{"id":503119,"date":"2025-10-16T11:58:19","date_gmt":"2025-10-16T11:58:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/503119\/"},"modified":"2025-10-16T11:58:19","modified_gmt":"2025-10-16T11:58:19","slug":"wegner-reagiert-auf-merz-aussage-zu-migrationspolitik-im-stadtbild","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/503119\/","title":{"rendered":"Wegner reagiert auf Merz\u2019 Aussage zu Migrationspolitik im Stadtbild"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspBHk0 tspBHk1\">Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Kai Wegner (CDU) hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) widersprochen, <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/migration-im-stadtbild-als-problem-bezeichnet-sprecher-wertet-umstrittenen-merz-satz-als-parteipolitische-ausserung-14573369.html?icid=in-text-link_14584088\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">dass es ein Problem im Stadtbild deutscher Gro\u00dfst\u00e4dte gebe<\/a>, das auf die Migrationspolitik zur\u00fcckzuf\u00fchren sei. \u201eBerlin ist eine vielf\u00e4ltige, internationale und weltoffene Stadt. Das wird sich immer auch im Stadtbild abbilden\u201c, sagte Wegner dem Tagesspiegel am Rande seiner Dienstreise in Namibias Hauptstadt Windhoek. Es gebe ein Problem \u201emit Gewalt, M\u00fcll und Kriminalit\u00e4t in der Stadt. Aber das kann man nicht an der Nationalit\u00e4t festmachen.\u201c<\/p>\n<p class=\"tspBHk0\">Der Regierende B\u00fcrgermeister warnte davor, insbesondere in Bezug auf Kriminalit\u00e4t und T\u00e4tergruppen zu verallgemeinernde Aussagen zu t\u00e4tigen. \u201eKriminalit\u00e4t sollte man nie mit einem Gef\u00fchl begegnen, sondern immer mit belastbaren Zahlen.\u201c Es sei wichtig, T\u00e4terkreise zu benennen, wo sich diese in den Statistiken zeigten. \u201eAber das zu pauschal zu sagen, halte ich f\u00fcr falsch.\u201c<\/p>\n<p class=\"tspBHk0\">Zugleich r\u00e4umten der Regierende ein, dass die hohe Zahl an Asylbewerbern in den vergangenen Jahren in Berlin zu einer enormen Belastung gef\u00fchrt h\u00e4tte. \u201eBei der Integrationsf\u00e4higkeit sto\u00dfen wir an unsere Grenzen\u201c, sagte er.<\/p>\n<p class=\"tspBHk0\">Mit Blick auf die Entwicklung der Abschiebezahlen gehe auch in Berlin \u201enoch deutlich mehr\u201c, f\u00fcgte Wegner hinzu. Zwar h\u00e4tten sich die Zahlen zuletzt erh\u00f6ht, trotzdem st\u00fcnde auch Berlin bei diesem Thema weiter vor Problemen. \u201eDa muss die Bundesregierung die L\u00e4nder noch besser unterst\u00fctzen, wir brauchen da mit weiteren Staaten R\u00fcckf\u00fchrungsabkommen.\u201c Dann k\u00f6nnten die Bundesl\u00e4nder auch mehr Ausreisepflichtige abschieben, sagte der CDU-Politiker.<\/p>\n<p class=\"tspBHk0\">Merz hatte am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Potsdam bei einer Frage nach der Strategie gegen die AfD auf die Migrationspolitik verwiesen. Dort sei man \u201esehr weit\u201c, sagte Merz. Unter anderem sagte er, dass man nun fr\u00fchere Vers\u00e4umnisse in der Migrationspolitik korrigiere und Fortschritte mache. \u201eWir haben in dieser Bundesregierung die Zahlen August \u201824\/August \u201825 im Vergleich um 60 Prozent nach unten gebracht.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/stefan-aust-im-gesprach-ich-glaube-rudolf-augstein-wurde-heute-eher-die-welt-lesen-als-den-spiegel-14551913.html?icid=single-topic_14584088___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspBRlv\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stefan Aust im Gespr\u00e4ch \u201eMerkels Politik war ein Konjunkturprogramm f\u00fcr Rechtsradikale\u201c <\/a><\/p>\n<p class=\"tspBHk0\">Merz erg\u00e4nzte: \u201eAber wir haben nat\u00fcrlich immer im Stadtbild noch dieses Problem und deswegen ist der Bundesinnenminister ja auch dabei, jetzt in sehr gro\u00dfem Umfang auch R\u00fcckf\u00fchrungen zu erm\u00f6glichen.\u201c In sozialen Netzwerken wurden die \u00c4u\u00dferungen heftig kritisiert und als Ablehnung von Migranten gewertet.<\/p>\n<p class=\"tspBHk0\">Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) hatte sich Ende September im \u201eM\u00fcnchner Merkur\u201c f\u00fcr mehr Abschiebungen nach Afghanistan und Syrien starkgemacht \u2013 und gefordert, dass sich das Stadtbild wieder ver\u00e4ndern m\u00fcsse.\u00a0<\/p>\n<p> SPD-Kandidat Steffen Krach zeigt sich fassungslos <\/p>\n<p class=\"tspBHk0\">Der SPD-Politiker Steffen Krach wirft Merz vor, mit seinen \u00c4u\u00dferungen rechte Ressentiments zu bedienen. \u201eDass nach Markus S\u00f6der nun auch Bundeskanzler Friedrich Merz eine solche Aussage trifft, macht mich fassungslos\u201c, erkl\u00e4rte der designierte SPD-Spitzenkandidat f\u00fcr die Berlin-Wahl 2026.<\/p>\n<p class=\"tspBHk0\">\u201eZwei f\u00fchrende Christdemokraten haben innerhalb weniger Tage bewusst Menschen mit Migrationsgeschichte als Problem im Stadtbild bezeichnet und in diesem Zusammenhang auch noch von R\u00fcckf\u00fchrungen gesprochen.