{"id":500496,"date":"2025-10-15T11:57:11","date_gmt":"2025-10-15T11:57:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/500496\/"},"modified":"2025-10-15T11:57:11","modified_gmt":"2025-10-15T11:57:11","slug":"entspricht-keiner-der-geiseln-israel-hamas-uebergibt-falsche-leiche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/500496\/","title":{"rendered":"&#8222;Entspricht keiner der Geiseln&#8220;: Israel: Hamas \u00fcbergibt falsche Leiche"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Entspricht keiner der Geiseln&#8220;<br \/>\n                Israel: Hamas \u00fcbergibt falsche Leiche<\/p>\n<p>\t\t\t\t              15.10.2025, 12:02 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Eigentlich soll die Hamas die Leichen der israelischen Geiseln schon am Montag zur\u00fcckgeben. Doch davon ist sie nicht nur weit entfernt. Offenbar handelt es sich bei einer der \u00fcbergebenen Leichen gar nicht um einen Verschleppten. Es ist nicht das erste Mal, dass die Terroristen einen falschen Toten \u00fcbergeben.<\/strong><\/p>\n<p>Eine der am Dienstag an Israel \u00fcbergebenen vier Leichen ist israelischen Angaben zufolge keine Hamas-Geisel: Nach Abschluss der forensischen Untersuchungen habe sich herausgestellt, dass &#8222;die vierte Leiche, die Israel von der Hamas \u00fcbergeben wurde, keiner der Geiseln entspricht&#8220;, erkl\u00e4rte die israelische Armee. &#8222;Die Hamas ist verpflichtet, alle notwendigen Anstrengungen zu unternehmen, um die verstorbenen Geiseln zur\u00fcckzugeben&#8220;, f\u00fcgte die Armee hinzu.<\/p>\n<p>Zuvor waren die sterblichen \u00dcberreste der drei anderen Menschen bereits als Hamas-Geiseln identifiziert worden. Bei ihnen handelt es sich um den Deutsch-Israeli Tamir Nimrodi, Uriel Baruch und Eitan Levy.<\/p>\n<p>Nimrodi war als Soldat an der Grenze zum Gazastreifen stationiert und wurde von den Islamisten aus einer Kaserne in den Gazastreifen verschleppt. \u00dcber die Umst\u00e4nde seines Todes wurden zun\u00e4chst jedoch unterschiedliche Angaben gemacht: &#8222;Wir gehen davon aus, dass er zu Beginn des Krieges in Gefangenschaft get\u00f6tet wurde&#8220;, erkl\u00e4rte die israelische Armee. Das Forum der Geiselangeh\u00f6rigen geht nach eigener Aussage jedoch davon aus, dass Nimrodi in Hamas-Gefangenschaft durch israelische Angriffe auf den Gazastreifen get\u00f6tet wurde.<\/p>\n<p>Die Hamas hatte am Montag und Dienstag die sterblichen \u00dcberreste von jeweils vier Menschen an Israel \u00fcbergeben. In dem Waffenruhe-Abkommen mit Israel war allerdings vereinbart worden, dass die Islamisten bis Montagmittag die Leichen aller 28 verbliebenen Geiseln \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>Zwei Jahre nach dem \u00dcberfall der Hamas auf Israel und dem Beginn des dadurch ausgel\u00f6sten Krieges im Gazastreifen war am Freitag eine Waffenruhe in Kraft getreten. Israel und die Hamas hatten zuvor der ersten Phase eines von US-Pr\u00e4sident Donald Trump vorgelegten Friedensplans zugestimmt.<\/p>\n<p>Im Februar hatte die Hamas bereits anstelle der Leiche der Geisel Schiri Bibas den Leichnam einer Pal\u00e4stinenserin \u00fcbergeben. Die Terrororganisation r\u00e4umte sp\u00e4ter einen m\u00f6glichen Irrtum ein. Die Vertauschung &#8211; ob wissentlich oder versehentlich &#8211; l\u00f6ste in Israel gro\u00dfe Emp\u00f6rung aus<\/p>\n<p> \u00d6ffnet Israel den Grenz\u00fcbergang Rafah?<\/p>\n<p>Laut einem Medienbericht will Israel an diesem Mittwoch den Grenz\u00fcbergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und \u00c4gypten wieder \u00f6ffnen. 600 Lastwagen sollen im Laufe des Tages Hilfsg\u00fcter in das Pal\u00e4stinensergebiet bringen, wie der israelische \u00f6ffentlich-rechtliche Sender KAN berichtete. Die Entscheidung zur \u00d6ffnung des Grenz\u00fcbergangs sei nach der \u00dcbergabe der Leichen von vier weiteren Geiseln durch die radikalislamische Hamas am Dienstag getroffen worden. Ob sich dies nach der Identifizierung einer falschen Leiche \u00e4ndern wird, ist noch unklar. <\/p>\n<p>Die israelische Regierung best\u00e4tigte die \u00d6ffnung des Grenz\u00fcbergangs bislang nicht. Auf Videoaufnahmen der Nachrichtenagentur AFP war zu sehen, wie am Morgen mehrere Lastwagen mit Hilfslieferungen das Grenztor auf der \u00e4gyptischen Seite durchquerten. <\/p>\n<p>Die Pal\u00e4stinensische Autonomiebeh\u00f6rde k\u00fcndigte bereits an, die Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr den f\u00fcr Hilfslieferungen wichtigen Grenz\u00fcbergang Rafah zwischen \u00c4gypten und dem Gazastreifen \u00fcbernehmen zu wollen. &#8222;Wir sind jetzt wieder bereit, uns zu engagieren, und haben alle Parteien dar\u00fcber informiert, dass wir bereit sind, den Grenz\u00fcbergang Rafah zu betreiben&#8220;, sagt Mohammad Schtajjeh, Sondergesandter von Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmud Abbas.<\/p>\n<p>Die in der \u00dcbereinkunft vereinbarten Hilfslieferungen in den Gazastreifen waren unmittelbar nach der Waffenruhe-Einigung angelaufen. Lastwagen mit Hilfsg\u00fctern kamen \u00fcber den Grenz\u00fcbergang Kerem Schalom in das Pal\u00e4stinensergebiet. Die UNO und das Rote Kreuz forderten am Dienstag, dass alle \u00dcberg\u00e4nge in den Gazastreifen f\u00fcr Hilfslieferungen ge\u00f6ffnet werden m\u00fcssten.<\/p>\n<p>Zwei Jahre nach dem Hamas-\u00dcberfall auf Israel am 7. Oktober 2023, der den Krieg im Gazastreifen ausgel\u00f6st hatte, ist die humanit\u00e4re Lage im Gazastreifen weiterhin katastrophal. Nach Angaben der UNO vom August herrscht in Teilen des Pal\u00e4stinensergebiets eine Hungersnot.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Entspricht keiner der Geiseln&#8220; Israel: Hamas \u00fcbergibt falsche Leiche 15.10.2025, 12:02 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":500497,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[40271,410,13,411,929,7226,14,15,16,12,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-500496","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-geiselnahmen","9":"tag-hamas","10":"tag-headlines","11":"tag-israel","12":"tag-kriege-und-konflikte","13":"tag-kriegsverbrechen","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-politik","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-top-news","19":"tag-top-meldungen","20":"tag-topmeldungen","21":"tag-topnews","22":"tag-welt","23":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115378064273584119","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/500496","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=500496"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/500496\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/500497"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=500496"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=500496"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=500496"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}