{"id":503493,"date":"2025-10-16T15:27:14","date_gmt":"2025-10-16T15:27:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/503493\/"},"modified":"2025-10-16T15:27:14","modified_gmt":"2025-10-16T15:27:14","slug":"un-menschenrechtler-kritisieren-deutschland-nach-pro-palaestina-demos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/503493\/","title":{"rendered":"UN-Menschenrechtler kritisieren Deutschland nach Pro-Pal\u00e4stina-Demos"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/polizisten-demonstranten-102.jpg\" alt=\"Polizisten schieben Demonstranten zusammen. (Archivbild: 15.5.2025)\" title=\"Polizisten schieben Demonstranten zusammen. (Archivbild: 15.5.2025) | dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 16.10.2025 17:21 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Unabh\u00e4ngige Experten des UN-Menschenrechtsrats haben angebliche Polizeigewalt und Verbote von Pro-Pal\u00e4stina-Kundgebungen in Deutschland kritisiert. Sie verlangen von der Bundesrepublik, das Recht auf friedliche Versammlung zu achten.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Expertinnen und Experten des UN-Menschenrechtsrats haben deutsche Polizeieins\u00e4tze bei Demonstrationen in Solidarit\u00e4t mit Pal\u00e4stinensern kritisiert. &#8222;Wir sind alarmiert \u00fcber die anhaltende Polizeigewalt und die offensichtliche Unterdr\u00fcckung von Solidarit\u00e4tsaktionen f\u00fcr Pal\u00e4stina durch Deutschland&#8220;, <a href=\"https:\/\/www.ohchr.org\/en\/press-releases\/2025\/10\/un-experts-urge-germany-halt-criminalisation-and-police-violence-against\" title=\"Stellungnahme der Experten des Menschenrechtsrats\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">erkl\u00e4rten sie in einer Stellungnahme<\/a>. Sie werfen den Beh\u00f6rden und der Polizei das Verbot von Kundgebungen, willk\u00fcrliche Festnahmen und die Kriminalisierung von Verteidigern von Menschenrechten vor.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Sie verlangten von Deutschland, seinen Menschenrechts-Verpflichtungen nachzukommen und das Recht auf friedliche Versammlung zu achten und zu erleichtern. &#8222;Im Rahmen des Rechts auf friedliche Versammlung sind gewaltfreie Proteste gesch\u00fctzt und d\u00fcrfen nicht bestraft werden&#8220;, hie\u00df es. Politische Proteste d\u00fcrften nicht unterbunden werden.<\/p>\n<p>    Kontakt mit Bundesregierung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Expertinnen und Experten kritisierten zudem das angebliche Heranziehen au\u00dfenpolitischer Gr\u00fcnde und den &#8222;Missbrauch des Einwanderungsrechts&#8220; etwa zur Ablehnung von Staatsb\u00fcrgerschaften oder zur Abschiebung von Aktivisten als alarmierend. &#8222;Dies widerspricht internationalen Standards und hat eine zutiefst abschreckende Wirkung auf den Schutz demokratischer Freiheiten.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die sechs Fachleute betonten, sie h\u00e4tten die Bundesregierung in der Angelegenheit kontaktiert. Zu ihnen geh\u00f6rt die Kolumbianerin Gina Romero, Sonderberichterstatterin f\u00fcr die Rechte auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Die Expertinnen und Experten arbeiten im Auftrag des UN-Menschenrechtsrates, sprechen aber nicht im Namen des Gremiums. Sie verf\u00fcgen zudem \u00fcber keine Sanktionsm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">W\u00e4hrend des Krieges zwischen der Terrorgruppe Hamas und Israel, der vor zwei Jahren begann, gab es zahlreiche pro-pal\u00e4stinensische Demonstrationen in deutschen St\u00e4dten.<\/p>\n<p>    Polizei spricht von Volksverhetzung und Terrorunterst\u00fctzung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die deutsche Polizei hat Kundgebungen in Solidarit\u00e4t mit Pal\u00e4stinensern nach Ausschreitungen bei fr\u00fcheren Demonstrationen teils mit dem Argument verboten, es k\u00f6nne zu volksverhetzenden und antisemitischen Parolen, Gewaltausbr\u00fcchen und Gewaltverherrlichung kommen. Gerichte haben die Verbote mit Blick auf den Verlauf fr\u00fcherer Veranstaltungen teils best\u00e4tigt, teils aufgehoben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Medien berichteten \u00fcber Vorf\u00e4lle bei derartigen Demonstrationen &#8211; mit Gewalt gegen Sicherheitsbeamte, Parolen, Redebeitr\u00e4gen oder Zwischenrufen, die als antisemitisch oder volksverhetzend gelten. Die Berliner Polizei sagte, sie habe im Rahmen solcher Demos Propagandataten wie Volksverhetzung und Terrorunterst\u00fctzung erfasst.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 16.10.2025 17:21 Uhr Unabh\u00e4ngige Experten des UN-Menschenrechtsrats haben angebliche Polizeigewalt und Verbote von Pro-Pal\u00e4stina-Kundgebungen in Deutschland kritisiert.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":503494,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[331,3924,332,3922,3364,29,30,13,14,3923,15,3921,78891,12,26],"class_list":{"0":"post-503493","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-deutschland","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-aktuelle-news-aus-deutschland","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-nachrichten-aus-deutschland","18":"tag-news","19":"tag-news-aus-deutschland","20":"tag-pro-palaestina-demos","21":"tag-schlagzeilen","22":"tag-un"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115384552898100917","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/503493","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=503493"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/503493\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/503494"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=503493"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=503493"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=503493"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}