{"id":502765,"date":"2025-10-16T08:41:10","date_gmt":"2025-10-16T08:41:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/502765\/"},"modified":"2025-10-16T08:41:10","modified_gmt":"2025-10-16T08:41:10","slug":"bwa-gemeinsame-ki-robotik-studie-von-gewerkschaft-arbeitgebern-und-denkfabrik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/502765\/","title":{"rendered":"BWA: Gemeinsame KI-Robotik-Studie von Gewerkschaft, Arbeitgebern und Denkfabrik"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">16.10.2025 \u2013 10:15<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von BWA Akademie\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/74029\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BWA Akademie<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Bonn\" title=\"News aus Bonn \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bonn<\/a> (ots)<\/p>\n<p><b>Bonner Wirtschafts-Akademie (BWA), Industriegewerkschaft IGBCE und Denkfabrik Diplomatic Council analysieren die Auswirkungen beim Einsatz humanoider KI-Roboter.<\/b><\/p>\n<p><b>Vorstellung der Studie auf dem 8. Ordentlichen IGBCE-Kongress (19.-24.10) an Stand 18A (Glashalle).<\/b><\/p>\n<p><b>Studienleiter Harald M\u00fcller: &#8222;KI-Robotik wird \u00e4hnlich nachhaltige Auswirkungen auf unsere Arbeitswelt und unsere Gesellschaft haben wie das Internet oder Smartphones.&#8220;<\/b><\/p>\n<p><b>Thomas Meiers, Landesbezirksleiter LB Westfalen IGBCE: &#8222;KI-Entwicklung und Robotik d\u00fcrfen nicht zu Lasten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gehen.&#8220;<\/b><\/p>\n<p> Wie gut sind Arbeitgeber und Arbeitnehmerschaft auf die zunehmende Ausbreitung von K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) und KI-Robotik in den Betrieben vorbereitet? Dieser Frage sind die Bonner Wirtschafts-Akademie (BWA), die Industriegewerkschaft IGBCE (Bergbau, Chemie, Energie) und die Denkfabrik Diplomatic Council (DC) nachgegangen. Hierzu waren 150 F\u00fchrungskr\u00e4fte aus gro\u00dfen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen (Arbeitgeber) sowie Gewerkschaftsfunktion\u00e4re als Vertreter der Arbeitnehmerseite systematisch nach ihrer Einsch\u00e4tzung zur KI- und Robotik-Entwicklung in Deutschland befragt worden. Die Ergebnisse werden in Form einer Studie auf dem 8. Ordentlichen IGBCE-Gewerkschaftskongress vom 19. bis 24. Oktober in Hannover vorgestellt (Stand 18A, Glashalle). <\/p>\n<p> &#8222;KI und Robotik in Kombination werden \u00e4hnlich nachhaltige Auswirkungen auf unsere Arbeitswelt und letztlich auf unsere Gesellschaft haben wie das Internet oder Smartphones&#8220;, fasst Studienleiter Harald M\u00fcller, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der BWA und Co-Chairman des Real-World AI Forum im Diplomatic Council, Schl\u00fcsselerkenntnisse der Studie zusammen. &#8222;Weit \u00fcber drei Viertel der Befragten gehen v\u00f6llig zu Recht davon aus, dass uns die anstehende technologische Umw\u00e4lzung hin zu K\u00fcnstlicher Intelligenz und humanoider Robotik vor gro\u00dfe Herausforderungen stellen wird&#8220;, gibt Thomas Meiers, Landesbezirksleiter Landesbezirk Westfalen IGBCE, ein zentrales Ergebnis der Studie wieder. Er nennt weitere wesentliche Erkenntnisse: &#8222;85 Prozent der Befragten sind der \u00dcberzeugung, dass humanoide KI-Roboter, die \u00e4hnlich wie Menschen aussehen und agieren und mit K\u00fcnstlicher Intelligenz auch Denken zumindest simulieren k\u00f6nnen, grundlegende ethische Fragen aufwerfen. Hierauf m\u00fcssen und werden wir als Gesellschaft und als Gewerkschaft Antworten finden. Klar ist: Diese fundamentalen Ver\u00e4nderungen d\u00fcrfen nicht zu Lasten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gehen.