{"id":501751,"date":"2025-10-15T23:11:13","date_gmt":"2025-10-15T23:11:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/501751\/"},"modified":"2025-10-15T23:11:13","modified_gmt":"2025-10-15T23:11:13","slug":"wahlausschluss-bestaetigt-marine-le-pen-scheitert-vor-staatsrat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/501751\/","title":{"rendered":"Wahlausschluss best\u00e4tigt: Marine Le Pen scheitert vor Staatsrat"},"content":{"rendered":"<p>                    Wahlausschluss best\u00e4tigt<br \/>\n                Marine Le Pen scheitert vor Staatsrat<\/p>\n<p>\t\t\t\t              15.10.2025, 17:18 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Weil Marine Le Pen wegen Veruntreuung verurteilt ist, darf Frankreichs Rechtspopulistin f\u00fcnf Jahre lang nicht bei Wahlen antreten. Le Pen legt gegen das Urteil Berufung ein und erleidet eine Schlappe. Angesichts der Regierungskrise d\u00fcrfte ihr die Entscheidung nicht gelegen kommen. <\/strong><\/p>\n<p>Die wegen veruntreuter EU-Gelder verurteilte franz\u00f6sische Rechtspopulistin Marine Le Pen darf auch weiter nicht bei Wahlen antreten. Der Staatsrat, der die Regierung in Rechtsfragen ber\u00e4t, wies in Paris einen Antrag der Fraktionschefin des Rassemblement National (RN) zur\u00fcck, die gegen das Kandidaturverbot Rechtsmittel eingelegt hatte.<\/p>\n<p>Die Richter hatten es im M\u00e4rz als erwiesen angesehen, dass Le Pen ma\u00dfgeblich daran beteiligt gewesen war, mit Geh\u00e4ltern von EU-Parlamentsassistenten die Finanzen ihrer Partei zu sanieren. Der dadurch entstandene Schaden wurde auf gut vier Millionen Euro beziffert.<\/p>\n<p>Le Pen wurde deswegen Anfang April zu vier Jahren Haft verurteilt, davon zwei Jahre auf Bew\u00e4hrung. Die Haftstrafe ist ausgesetzt, weil Le Pen in Berufung gegangen ist. Sie wurde zudem zu einer sofort geltenden f\u00fcnfj\u00e4hrigen Nichtw\u00e4hlbarkeit verurteilt.<\/p>\n<p>Das Berufungsverfahren ist f\u00fcr den 13. Januar bis zum 12. Februar 2026 geplant. Sollte das Urteil milder ausfallen und das Kandidaturverbot aufgehoben werden, k\u00f6nnte Le Pen voraussichtlich bei den 2027 anstehenden Pr\u00e4sidentschaftswahlen antreten. Es w\u00e4re ihre vierte Kandidatur, derzeit liegt sie in Umfragen in der ersten Runde vorn. Allerdings stehen die \u00fcbrigen Kandidaten noch nicht fest.<\/p>\n<p>Sollte die franz\u00f6sische Regierung und Pr\u00e4sident Emmanuel Macron vor dem Berufungsverfahren st\u00fcrzen und es zu Neuwahlen kommen \u2013 was ihre Partei immer fordert \u2013, k\u00f6nnte Le Pen nicht wieder f\u00fcr einen Sitz in der Nationalversammlung kandidieren. Damit w\u00e4re sie auch ihren Posten als Fraktionschefin los.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Fall, dass die Richter im Berufungsprozess am Entzug des passiven Wahlrechts festhalten, soll der 30 Jahre alte Parteichef Jordan Bardella bei der Pr\u00e4sidentschaftswahl antreten. Le Pen r\u00e4umte vor einigen Wochen ein, dass sie ihn bereits gebeten habe, sich darauf vorzubereiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wahlausschluss best\u00e4tigt Marine Le Pen scheitert vor Staatsrat 15.10.2025, 17:18 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":501752,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,1356,548,663,3934,3980,156,13,157,14,15,16,1323,139,12,11747],"class_list":{"0":"post-501751","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-emmanuel-macron","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europe","14":"tag-france","15":"tag-frankreich","16":"tag-headlines","17":"tag-marine-le-pen","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-rassemblement-national","22":"tag-regierung","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-urteile"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115380714565769037","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/501751","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=501751"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/501751\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/501752"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=501751"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=501751"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=501751"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}