{"id":499238,"date":"2025-10-15T00:03:11","date_gmt":"2025-10-15T00:03:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/499238\/"},"modified":"2025-10-15T00:03:11","modified_gmt":"2025-10-15T00:03:11","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-2300-trump-bin-sehr-enttaeuscht-ueber-putin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/499238\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 23:00 Trump: Bin sehr entt\u00e4uscht \u00fcber Putin +++"},"content":{"rendered":"<p>Wenige Tage vor einem Treffen mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Selenskyj in Washington \u00e4u\u00dfert US-Pr\u00e4sident Trump seinen Unmut \u00fcber Kremlchef Putin. &#8222;Ich bin sehr entt\u00e4uscht, denn Wladimir und ich hatten ein sehr gutes Verh\u00e4ltnis. Wahrscheinlich haben wir das immer noch&#8220;, so Trump. &#8222;Ich wei\u00df nicht, warum er diesen Krieg fortsetzt.&#8220; Putin wolle den Krieg einfach nicht beenden, beklagt Trump. &#8222;Und ich denke, das l\u00e4sst ihn sehr schlecht dastehen. Er k\u00f6nnte ihn beenden. Er k\u00f6nnte ihn schnell beenden.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 21:58 Prorussische Hacker legen deutsches Vergabeportal lahm +++<\/b><br \/>Prorussische Hacker haben laut einem Bericht der &#8222;S\u00fcddeutschen Zeitung&#8220; die Webseite des Deutschen Vergabeportals des Bundes fast eine Woche lang lahmgelegt. Seit heute Nachmittag ist das Portal wieder online. Sicherheitsexperten machen die Hackergruppe &#8222;NoName057(16)&#8220; f\u00fcr die St\u00f6rung verantwortlich. Die Gruppe hatte sich zuvor bereits mit Angriffen auf kritische Infrastruktur, Beh\u00f6rden und Unternehmen in westlichen L\u00e4ndern einen Namen gemacht. Bei den aktuellen Attacken handelte es sich um sogenannte DDoS-Attacken. Dabei \u00fcberfluten die Angreifer die Webseiten von gekaperten Rechnern aus mit so vielen Zugriffen, dass die Server der Last nicht standhalten.<\/p>\n<p><b>+++ 21:14 Selenskyj: Gaza-Entwicklung ist &#8222;starkes Momentum f\u00fcr Frieden in der Welt&#8220; +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj sieht in den Entwicklungen im Nahen Osten ein &#8222;starkes Momentum f\u00fcr Frieden in der Welt&#8220;. Das erkl\u00e4rte er in einer Video-Ansprache, die er auf der Plattform X ver\u00f6ffentlichte. &#8222;Es gibt nun eine sehr starke Bewegung hin zum Frieden in der Welt \u2013 nach den Vereinbarungen, die im Nahen Osten getroffen wurden&#8220;, so Selenskyj. In Bezug auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine f\u00fcgte er hinzu: &#8222;Dies zeigt, dass auch Russland durchaus unter Druck gesetzt werden kann, seine Aggression zu beenden. Russland bleibt die Hauptquelle globaler Instabilit\u00e4t \u2013 die globale Quelle von Krieg. Diese Quelle muss gestoppt werden. Und wir wissen, wie.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 20:39 Klingbeil: \u00dcbernehmen bei Ukraine und Gaza Verantwortung +++<\/b><br \/>Finanzminister Lars Klingbeil hat vor der Jahrestagung des Internationalen W\u00e4hrungsfonds betont, dass Deutschland in der von Russland angegriffenen Ukraine weiterhin Verantwortung \u00fcbernimmt. &#8222;Wir m\u00fcssen die Verteidigungsf\u00e4higkeit der Ukraine f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre finanziell absichern&#8220;, sagt der Vizekanzler vor dem Abflug nach Washington. &#8222;Gleichzeitig m\u00fcssen wir gemeinsam mit den USA den Druck auf Putin massiv erh\u00f6hen, seinen brutalen Angriffskrieg zu beenden.&#8220; Zugleich stellte Klingbeil deutsche Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Wiederaufbau im Gazastreifen in Aussicht. Wichtig sei nun, dass humanit\u00e4re Hilfe schnell und umfassend in die Region gelange und der Wiederaufbau beginne. &#8222;Deutschland wird sich hier gemeinsam mit Partnern engagieren&#8220;, erkl\u00e4rte der SPD-Vorsitzende. W\u00e4hrend sich andere L\u00e4nder abschotteten, setze Deutschland auf internationale Zusammenarbeit.<\/p>\n<p><b>+++ 20:04 Bericht: \u00d6ldepot auf Krim brennt noch immer +++<\/b><br \/>Russlands gr\u00f6\u00dftes \u00d6ldepot auf der besetzten Krim brennt einen Tag nach dem Angriff ukrainischer Drohnen weiterhin. Laut dem ukrainischen Nachrichtenportal &#8222;The Kyiv Independent&#8220; berichten lokale Medien von einer riesigen Rauchs\u00e4ule, die aus mehr als 25 Kilometern Entfernung noch immer sichtbar sei. Demnach hatten Drohnen die Anlage in der Stadt Feodosia am Montag angegriffen und einen gro\u00dffl\u00e4chigen Brand ausgel\u00f6st. In sozialen Medien ver\u00f6ffentlichte Videos sollen zeigen, dass die russischen Besatzungsbeh\u00f6rden die Lage noch immer nicht unter Kontrolle haben. <\/p>\n<p><b>+++ 19:19 EU warnt USA: Russische Aggression &#8222;schlecht f\u00fcrs Gesch\u00e4ft&#8220; +++<\/b><br \/>Der EU-Wirtschaftskommissar, Valdis Dombrovskis, hat die USA ausdr\u00fccklich vor den wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Krieges gewarnt. &#8222;Russlands Krieg in der Ukraine schadet den US-Unternehmen&#8220;, zitiert der britische Nachrichtensender Sky News den EU-Politiker. Amerikanische Firmen h\u00e4tten massiv in Europa investiert und ihre Gewinne w\u00fcrden durch die Unsicherheit, die Moskaus Aggression schaffe, beeintr\u00e4chtigt. Putins Angriffe seien nicht nur abscheuliche Verbrechen, sondern auch schlecht f\u00fcrs Gesch\u00e4ft. &#8222;Dies ist ein entscheidender Aspekt, den die US-Au\u00dfenpolitiker im Auge behalten sollten&#8220;, so Dombrovskis.