{"id":502935,"date":"2025-10-16T10:18:14","date_gmt":"2025-10-16T10:18:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/502935\/"},"modified":"2025-10-16T10:18:14","modified_gmt":"2025-10-16T10:18:14","slug":"was-wird-aus-dem-gesa-grundstueck-am-jahrtausendfeld-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/502935\/","title":{"rendered":"Was wird aus dem GESA-Grundst\u00fcck am Jahrtausendfeld? \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Ob das den Knoten l\u00f6st? Wahrscheinlich eher nicht. Die Leipziger SPD hat extra bei der bundeseigenen Gesellschaft zur Entwicklung und Sanierung von Altstandorten mbH (GESA) nachgefragt, was denn nun aus dem Grundst\u00fcck wird, das der GESA am Jahrtausendfeld geh\u00f6rt. Und das die Stadt eigentlich ben\u00f6tigen w\u00fcrde, um hier einen Park anzulegen. Was aber kaum funktionieren kann, solange die darunter liegenden und mit Plane nur notd\u00fcrftig gesicherten Altlasten nicht beseitigt sind.<\/p>\n<p>Aber SPD-Stadtr\u00e4tin Pia Heine hat vorsichtshalber eine Anfrage bei der Stadt gestellt, ob ein Kauf der Fl\u00e4che im Bereich des M\u00f6glichen liegt.<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/7feffcf183f84637b76ee102b257c03b.gif\" alt=\"\" width=\"https:\/\/www.l-iz.de\/politik\/brennpunkt\/2025\/10\/1\" height=\"https:\/\/www.l-iz.de\/politik\/brennpunkt\/2025\/10\/1\"\/><\/p>\n<p>Nach dem <a href=\"http:\/\/www.l-iz.de\/politik\/brennpunkt\/2025\/09\/planungsstopp-am-jahrtausendfeld-medienmeldung-stadtplaner-634313\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">R\u00fcckzug des Investors von den Pl\u00e4nen eines gro\u00dfen Schulcampus auf dem Jahrtausendfeld<\/a> ist dessen Zukunft wieder v\u00f6llig offen. Das Teilst\u00fcck der GESA wurde vorsichtshalber trotzdem wieder neu eingez\u00e4unt.<\/p>\n<p>\u201eWir waren \u00fcberrascht, aus einer Anfrage an die bundeseigene Sanierungsgesellschaft GESA zu erfahren, dass sie ihr Grundst\u00fcck im n\u00e4chsten Jahr verkaufen m\u00f6chte\u201c, \u00e4u\u00dfert sich der Co-Vorsitzende der SPD Leipzig, Dr. Benjamin Schulz.<\/p>\n<p>\u201eUnabh\u00e4ngig vom m\u00f6glichen Verkauf der Teilfl\u00e4che fordern wir, dass die Stadt das Heft des Handelns in der Hand beh\u00e4lt. Die letzten zwei Jahre haben gezeigt, dass das Jahrtausendfeld zu wichtig ist, um auf breite Beteiligung, fairen Interessenausgleich und die Gestaltung durch die Kommunalpolitik zu verzichten. Den zu Jahresbeginn eingeschlagenen Weg zum Bebauungsplan gilt es fortzusetzen. So k\u00f6nnen die bereits erzielten Ergebnisse gesichert, das gro\u00dfe b\u00fcrgerschaftliche Engagement gew\u00fcrdigt und die weitere Entwicklung am Ziel einer \u00fcberwiegend gemeinwohlorientierten Nutzung des Jahrtausendfelds ausgerichtet werden.\u201c<\/p>\n<p>Altlasten unter Folie<\/p>\n<p>Ein Teilst\u00fcck des Jahrtausendfelds im s\u00fcd\u00f6stlichen Bereich geh\u00f6rt seit 2006 der <a href=\"http:\/\/www.gesa-info.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GESA<\/a>. Das Grundst\u00fcck ist durch chemische Altlasten einer dort fr\u00fcher befindlichen Lackiererei verseucht und wurde mit einer Folie und einer dar\u00fcber liegenden Erdschicht gesichert. Zuletzt ist es kurzfristig eingez\u00e4unt worden, die Absperrung war aber durch Vandalismus schon nach kurzer Zeit nicht mehr intakt.