{"id":500950,"date":"2025-10-15T15:58:20","date_gmt":"2025-10-15T15:58:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/500950\/"},"modified":"2025-10-15T15:58:20","modified_gmt":"2025-10-15T15:58:20","slug":"markt-ist-in-einer-krise-ryanair-stellt-24-deutschland-strecken-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/500950\/","title":{"rendered":"&#8222;Markt ist in einer Krise&#8220;: Ryanair stellt 24 Deutschland-Strecken ein"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Markt ist in einer Krise&#8220;<br \/>\n                Ryanair stellt 24 Deutschland-Strecken ein<\/p>\n<p>\t\t\t\t              15.10.2025, 15:09 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>An den Flugh\u00e4fen Leipzig, Dresden und Dortmund landet seit einem Jahr keine Ryanair-Maschine. Das bleibe weiter so, gibt die Airline bekannt. Zus\u00e4tzlich streicht sie zwei Dutzend andere Strecken, die bislang deutsche Touristen ans Urlaubsziel bringen. Ein Sprecher kritisiert die Bundesregierung deutlich.<\/strong><\/p>\n<p>Der irische Billigflieger Ryanair d\u00fcnnt sein Flugprogramm in Deutschland weiter aus und begr\u00fcndet dies wie zuletzt mit zu hohen Standortkosten. Man werde f\u00fcr den neuen Winterflugplan die angebotene Kapazit\u00e4t um mehr als 800.000 Sitze reduzieren und 24 Strecken an neun deutschen Flugh\u00e4fen wie Berlin, Hamburg und Memmingen streichen, sagte Airline-Manager Dara Brady in Berlin. Zugleich fliege man <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Ryanair-Fluege-an-mehreren-Airports-fallen-dauerhaft-weg-article25282674.html\" rel=\"Follow nofollow noopener\" target=\"_blank\">Dortmund, Dresden und Leipzig weiterhin<\/a> nicht mehr an.<\/p>\n<p>Damit falle Ryanairs Gesamtkapazit\u00e4t in Deutschland unter das Niveau des Winters 2024\/25. &#8222;Solange die Regierung die exorbitante Luftverkehrssteuer, die weiter steigenden Flugsicherungs-, Sicherheitsgeb\u00fchren und Flughafenkosten nicht senkt, wird der deutsche Luftverkehr weiter zur\u00fcckfallen&#8220;, sagte Brady.<\/p>\n<p>Ryanair kritisiert seit L\u00e4ngerem die Standortkosten f\u00fcr Luftfahrt in Deutschland als zu hoch. Europas gr\u00f6\u00dfter Billigflieger bekr\u00e4ftigte, man k\u00f6nnte die Passagierzahl in Deutschland \u00fcber mehrere Jahre auf 34 Millionen pro Jahr etwa verdoppeln &#8211; aber nur, wenn Deutschland wettbewerbsf\u00e4hige und damit niedrigere Standortkosten f\u00fcr die Luftfahrt habe. Dann k\u00f6nne man auch 30 zus\u00e4tzliche Flugzeuge stationieren und mehr als 1000 weitere Jobs schaffen, sagte Marketing-Chef Brady. &#8222;Der deutsche Luftverkehrsmarkt ist in einer Krise und muss dringend reformiert werden.&#8220;<\/p>\n<p>Billigflieger machen den Abflug<\/p>\n<p>Neben Ryanair suchen auch andere Billigflieger wie Easyjet und Wizz Air Alternativen zu Deutschland und haben hier ihr Flugangebot verkleinert. Das Regierungsb\u00fcndnis aus CDU und SPD hat sich im Koalitionsvertrag vorgenommen, die Standortkosten rund ums Fliegen zu senken. &#8222;Die luftverkehrsspezifischen Steuern, Geb\u00fchren und Abgaben wollen wir reduzieren und die Erh\u00f6hung der Luftverkehrssteuer zur\u00fccknehmen&#8220;, hei\u00dft es etwa. Allerdings konnten sich die Verkehrspolitiker zuletzt nicht durchsetzen, da die Koalition derzeit andere Priorit\u00e4ten hat.<\/p>\n<p>Auch im Bundeshaushalt f\u00fcr 2026 gibt es kein Signal f\u00fcr eine Trendwende bei den Kosten in der Luftfahrt &#8211; dies sorgte in der Branche j\u00fcngst erneut f\u00fcr Ern\u00fcchterung. &#8222;Es ist \u00e4u\u00dferst entt\u00e4uschend, dass die neu gew\u00e4hlte deutsche Bundesregierung ihr Versprechen, die sch\u00e4dliche Luftverkehrssteuer und die enorm hohen Zugangskosten zu senken, die Deutschlands Luftfahrtsektor massiv belasten, bereits gebrochen hat&#8220;, sagte Brady.<\/p>\n<p>Deutschland hinkt auch wegen der hohen Kosten bei der Aufholjagd der Luftfahrt seit der Corona-Pandemie massiv hinterher und hat &#8211; anders als die meisten L\u00e4nder in Europa &#8211; das Vorkrisen-Niveau von 2019 noch nicht erreicht. Andere &#8222;wettbewerbsf\u00e4higere europ\u00e4ische L\u00e4nder&#8220; hingegen profitierten vom starken Verkehrswachstum Ryanairs &#8211; &#8222;auf Kosten Deutschlands&#8220;, erkl\u00e4rte Brady.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Markt ist in einer Krise&#8220; Ryanair stellt 24 Deutschland-Strecken ein 15.10.2025, 15:09 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":500951,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[3411,1173,175,170,169,29,125330,23791,27345,30,17,171,174,1162,173,172,55],"class_list":{"0":"post-500950","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-airlines","9":"tag-bundesregierung","10":"tag-business","11":"tag-companies","12":"tag-companies-markets","13":"tag-deutschland","14":"tag-fluggebuehren","15":"tag-fluggesellschaften","16":"tag-flugreisen","17":"tag-germany","18":"tag-grosse-koalition","19":"tag-markets","20":"tag-maerkte","21":"tag-ryanair","22":"tag-unternehmen","23":"tag-unternehmen-maerkte","24":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115379012004559229","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/500950","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=500950"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/500950\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/500951"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=500950"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=500950"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=500950"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}