<\/p>\n<p><b>+++ 18:35 Kiews Armeechef: &#8222;Todeszone&#8220; an Front jetzt zehn Kilometer breit +++<\/b><br \/>Der verst\u00e4rkte Einsatz von Kampfdrohnen im Ukraine-Krieg soll die sogenannte &#8222;Todeszone&#8220; an der Front auf rund zehn Kilometer ausgeweitet haben. Das teilt der ukrainische Oberbefehlshaber Oleksandr Syrskyi auf Facebook mit. Dadurch werde besonders die Evakuierung verwundeter Soldaten in der N\u00e4he der Front erschwert. Die Todeszone bezeichnet Frontbereiche, in denen die h\u00e4ufig eingesetzten Drohnen Angriffe durchf\u00fchren k\u00f6nnen. Syrskyi betont auf Facebook: &#8222;In der aktuellen Phase des Krieges werden die Realit\u00e4ten des Schlachtfelds durch Kampfdrohnen bestimmt, und die &#8218;Todeszone&#8216; erstreckt sich nun auf bis zu zehn Kilometer.&#8220; <\/p>\n<p><b>+++ 17:55 AfD-Politiker verteidigt geplante Russland-Reise +++<\/b><br \/>AfD-Politiker Markus Frohnmaier wehrt sich vehement gegen Kritik an seiner geplanten Russland-Reise. Vorw\u00fcrfe, er k\u00f6nne geheime Informationen preisgeben oder gar Landesverrat begehen, weise er entschieden zur\u00fcck, sagt Frohnmaier der Deutschen Presse-Agentur. &#8222;Ich bin allein den Interessen Deutschlands verpflichtet, habe diese schon in der Vergangenheit stets gewahrt und werde dies auch k\u00fcnftig gegen\u00fcber jeder ausl\u00e4ndischen Macht tun \u2013 auch gegen\u00fcber Russland.&#8220; Eine Reise nach Russland sei unter den aktuellen Umst\u00e4nden &#8222;zweifellos politisch sensibel&#8220;, r\u00e4umte er ein. Aber die Emp\u00f6rung der politischen Konkurrenz wirke k\u00fcnstlich. Zuvor hatte es unter anderem aus der CSU scharfe Kritik gegeben. <\/p>\n<p><b>+++ 17:20 Selenskyj b\u00fcrgert B\u00fcrgermeister von Odessa aus +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat Medienberichten zufolge den B\u00fcrgermeister der Hafenstadt Odessa, Hennadij Truchanow, ausgeb\u00fcrgert. &#8222;Ebenso wurde das Vorhandensein einer russischen Staatsb\u00fcrgerschaft bei mehreren Personen best\u00e4tigt, entsprechende Entscheidungen zu ihnen wurden vorbereitet. Das Dekret wurde unterzeichnet&#8220;, teilt Selenskyj bei Telegram nach einer Sitzung mit Geheimdienstchef Wassyl Maljuk mit, ohne Namen zu nennen. Truchanow k\u00f6nnte sogar eine Abschiebung drohen. Im staatlichen einheitlichen Nachrichtenprogramm wurde daraufhin auf Basis von Quellen im Pr\u00e4sidentenb\u00fcro best\u00e4tigt, dass dies Truchanow betrifft. Truchanow selbst weist den Vorwurf &#8211; wie schon zuvor &#8211; zur\u00fcck. &#8222;Ich habe nie einen russischen Pass besessen&#8220;, sagt er dem \u00f6ffentlich-rechtlichen Fernsehen nach Bekanntwerden des Entzugs der ukrainischen Staatsb\u00fcrgerschaft. Truchanow will dagegen klagen und verweist auf eine geheimdienstliche \u00dcberpr\u00fcfung seiner Person im Jahr 2022. Mit dem Verlust der Staatsangeh\u00f6rigkeit ist das gew\u00e4hlte Stadtoberhaupt auch praktisch seines Amtes enthoben. Selenskyj leitet gem\u00e4\u00df einer Antwort auf eine Petition parallel dazu die Schaffung einer Milit\u00e4rverwaltung f\u00fcr die strategisch wichtige Hafenstadt ein.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26096956-1760453762000\/16-9\/750\/552590900.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Truchanow, der Russland immer wieder wegen der vielen Angriffe auf Odessa verurteilte, ist seit 2014 B\u00fcrgermeister der Millionenstadt.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/552590900.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Truchanow, der Russland immer wieder wegen der vielen Angriffe auf Odessa verurteilte, ist seit 2014 B\u00fcrgermeister der Millionenstadt.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: picture alliance\/dpa\/Ukrinform)<\/p>\n<p><b>+++ 16:47 Russische Truppen nehmen Siedlung bei Dobropillja ein +++<\/b><br \/>Beim Vormarsch in Richtung Dobropillja n\u00f6rdlich von Pokrowsk haben russische Truppen offenbar die Siedlung Doroschnoje eingenommen. Dem <a href=\"https:\/\/understandingwar.org\/research\/russia-ukraine\/russian-offensive-campaign-assessment-october-13-2025\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">aktuellen Lagebericht<\/a> des Institute for the Study of War (ISW) zufolge, zeigen geolokalisierte Aufnahmen au\u00dferdem, dass die russische Armee auch beim beinahe vollst\u00e4ndig eingeschlossenen Ort Mychajliwka \u00f6stlich von Pokrowsk Gel\u00e4ndegewinne erzielen konnte \u2013 wenn auch nur geringe. Auch auf die Kleinstadt Nowopawliwka ist die Armee weiter vorger\u00fcckt, sowohl von Osten als auch von S\u00fcdosten. Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte melden unterdessen die teilweise R\u00fcckeroberung des Ortes Stepowe im Westen der Region Saporischschja. Aufnahmen belegen zudem, dass sie die Angreifer vor der Stadt Kostjantyniwka stellenweise zur\u00fcckgedr\u00e4ngt haben.<\/p>\n<p><b>+++ 16:12 USA k\u00f6nnen der Ukraine offenbar nur 20 bis 50 Tomahawk-Raketen liefern +++<\/b><br \/>Die USA k\u00f6nnen der Ukraine offenbar nur eine begrenzte Anzahl von Tomahawk-Marschflugk\u00f6rpern zur Verf\u00fcgung stellen &#8211; zwischen 20 und 50 Einheiten, wie die Financial Times unter Berufung auf das Center for a New American Security berichtet. Die Raketen sollen ukrainische Langstreckendrohnen und selbst entwickelte Marschflugk\u00f6rper erg\u00e4nzen, bieten laut Analystin Stacie Pettyjohn aber nur eine &#8222;begrenzte F\u00e4higkeit&#8220; und reichen nicht aus, um anhaltende, tiefgreifende Angriffe auf russisches Gebiet durchzuf\u00fchren. Insgesamt verf\u00fcgt das US-Milit\u00e4r nach Sch\u00e4tzungen von Experten \u00fcber rund 4150 Tomahawks; im Jahr 2022 wurden lediglich 200 St\u00fcck nachgekauft, von denen bereits mehr als 120 verbraucht sind. US-Pr\u00e4sident Donald Trump will am Freitag in Washington den ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj treffen, um unter anderem \u00fcber die Lieferung von Tomahawks zu beraten.<\/p>\n<p><b>+++ 15:40 UNO best\u00e4tigt russischen Angriff auf Hilfskonvoi in der Ukraine +++<\/b><br \/>Die russischen Streitkr\u00e4fte haben nach UN-Angaben einen Hilfskonvoi der Vereinten Nationen im S\u00fcden der Ukraine angegriffen. Vier Lastwagen mit Hilfsg\u00fctern, &#8222;die klar als Eigentum der UNO gekennzeichnet waren&#8220;, seien in Biloserka in der Region Cherson nahe der Front von russischen Drohnen und Artillerie beschossen worden, erkl\u00e4ren die Vereinten Nationen. Der ukrainische Au\u00dfenminister Andrij Sybiha bezeichnet den Angriff als &#8222;eine weitere brutale Verletzung des V\u00f6lkerrechts&#8220;, die Moskaus &#8222;v\u00f6llige Missachtung des Lebens von Zivilisten und seiner internationalen Verpflichtungen&#8220; unter Beweis stelle. &#8222;Solche Angriffe sind v\u00f6llig inakzeptabel. Humanit\u00e4re Helfer sind durch das humanit\u00e4re V\u00f6lkerrecht gesch\u00fctzt und d\u00fcrfen niemals angegriffen werden&#8220;, erkl\u00e4rte der f\u00fcr die Ukraine zust\u00e4ndige humanit\u00e4re UN-Koordinator Matthias Schmale. Zwei Lastwagen des Weltern\u00e4hrungsprogramms (WFP) seien bei dem Angriff besch\u00e4digt worden.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26096677-1760448018000\/16-9\/750\/olexandrprokudin.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Der Gouverneur von Cherson, Oleksandr Prokudin, ver\u00f6ffentlichte bei Telegram ein Foto, das einen brennenden Lastwagen mit WFP-Logo zeigt.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/olexandrprokudin.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Der Gouverneur von Cherson, Oleksandr Prokudin, ver\u00f6ffentlichte bei Telegram ein Foto, das einen brennenden Lastwagen mit WFP-Logo zeigt.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: Telegram\/olexandrprokudin)<\/p>\n<p><b>+++ 15:02 Russischer Oligarch schielt auf Seltene Erden in Ukraine +++<br \/><\/b>Der milliardenschwere russische Oligarch Wladimir Potanin lieb\u00e4ugelt mit dem Abbau Seltener Erden und verweist dabei auch auf Vorkommen in den besetzten ukrainischen Gebieten. Der Chef und Anteilseigner des russischen Bergbauriesen Nornickel sagte, die Vorr\u00e4te in Russland und den von Russland besetzten Gebieten im Osten der Ukraine seien nur unzureichend erkundet. &#8222;Viele geologische Studien und ihre Ergebnisse sind nach dem Ende der Sowjetunion verloren gegangen.&#8220; Dies m\u00fcsse wieder ge\u00e4ndert werden. &#8222;Wir erw\u00e4gen das und arbeiten daran.&#8220; Es blieb zun\u00e4chst offen, ob Nornickel dabei eingebunden ist. Pr\u00e4sident Wladimir Putin hat den USA angeboten, Seltene Erden in Russland gemeinsam zu erkunden. Potanin sagte, russische Firmen br\u00e4uchten daf\u00fcr Partner. &#8222;Weil dies komplexe Projekte sind, w\u00e4re technologische Unterst\u00fctzung von mehreren Partnern vorteilhaft f\u00fcr uns.&#8220; <\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26096607-1760446618000\/16-9\/750\/552575477.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Treffen im Kreml: Wladimir Potanin (l.) spricht mit Wladimir Putin \u00fcber Umwelt- und Sozialthemen.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/552575477.