{"id":501314,"date":"2025-10-15T19:14:11","date_gmt":"2025-10-15T19:14:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/501314\/"},"modified":"2025-10-15T19:14:11","modified_gmt":"2025-10-15T19:14:11","slug":"nicht-nur-gegen-die-slowakei-wm-2026-darum-ist-deutschland-im-fernduell-mit-marokko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/501314\/","title":{"rendered":"Nicht nur gegen die Slowakei: WM 2026? Darum ist Deutschland im Fernduell mit Marokko"},"content":{"rendered":"<p>                    Nicht nur gegen die Slowakei<br \/>\n                WM 2026? Darum ist Deutschland im Fernduell mit Marokko<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t              \tVon Kevin Schulte<br \/>\n\t\t\t\t              15.10.2025, 20:42 Uhr<\/p>\n<p><strong>Im November will die deutsche Fu\u00dfball-Nationalmannschaft gegen die Slowakei das WM-Ticket buchen. Das ist die erste Voraussetzung, damit sich auch der Blick nach Marokko lohnt. Deutschland k\u00e4mpft im Fernduell mit den &#8222;Atlasl\u00f6wen&#8220; um die optimale Ausgangslage f\u00fcr die WM 2026.<\/strong><\/p>\n<p>Die These ist nicht gewagt: Kein deutscher Nationalspieler, auch nicht Bundestrainer Julian Nagelsmann oder DFB-Sportdirektor Rudi V\u00f6ller d\u00fcrften am Dienstagabend das letzte WM-Qualifikationsspiel von Marokko gegen Kongo (1:0) verfolgt haben. Dabei hatte das Spiel durchaus Potenzial, der deutschen Nationalmannschaft die Ausgangslage f\u00fcr die WM 2026 etwas zu verbessern. Warum?<\/p>\n<p>Marokko ist neben Kroatien der gr\u00f6\u00dfte Konkurrent von Deutschland im Rennen um einen Platz in Lostopf 1 bei der WM-Auslosung am 5. Dezember in Washington, D.C. Die &#8222;Atlasl\u00f6wen&#8220;, bei der WM 2022 in Katar sensationell ins Halbfinale vorgesto\u00dfen, hatten ihr Ticket f\u00fcr die Endrunde schon fr\u00fchzeitig gebucht, sind ohne Punktverlust durch ihre Quali-Gruppe gekommen. Kroatien ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ebenfalls sicher in den USA, Kanada und Mexiko dabei. Und Deutschland? Muss wegen des Auftaktpatzers in der Slowakei im September bis zum letzten Spieltag zittern. Am 17. November steht in Leipzig das R\u00fcckspiel gegen die Slowakei an. Es ist das entscheidende Duell um die direkte Qualifikation f\u00fcr die WM. <\/p>\n<p>Wahrscheinlich wird Deutschland dann schon ein Unentschieden f\u00fcr den Gruppensieg reichen. Doch die Nagelsmann-Elf ist gut beraten, auf Sieg zu spielen. Der Krimi um einen Platz in Lostopf 1 verzeiht keine Punktverluste mehr. <\/p>\n<p>Deutschland klettert in der Weltrangliste<\/p>\n<p>Entscheidend f\u00fcr die Aufteilung der 48 Teilnehmer in die vier Lost\u00f6pfe ist die Fifa-Weltrangliste nach Abschluss der letzten regul\u00e4ren Quali-Spiele im November. Im noch nicht offiziell ver\u00f6ffentlichten Oktober -Ranking hat sich Deutschland im Vergleich zur September-Weltrangliste um zwei Pl\u00e4tze verbessert, vorbei an Kroatien und Marokko, von Platz 12 auf 10. <\/p>\n<p>Nur die Top 9 des Klassements bekommen einen Platz in Lostopf 1, weil die USA, Kanada und Mexiko als Gastgeber automatisch im besten Topf gesetzt sind. Stand jetzt w\u00fcrden auch Spanien, Argentinien, Frankreich, England, Portugal, Brasilien, Niederlande und Belgien in Topf 1 landen. <\/p>\n<p>Auf Platz 9, hauchzart vor Deutschland, liegt Italien. Die &#8222;Squadra Azzura&#8220; hat aber ein Problem: Weil Norwegen in der eigenen Quali dominiert und realistischerweise kaum noch einzuholen ist, muss Italien (mal wieder) in die WM-Playoffs. Alle Teams, die \u00fcber den Umweg ihr Ticket zu buchen versuchen, landen aber automatisch in Lostopf 4, weil s\u00e4mtliche Playoffs erst im M\u00e4rz ausgetragen werden. Bei der Auslosung im Dezember werden Platzhalter-Kugeln f\u00fcr die verschiedenen Playoff-Sieger aus dem schlechtesten Lostopf gezogen.