{"id":500462,"date":"2025-10-15T11:39:18","date_gmt":"2025-10-15T11:39:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/500462\/"},"modified":"2025-10-15T11:39:18","modified_gmt":"2025-10-15T11:39:18","slug":"dgb-kritisiert-hamburgs-millionenplaene-fuer-den-elbtower","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/500462\/","title":{"rendered":"DGB kritisiert Hamburgs Millionenpl\u00e4ne f\u00fcr den Elbtower"},"content":{"rendered":"<p>Hamburg plant, f\u00fcr den Elbtower-Teilerwerb 595 Millionen Euro aus Darlehen und Sonderverm\u00f6gen einzusetzen. Der DGB kritisiert die geplante Mittelverwendung deutlich.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat sich emp\u00f6rt gezeigt \u00fcber den geplanten Einsatz von Mitteln aus dem Sonderverm\u00f6gen des Bundes f\u00fcr den Fertigbau des Elbtowers. \u00abDas Sonderverm\u00f6gen wurde f\u00fcr Investitionen in unsere soziale Infrastruktur und den Schienenausbau angek\u00fcndigt und daf\u00fcr wird es auch dringend ben\u00f6tigt\u00bb, erkl\u00e4rte Hamburgs DGB-Chefin Tanja Chawla \u2013 und betonte: \u00abWir verspielen die Chance auf echte Verbesserungen f\u00fcr die Menschen in unserer Stadt, wenn wir diese Mittel so umleiten.\u00bb<\/p>\n<p>Senat will Naturkundemuseum im Elbtower unterbringen<\/p>\n<p>Der rot-gr\u00fcne Senat m\u00f6chte das geplante Naturkundemuseum in dem seit rund zwei Jahren als 100 Meter hohe Bauruine am Ostende der Hamburger Hafencity stehenden Elbtower unterbringen. Dabei schwebt ihm ein Global-Pauschal-Festpreis in H\u00f6he von 595 Millionen Euro vor, der \u00fcber Darlehen und aus dem Sonderverm\u00f6gen f\u00fcr Infrastrukturma\u00dfnahmen finanziert werden soll.<\/p>\n<p>Die Idee stammt vom Hamburger Immobilienentwickler Dieter Becken, der seit Dezember vergangenen Jahres zusammen mit einem Konsortium exklusiv mit dem Insolvenzverwalter Torsten Martini \u00fcber den Kauf der Bauruine verhandelt. Die m\u00f6glichen Investoren brauchen dringend weiteres Geld, um den Elbtower zu vollenden. Entsprechend erfreut zeigte sich Becken auch von den Pl\u00e4nen der Stadt. \u00abWir werten das offizielle Statement der Stadt als sehr positives Signal.\u00bb<\/p>\n<p>DGB: Sonderverm\u00f6gen darf nicht zweckentfremdet werden<\/p>\n<p>\u00abDas Sonderverm\u00f6gen darf nicht zweckentfremdet werden, schon gar nicht, wenn die \u00f6ffentlichen Kassen knapp sind\u00bb, sagte dagegen Chawla. Es sei geschaffen worden, damit es den Menschen besser gehe, etwa durch gute Bildung, Betreuung und Mobilit\u00e4t. \u00abDer Elbtower erf\u00fcllt keine dieser Aufgaben. Auch nicht mit der netten Museumsidee.\u00bb<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich war der Elbtower ein Prestigeprojekt des damaligen B\u00fcrgermeisters Olaf Scholz (SPD) sowie des \u00f6sterreichischen Immobilieninvestors Ren\u00e9 Benko. Weil Benkos kriselnde Signa-Gruppe jedoch Rechnungen nicht gezahlt hatte, wurden die Arbeiten an dem Turm in rund 100 Metern H\u00f6he im Oktober 2023 eingestellt. Benko sitzt seit Januar in Untersuchungshaft und steht derzeit in \u00d6sterreich vor Gericht.<\/p>\n<p>Elbtower soll um 46 Meter gek\u00fcrzt werden<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich sollte der Elbtower mit 64 Stockwerken und 245 Metern H\u00f6he Deutschlands dritth\u00f6chstes Geb\u00e4ude werden. Daraus wird den neuen Planungen zufolge nun nichts. Stattdessen soll das Geb\u00e4ude um zw\u00f6lf B\u00fcroetagen \u2013 oder 46 Meter \u2013 auf 199 Meter gek\u00fcrzt werden. Das Naturkundemuseum soll etwa 46.000 Quadratmeter in den unteren zw\u00f6lf Etagen sowie in dem gro\u00dfen Publikumsbereich nutzen. Das w\u00e4ren etwa 48 Prozent der Gesamtfl\u00e4che des Elbtowers.<\/p>\n<p>dpa-infocom GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburg plant, f\u00fcr den Elbtower-Teilerwerb 595 Millionen Euro aus Darlehen und Sonderverm\u00f6gen einzusetzen. 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