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Treffen im Kreml: Wladimir Potanin (l.) spricht mit Wladimir Putin \u00fcber Umwelt- und Sozialthemen.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: picture alliance \/ ASSOCIATED PRESS)<\/p>\n<p><b>+++ 14:38 Russland soll Georgien mehr als 253 Millionen Euro zahlen +++<\/b><br \/>Russland muss nach einem Urteil des Europ\u00e4ischen Gerichtshofs f\u00fcr Menschenrechte (EGMR) mehr als 253 Millionen Euro Entsch\u00e4digung an Georgien zahlen. Hintergrund ist Russlands Vorgehen hinsichtlich der Grenzlinien zwischen den von Georgien kontrollierten Gebieten und den von Russland unterst\u00fctzten Regionen Abchasien und S\u00fcdossetien nach dem Kaukasuskrieg im Jahr 2008, wie das Gericht in Stra\u00dfburg mitteilt. Nach dem Krieg erkannte Moskau die Regionen als unabh\u00e4ngige Staaten an und stationierte dort tausende Soldaten. Es habe ein System aus Verletzungen der Europ\u00e4ischen Menschenrechtskonvention gegeben, etwa durch \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Gewalteinsatz, rechtswidrige Inhaftierungen und Einschr\u00e4nkungen der Bewegungsfreiheit, teilt der EGMR mit. Unter dieser Verfestigung der Grenzlinien h\u00e4tten mehr als 29.000 Menschen gelitten.<\/p>\n<p><b>+++ 13:58 FSB leitet Strafverfahren gegen bekannte Kriegsgegner ein +++<\/b><br \/>Der russische Inlandsgeheimdienst FSB er\u00f6ffnet ein Ermittlungsverfahren gegen bekannte Kremlkritiker im Exil. Einer Mitteilung zufolge wird 23 Mitgliedern des sogenannten Anti-Kriegskomitees Russlands die Bildung einer terroristischen Vereinigung und gewaltsame Macht\u00fcbernahme vorgeworfen. Neben dem Ex-Chef des \u00d6lkonzerns Yukos, Michail Chodorkowski (Siehe Eintrag um 10:09 Uhr), sind unter den Beschuldigten auch Wladimir Kara-Mursa, der bei einem Gefangenenaustausch zwischen dem Westen und Russland und Belarus im vergangenen Jahr freikam, sowie der Ex-Schachweltmeister Gari Kasparow und die Politologin Jekaterina Schulman. Das Anti-Kriegskomitee Russlands wurde kurz nach dem russischen \u00dcberfall auf die Ukraine 2022 gegr\u00fcndet. Die Organisation kommentiert das nun er\u00f6ffnete Ermittlungsverfahren mit ironischem Unterton: &#8222;Offensichtlich ist in Russland die ungew\u00f6hnlichste &#8222;terroristische Organisation&#8220; der Welt entstanden&#8220;, hei\u00dft es auf Telegram. Man stelle sich vor: Politologen, Journalisten, Menschenrechtsaktivisten und Gesch\u00e4ftsleute w\u00fcrden beschuldigt, gewaltsam die Macht an sich zu rei\u00dfen und eine terroristische Vereinigung zu gr\u00fcnden.<\/p>\n<p><b>+++ 13:37 Bericht: Russland steigert Exporte von sanktioniertem LNG +++<\/b><br \/>Eine von den USA sanktionierte Fl\u00fcssigerdgasanlage in der arktischen Region Russlands treibt ihre Brennstofflieferungen anscheinend voran. Das <a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2025-10-14\/russia-steps-up-exports-of-us-sanctioned-lng-in-test-for-trump\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\" title=\"Bloomberg\">meldet<\/a> Bloomberg und verweist auf Schiffsverfolgungsdaten zur Exportanlage Arctic LNG 2. Moskau versuche, westliche Restriktionen zu umgehen und US-Pr\u00e4sident Donald Trump auf die Probe zu stellen, hei\u00dft es in dem Bericht. Die Anlage wurde 2023 nach der russischen Invasion der Ukraine von der US-Regierung unter Pr\u00e4sident Joe Biden mit Sanktionen belegt. Laut Bloomberg scheint sie seit Ende Juni ihre zehnte Lieferung zu verladen. Bislang wurden fr\u00fchere Ladungen an einen einzigen Hafen im S\u00fcden Chinas oder an ein Lager im Fernen Osten Russlands geliefert. W\u00e4hrend sich der Handelsstreit zwischen Washington und Peking in den letzten Tagen erneut versch\u00e4rft hat, haben die USA bisher davon abgesehen, die Ma\u00dfnahmen gegen sanktioniertes russisches LNG zu versch\u00e4rfen, wie Bloomberg schreibt.<\/p>\n<p><b>+++ 12:58 Russe prahlt mit Milit\u00e4r-Hightech &#8211; und verr\u00e4t Standort +++<\/b><br \/>Mit einem modernen St\u00f6rsender wollen russische Soldaten offenbar ukrainische Drohnenangriffe in Belgorod abwehren. Siegessicher ob der neuen Technik prahlt ein Soldat in einem Video: &#8222;Jetzt haben wir gut lachen&#8220;. In einem zweiten Video brennt der Truck mit der Anlage &#8211; denn auch die Ukrainer sehen das Prahl-Video.<\/p>\n<p><b>+++ 12:30 Putin will telefonieren +++<\/b><br \/>Der Kreml begr\u00fc\u00dft die Absicht von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, sich nach der Waffenruhe in Gaza auf eine Friedensl\u00f6sung f\u00fcr die Ukraine zu konzentrieren. Russland sei weiterhin offen f\u00fcr Gespr\u00e4che, sagt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Man hoffe, dass die USA ihren Einfluss auf die Ukraine f\u00fcr ein Friedensabkommen geltend machen k\u00f6nnten. Bei der staatlichen Nachrichtenagentur Tass hei\u00dft es zudem auf Telegram, Staatschef Wladimir Putin werde mehrere internationale Telefonate f\u00fchren. Zudem wird Peskow mit dem Worten zitiert, die Russische F\u00f6deration werde ihre Interessen auf die eine oder andere Weise durchsetzen und die Ziele der Milit\u00e4roperation erreichen.