tote Pal\u00e4stinenser \u00fcbergeben<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Im Rahmen der Vereinbarung \u00fcbergab Israel unterdessen die Leichen von 45 Pal\u00e4stinensern. Die sterblichen \u00dcberreste seien mit Hilfe des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) in den Gazastreifen gebracht worden, hie\u00df es aus medizinischen Kreisen in dem K\u00fcstenstreifen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Im Nasser-Krankenhaus in Chan Junis im S\u00fcden des Gazastreifens sollten nun Gentests zur Identifizierung der Leichen vorgenommen werden. Danach sollten die Familien ihre toten Angeh\u00f6rigen beisetzen k\u00f6nnen.\u00a0<\/p>\n<p>    Angriff in Gaza-Stadt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Sorge bleibt, dass die m\u00fchsam ausgehandelte Waffenruhe schnell br\u00f6ckeln k\u00f6nnte: Trotz der Waffenruhe meldete die pal\u00e4stinensische Nachrichtenagentur Wafa am morgen einen israelischen Drohnenangriff in der Stadt Gaza. Drei Menschen seien get\u00f6tet worden. Die Drohne habe das Feuer auf Menschen im Viertel Schedschaija er\u00f6ffnet, schrieb Wafa unter Berufung auf Informationen aus medizinischen Kreisen des K\u00fcstengebiets.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die israelische Armee teilte auf Anfrage mit, mehrere Personen h\u00e4tten sich israelischen Stellungen gen\u00e4hert und eine Bedrohung f\u00fcr die Soldaten dargestellt. Dies sei eine Verletzung der Vereinbarung \u00fcber die Waffenruhe.\u00a0Da sich die Personen auch auf mehrmalige Aufforderung nicht zur\u00fcckgezogen h\u00e4tten, sei das Feuer er\u00f6ffnet und &#8222;die Bedrohung beseitigt&#8220; worden. Die Armee rief die Bev\u00f6lkerung des K\u00fcstenstreifens erneut auf, sich nicht israelischen Stellungen zu n\u00e4hern.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Noch offen ist, wer den Gazastreifen k\u00fcnftig verwalten soll. Derzeit demonstriert die Hamas wieder St\u00e4rke. Dort, wo sich das israelische Milit\u00e4r zur\u00fcckgezogen hat, sieht man wieder vermehrt uniformierte, vermummte Hamas-K\u00e4mpfer. Auf \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen richtete die Terrororganisation offenbar mehrere Personen hin. Es sollen Kollaborateure gewesen sein, die mit dem israelischen Milit\u00e4r zusammengearbeitet haben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit Informationen von Julio Segador, ARD Tel Aviv<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 14.10.2025 22:09 Uhr Acht tote Geiseln hat die Hamas bislang \u00fcbergeben &#8211; 28 sollten es sein. US-Pr\u00e4sident&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":498903,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[738,13,14,6000,15,12,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-498902","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-gazastreifen","9":"tag-headlines","10":"tag-nachrichten","11":"tag-nahost","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-top-news","15":"tag-top-meldungen","16":"tag-topmeldungen","17":"tag-topnews","18":"tag-welt","19":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115374505723646827","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/498902","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=498902"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/498902\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/498903"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=498902"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=498902"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=498902"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}