{"id":504078,"date":"2025-10-16T20:41:10","date_gmt":"2025-10-16T20:41:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/504078\/"},"modified":"2025-10-16T20:41:10","modified_gmt":"2025-10-16T20:41:10","slug":"trump-droht-hamas-mit-dem-tod","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/504078\/","title":{"rendered":"Trump droht Hamas mit dem Tod"},"content":{"rendered":"<p>Washington (dpa) &#8211; US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat der islamistischen Hamas mit dem Tode gedroht. Wenn die Terrororganisation weiter Menschen im Gazastreifen t\u00f6te, \u00abwerden wir keine Wahl haben als hineinzugehen und sie zu t\u00f6ten\u00bb, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social. Trump machte nicht deutlich, welche Kr\u00e4fte genau dann in den Gazastreifen gehen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Davor hatten Berichte \u00fcber T\u00f6tungen im Gazastreifen durch Hamas-K\u00e4mpfer international f\u00fcr Emp\u00f6rung gesorgt. Trump hatte das am Dienstag aber zun\u00e4chst noch mit einem gewissen Verst\u00e4ndnis kommentiert: Die Hamas habe gegen \u00absehr, sehr schlimme Banden\u00bb durchgegriffen, das habe ihn nicht gro\u00df gest\u00f6rt. \u00abDas ist okay\u00bb, sagte er w\u00f6rtlich.<\/p>\n<p>Gruppen-Erschie\u00dfung im Gazastreifen<\/p>\n<p>Auf der Plattform X war etwa ein Video ver\u00f6ffentlicht worden, das eine Gruppen-Erschie\u00dfung von rund acht Menschen auf einem Platz s\u00fcdlich der Stadt Gaza zeigen soll. Augenzeugen hatten der Deutschen Presse-Agentur telefonisch gesagt, die Hamas habe den Get\u00f6teten vorgeworfen, Kollaborateure der israelischen Armee zu sein. Ein Sprecher des Ausw\u00e4rtigen Amtes hatte die Erschie\u00dfungen als schockierend bezeichnet. Auch die pal\u00e4stinensische Autonomiebeh\u00f6rde verurteilte die mutma\u00dflichen Exekutionen ebenfalls scharf.\u00a0<\/p>\n<p>Bergung toter Geiseln dauert an<\/p>\n<p>Israel hat die Hamas zur \u00dcbergabe aller toten Geiseln aufgefordert und damit gedroht, bei Nichteinhaltung des Waffenruhe-Abkommens zum Krieg im Gazastreifen zur\u00fcckzukehren.\u00a0<\/p>\n<p>Die erste Phase der von Trump initiierten Waffenruhe sieht die Freilassung und \u00dcbergabe aller lebenden und toten Geiseln vor. Bereits am Montag hatten die Islamisten die letzten 20 lebenden Geiseln im Gazastreifen freigelassen. Am Mittwochabend \u00fcbergab die Hamas zwei weitere Leichen \u2013 und hat nach eigener Darstellung damit alle f\u00fcr sie erreichbaren \u00dcberreste von Geiseln ausgeh\u00e4ndigt.\u00a0<\/p>\n<p>Laut Vereinbarung muss die Hamas insgesamt 28 Geiselleichen \u00fcbergeben. Bisher \u00fcbergab sie zehn Leichen. Bei einer davon handelt es sich nach israelischen forensischen Erkenntnissen nicht um die sterblichen \u00dcberreste einer Geisel.<\/p>\n<p>In einer Erkl\u00e4rung der Hamas hie\u00df es, man unternehme gro\u00dfe Anstrengungen, um die Sache abzuschlie\u00dfen. F\u00fcr die Bergung ben\u00f6tige es \u00abau\u00dferordentliche Bem\u00fchungen und spezielle Ausr\u00fcstungen\u00bb. Israels Armee erkl\u00e4rte, die Hamas sei \u00abverpflichtet, sich an die Vereinbarung zu halten und die n\u00f6tigen Schritte zu unternehmen, um alle Geiseln zur\u00fcckzugeben\u00bb.\u00a0<\/p>\n<p>Sorge wegen rechtsextremer Minister<\/p>\n<p>Sowohl israelische als auch US-Beamte bef\u00fcrchten laut der US-Nachrichtenseite \u00abAxios\u00bb, dass rechtsextreme Minister in Israels Regierung von Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu die Frage der R\u00fcckgabe der toten Geiseln nutzen werden, um das Waffenruhe-Abkommen zu untergraben und auf eine Wiederaufnahme des Krieges zu dr\u00e4ngen. \u00abWir k\u00f6nnen nicht zulassen, dass das Abkommen scheitert\u00bb, wurde ein Beamter der US-Regierung zitiert.<\/p>\n<p>Der US-Sender CNN zitierte Trump, dass dieser erw\u00e4ge, Israel die Wiederaufnahme der K\u00e4mpfe zu erlauben, sollte die Hamas sich weigern, ihren Teil der Vereinbarung einzuhalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Washington (dpa) &#8211; US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat der islamistischen Hamas mit dem Tode gedroht. Wenn die Terrororganisation weiter&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":504079,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1840],"tags":[30785,3364,29,30,411,8221,4046,6000,1209,139,64,4418],"class_list":{"0":"post-504078","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wuppertal","8":"tag-palstinensische-gebiete","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-israel","13":"tag-konflikte","14":"tag-krieg","15":"tag-nahost","16":"tag-nordrhein-westfalen","17":"tag-regierung","18":"tag-usa","19":"tag-wuppertal"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115385786992021709","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/504078","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=504078"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/504078\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/504079"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=504078"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=504078"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=504078"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}