{"id":502674,"date":"2025-10-16T07:52:29","date_gmt":"2025-10-16T07:52:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/502674\/"},"modified":"2025-10-16T07:52:29","modified_gmt":"2025-10-16T07:52:29","slug":"berlin-behoerdenbeschaeftigte-oft-beschimpfungen-ausgesetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/502674\/","title":{"rendered":"Berlin | Beh\u00f6rdenbesch\u00e4ftigte oft Beschimpfungen ausgesetzt"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa) &#8211; Viele Besch\u00e4ftigte des \u00f6ffentlichen Dienstes sind nach eigenen Angaben Beschimpfungen, Bedrohungen oder \u00f6ffentlichen Diffamierungen \u00fcber das Internet ausgesetzt. So waren 13 Prozent der Besch\u00e4ftigten in ihrem beruflichen Alltag schon direkt von sogenannter digitaler Gewalt betroffen. Das zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.\u00a0<\/p>\n<p>Gewalt gegen Besch\u00e4ftigte bei der Polizei, in Ordnungs- und Sozial\u00e4mtern, in Jobcentern, Schulen, Krankenh\u00e4usern oder in Bus und Bahn sei \u00abzum Alltag\u00bb geworden, erkl\u00e4rt der DGB anl\u00e4sslich einer Konferenz zu dem Problem in Berlin. Laut der Umfrage hat ein Drittel der Besch\u00e4ftigten bereits beobachtet oder erlebt, dass Kolleginnen oder Kollegen online angegriffen wurden.\u00a0<\/p>\n<p>Sorge bei Besch\u00e4ftigten weit verbreitet<\/p>\n<p>Sei es per Mail oder in sozialen Netzwerken: Knapp ein Drittel der Besch\u00e4ftigten im \u00f6ffentlichen Dienst hat demnach Sorge, Opfer solcher \u00dcbergriffe und Anfeindungen zu werden.\u00a0<\/p>\n<p>Beleidigungen und Beschimpfungen werden von betroffenen Besch\u00e4ftigten am h\u00e4ufigsten genannt, auch Bedrohungen passieren demnach immer wieder. Eine geringe Prozentzahl berichtet sogar von \u00f6ffentlichen Diffamierungen. Fast zwei Drittel kennen dabei keinen festgelegten Ablauf ihrer Arbeitsst\u00e4tte f\u00fcr solche F\u00e4lle.<\/p>\n<p>Folgen f\u00fcr die Betroffenen<\/p>\n<p>Wer solche Dinge erlebt hat oder akut bef\u00fcrchtet, verh\u00e4lt sich anders oder tr\u00e4gt die Erfahrungen mit sich herum. Viele bezeichnen sich laut der Umfrage als gegen\u00fcber bestimmten Personengruppen vorsichtiger oder berichten von schwindender Konzentrationsf\u00e4higkeit oder emotionaler Belastung. Den Schritt, Beweise zu sichern oder gar zur Polizei zu gehen, unternehmen die wenigsten.\u00a0<\/p>\n<p>Von einem \u00abAlarmsignal\u00bb sprach die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack: \u00abDigitale Gewalt verursacht weit \u00fcber den eigentlichen Vorfall hinaus Sch\u00e4den und beeintr\u00e4chtigt die Arbeitsf\u00e4higkeit der Betroffenen langfristig.\u00bb Hannack forderte fr\u00fchzeitige Gegenma\u00dfnahmen. Digitaler Gewalt m\u00fcsse man sich ebenso entschlossen entgegenstellen wie k\u00f6rperlichen Angriffen.\u00a0<\/p>\n<p>Jeder dritte B\u00fcrger hat \u00dcbergriffe beobachtet<\/p>\n<p>Bereits die B\u00fcrgerbefragung 2025 des Beamtenbunds dbb hatte den Fokus auf das Thema gelenkt. Demnach geben 30 Prozent der Bundesb\u00fcrger an, schon einmal \u00dcbergriffe auf \u00f6ffentlich Besch\u00e4ftigte beobachtet zu haben &#8211; also dass diese behindert, bel\u00e4stigt, beschimpft oder angegriffen wurden. Im Vergleich zu den Vorjahren ist dieser Anteil leicht gestiegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Viele Besch\u00e4ftigte des \u00f6ffentlichen Dienstes sind nach eigenen Angaben Beschimpfungen, Bedrohungen oder \u00f6ffentlichen Diffamierungen \u00fcber&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":502675,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,296,1937,29,30,1724,618,1584,1940,1938,1235],"class_list":{"0":"post-502674","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-berlin","11":"tag-berlin-news","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-gesellschaft","15":"tag-gewerkschaft","16":"tag-kriminalitaet","17":"tag-nachrichten-aus-berlin","18":"tag-news-aus-berlin","19":"tag-oeffentlicher-dienst"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115382763068243452","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/502674","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=502674"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/502674\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/502675"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=502674"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=502674"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=502674"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}