{"id":500643,"date":"2025-10-15T13:17:16","date_gmt":"2025-10-15T13:17:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/500643\/"},"modified":"2025-10-15T13:17:16","modified_gmt":"2025-10-15T13:17:16","slug":"entwicklung-reicht-nicht-aus-ausbau-erneuerbarer-energien-erreicht-2024-rekordwert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/500643\/","title":{"rendered":"Entwicklung reicht nicht aus: Ausbau erneuerbarer Energien erreicht 2024 Rekordwert"},"content":{"rendered":"<p>                    Entwicklung reicht nicht aus<br \/>\n                Ausbau erneuerbarer Energien erreicht 2024 Rekordwert<\/p>\n<p>\t\t\t\t              15.10.2025, 11:16 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Auch wenn etwa US-Pr\u00e4sident Trump kaum auf erneuerbare Energie setzt, schreitet der Ausbau voran. 2024 wird weltweit so viel Kapazit\u00e4t zugebaut, wie nie zuvor. F\u00fcr das ambitionierte 1,5-Grad-Ziel reiche das aber nicht aus, sagen Experten. <\/strong><\/p>\n<p>Trotz Rekordwachstum beim Ausbau erneuerbarer Energien kommen die Staaten weltweit nicht schnell genug voran, um ihre selbst gesteckten Ziele zu erreichen. Dies zeigt eine Zwischenbilanz der Internationalen Agentur f\u00fcr Erneuerbare Energien (Irena).<\/p>\n<p>Die neu installierte Leistung aus erneuerbaren Energien wie Sonne, Wind und Wasserkraft lag 2024 bei rund 582 Gigawatt &#8211; ein Rekord und ein Plus von gut 15 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr. Dies reicht aber trotzdem nicht aus, um das auf der UN-Klimakonferenz von Dubai 2023 vereinbarte Ziel zu erreichen, dass sich die Kapazit\u00e4t bis 2030 auf 11,2 Terawatt verdreifachen soll. N\u00f6tig w\u00e4ren n\u00e4mlich ab sofort j\u00e4hrlich zus\u00e4tzlich 1122 Gigawatt Kapazit\u00e4t. Ein Gigawatt entspricht einer Million Kilowatt.<\/p>\n<p>Auch beim Ziel, bis 2030 die Energieeffizienz zu verdoppeln, ist das Tempo zu niedrig. Die j\u00e4hrliche Wachstumsrate liegt aktuell bei rund einem Prozent, n\u00f6tig w\u00e4ren aber vier Prozent.<\/p>\n<p>2025 k\u00f6nnte Rekord deutlich \u00fcbertroffen werden<\/p>\n<p>Trotz der L\u00fccke ist das Ziel nach Ansicht von Irena-Generaldirektor Francesco La Camera noch erreichbar. &#8222;Wir k\u00f6nnten 2025 nahe an mehr als 700 Gigawatt, m\u00f6glicherweise 750 Gigawatt herankommen, und das bedeutet, dass wir die L\u00fccke schlie\u00dfen&#8220;, sagte er. Die Energiewende sei nicht aufzuhalten. Es sei die g\u00fcnstigste Art, Strom zu erzeugen. US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat in diesem Jahr zwar Steuergutschriften f\u00fcr Solar- und Windprojekte \u00fcberarbeitet, was Investitionen in den USA behindern k\u00f6nnte. La Camera zufolge wird jedoch weltweit weiterhin mit einem Wachstum gerechnet.<\/p>\n<p>Die Fortschritte bei der Energiewende sind auch Thema bei der Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen, die am 10. November in Brasilien beginnt. UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres erkl\u00e4rte, erneuerbare Energien seien nun schneller und g\u00fcnstiger verf\u00fcgbar als die klimasch\u00e4dlichen fossilen Brennstoffe \u00d6l, Gas und Kohle. &#8222;Doch das Zeitfenster, um das 1,5-Grad-Limit einzuhalten, schlie\u00dft sich rapide. Wir m\u00fcssen die gerechte Energiewende vorantreiben, ausweiten und beschleunigen &#8211; f\u00fcr alle, \u00fcberall.&#8220;<\/p>\n<p>1,5-Grad-Ziel r\u00fcckt in immer weitere Ferne<\/p>\n<p>Das 2015 auf dem Pariser UN-Klimagipfel beschlossene Ziel, die Erderw\u00e4rmung m\u00f6glichst auf 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen, wird als kaum noch erreichbar betrachtet. Das Jahr 2024 hat bereits die 1,5-Grad-Grenze gerissen. Als verfehlt gilt das Ziel aber offiziell erst nach einer mehrj\u00e4hrigen \u00dcberschreitung.<\/p>\n<p>In dem Irena-Bericht hei\u00dft es weiter, die G20-Staaten, also die gr\u00f6\u00dften Industrie- und Schwellenl\u00e4nder, m\u00fcssten beim Ausbau der erneuerbaren Energie die F\u00fchrung \u00fcbernehmen. Sie w\u00fcrden bis 2030 voraussichtlich mehr als 80 Prozent der weltweiten Kapazit\u00e4t stellen. Zudem bed\u00fcrfe es dringend massiver Investitionen in Netze, Lieferketten und in die Produktion von Technologien f\u00fcr Solar- und Windenergie, Batterien und sogenanntem gr\u00fcnen Wasserstoff.<\/p>\n<p>F\u00fcr Europa hatte die Allianz Trade den j\u00e4hrlichen Investitionsbedarf in Stromnetze und Energiespeicher im Sommer auf 95 bis 130 Milliarden Euro beziffert. Der h\u00f6chste Investitionsbedarf besteht demnach in Deutschland.<\/p>\n<p>Vergangene Woche hatte eine Studie der Denkfabrik Ember aufgezeigt, dass im ersten Halbjahr 2025 erstmals weltweit mehr Gr\u00fcnstrom als Kohlestrom produziert wurde. Der Anteil der Erneuerbaren am globalen Strommix habe sich auf 34,3 Prozent erh\u00f6ht, der Kohleanteil sei auf 33,1 Prozent gesunken. Am Montag war eine Studie von 160 Forschern aus aller Welt mit dem Titel Global Tipping Points ver\u00f6ffentlicht worden, nach der die globale Erw\u00e4rmung fr\u00fcher als erwartet gef\u00e4hrliche Schwellenwerte \u00fcberschreiten wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Entwicklung reicht nicht aus Ausbau erneuerbarer Energien erreicht 2024 Rekordwert 15.10.2025, 11:16 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":500644,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,11723,170,169,29,9700,30,171,174,8820,24806,2194,29216,173,172,125264,12587,55],"class_list":{"0":"post-500643","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-co2-emission","10":"tag-companies","11":"tag-companies-markets","12":"tag-deutschland","13":"tag-erneuerbare-energien","14":"tag-germany","15":"tag-markets","16":"tag-maerkte","17":"tag-solaranlagen","18":"tag-solarbranche","19":"tag-solarenergie","20":"tag-solarfoerderung","21":"tag-unternehmen","22":"tag-unternehmen-maerkte","23":"tag-wasserkraft","24":"tag-windenergie","25":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115378378990608979","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/500643","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=500643"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/500643\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/500644"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=500643"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=500643"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=500643"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}