&#8220; <\/p>\n<p><b>Neue Themen f\u00fcr die Mitbestimmung<\/b><\/p>\n<p> Laut Studie sind 48 Prozent der Befragten der \u00dcberzeugung, dass diese technologischen Entwicklungen neue Mitbestimmungsthemen in den Unternehmen aufwerfen. KI-\/Robotersystem ver\u00e4ndern die Arbeitsweise von Betriebsr\u00e4ten, meinen 29 Prozent &#8211; und zwar zum Positiven, sagen knapp ein Viertel (24 Prozent). \u00dcber die H\u00e4lfte (56 Prozent) der Kontaktierten hat in der Umfrage allerdings auch klargestellt, dass die Betriebsr\u00e4te aktive Unterst\u00fctzung insbesondere von Seiten der Gewerkschaften ben\u00f6tigen, um KI\/Robotik im betrieblichen Einsatz richtig einzuordnen. <\/p>\n<p> Denn wenn &#8211; wie es die Studie vorhersagt &#8211; humanoide KI-Roboter innerhalb der n\u00e4chsten 15 Jahre in gr\u00f6\u00dferem Umfang in die Betriebe eindringen, k\u00f6nnten sie rund die H\u00e4lfte aller Arbeitspl\u00e4tze ersetzen. Davon sind mehr als die H\u00e4lfte der befragten F\u00fchrungskr\u00e4fte aus Wirtschaft und Gewerkschaft \u00fcberzeugt. Welche Bereiche beim Einsatz dieser k\u00fcnftigen Robotergeneration f\u00fcr die Mitbestimmung besonders wichtig sind, wollten BWA, IGBCE und DC wissen. Demnach stehen an erster Stelle ethische Richtlinien f\u00fcr den KI-Einsatz (78 Prozent), dicht gefolgt von (Mehrfachnennungen waren erw\u00fcnscht) Datenschutz und Pers\u00f6nlichkeitsrechten (77 Prozent), Qualifizierung und Weiterbildung (68 Prozent), dem Arbeits- und Gesundheitsschutz (42 Prozent) und schlie\u00dflich Arbeitszeitregelungen (24 Prozent) <\/p>\n<p><b>Entlastung von schwerer Arbeit, aber auch Jobverluste<\/b><\/p>\n<p> Fast die H\u00e4lfte (47 Prozent) rechnen mit dem Verlust qualifizierter Arbeitspl\u00e4tze durch KI-Roboter. Fast ebenso viele (41 Prozent) sehen aber auch den positiven Aspekt, dass die Maschinen die Besch\u00e4ftigten von k\u00f6rperlich schwerer Arbeit entlasten k\u00f6nnen. Allerdings vertritt lediglich ein knappes Viertel (24 Prozent) die These, dass dadurch mehr Zeitfenster f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten entstehen, um komplexe und kreative Aufgaben wahrzunehmen. 43 Prozent gehen davon aus, dass mit K\u00fcnstlicher Intelligenz ausgestattete Roboter die T\u00e4tigkeitsprofile bei vielen Belegschaften deutlich ver\u00e4ndern werden. <\/p>\n<p> Laut BWA\/IGBCE\/DC-Studie stufen 64 Prozent der Befragten die Arbeitgeber als die Gewinner der anstehenden KI-Roboter-Revolution ein. Das gilt vor allem f\u00fcr Gro\u00dfunternehmen und Konzerne, meinen 79 Prozent. Beim Mittelstand sehen dies lediglich 36 Prozent als gegeben an. <\/p>\n<p><b>Neue gesellschaftliche Regeln<\/b><\/p>\n<p> Eine \u00fcberragende Mehrheit von 76 Prozent der Kontaktierten vertritt die feste \u00dcberzeugung, dass es neuer gesellschaftlicher Regeln bedarf, sollten die KI-Roboter tats\u00e4chlich zusehends die menschliche Arbeitskraft ersetzen. 56 Prozent erwarten hierf\u00fcr eine spezifische Gesetzgebung, die Rechte, Pflichten und Verantwortlichkeiten eindeutig festlegt &#8211; insbesondere in Fragen von Haftung, Datenschutz, Besch\u00e4ftigungsschutz und ethischer Kontrolle. <\/p>\n<p> 53 Prozent der Befragten sehen Bedarf an einer neuen EU-Regulatorik. Diese soll den Einsatz von KI und Robotik europaweit harmonisieren, Wettbewerbsverzerrungen verhindern und gemeinsame Standards f\u00fcr Transparenz, Sicherheit sowie den Schutz menschlicher Arbeit schaffen. <\/p>\n<p> Die <b>BWA Akademie <\/b>(&#8222;Consulting, Coaching, Careers&#8220;) ist seit \u00fcber 25 Jahren unter der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung von Harald M\u00fcller und Astrid Orthmann als Spezialist f\u00fcr Personalentwicklung, Outplacement, Personalberatung und Training sowie f\u00fcr Arbeitsmarktprogramme wie Besch\u00e4ftigtentransfer erfolgreich. Die BWA versteht sich als neutraler Vermittler zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften zum Vorteil der Arbeitnehmer. Mit Hilfe der BWA haben mehr als zehntausend Arbeitnehmer eine neue berufliche Zukunft gefunden. Das Spektrum reicht von der Begleitung von Change Management-Prozessen \u00fcber Vermittlung und Coaching von F\u00fchrungskr\u00e4ften bis hin zur Unterst\u00fctzung bei der Gr\u00fcndung eines eigenen Unternehmens. Harald M\u00fcller und Astrid Orthmann sind Mitglieder im Diplomatic Council, einem Think Tank mit Beraterstatus bei den Vereinten Nationen. BWA-Gr\u00fcnder Harald M\u00fcller ist zudem Beiratsmitglied der Stiftung &#8222;Bildung und Besch\u00e4ftigung&#8220;, die sich f\u00fcr die sozialvertr\u00e4gliche Bew\u00e4ltigung des wirtschaftlichen Strukturwandels einsetzt. <\/p>\n<p> Die <b>IGBCE<\/b> z\u00e4hlt mit rund 600.000 Mitgliedern zu den gr\u00f6\u00dften Gewerkschaften in Deutschland. Sie vertritt die Interessen ihrer Mitglieder in Branchen mit mehr als einer