{"id":502038,"date":"2025-10-16T01:55:11","date_gmt":"2025-10-16T01:55:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/502038\/"},"modified":"2025-10-16T01:55:11","modified_gmt":"2025-10-16T01:55:11","slug":"regierungsstreit-ueber-eu-verbot-fuer-veggie-bezeichnungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/502038\/","title":{"rendered":"Regierungsstreit \u00fcber EU-Verbot f\u00fcr Veggie-Bezeichnungen"},"content":{"rendered":"<p><strong>In der Bundesregierung regt sich Widerstand gegen das vom EU-Parlament bef\u00fcrwortete Verbot von Bezeichnungen wie \u201eVeggieburger\u201c. Das Bezeichnungsverbot f\u00fcr pflanzliche Alternativprodukte w\u00fcrde nur in Kraft treten, wenn die Mitgliedstaaten zustimmen; ob Deutschland dies unterst\u00fctzt, ist nach j\u00fcngsten \u00c4u\u00dferungen offen.<\/strong><\/p>\n<p>Ministerin warnt vor Kulturkampf<\/p>\n<p>Justiz- und Verbraucherschutzministerin <strong>Stefanie Hubig<\/strong> (SPD) sprach sich gegen neue Vorgaben zu Produktnamen aus. \u201eBitte kein Kulturkampf um Lebensmittelbezeichnungen\u201c, sagte Justiz- und Verbraucherschutzministerin Stefanie Hubig (SPD) der \u201eNeuen Berliner Redaktionsgesellschaft\u201c (Donnerstagausgabe). Ob ein Produkt vegan, vegetarisch oder fleischhaltig sei, lasse sich bereits unterscheiden \u2013 daf\u00fcr brauche es keine Verbote. Verbraucher w\u00fcssten, wie eine vegane Currywurst oder ein Veggie-Burger schmecke, so Hubig. \u201eWohl aber verursachen \u00fcberfl\u00fcssige Regelungen enorme B\u00fcrokratiekosten, wie auch Handel und Industrie warnen \u2013 und das ohne jeden Mehrwert.\u201c, sagte Hubig der \u201eNeuen Berliner Redaktionsgesellschaft\u201c (Donnerstagausgabe).<\/p>\n<p>EU-Votum und offene deutsche Position<\/p>\n<p>Nach einer Abstimmung im EU-Parlament sollen Begriffe wie \u201eSteak\u201c, \u201eSchnitzel\u201c, \u201eHamburger\u201c und \u201eWurst\u201c Produkten vorbehalten sein, die aus Tieren gemacht wurden. Ob das Bezeichnungsverbot f\u00fcr pflanzliche Alternativprodukte in Kraft tritt, h\u00e4ngt davon ab, ob die Mitgliedstaaten zustimmen. Ob Deutschland das Bezeichnungsverbot unterst\u00fctzt, ist nach den \u00c4u\u00dferungen Hubigs offen. Die Justizministerin geht damit auf Konfrontation zu Kanzler <strong>Friedrich Merz<\/strong> (CDU) und Agrarminister <strong>Alois Rainer<\/strong> (CSU), die bereits vor der Abstimmung im EU-Parlament ank\u00fcndigten, dass sie das Veggie-Schnitzel-Verbot unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Kritik aus der SPD-Bundestagsfraktion<\/p>\n<p>Auch aus der SPD-Bundestagsfraktion gab es scharfe Kritik. \u201eIch halte diese aktuelle Diskussion f\u00fcr komplett unn\u00f6tig\u201c, sagte die agrarpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, <strong>Franziska Kersten<\/strong>, der \u201eNeuen Berliner Redaktionsgesellschaft\u201c. \u201eD\u00fcrfen wir dann morgen auch nicht mehr Scheuermilch sagen?\u201c, sagte Kersten der \u201eNeuen Berliner Redaktionsgesellschaft\u201c. Unternehmen w\u00fcrden auf die bereits entwickelten Markennamen aufbauen und sorgten sich nun um wirtschaftliche Sch\u00e4den, so Kersten. Die Konsumenten seien \u201esehr wohl in der Lage, zwischen veganen, vegetarischen und tierischen Produkten zu unterscheiden\u201c, sagte Kersten der \u201eNeuen Berliner Redaktionsgesellschaft\u201c.<\/p>\n<p>\u2728 <a href=\"https:\/\/www.hasepost.de\/ki\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">durch KI bearbeitet<\/a>, 16. Oktober 2025 00:10.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In der Bundesregierung regt sich Widerstand gegen das vom EU-Parlament bef\u00fcrwortete Verbot von Bezeichnungen wie \u201eVeggieburger\u201c. 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