\u201c Beide sorgten daf\u00fcr, dass Menschen mit Migrationsgeschichte sich hierzulande unerw\u00fcnscht f\u00fchlten.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspBHk0\">\u201eIch frage mich, welches Stadtbild der Union genau vorschwebt?\u201c, erg\u00e4nzte Krach. \u201eMeines ist ganz klar: In Berlin leben Menschen aus der ganzen Welt, wir alle sind das Gesicht der deutschen Hauptstadt \u2013 und das ist gut so.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/berlins-linke-spitzenkandidatin-elif-eralp-wir-mussen-kai-wegner-ablosen-14572658.html?icid=single-topic_14584088___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspBRlv\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berlins Linke-Spitzenkandidatin im Interview So will Elif Eralp die Mietenkrise in der Hauptstadt l\u00f6sen <\/a><\/p>\n<p class=\"tspBHk0\">F\u00fcr Gr\u00fcne und Linke ist von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine Entshculdigung f\u00e4llig. Gr\u00fcnen-Fraktionschefin Katharina Dr\u00f6ge fragte im Bundestag, an Merz gewandt: \u201eWie sieht man denn das ,Problem\u2019 au\u00dfer an der Hautfarbe der Menschen?\u201c. Die Aussage des Kanzlers sei verletzend, diskriminierend und unanst\u00e4ndig.<\/p>\n<p class=\"tspBHk0\">Die Aussagen \u201estellen infrage, ob Menschen mit Migrationsgeschichte in Deutschland wirklich dazugeh\u00f6ren \u2013 selbst wenn sie hier geboren sind, hier leben, hier arbeiten, hier Steuern zahlen\u201c, sagte Gr\u00fcnen-Chef Felix Banaszak. \u201eFriedrich Merz sollte die Menschen um Entschuldigung bitten.\u201c<\/p>\n<p class=\"tspBHk0\">Der Linken-Fraktionsvorsitzende S\u00f6ren Pellmann schloss sich im Bundestag den gr\u00fcnen Aufforderungen zu einer Entschuldigung an. \u201eDer offensichtliche Ausrutscher Ihrer Formulierung war nicht nur deplatziert, sondern es hat einen weiteren Stachel in unsere Demokratie gesetzt\u201c, sagte er.&#13;<\/p>\n<p> Mehr zur Migrationspolitik <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/migration-im-stadtbild-als-problem-bezeichnet-sprecher-wertet-umstrittenen-merz-satz-als-parteipolitische-ausserung-14573369.html?icid=topic-list_14584088___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspBRlv\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Migration im Stadtbild als \u201eProblem\u201c bezeichnet Sprecher wertet umstrittenen Merz-Satz als parteipolitische \u00c4u\u00dferung <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/potsdam\/brandenburg\/sehen-das-problem-weiterhin-im-stadtbild-merz-zeigt-bei-besuch-in-potsdam-harte-linie-bei-migration-14556746.html?icid=topic-list_14584088___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspBRlv\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u201eSehen das Problem weiterhin im Stadtbild\u201c Merz zeigt bei Besuch in Potsdam harte Linie bei Migration <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/emotionen-blockieren-den-diskurs-deutsche-nehmen-ihr-land-als-gespalten-wahr--zuwanderung-polarisiert-am-starksten-14557649.html?icid=topic-list_14584088___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspBRlv\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Emotionen blockieren den Diskurs Deutsche nehmen ihr Land als gespalten wahr \u2013 Zuwanderung polarisiert am st\u00e4rksten <\/a> Regierungssprecher: \u201eNicht zu viel reininterpretieren\u201c <\/p>\n<p class=\"tspBHk0\">Angesprochen auf den von Merz hergestellten Zusammenhang zwischen R\u00fcckf\u00fchrungen und dem Stadtbild versuchte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Mittwoch, die Wogen zu gl\u00e4tten. \u201eIch glaube, da interpretieren Sie zu viel hinein.\u201c<\/p>\n<p class=\"tspBHk0\">Der Bundeskanzler habe sich zu dem ge\u00e4nderten Kurs in der Migrationspolitik der neuen Bundesregierung ge\u00e4u\u00dfert \u2013 \u201e\u00fcbrigens in seiner Funktion als Parteivorsitzender, was er auch explizit so kenntlich gemacht hat.\u201c (mit dpa)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Kai Wegner (CDU) hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) widersprochen, dass es ein Problem im Stadtbild&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":503120,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,1173,31,29,775,30,2384,771,184],"class_list":{"0":"post-503119","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-bundesregierung","10":"tag-cdu","11":"tag-deutschland","12":"tag-friedrich-merz","13":"tag-germany","14":"tag-kai-wegner","15":"tag-markus-soeder","16":"tag-spd"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115383730551146638","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/503119","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=503119"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/503119\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/503120"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=503119"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=503119"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=503119"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}