Million Besch\u00e4ftigter und steht f\u00fcr ein solidarisches Miteinander und f\u00fcr soziale Gerechtigkeit. Hierzu ist sie bundesweit in gut 1.100 Ortsgruppen in St\u00e4dten und Gemeinden sowie 900 Vertrauensk\u00f6rpern in den Betrieben organisiert. Die IGBCE setzt auf ein geeintes soziales Europa, das in Demokratie, Frieden, Sicherheit und Gerechtigkeit lebt; sie bekennt sich zur sozialen Marktwirtschaft. Daher arbeitet die IGBCE mit daran, den Industriestandort Deutschland mit seinen hohen wirtschaftlichen, technologischen und sozialen Standards im globalen Wettbewerb zu positionieren. Ziel ist es, unsere Industriegesellschaft auf den Weg zu einer nachhaltig zukunftsvertr\u00e4glichen Entwicklung zu bringen, in der soziale, \u00f6konomische und \u00f6kologische Werte gleichberechtigt gef\u00f6rdert werden. Vor Ort in den Betrieben geht es darum, die Verbindlichkeit und Wirksamkeit des Fl\u00e4chentarifvertrages mit flexiblen und differenzierten Regeln zu erhalten und die Mitbestimmung in den Unternehmen auszubauen. Dazu geh\u00f6rt auch, dass die Arbeitsformen an die sich ver\u00e4ndernden Bed\u00fcrfnisse der Arbeitnehmerschaft sowie der Wirtschaft in Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung angepasst werden &#8211; inklusive K\u00fcnstlicher Intelligenz und Robotik. <\/p>\n<p> Das <b>Diplomatic Council<\/b> verbindet einen globalen Think Tank, ein weltweites Business-Netzwerk und eine Charity Foundation in einer einzigartigen Organisation mit Beraterstatus bei den Vereinten Nationen. Die Mitglieder verbindet die feste \u00dcberzeugung, dass eine florierende Wirtschaft ein wesentliches Fundament f\u00fcr Wohlstand und Frieden darstellt. Zum Mitgliederkreis geh\u00f6ren Diplomaten und Pers\u00f6nlichkeiten aus Wirtschaft und Gesellschaft. Die BWA und Harald M\u00fcller in persona sind Mitglied im Diplomatic Council. <\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Pressekontakt:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Weitere Informationen zur Studie: BWA Akademie,  <br \/>Burgstra\u00dfe 81, 53177 Bonn, Deutschland,<br \/>Tel.: + 49 228 323005-0, E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/74029\/mailto: info@bwabonn.de\" class=\"uri-mailto\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> info@bwabonn.de<\/a>,<br \/>Internet: <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.bwabonn.de\">www.bwabonn.de<\/a><\/p>\n<p>PR-Agentur: euromarcom public relations GmbH,<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/74029\/mailto: team@euromarcom.de\" class=\"uri-mailto\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> team@euromarcom.de<\/a>, Internet: <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.euromarcom.de\">www.euromarcom.de<\/a>,<\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: BWA Akademie, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"16.10.2025 \u2013 10:15 BWA Akademie Bonn (ots) Bonner Wirtschafts-Akademie (BWA), Industriegewerkschaft IGBCE und Denkfabrik Diplomatic Council analysieren die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":386213,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1842],"tags":[1140,1741,3364,29,30,2526,125746,125745,54,14764,1209,178,180,179,181,31781,11748],"class_list":{"0":"post-502765","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bonn","8":"tag-arbeit","9":"tag-bonn","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-gewerkschaften","14":"tag-humanoide-ki-roboter","15":"tag-igbce-kongress","16":"tag-industrie","17":"tag-knstliche-intelligenz","18":"tag-nordrhein-westfalen","19":"tag-presse","20":"tag-pressemeldung","21":"tag-pressemitteilung","22":"tag-pressemitteilungen","23":"tag-robotik","24":"tag-studie"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115382955837595019","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/502765","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=502765"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/502765\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/386213"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=502765"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=502765"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=502765"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}