{"id":499305,"date":"2025-10-15T00:41:13","date_gmt":"2025-10-15T00:41:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/499305\/"},"modified":"2025-10-15T00:41:13","modified_gmt":"2025-10-15T00:41:13","slug":"hamburg-media-school-hms-hat-hamas-problem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/499305\/","title":{"rendered":"Hamburg Media School HMS hat Hamas-Problem"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Seit Jahren wirbt die Hamburg Media School mit dem Spruch \u201eI love HMS\u201c \u2013 doch jetzt sorgen die bedruckten Beutel, die an Erstsemester-Studenten:innen verteilt werden, f\u00fcr eine Riesenaufregung. Vor allem in den sozialen Medien gibt es heftige Diskussionen \u2013 denn der Werbespruch wird von einigen als Unterst\u00fctzung der radikal-islamistischen Terrororganisation Hamas interpretiert. Die private Hochschule wehrt sich.<\/strong><\/p>\n<p>\u201eHamburg Media School \u00fcberdenkt doch mal eure Ersti-Beutel\u201c. Dieser Post einer Frau auf der Plattform \u201eX\u201c hat eine heftige Debatte ausgel\u00f6st. Dazu geh\u00f6rt ein Foto-Post, auf dem zwei junge Frauen mit einem \u201eI Love HMS\u201c-Jutebeutel der Hamburg Media School zu sehen sind. Das Problem: \u201eHMS\u201c kann als Hamas-Abk\u00fcrzung gelesen werden.<\/p>\n<p><strong>X-Kommentare: Von Humus bis Hamas-Fans<\/strong><\/p>\n<p>Der Post der jungen X-Userin vom 13. Oktober 2025 mit dem Appell an die Hamburg Media School, ihre Jutebeutel zu \u00fcberarbeiten, hat mittlerweile fast 600.000 Views \u2013 und in Hunderten Kommentaren streiten sich die Nutzer.<br \/>Einem scheint die Hamas-Interpretation sogar richtig zu gefallen: \u201eKann man die Tasche erwerben, auch wenn man nicht aus Hamburg kommt?\u201c, schreibt etwa eine \u201eMaral\u201c. Auch viele andere schreiben, dass sie den Slogan gut finden, feiern ihn regelrecht.<\/p>\n<p>Andere werfen der Hochschule Kurzsichtigkeit vor. Eine Sylvia Gohsrich fragt, wie man gerade in dieser Branche so betriebsblind sein kann. \u201eWenn man die Buchstaben wenigstens \u00fcbereinander gesetzt h\u00e4tte \u2026 So k\u00f6nnte man auf die Idee kommen, dass DAS Absicht ist.\u201c<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite \u00e4rgern sich aber auch viele dar\u00fcber, dass die \u201eHMS\u201c-Abk\u00fcrzung \u00fcberhaupt f\u00fcr Aufsehen sorgt. Schlie\u00dflich sei doch klar, dass die Hamburg Media School nichts mit der Hamas zu tun habe. \u201eWer daraus Hamas liest, der muss definitiv ganz schnell Fenster auf Kipp machen. Die Schule hei\u00dft seit 23 Jahren so. Das kann nicht euer Ernst sein\u201c, so eine Nutzerin.<\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich wird auch viel Spott betrieben: \u201eDie lieben Humus. Habt ihr schon was gegen Humus? Kichererbsen darf man also nicht mehr sagen, weil sie nicht kichern? H\u00e4?\u201c, witzelt ein \u201eDeniz\u201c.<\/p>\n<p><strong>Das k\u00f6nnte Sie auch interessieren: <\/strong><a href=\"https:\/\/www.mopo.de\/hamburg\/mobbing-sexismus-machtmissbrauch-ex-uke-aerztin-klagt-an\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mobbing, Sexismus, Machtmissbrauch: Ex-UKE-\u00c4rztin klagt an!<\/a><\/p>\n<p>Auf MOPO-Anfrage macht die HMS deutlich, dass sie sich von jeglicher Gewalt distanziert und dass der Slogan schon immer zu der Hochschule geh\u00f6rt. \u201eDie Abk\u00fcrzung HMS steht bei uns seit vielen Jahren ausschlie\u00dflich f\u00fcr die Hamburg Media School. Es besteht keinerlei N\u00e4he zu politischen Organisationen. Unser \u201aI love HMS\u2018-Merchandise steht allein f\u00fcr die Verbundenheit unserer Studierenden und Alumni zur Hamburg Media School. Wir verurteilen jede Form von Gewalt und Terrorismus und solidarisieren uns mit allen Menschen in Israel und in Pal\u00e4stina. Wir distanzieren uns klar von antisemitischen Meinungs\u00e4u\u00dferungen und jeglichen Ansichten, die gegen die Menschenrechte versto\u00dfen\u201c, so eine HMS-Sprecherin.<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" class=\"vg_wort_pixel\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/vgzm.1021513-mopo-1668195.gif\" alt=\"\" style=\"width: 1px; height: 1px; position: absolute; pointer-events: none;\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Seit Jahren wirbt die Hamburg Media School mit dem Spruch \u201eI love HMS\u201c \u2013 doch jetzt sorgen die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":499306,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[29,30,692],"class_list":{"0":"post-499305","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-hamburg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115375406416181641","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/499305","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=499305"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/499305\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/499306"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=499305"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=499305"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=499305"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}