<\/p>\n<p><b>+++ 11:59 Russische Soldaten sollen auf Hilfstransport gefeuert haben +++<\/b><br \/>Russische Truppen sollen in der ukrainischen Region Cherson gezielt einen Hilfstransport mit Drohnen und Artillerie angegriffen haben. Das wirft ihnen Gouverneur Alexander Prokudin vor. &#8222;Vier wei\u00dfe Fahrzeuge mit Kennzeichnung &#8211; keine milit\u00e4rische Ausr\u00fcstung, sondern Autos, die Hilfsg\u00fcter f\u00fcr die Menschen transportierten&#8220;, <a href=\"https:\/\/t.me\/olexandrprokudin\/10516\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\" title=\"Telegram\">schreibt<\/a> er bei Telegram. Prokudin spricht von Fahrzeugen des UN-B\u00fcros f\u00fcr humanit\u00e4re Angelegenheiten (Ocha). Der Angriff sei am Morgen in Bilozerka passiert, sagt er. Ihm zufolge brannte ein Fahrzeug aus, ein weiteres wurde schwer besch\u00e4digt, die anderen konnten dem Angriff entkommen. Wie durch ein Wunder sei niemand verletzt worden, doch mehrere Tonnen an humanit\u00e4ren Hilfsg\u00fctern seien vernichtet, so Prokudin.<\/p>\n<p><b>+++ 11:36 Ukraine von fast Hundert Drohnen attackiert +++<\/b><br \/>Die Ukraine ist letzte Nacht nach Angaben des Milit\u00e4rs von 96 russischen Drohnen angegriffen worden. Davon seien 69 Drohnen abgewehrt worden, die restlichen 27 Drohnen seien eingeschlagen, erkl\u00e4rten die Luftstreitkr\u00e4fte. Das russische Verteidigungsministerium spricht von 40 ukrainischen Drohnen, die in der Nacht abgefangen und zerst\u00f6rt worden seien- fast die H\u00e4lfe davon \u00fcber der an die Ukraine grenzenden Region Belgorod. Moskau macht nur Angaben zu Absch\u00fcssen, aber keine zu m\u00f6glichen Einschl\u00e4gen. <\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 10:53 Was steckt hinter Russlands neuem Reservisten-Plan? +++<\/b><br \/>Die russische Armee verliert offenbar mehr Soldaten, als sie nachholen kann. Noch, meint ntv-Korrespondent Rainer Munz, sei das zwar keine Notsituation &#8211; aber Moskau bereitet eine weitreichende Gegenma\u00dfnahme zumindest vor. Derweil macht sich die Ukraine Hoffnung auf eine &#8222;m\u00e4chtige Waffe&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 10:09 Russland wirft Kreml-Kritiker Chodorkowski Umsturzpl\u00e4ne vor +++<\/b><br \/>Der russische Inlandsgeheimdienst FSB wirft dem im Exil lebenden Kreml-Kritiker Michail Chodorkowski Umsturzpl\u00e4ne vor und hat ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet. Er wird der Gr\u00fcndung einer &#8222;terroristischen Vereinigung&#8220; beschuldigt, um gewaltsam die Macht an sich zu rei\u00dfen, wie der FSB mitteilt. Chodorkowski, einst der reichste Mann Russlands, sa\u00df zehn Jahre lang wegen Betrugsvorw\u00fcrfen im Gef\u00e4ngnis. Er selbst und viele westliche Staaten bezeichneten die Anklage als politisch motiviert. 2013 wurde Chodorkowski begnadigt und verlie\u00df Russland. Seitdem unterst\u00fctzt er mehrere Gruppen, die sich gegen den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin stellen. <\/p>\n<p><b>+++ 09:41 Bericht: Russen erobern Dorf im Gebiet Dnipropetrowsk +++<\/b><br \/>Die russischen Truppen haben laut dem ukrainischen Open-Source-Projekt <a href=\"https:\/\/deepstatemap.live\/en#6\/48.4802044\/31.7944336\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\" title=\"Deepstatemap\">Deepstatemap<\/a> das Dorf Ternove in der Region Dnipropetrowsk besetzt. Ternove grenzt an die Oblast Donezk. Zudem seien russische Truppen in der N\u00e4he von Shandryholove in der Oblast Donezk vorger\u00fcckt, schreiben die Analysten.<\/p>\n<p><b>+++ 09:06 Russland regelt Einsatz von Reservisten wohl neu +++<\/b><br \/>Eine Gesetzes\u00e4nderung in Russland k\u00f6nnte daf\u00fcr sorgen, dass die aktive Reserve auch zum K\u00e4mpfen in der Ukraine eingesetzt werden kann. Die Kommission f\u00fcr Gesetzgebungst\u00e4tigkeit des russischen Ministerkabinetts habe am Montag einen entsprechenden \u00c4nderungsentwurf des Verteidigungsministeriums gebilligt, schreibt die Washingtoner Denkfabrik Institute for the Study of War (ISW) in einer <a href=\"https:\/\/understandingwar.org\/research\/uncategorized\/warning-the-kremlin-is-preparing-to-mobilize-reservists-on-a-rolling-basis-to-fight-in-ukraine-for-the-first-time\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\" title=\"ISW\">Analyse<\/a>. Demnach erkl\u00e4rte der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses der Staatsduma, Andrej Kartapolow, das Gesetz werde es dem Kreml erm\u00f6glichen, Reservisten au\u00dferhalb des russischen Territoriums einzusetzen, darunter auch in den ukrainischen Oblasten Sumy und Charkiw. Wie die Denkfabrik schreibt, w\u00fcrde zudem erm\u00f6glicht, Reservisten f\u00fcr besondere Aufgaben in bewaffneten Konflikten und bei Terrorismusbek\u00e4mpfungsoperationen zu mobilisieren. Laut der ISW-Einsch\u00e4tzung stellt der \u00c4nderungsentwurf eine bedeutende Wende im russischen Recht dar, das derzeit den Einsatz von Reservisten ohne offizielle Mobilmachung oder formelle Kriegserkl\u00e4rung verbietet. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Ukraine-Krieg-Russland-steht-vor-bedeutender-Anderung-bei-Mobilisierung-von-Soldaten-article26094785.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\" title=\"ntv.de\">Mehr dazu lesen Sie hier.<\/a><\/p>\n<p><b>+++ 08:32 Wadephul: Ende des Gaza-Kriegs k\u00f6nnte Signalwirkung f\u00fcr Ukraine-Krieg haben +++<\/b><br \/>Ein Ende des Gaza-Kriegs k\u00f6nnte nach Ansicht von Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul auch eine Signalwirkung f\u00fcr den Ukraine-Krieg haben. &#8222;Auch da bin ich vorsichtig zuversichtlich&#8220;, sagt Wadephul im ZDF. Die US-Regierung von Pr\u00e4sident Donald Trump solle ermutigt werden, den Blick auf den n\u00e4chsten Kriegsschauplatz zu werfen. Es gehe darum zu zeigen, dass es m\u00f6glich sei, einen Konflikt nach dem anderen zu l\u00f6sen. Jetzt gehe es um den Krieg Russlands gegen die Ukraine. &#8222;Ich glaube, dass der amerikanische Pr\u00e4sident den Willen hat, das zu machen.&#8220; Russland sei nun in einer entscheidenden Situation. Es gebe die M\u00f6glichkeit, dass die Ukraine weitere Waffenlieferungen erhalte, wenn Russland nicht zu Verhandlungen bereit sei. Dies sollte man verbinden mit einer ausdr\u00fccklichen Einladung an den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin, endlich zu verhandeln. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Wadephul-hofft-jetzt-auf-Signalwirkung-fuer-Ukraine-Krieg-article26094859.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\" title=\"ntv.de\">Mehr dazu lesen Sie hier.<\/a><\/p>\n<p><b>+++ 08:04 MI5 warnt britische Politiker vor Spionageaktivit\u00e4ten +++<\/b><br \/>Der britische Inlandsgeheimdienst MI5 warnt Politiker und ihre Mitarbeiter, dass sie ins Visier von Spionen aus China, Russland und dem Iran geraten sind, die darauf abzielen, die britische Demokratie zu untergraben. Die Warnung geh\u00f6rt zu neuen Leitlinien, die am Montag f\u00fcr Personen ver\u00f6ffentlicht wurden, die in der britischen Politik t\u00e4tig sind. Gewarnt wird vor Versuchen von Spionen, den Betroffenen etwa durch Erpressung oder Phishing-Angriffe Informationen zu entlocken, langfristige und enge Beziehungen zu ihnen aufzubauen oder Spenden zu leisten, um ihre Entscheidungen zu beeinflussen. Der MI5 fordert Politiker auf, &#8222;ungew\u00f6hnliche soziale Interaktionen&#8220; im Auge zu behalten, darunter h\u00e4ufige Bitten um private Treffen, und bei &#8222;offenkundiger Schmeichelei&#8220; vorsichtig zu sein.<\/p>\n<p><b>+++ 07:49 Verletzte und Br\u00e4nde durch n\u00e4chtliche Angriffe +++<\/b><br \/>Zwei M\u00e4nner wurden gestern Abend bei einem Luftangriff verletzt, wie die Region Dnipropetrowsk in der s\u00fcd\u00f6stlichen Ukraine mitteilt. Es habe einen Bombenangriff im Bezirk Synelnykowe gegeben. Dabei sei auch Infrastruktur zerst\u00f6rt worden. Auch die zentralukrainische Region Kirowohrad ist in der Nacht Ziel von russischen Angriffen gewesen. Laut dem Staatlichen Notdienst der Ukraine wurden kritische Infrastruktureinrichtungen in den Orten Dolynska und Novoprazka besch\u00e4digt, es brachen mehrere Br\u00e4nde aus, f\u00fcnf Ortschaften sind ohne Strom. Opfer wurden bisher nicht gemeldet. <\/p>\n<p><b>+++ 07:12 Trump &#8222;will mit Tomahawks Putin beeindrucken&#8220; +++<\/b><br \/>Der vorl\u00e4ufige Frieden im Nahen Osten n\u00e4hrt die Hoffnung, dass auch in der Ukraine bald die Waffen schweigen k\u00f6nnten &#8211; wieder durch den Einfluss der US-Regierung. Unter welchen Bedingungen das gelingen k\u00f6nnte, legt Sicherheitsexperte Joachim Krause dar.<\/p>\n<p><b>+++ 06:50 Friedenspreistr\u00e4ger Karl Schl\u00f6gel: &#8222;Ich schau nicht weg, wenn ein Volk \u00fcberfallen wird&#8220; +++<\/b><br \/>Der Historiker Karl Schl\u00f6gel, der am Sonntag mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wird, glaubt, dass der Ausgang des Kriegs in der Ukraine weiter offen ist. &#8222;An der Front gibt es, trotz der gigantischen Opfer der Russen nur marginale Gel\u00e4ndegewinne. Eigentlich ist die russische Strategie an der Front gescheitert. Das \u00e4ndert aber nichts an der existentiellen Bedrohung der Ukraine&#8220;, sagt er dem &#8222;Tagesspiegel&#8220;. Europa trage f\u00fcr den Ausgang des Kriegs nach wie vor gro\u00dfe Verantwortung: &#8222;Es hei\u00dft entweder zur Ukraine zu stehen oder sie preiszugeben. Die russische Seite will die Kapitulation, sonst nichts&#8220;, sagt Schl\u00f6gel. Sein Engagement f\u00fcr das Selbstverteidigungsrecht und den Friedenspreis sieht er dabei nicht als Widerspruch: &#8222;Als Historiker bin ich auch Zeitgenosse, der nicht wegschaut, wenn ein Volk \u00fcberfallen wird&#8220;, sagt er. &#8222;Es war der bewaffnete Widerstand, der Hitlers Regime zu Fall brachte &#8211; auch das kann man aus der Geschichte lernen.