{"id":501537,"date":"2025-10-15T21:13:27","date_gmt":"2025-10-15T21:13:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/501537\/"},"modified":"2025-10-15T21:13:27","modified_gmt":"2025-10-15T21:13:27","slug":"so-wohnt-es-sich-in-ikonischer-architektur-6-wohnungen-in-haeusern-die-jeder-kennt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/501537\/","title":{"rendered":"So wohnt es sich in ikonischer Architektur: 6 Wohnungen in H\u00e4usern, die jede:r kennt"},"content":{"rendered":"<p><strong>So wohnt es sich in einer Ikone: 6 Wohnungen in bekannten H\u00e4usern.<\/strong><\/p>\n<p>Das Wort \u201eIkone\u201c kommt aus dem Altgriechischen und steht f\u00fcr Kultbilder oder herausragende Sachen, die ein bestimmtes Lebensgef\u00fchl vermitteln. In der Architektur gibt es so einige Ikonen: Sie finden sich in Skylines und altehrw\u00fcrdigen Stadtbildern wieder. Oft verbindet man ikonische Architektur eher mit <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/artikel\/beruehmte-gebaeude\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Sehensw\u00fcrdigkeiten<\/a> und weniger mit Wohnungen. Dabei gibt es Letztere immer h\u00e4ufiger, und sie vermitteln tats\u00e4chlich ein besonderes Lebensgef\u00fchl. Wer zum Beispiel in die Hamburger Elbphilharmonie zieht, umgibt sich tagt\u00e4glich mit einem Gef\u00fchl der Freiheit und der unendlichen M\u00f6glichkeiten. Wer im <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/artikel\/metall-moebel-trend-aluminium-edelstahl\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">roughen<\/a> Barbican Estate in London lebt, entscheidet sich f\u00fcr ein Community-Gef\u00fchl der Mitte des letzten Jahrhunderts.<\/p>\n<p>6 Beispiele f\u00fcr Wohnungen in Architekturikonen<\/p>\n<p>So unterschiedlich sie auch sind, eines haben alle ber\u00fchmten Wohnh\u00e4user gemein: Man m\u00f6chte gerne durch ihr Schl\u00fcsselloch gucken und erfahren, wie es sich in einem bekannten Geb\u00e4ude so lebt. AD durfte hinter die <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/artikel\/kaffeemuehlenhaeuser-merkmale-baustil\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Fassaden<\/a> ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigter Architekturikonen blicken und zeigt sechs spannende Einblicke.<\/p>\n<p>#1 Oskar Kohnens Penthouse im Barbican Estate<\/p>\n<p>Als sich der Architekt Oskar Kohnen in London auf Wohnungssuche begab, wusste er gar nicht, dass man in dem ber\u00fchmten Barbican Estate im Zentrum der Stadt auch wohnen kann. Beim durchforsten diverser Immobilienseiten stolperte er schlie\u00dflich zuf\u00e4llig \u00fcber das Penthouse in dem <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/artikel\/film-the-brutalist-oscars\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">brutalistischen<\/a> Betonkomplex \u2013 nicht nur auf sein neues Zuhause, sondern auch auf die ersten M\u00f6bel. Er bemerkte, dass alle seine bisherigen <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/artikel\/wohnen-mit-vintage-mobeln\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Fundst\u00fccke<\/a> aus dem Baujahr des Barbicans, 1969, stammten und er diese Gemeinsamkeit zum neuen Konzept seiner Einrichtung machte. \u201eDamals dachte man utopisch in die Zukunft gerichtet. So wie auch die Architekten des Barbican\u201c, erz\u00e4hlt Kohnen AD. Er suchte vorrangig nach Einzelst\u00fccken, denn er wollte, dass diese so ungew\u00f6hnlich sind wie sein Wohnhaus. Dieses wirkt f\u00fcr viele eher bedrohlich, doch Kohnen sagt: \u201eIch finde es wahnsinnig, dass diese Architektur von au\u00dfen so brutal ist und man sich innen sehr geborgen f\u00fchlt.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"AD Interior Oskar Kohnen London Penthouse Brutalismus Esszimmer Esstisch St\u00fchle Pascal Mourgue\" loading=\"lazy\" class=\"ResponsiveImageContainer-eNxvmU cfBbTk responsive-image__image\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/0M5A9897jpg.jpg\"\/><\/p>\n<p>Der Esstisch und die St\u00fchle von Pascal Mourgue stammen von 1969.