<\/p>\n<p>\u201eDie j\u00fcngsten Erkenntnisse werfen einige Fragen auf, die ich <a href=\"http:\/\/ratsinformation.leipzig.de\/allris_leipzig_public\/vo020?VOLFDNR=2027207&amp;refresh=false\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">in einer Anfrage an die Stadtverwaltung (VIII-F-01879)<\/a> kl\u00e4ren m\u00f6chte\u201c, sagt SPD-Stadtr\u00e4tin f\u00fcr Leipzig-Altwest, Pia Heine. \u201eWei\u00df die Stadt von den Verkaufsabsichten der GESA? Will sie das Grundst\u00fcck eventuell selbst kaufen? Wer \u00fcbernimmt endlich die Sanierung der Altlasten und was wird das kosten? Wie ist es um die Sicherheit auf diesem Grundst\u00fcck bestellt? Das muss uns die Verwaltung bis zur n\u00e4chsten Ratsversammlung beantworten.\u201c<\/p>\n<p>Alles nicht ganz einfache Fragen, gerade in der aktuellen Haushaltssituation der Stadt, in der diese nicht einfach mal Geld f\u00fcr den Kauf eines Grundst\u00fccks aufbringen kann, auf dem die GESA noch nicht einmal die Altlasten beseitigt hat. Denn eigentlich ist die GESA genau daf\u00fcr da, solche Grundst\u00fccke von Altlasten zu befreien, bevor diese wieder auf den Markt kommen.<\/p>\n<p>Wer kann das bezahlen?<\/p>\n<p>Und so stellt Pia Heine in ihrer Anfrage an die Stadtverwaltung fest: \u201eAuf Nachfrage bei der GESA durfte man erfahren, dass\u00a0 im Zusammenhang mit einer angemeldeten Versammlung \u2018eine punktuelle \u00dcberlastung der Fl\u00e4che und damit einhergehend eine Besch\u00e4digung der Abdeckfolie sowie eine Gef\u00e4hrdung der Kundgebungsteilnehmer nicht ausgeschlossen werden\u2019 konnte;\u00a0 \u2018die Gefahr derartiger punktuellen \u00dcberlastungen auch bei nicht auszuschlie\u00dfenden Spontanversammlungen, welcher Art auch immer, besteht, weshalb die Einfriedung, soweit nicht durch fortgesetzten Vandalismus faktisch ausgeschlossen, aufrechtzuerhalten ist.\u2019 sowie die GESA \u00fcberdies beabsichtigt, \u2018dieses Grundst\u00fcck im n\u00e4chsten Jahr zu verkaufen\u2019.\u201c<\/p>\n<p>Und Pia Heine stellt dabei auch die eigentlich entscheidende Frage: \u201eSind der Stadt Leipzig die ungef\u00e4hren Kosten f\u00fcr die Sanierung der Altlasten bekannt? Gibt es von der GESA dazu Informationen?\u201c<\/p>\n<p>Denn wenn die Stadt das Grundst\u00fcck kaufen w\u00fcrde, h\u00e4tte sie auch noch die teure Altlastensanierung an der Backe, bevor das Grundst\u00fcck \u00fcberhaupt einer neuen Nutzung zugef\u00fchrt werden k\u00f6nnte. Ist das wieder ein Beispiel daf\u00fcr, dass eine Bundeseinrichtung sich von Kosten und Aufgaben entlasten will, indem sie einfach einen Dummen sucht, der ein nicht saniertes Grundst\u00fcck kauft, um dann die teure Sanierung selbst zu bezahlen?<\/p>\n<p>Oder ger\u00e4t das Grundst\u00fcck dann in einen \u00e4hnlichen Spekulationsstrudel wie so viele andere Grundst\u00fccke in Leipzig, die von privat billig aufgekauft wurden und bis heute nicht bebaut wurden? Die Beantwortung der Anfrage d\u00fcrfte an einigen Punkten recht interessant werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ob das den Knoten l\u00f6st? Wahrscheinlich eher nicht. 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