&#8220; <\/p>\n<p><b>+++ 06:18 Trump best\u00e4tigt Treffen mit Selenskyj am Freitag in Washington +++<\/b><br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump best\u00e4tigt ein Treffen mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj. Auf die Frage einer Journalistin, ob er Selenskyj am Freitag im Wei\u00dfen Haus empfangen werde, antwortet Trump an Bord der Pr\u00e4sidentenmaschine Air Force One: &#8222;Ich denke ja.&#8220; Selenskyj hatte zuvor verk\u00fcndet, er werde im Laufe der Woche zu einem Treffen mit Trump nach Washington reisen. Als &#8222;Hauptthema des Besuchs&#8220; nennt Selenskyj auf Telegram &#8222;Flugabwehr und unsere F\u00e4higkeiten f\u00fcr weitreichende Angriffe, um Druck auf Russland f\u00fcr Frieden auszu\u00fcben&#8220;. <\/p>\n<p><b>+++ 05:42 Vier Verletzte nach Angriff auf Charkiw &#8211; 30.000 Haushalte ohne Strom +++<\/b><br \/>Bei einem russischen Bombenangriff auf die zweitgr\u00f6\u00dfte ukrainische Stadt Charkiw ist nach Angaben lokaler Beh\u00f6rden in der Nacht die Stromversorgung f\u00fcr 30.000 Kunden ausgefallen. Der B\u00fcrgermeister von Charkiw, Ihor Terechow, sagt im \u00f6rtlichen Fernsehen, die Bomben h\u00e4tten Stromleitungen getroffen und ein Krankenhaus besch\u00e4digt. Vier Menschen seien dabei verletzt worden.<\/p>\n<p><b>+++ 04:44 Wegen US-Sanktionen: Russland steigert Exporte nach Venezuela +++<\/b><br \/>Washingtons Handelspolitik dr\u00e4ngt Russland und Venezuela zu einer engeren wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Inzwischen hat Russland die USA als Venezuelas wichtigsten Naphtha-Lieferanten \u00fcberholt, berichtet Ukrinform mit Verweis auf die Nachrichtenagentur Bloomberg. Venezuela ben\u00f6tigt Naphtha, ein Produkt, das als Verd\u00fcnnungsmittel verwendet werden kann, um sein teerartiges Roh\u00f6l zu verd\u00fcnnen und den \u00d6lfluss durch Pipelines aufrechtzuerhalten, damit es in L\u00e4nder wie China, einen seiner Hauptabnehmer, exportiert werden kann, hei\u00dft es in dem Bericht. Demnach sanken die Naphtha-Lieferungen der USA zwischen M\u00e4rz und Oktober auf null, w\u00e4hrend die Lieferungen aus Russland im gleichen Zeitraum insgesamt mehr als sieben Millionen Barrel betrugen. Die Lieferungen, die im August rund 49.000 Barrel pro Tag und im September 69.000 Barrel pro Tag entsprachen, stellen die erste verzeichnete Welle von Naphtha-Lieferungen von Moskau nach Caracas seit fast sechs Jahren dar.<\/p>\n<p><b>+++ 03:49 Trump sieht Schl\u00fcsselrolle f\u00fcr Erdogan im Ukraine-Krieg +++<\/b><br \/>Nach Angaben von US-Pr\u00e4sident Donald Trump k\u00f6nnte der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdogan bei der Beendigung des Ukraine-Kriegs eine Schl\u00fcsselrolle spielen. Dies best\u00e4tigt Trump vor Journalisten an Bord der Air Force One auf dem R\u00fcckflug in die USA.<\/p>\n<p><b>+++ 02:43 Kallas in Kiew: EU verspricht weitere 100 Millionen Winterhilfe +++<\/b><br \/>Die Europ\u00e4ische Union arbeitet daran, der Ukraine f\u00fcr die Winterzeit zus\u00e4tzliche 100 Millionen Euro an Hilfe zukommen zu lassen. Das sagt die EU-Au\u00dfenbeauftragte Katja Kallas bei ihrem Besuch in Kiew. Die EU habe bereits zuvor 800 Millionen Euro f\u00fcr die Winterhilfe mobilisiert. &#8222;Nun arbeiten wir an zus\u00e4tzlichen 100 Millionen Euro f\u00fcr Generatoren, Unterk\u00fcnfte und Winterausr\u00fcstung&#8220;, betont sie laut Ukrainka Pravda. Kallas f\u00fcgt hinzu, dass Russland derzeit versuche, seine Vers\u00e4umnisse auf dem Schlachtfeld durch &#8222;Terrorangriffe auf die zivile und ukrainische Energieinfrastruktur&#8220; zu kompensieren.<\/p>\n<p><b>+++ 01:38 Umfrage: Mehrheit f\u00fcr Wiedereinf\u00fchrung der Wehrpflicht +++<\/b><br \/>Kurz vor Beginn der Bundestagsberatungen \u00fcber den neuen Wehrdienst spricht sich eine Mehrheit der B\u00fcrger in einer Forsa-Umfrage f\u00fcr die Wiedereinf\u00fchrung der Wehrpflicht in Deutschland aus. In der Befragung im Auftrag von &#8222;Stern&#8220; und RTL pl\u00e4dieren 54 Prozent f\u00fcr einen verpflichtenden Dienst bei der Bundeswehr. 41 Prozent sind dagegen, f\u00fcnf Prozent \u00e4u\u00dfern keine Meinung. Der gr\u00f6\u00dfte Zuspruch kommt demnach aus der W\u00e4hlerschaft der Union. 74 Prozent ihrer W\u00e4hler sind den Angaben zufolge f\u00fcr eine R\u00fcckkehr zur Wehrpflicht. Aber auch 58 Prozent der SPD-Anh\u00e4nger f\u00e4nden einen solchen Schritt richtig. F\u00fcr die Umfrage wurden am 9. und 10. Oktober 1008 Menschen befragt, sie ist laut &#8222;Stern&#8220; repr\u00e4sentativ. