{"id":503514,"date":"2025-10-16T15:38:10","date_gmt":"2025-10-16T15:38:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/503514\/"},"modified":"2025-10-16T15:38:10","modified_gmt":"2025-10-16T15:38:10","slug":"bildungstrend-bremen-schlusslicht-niedersachsen-schwaechelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/503514\/","title":{"rendered":"Bildungstrend: Bremen Schlusslicht, Niedersachsen schw\u00e4chelt"},"content":{"rendered":"<p>Mathe, Bio, Physik, Chemie: In all diesen F\u00e4chern schneiden Bremens Neuntkl\u00e4sslerinnen und Neuntkl\u00e4ssler im IQB-Bildungstrend 2024 am schlechtesten ab. Kein anderes Bundesland lag so deutlich unter dem Durchschnitt. Auch Niedersachsen blieb in den F\u00e4chern unter dem Bundesschnitt. Das geht aus einer Studie des Instituts zur Qualit\u00e4tsentwicklung im Bildungswesen (IQB) hervor, die am Rande der Bildungsministerkonferenz in Berlin ver\u00f6ffentlicht wurde. <\/p>\n<p>Im Fach Mathematik erreichten die Bremer Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler beim getesteten Fachwissen im Schnitt 436 Punkte, bundesweit waren es 474. Auch in Biologie (443 Punkte), Chemie (438) und Physik (439) lag Bremen klar zur\u00fcck. In Niedersachsen kamen die Jugendlichen auf 461 Punkte in Mathematik sowie 466, 464 und 465 Punkte in den Naturwissenschaften \u2013 ebenfalls unter dem bundesweiten Durchschnitt.\u00a0 <\/p>\n<p>Die Ergebnisse fielen \u201ewenig erfreulich aus\u201c, hie\u00df es vom IQB. Bundesweit sei das Niveau der Sch\u00fclerleistungen in allen getesteten F\u00e4chern gesunken. <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n              Unterschiede in der Sch\u00fclerschaft <\/p>\n<p>Das IQB weist darauf hin, dass Unterschiede in der Zusammensetzung der Sch\u00fclerschaft bei der Interpretation der Ergebnisse eine Rolle spielen k\u00f6nnen. In Bremen hatte 2024 mehr als die H\u00e4lfte der Neuntkl\u00e4sslerinnen und Neuntkl\u00e4ssler einen Zuwanderungshintergrund \u2013 fast zw\u00f6lf Prozentpunkte mehr als beim vorherigen Bildungstrend 2018. In Niedersachsen lag der Anteil bei 36,8 Prozent, ein Plus von rund 3,6 Prozentpunkten. <\/p>\n<p>Nach Angaben des IQB lassen sich die Leistungseinbu\u00dfen jedoch nicht auf eine einzelne Ursache zur\u00fcckf\u00fchren. Sorgen \u00fcber Kriege, wirtschaftliche Unsicherheit und Klimawandel k\u00f6nnten die Entwicklung der Jugendlichen ebenso beeinflusst haben wie die zunehmende Nutzung sozialer Medien, die sich negativ auf die psychische Gesundheit auswirken k\u00f6nne. <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n              Corona-Effekt h\u00e4lt an <\/p>\n<p>Zudem k\u00f6nnte Corona eine Rolle gespielt haben: Viele der getesteten Jugendlichen waren zu Beginn der Pandemie erst in der f\u00fcnften Klasse. \u201eDass sie aus diesem f\u00fcr sie noch recht neuen Alltag herausgerissen wurden, d\u00fcrfte f\u00fcr viele ein gro\u00dfer Einschnitt gewesen sein\u201c, hei\u00dft es in der Studie. Dieser Einschnitt k\u00f6nnte noch Jahre sp\u00e4ter nachwirken. <\/p>\n<p>F\u00fcr die Untersuchung testete das IQB in Bremen 2.234 Neuntkl\u00e4sslerinnen und Neuntkl\u00e4ssler aus 60 Schulen, in Niedersachsen waren es 2.563 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aus 84 Schulen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mathe, Bio, Physik, Chemie: In all diesen F\u00e4chern schneiden Bremens Neuntkl\u00e4sslerinnen und Neuntkl\u00e4ssler im IQB-Bildungstrend 2024 am schlechtesten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":503515,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[752,2420,3364,29,30,1411,966,9326],"class_list":{"0":"post-503514","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-bildung","9":"tag-bremen","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-niedersachsen","14":"tag-schule","15":"tag-updateme"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115384595522667356","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/503514","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=503514"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/503514\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/503515"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=503514"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=503514"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=503514"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}