{"id":500015,"date":"2025-10-15T07:29:10","date_gmt":"2025-10-15T07:29:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/500015\/"},"modified":"2025-10-15T07:29:10","modified_gmt":"2025-10-15T07:29:10","slug":"veronika-schwestern-vor-100-jahren-gegruendet-dioezese-rottenburg-stuttgart","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/500015\/","title":{"rendered":"Veronika-Schwestern vor 100 Jahren gegr\u00fcndet: Di\u00f6zese Rottenburg Stuttgart"},"content":{"rendered":"<p itemprop=\"description\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tHeute tr\u00e4gt die di\u00f6zesane Veronika-Stiftung das Grundanliegen der Schwestern weiter, die vor 100 Jahren in Stuttgart zusammenfanden.\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/p>\n<p>Bei einem Pontifikalamt mit Bischof Dr. Klaus Kr\u00e4mer in der Stuttgarter Konkathedrale St. Eberhard und einem sich\u00a0 anschlie\u00dfenden Festakt im benachbarten Haus der Katholischen Kirche wurde feierlich an die Gr\u00fcndung der Veronika-Schwestern vor 100 Jahren erinnert.<\/p>\n<p>Ganz besonders die Bed\u00fcrftigen und Notleidenden<\/p>\n<p>In seiner Predigt lenkte Bischof Dr. Kr\u00e4mer den Blick auf das Gr\u00fcndungsjahr der Gemeinschaft. Die Zwanzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts seien vor allem anfangs noch von den Folgen des Ersten Weltkriegs gepr\u00e4gt gewesen und auch in Stuttgart habe es gro\u00dfe Armut und Elend gegeben. In dieser Situation h\u00e4tten sich 1925 sieben katholische Krankenschwestern aus verschiedenen Stuttgarter Kliniken zusammengefunden, um eine geistliche Gemeinschaft zu gr\u00fcnden. Sie h\u00e4tten gesp\u00fcrt, dass eine gute medizinische Versorgung der Kranken nicht ausreicht, sagte der Bischof und erl\u00e4uterte: \u201eIhnen ging es darum, ihr eigenes Tun in den gr\u00f6\u00dferen Horizont der Liebe Gottes zu uns Menschen zu stellen \u2013 dieser barmherzigen Liebe, die jeden Menschen erreichen will \u2013 ganz besonders die Bed\u00fcrftigen und die Notleidenden.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr die W\u00fcrde eines jeden Menschen<\/p>\n<p>Deshalb geh\u00f6rten konkrete menschliche Zuwendung und Seelsorge untrennbar zusammen. \u201eWo dies transparent wird, k\u00f6nnen Menschen in der Hilfe, die ihnen zuteilwird, ein wirksames Zeichen der Liebe Gottes erfahren\u201c, betonte Dr. Kr\u00e4mer. Denn in der liebevollen Zuwendung zu den Armen und Bed\u00fcrftigen habe Jesus die barmherzige Liebe Gottes zu jedem einzelnen Menschen offenbar gemacht. \u201eDiesen Anspruch an unser Handeln und unser Denken haben Christinnen und Christen immer wieder neu in ihrer jeweiligen Lebenswirklichkeit durchbuchstabiert und konkret gemacht \u2013 von den ersten Anf\u00e4ngen an bis in unsere Zeit hinein. Deshalb ist es unerl\u00e4sslich, dass wir uns f\u00fcr gerechte Lebensbedingungen und die W\u00fcrde eines jeden Menschen einsetzen, in unserer unmittelbaren Umgebung und im globalen Horizont\u201c, hob der Bischof hervor und setzte hinzu, dass diese Hilfe der katholischen Hilfswerke, vieler kirchlicher Einrichtungen und Initiativen unerl\u00e4sslich ist, diese aber die konkrete Zuwendung zu den Menschen, denen wir im Alltag begegnen, nicht ersetzen kann. Der Bischof hielt fest: \u201eDas haben die Veronika-Schwestern erkannt und das haben sie gelebt.\u201c<\/p>\n<p>Gott l\u00e4sst sein Volk nicht im Stich<\/p>\n<p>Daf\u00fcr gebe es allen Grund, Gott zu danken. &#8222;Wir danken f\u00fcr das, was er an den Schwestern und durch sie gewirkt hat. Wir danken daf\u00fcr, dass durch ihren Dienst viele Menschen etwas von der barmherzigen Liebe Gottes erfahren haben und f\u00fcr die Impulse, die sie dadurch f\u00fcr ihr eigenes Leben mit auf den Weg bekommen haben. Wir danken Gott daf\u00fcr, dass sie durch ihre Pr\u00e4senz in Stuttgart das Bild der katholischen Kirche \u00fcber eine lange Zeit mitgepr\u00e4gt haben.\u201c Und der Bischof verwies darauf, dass die <a href=\"https:\/\/www.veronika-stiftung.de\/ueber-uns\/unser-stiftungsanliegen\/\" target=\"_blank\" class=\"fa-globe\" rel=\"noreferrer noopener\">Veronika-Stiftung<\/a>\u00a0dieses Grundanliegen der Schwestern in einer anderen Form, aber in demselben Geist, bis heute weitertr\u00e4gt. Er sagte: &#8222;Gott ist ein Gott, der die Not der Menschen wahrnimmt und sich ihnen heilvoll zuwendet. Dieser Gott l\u00e4sst sein Volk nicht im Stich. Er ist ihm nahe \u2013 auch in der gr\u00f6\u00dften Not, ja gerade in der gr\u00f6\u00dften Not.&#8220;<\/p>\n<p>Bei dem sich anschlie\u00dfenden Festakt im Haus der Katholischen Kirche kamen mehrere G\u00e4ste zu Wort \u2013 unter anderem Dr. Andreas Holzem, Professor f\u00fcr Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Eberhard-Karls-Universit\u00e4t T\u00fcbingen. In einem Interview der Veranstalter mit ihm zum Thema, was\u00a0das Engagement der Veronika-Schwestern f\u00fcr uns heute bedeutet und was wir daraus lernen k\u00f6nnen, antwortete er sinngem\u00e4\u00df, dass es f\u00fcr Christinnen und Christen darum geht, im Beruf, im Engagement und im Alltag die Vereinzelung in der Gesellschaft als Herausforderung zu erkennen, um dann dagegen anzugehen: indem wir\u00a0im Sinne der Veronika-Schwestern zueinanderfinden und dem\u00a0christlichen Glauben gemeinsam eine produktive, ertragreiche Form geben.\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Heute tr\u00e4gt die di\u00f6zesane Veronika-Stiftung das Grundanliegen der Schwestern weiter, die vor 100 Jahren in Stuttgart zusammenfanden. 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