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Mehrheit-der-Deutschen-befuerwortet-Wehrpflicht-article26094434.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\" title=\"ntv.de\">Mehr dazu lesen Sie hier.<\/a><\/p>\n<p><b>+++ 00:25 Selenskyj hofft auf Treffen mit Trump am Freitag +++<\/b><br \/>Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj wird nach eigenen Angaben im Verlauf der Woche zu einem Treffen mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump nach Washington reisen. Schwerpunkt seines Besuchs sei die St\u00e4rkung der ukrainischen Luftabwehr, sagt Selenskyj w\u00e4hrend eines Besuchs der EU-Au\u00dfenbeauftragten Kaja Kallas in Kiew. Er hoffe, dass er Trump am Freitag treffen k\u00f6nne. Dabei wolle er \u00fcber eine Reihe von Ma\u00dfnahmen diskutieren, die er dem US-Pr\u00e4sidenten vorschlagen werde. Weitere Details nennt er nicht.<\/p>\n<p><b>+++ 22:54 Teile von Gro\u00dfstadt Charkiw nach russischem Angriff im Dunkeln +++<\/b><br \/>Bei einem russischen Angriff auf die ukrainische Stadt Charkiw f\u00e4llt laut B\u00fcrgermeister Ihor Terechow in drei von insgesamt neun Stadtteilen teilweise der Strom aus. Russische Truppen greifen die Stadt demnach mit gelenkten Bomben an. Getroffen wird auch eine medizinische Einrichtung, teilt Terechow auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Charkiw ist nur etwas mehr als 20 Kilometer von der russischen Grenze entfernt.<\/p>\n<p><b>+++ 22:09 Schweden stellt Sabotage-Ermittlungen zu Ostsee-Kabel ein +++<\/b><br \/>Die schwedische Staatsanwaltschaft stellt ihre Sabotage-Ermittlungen zur Besch\u00e4digung eines Kommunikationskabels in den Tiefen der Ostsee ein. Der Anker eines verd\u00e4chtigten Schiffes habe das Kabel zwischen Schweden und Lettland zwar besch\u00e4digt, das sei aber nicht absichtlich passiert, erkl\u00e4rte der zust\u00e4ndige Staatsanwalt Mats Ljungqvist. &#8222;Die Untersuchung zeigt deutlich, dass der Kabelbruch durch eine Kombination aus rauen Wetterbedingungen, technischen M\u00e4ngeln und mutma\u00dflich mangelhafter Seemannschaft auf dem betroffenen Schiff verursachte wurde&#8220;, bekr\u00e4ftigte Ljungqvist. Er hatte \u00e4hnliche Angaben zu dem Fall bereits vor einiger Zeit gemacht. Die Untersuchung habe ergeben, dass es sich um einen Unfall handle, machte er nun fest. Die schwedischen Voruntersuchungen gegen den Frachter werden daher nun formal eingestellt. Rund um die Jahreswende waren immer wieder Sch\u00e4den an unterseeischen Kabeln und Leitungen in der Ostsee gemeldet worden, bei denen Schiffe der sogenannten russischen Schattenflotte in Verdacht geraten waren. In den aufsehenerregenden F\u00e4llen stand h\u00e4ufiger die Vermutung schwerer Sabotage mit Hilfe von Schiffsankern im Raum, auch im Fall des Datenkabels zwischen Schweden und Lettland, an dem am 26. Januar ein Schaden entdeckt worden war.<\/p>\n<p>Alle vorherigen Entwicklungen<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/23-36-Polens-Praesident-spricht-mit-Trump--article26024514.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\"> <\/a>k\u00f6nnen Sie<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/21-15-Merz-Wir-werden-den-Druck-auf-Moskau-erhoehen--article26089507.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\"> <\/a><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/22-09-Schweden-stellt-Sabotage-Ermittlungen-zu-Ostsee-Kabel-ein--article26094473.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">hier nachlesen. <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wenige Tage vor einem Treffen mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Selenskyj in Washington \u00e4u\u00dfert US-Pr\u00e4sident Trump seinen Unmut \u00fcber&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":148457,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,661,7225,13,929,7226,451,3286,14,1159,15,16,307,12,317,3081,306,107],"class_list":{"0":"post-499238","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-cyberwar","12":"tag-headlines","13":"tag-kriege-und-konflikte","14":"tag-kriegsverbrechen","15":"tag-militaer","16":"tag-militaereinsaetze","17":"tag-nachrichten","18":"tag-nato","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-russland","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-ukraine","24":"tag-ukraine-konflikt","25":"tag-wladimir-putin","26":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115375256985069310","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/499238","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=499238"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/499238\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/148457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=499238"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=499238"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=499238"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}