{"id":500605,"date":"2025-10-15T12:58:15","date_gmt":"2025-10-15T12:58:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/500605\/"},"modified":"2025-10-15T12:58:15","modified_gmt":"2025-10-15T12:58:15","slug":"achtsam-abtanzen-in-muenchen-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/500605\/","title":{"rendered":"Achtsam abtanzen in M\u00fcnchen &#8211; M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Es ist ein g\u00e4ngiges Ph\u00e4nomen: Wenn Konzepte oder Begriffe einen Hype erfahren, werden sie oft von ihrem eigentlichen Kern entkoppelt. So auch die \u201eAchtsamkeit\u201c, die als Trendbegriff mittlerweile mehr Augenrollen als bewusstes Leben hervorbringt. Denn eigentlich bedeutet \u201eAchtsam sein\u201c, den Moment bewusst und urteilsfrei zu erfahren, ins Sp\u00fcren zu kommen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Eine Szene, in der Achtsamkeit immer mehr gelebt wird, ist die Clubszene. Vor ein paar Jahren, w\u00e4hrend der Corona-Pandemie, bildeten sich junge Techno-Kollektive, die ganz selbstverst\u00e4ndlich Awareness-Teams zum Teil ihres Konzepts erkl\u00e4rten. An die Teams k\u00f6nnen sich Rave- oder Clubg\u00e4ste wenden, wenn es ihnen nicht gut geht. Das Aufeinander-Achten wurde immer mehr institutionalisiert.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Dazu ist Tanzen gehen die Achtsamkeits\u00fcbung schlechthin: Musik sp\u00fcren, die Atmosph\u00e4re wahrnehmen, loslassen. F\u00fcr viele Clubg\u00e4ngerinnen ist Tanzen gehen ein kathartischer Vorgang. Das sehen auch viele DJs so.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Etwa DJ Feeltomuch. Er legt am Freitag in der Roten Sonne bei der aktuellen Ausgabe der Veranstaltungsreihe \u201eLucid Glow\u201c auf. Sein Motto: \u201eClubbing is Group Therapy!\u201c, die Cluberfahrung als Gruppentherapie, und \u201eTherapy Through Music\u201c, Musik als Therapie. Seinen Sets ist eine positive Grundstimmung eigen, auf melancholische Parts folgen heitere, sie sind sozusagen grundlos vergn\u00fcgt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/katie-perry-simply-red-nina-chuba-konzerte-muenchen-oktober-2025-li.3306857\" aria-label=\"Artikelverlinkung:\" data-track-szde=\"{&quot;event&quot;:&quot;teaser_clicked&quot;,&quot;teaser_clicked&quot;:{&quot;article_title&quot;:&quot;feuerwerk_von_katy_perry_selbstfindung_mit_jesper_munk&quot;,&quot;doctype&quot;:&quot;&quot;,&quot;label&quot;:&quot;&quot;,&quot;main_topic&quot;:&quot;kultur_in_muenchen&quot;,&quot;object_id&quot;:&quot;li.3306857&quot;,&quot;pcat&quot;:&quot;metered&quot;,&quot;section&quot;:&quot;muenchen&quot;,&quot;teaser_type&quot;:&quot;article_teaser_top&quot;}}\" data-manual=\"teaser-url\" data-tb-link=\"\" aria-labelledby=\"teaser-httpswwwsueddeutschedemuenchenkatie-perry-simply-red-nina-chuba-konzerte-muenchen-oktober-2025-li3306857\" class=\"css-14tg8sh\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/207e76a7-0686-4741-9562-dc1afe086713.jpg\"   alt=\"\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/><\/p>\n<p>Was l\u00e4uft im Pop?<\/p>\n<p>:Feuerwerk von Katy Perry,  Selbstfindung mit Jesper Munk<\/p>\n<p class=\"css-a6ecqs\" data-manual=\"teaser-text\" data-tb-description=\"\" data-schema-org-speakable=\"true\">Ende Oktober geht es von drau\u00dfen nach drinnen in der Stadt: Bei gro\u00dfen Shows in der Olympiahalle von \u201eSimply Red\u201c \u00fcber Nina Chuba bis Hans Zimmer, und ebenso bei Shows in intimem Rahmen oder dem gro\u00dfen Festival der Stimmkunst \u201eVokal Total\u201c.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u00c4hnlich ist das bei seiner Line-up-Kollegin \u00c4xolotl und dem DJ- und Produzenten-Duo Andata, die auch am Freitag bei \u201eLucid Glow\u201c auflegen. Andata aus Hamburg bringen doppelte Energie mit, sie tanzen und springen mit beinahe sportlichem Ehrgeiz w\u00e4hrend ihrer Sets losgel\u00f6st herum.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Ebenfalls f\u00fcrs hemmungslose Tanzen zu haben, ist die queere DJ Anxa. Sie wird mit ihrem Auftritt die Clubnacht beenden. Ihr erkl\u00e4rtes Ziel ist es, die \u201eBooties, Bodies und Brains\u201c ihrer Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer in Bewegung zu setzen. Sie ist Teil des queerfeministischen WUT-Kollektivs und Resident bei Garry Klein und bei Electroamore, dem Mehrgenerationen-Kollektiv, das in <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/M%C3%BCnchen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00fcnchen<\/a> derzeit das Nachmittagsclubbing nach vorn bringt.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Nach vorn gehen auch die Sounds, die Anxa f\u00fcr ihre Sets ausw\u00e4hlt. Sie ist im House und Techno zu Hause und freut sich auf ihren ersten Gig bei \u201eLucid Glow\u201c. \u201eIch werde am Freitag eine schnellere Seite von meinem Sound zeigen, die ich sonst nicht so spiele\u201c, sagt sie in Vorbereitung auf den Abend, denn \u201eLucid Glow\u201c hat sich besonders fr\u00f6hlichem Trance verschrieben. Anxa \u00fcberlegt sich im Vorfeld, wie sie das Publikum mitnehmen will. \u201eManchmal male ich mir das sogar auf\u201c, sagt sie, um Musik und Menschen optimal aufeinander abzustimmen. Ihre Vorfreude auf den Abend wird sie auf jeden Fall in ihre Setlist \u00fcbersetzen, damit fr\u00f6hlich und achtsam geravt werden kann.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><strong>Lucid Glow, Freitag, 17. Oktober, Rote Sonne, Maximiliansplatz 5<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es ist ein g\u00e4ngiges Ph\u00e4nomen: Wenn Konzepte oder Begriffe einen Hype erfahren, werden sie oft von ihrem eigentlichen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":500606,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1827],"tags":[772,64448,29,8504,30,3371,2392,1268,149],"class_list":{"0":"post-500605","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenchen","8":"tag-bayern","9":"tag-clubs-in-muenchen","10":"tag-deutschland","11":"tag-essen-und-trinken-in-muenchen","12":"tag-germany","13":"tag-konzerte-muenchen","14":"tag-kultur-in-muenchen","15":"tag-muenchen","16":"tag-sueddeutsche-zeitung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115378305030423174","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/500605","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=500605"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/500605\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/500606"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=500605"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=500605"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=500605"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}