<\/p>\n<p>Oskar Proctor<img decoding=\"async\" alt=\"AD Interior Oskar Kohnen London Penthouse Brutalismus Schlafzimmer Sessel Mario Bellini Tischleuchte Ernesto Gismondi\" loading=\"lazy\" class=\"ResponsiveImageContainer-eNxvmU cfBbTk responsive-image__image\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/0M5A0077jpg.jpg\"\/><\/p>\n<p>Das Tonnengew\u00f6lbe zieht sich vom Wohn- bis ins Schlafzimmer auf der Gegenseite der Wohnung. Terrassent\u00fcr und Fensterrahmen aus Teak. Den Sessel vorn entwarf Mario Bellini 1966, die Tischleuchte von Ernesto Gismondi ist zehn Jahre j\u00fcnger.<\/p>\n<p>Oskar Proctor<img decoding=\"async\" alt=\"AD Interior Oskar Kohnen London Penthouse Brutalismus Wohnzimmer Tonnengew\u00f6lbe\" loading=\"lazy\" class=\"ResponsiveImageContainer-eNxvmU cfBbTk responsive-image__image\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/0M5A9985jpg.jpg\"\/><\/p>\n<p>Sein 65 m2 gro\u00dfes, schlauchf\u00f6rmig geschnittenes Penthouse liegt im 7. Stock. Aus dem Wohnzimmer unterm Tonnengew\u00f6lbe hat man St Paul\u2019s Cathedral im Blick.<\/p>\n<p>Oskar Proctor<img decoding=\"async\" alt=\"AD Interior Oskar Kohnen London Penthouse Brutalismus Dachterrasse Eero Saarinen\" loading=\"lazy\" class=\"ResponsiveImageContainer-eNxvmU cfBbTk responsive-image__image\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/0M5A9854jpg.jpg\"\/><\/p>\n<p>Das Apartment hat auf beiden Schmalseiten Dachterrassen. Hinter den italienischen Fifties-St\u00fchlen steht ein Saarinen-Aschenbecher aus dem TWA-Terminal in New York. Er geh\u00f6rte zu Kohnens ersten Vintage-K\u00e4ufen. Ob die halb fertigen B\u00fcrot\u00fcrme im Hintergrund jemals wie geplant bezogen werden, erscheint momentan fraglich.<\/p>\n<p>Oskar Proctor<img decoding=\"async\" alt=\"AD Interior Oscar Kohnen London Penthouse Brutalismus\" loading=\"lazy\" class=\"ResponsiveImageContainer-eNxvmU cfBbTk responsive-image__image\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/0M5A9948jpg.jpg\"\/><\/p>\n<p>2017 zog Oskar Kohnen (hier im Durchgang zur K\u00fcche) ins Defoe House, Teil des um 1970 erbauten Barbican Estate.<\/p>\n<p>Oskar Proctor#2 Eine Wohnung in der Elbphilharmonie eingerichtet von Kate Hume<\/p>\n<p>\u201eEin so aufregendes Panorama kennt man h\u00f6chstens aus Hongkong oder New York, aber bislang nicht aus Europa\u201c, sagt Kate Hume \u00fcber den Ausblick aus der <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/artikel\/kulturhotels\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Elbphilharmonie<\/a>. Im 18. Stock des <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/artikel\/interview-hamburg-lila-valadan-hadi-teherani\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Hamburger<\/a> Wahrzeichens gestaltete die Designerin eines der 45 Apartments. Auf 400 Quadratmetern k\u00fcmmerte sie sich um das Interieur f\u00fcr die damals noch unbekannten K\u00e4ufer:innen. Der Grundriss basiert \u2013 wie in jedem Apartment in der Elphi \u2013 auf den Entw\u00fcrfen des Mail\u00e4nder Architekten Antonio Citterio. F\u00fcr den <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/artikel\/runde-esstische-trend-inspiration\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Essplatz<\/a> w\u00e4hlte Hume einen Platz mit Hafenblick, den Masterbedroom richtete sie zur Stadt aus. Damit die Inneneinrichtung mit dem eindrucksvollen Ausblick des Apartments mithalten kann, arbeitete Hume mit Eyecatchern: \u201eHier eine abstrakte Skulptur, die wie ein Ankerplatz wirkt, dort ein starkfarbiger Teppich, der am Tag die Blicke auf sich zieht\u201c, erkl\u00e4rt Hume AD das fertige Wohnkonzept.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"So wohnt es sich in einer Ikone: 6 Wohnungen in bekannten H\u00e4usern. 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