<\/p>\n<p> Kroatien hat nur Au\u00dfenseiterchance<\/p>\n<p>Weil Italien im Lostopf-Krimi also keine Rolle spielt, w\u00fcrde Deutschland schon Weltranglistenplatz 10 reichen. Diesen gilt es mit zwei Siegen in Luxemburg und gegen die Slowakei zu verteidigen. Ansonsten k\u00f6nnte Kroatien mit zwei Siegen gegen die F\u00e4r\u00f6er und Montenegro vorbeiziehen. Oder Marokko, das sich am Dienstagabend zu einem knappen 1:0 gegen Kongo m\u00fchte, ansonsten schon aus dem Rennen gewesen w\u00e4re. <\/p>\n<p>W\u00e4hrend Kroatien in jedem Fall hinter Deutschland bleibt, sofern die Nagelsmann-Elf die beiden letzten Quali-Spiele gewinnt, ist die Sache im Fall von Marokko komplizierter. Der komplizierte Berechnungsmodus der Weltrangliste belohnt Siege gegen st\u00e4rkere Teams. Marokko hat im November keine Quali-Spiele mehr und kann sich somit zwei Gegner f\u00fcr Testspiele aussuchen. <a href=\"https:\/\/www.moroccoworldnews.com\/2025\/10\/263376\/reports-argentina-to-play-morocco-in-tangier\/\" rel=\"Follow nofollow noopener\" target=\"_blank\">Laut Medienberichten<\/a> soll es in einem der kurzfristig organisierten Partien gegen Weltmeister Argentinien gehen. <\/p>\n<p>Ein kluger Schachzug des marokkanischen Verbands. Zum einen ist das Spiel gegen die &#8222;Albiceleste&#8220; der gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche H\u00e4rtetest, zum anderen w\u00fcrde Marokko im Falle eines Sieges m\u00e4chtig Punkte in der Weltrangliste aufstocken. Gewinnt Marokko gegen Argentinien, w\u00fcrden die &#8222;Atlasl\u00f6wen&#8220; die DFB-Elf wieder \u00fcberholen &#8211; ohne dass Deutschland etwas dagegen ausrichten kann. <\/p>\n<p>Hammergruppe aus Topf 1 kaum m\u00f6glich<\/p>\n<p>So s\u00e4hen die Lost\u00f6pfe aus, wenn jetzt WM-Auslosung w\u00e4re und in den Quali-Gruppen alles so bleibt (gefettet = schon sicher qualifiziert):<\/p>\n<ul>\n<li>Topf 1: <b>Mexiko, USA, Kanada, <\/b>Spanien,<b> Argentinien<\/b>, Frankreich, <b>England<\/b>, Portugal, <b>Brasilien<\/b>, Niederlande, Belgien, Deutschland<\/li>\n<li>Topf 2: Kroatien, <b>Marokko, Kolumbien, Uruguay<\/b>, Schweiz,<b> Senegal, Japan<\/b>, D\u00e4nemark, <b>Iran, S\u00fcdkorea, Ecuador, Australien<\/b><\/li>\n<li>Topf 3: \u00d6sterreich, Norwegen, <b>\u00c4gypten, Algerien, Paraguay, Elfenbeink\u00fcste, Tunesien, Katar, Usbekistan, S\u00fcdafrika, Saudi-Arabien<\/b>, Honduras<\/li>\n<li>Topf 4: <b>Jordanien, Kap Verde, <\/b>Jamaika,<b> Ghana, Neuseeland, <\/b>Suriname, 4x Europa-Play-off-Sieger, 2x Interkontinental-Playoff-Sieger<\/li>\n<\/ul>\n<p>Deutschland w\u00fcrde aus Lostopf 1 heraus einer m\u00f6glichen Hammergruppe mit Argentinien und Italien aus dem Weg gehen. Und auch Mexiko-Gruppe A w\u00e4re ausgeschlossen. Spiele in Mexiko-Stadt, Monterrey und Guadalajara sind wegen der H\u00f6henluft kein Wunschszenario f\u00fcr den DFB. &#8222;Mexiko hat nat\u00fcrlich einen effektiven Heimvorteil, wenn man sich die klimatischen Bedingungen dort anschaut&#8220;, best\u00e4tigte Sportgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Andreas Rettig im RTL\/ntv-Interview bereits im M\u00e4rz den Gedanken. &#8222;Es w\u00fcrde uns organisatorisch und logistisch enorm helfen, Mexiko im ersten Schritt aus dem Weg zu gehen.&#8220;<\/p>\n<p>Stattdessen w\u00fcrde aus Lostopf 1 heraus keine Hammergruppe drohen. Im schlechtesten Fall landet Deutschland in einer Gruppe mit Uruguay, Norwegen und Ghana oder mit Japan, Paraguay und Italien. Eine auf dem Papier einfachere Gruppe w\u00e4re aber wahrscheinlicher: Zum Beispiel k\u00f6nnte es gegen Iran, Honduras und Kap Verde gehen. Oder gegen Australien, Tunesien und Suriname.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nicht nur gegen die Slowakei WM 2026? 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