{"id":504698,"date":"2025-10-17T02:27:14","date_gmt":"2025-10-17T02:27:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/504698\/"},"modified":"2025-10-17T02:27:14","modified_gmt":"2025-10-17T02:27:14","slug":"darum-lohnt-sich-das-queen-musical","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/504698\/","title":{"rendered":"Darum lohnt sich das Queen-Musical"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Donnernde Gitarren, schrille Kost\u00fcme, gro\u00dfe Gef\u00fchle: Das Queen-Musical \u201eWe Will Rock You\u201c kommt nach 15 Jahren zur\u00fcck nach Stuttgart &#8211; in v\u00f6llig neuer Form. Am Freitag feiert die Inszenierung Premiere im Stage Palladium Theater. Zugegeben: Es ist nicht ganz neu. Und klar, es mag g\u00fcnstiger sein, die Hits der Band im Radio oder auf einer 70- oder 80er-Jahre-Fete zu h\u00f6ren, als einen mitunter dreistelligen Betrag f\u00fcrs Ticket zu zahlen. Trotzdem gibt es gute Gr\u00fcnde, warum ein Besuch der Queen-Show in der Landeshauptstadt lohnt. Hier sind f\u00fcnf davon:<\/p>\n<p>Die kultige Musik\u00a0<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Queen gilt als eine der besten und erfolgreichsten Rockbands der Welt. Mit ihrer Mischung aus Rock, Oper, Pop und Theatralik haben die Musiker um S\u00e4nger Freddy Mercury Generationen von Fans weltweit begeistert. Hits wie \u201eBohemian Rhapsody\u201c, \u201eAnother One Bites The Dust\u201c, \u201eWe Are The Champions\u201c oder \u201eWe Will Rock You\u201c sind l\u00e4ngst zu epischen Hymnen geworden. Klar: Queen ist Kult. Und Mitglieder der Band haben auch bei der Entwicklung des Musicals mitgewirkt.\u00a0<\/p>\n<p>Die schr\u00e4ge Story\u00a0<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Anders als der Oscar-pr\u00e4mierte Film \u201eBohemian Rhapsody\u201c erz\u00e4hlt die Show nicht die Geschichte der Band. Im Musical geht es um eine futuristisch-d\u00fcstere Welt, in der Kreativit\u00e4t und Rockmusik verboten sind. Die Jugend wird durch computergenerierten Einheitsbrei-Pop unterdr\u00fcckt. Instrumente sind verbannt. Im Hintergrund zieht der tyrannische Konzern Globalsoft mit der \u201eKiller Queen\u201c an der Spitze die F\u00e4den. Der junge Held Galileo, ein Tr\u00e4umer, will sich nicht mit der glattgeb\u00fcrsteten Realit\u00e4t abfinden. Er sagt dem System den Kampf an &#8211; und gr\u00fcndet eine Band. Die Story ist eine Mischung aus Rock-Show und epischer Story \u00fcber Individualit\u00e4t, Rebellion und Liebe.\u00a0<\/p>\n<p>Die neue Inszenierung<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Die Queen-Show ist wahrlich nicht neu, feierte bereits im Jahr 2002 Premiere in London. Nach Angaben von Stage Entertainment haben schon 16 Millionen Menschen in 19 L\u00e4ndern \u201eWe Will Rock You\u201c gesehen. Auch in Stuttgart war das Musical bereits zu Gast &#8211; 2008 bis 2010. Trotzdem d\u00fcrfte ein erneuter Besuch manchen Kenner \u00fcberraschen: Der Stoff wurde nun komplett neu inszeniert, mit neuem Drehbuch, neuen Choreographien und j\u00fcngerer Besetzung.\u00a0<\/p>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">F\u00fcr die 32 Mitwirkenden liegen laut Stage 120 Per\u00fccken bereit. Allein die Per\u00fccke der \u201eKiller Queen\u201c habe 80 Stunden Arbeit ben\u00f6tigt, bis sie fertig gewesen sei. Zum Einsatz kommen zudem 60 verschiedene Lippenstifte, 300 Pinsel und mehrere tonnenschwere LED-W\u00e4nde. Die Rockhymnen hingegen bleiben die bekannten &#8211; sie werden aber im Gegensatz zu damals alle auf Englisch gesungen, wie das Unternehmen verlauten l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Die geschichtstr\u00e4chtige Gitarre\u00a0<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Zur Premiere wird ein ganz besonderer Gast erwartet: \u201eQueen\u201c-Gitarrist Brian May m\u00f6chte sich das St\u00fcck h\u00f6chstpers\u00f6nlich im Stuttgarter Stage Palladium Theater anschauen. May hat in den 1960ern eine Gitarre selbst gebaut, unter anderem mit H\u00f6lzern, die er im Keller oder auf dem Dachboden fand &#8211; seine legend\u00e4re \u201eRed Special\u201c. Der Sound dieser Gitarre sei einzigartig, sagen Musiker. May hat dem Musical-Team Kopien seiner \u201eRed Special\u201c zur Verf\u00fcgung gestellt \u2013 detailgetreu nachgebaut nach seinem Werk aus den 1960ern.\u00a0<\/p>\n<p>Der Mitmach-Faktor<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Es ist auf jeden Fall kein Musical zum Zur\u00fccklehnen. Die Show mutiert im Handlungsverlauf zum Rockkonzert. Bei Songs wie \u201eRadio Ga Ga\u201c und \u201eDon\u2019t Stop Me Now\u201c d\u00fcrfte sich der Saal in eine singende Masse verwandelt. \u201eDurch die Welthits ist das Publikum ganz anders angefixt\u201c, hei\u00dft es bei Stage. Alle Songs werden dabei gespielt von einer Live-Band. Die hockt nicht wie sonst im Orchestergraben, sondern auf einer Wand auf der B\u00fchne, wo sie hoch- und runtergefahren wird. 24 Lieder von Queen stehen insgesamt auf dem Programm &#8211; und liefern einen knapp dreist\u00fcndigen Energieschub.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/36cd2c49-c103-4833-9ccf-0fd0e6e54800.jpg\" loading=\"lazy\" alt=\"Per\u00fccken und LED-W\u00e4nde: Die Show ist schrill und laut.\"\/><img decoding=\"async\" alt=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" class=\"sm:tw-w-9 sm:tw-h-9\" src=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/_next\/static\/media\/imageExpand.10dba927.svg\"\/><\/p>\n<p>Per\u00fccken und LED-W\u00e4nde: Die Show ist schrill und laut. (Foto: Bernd Wei\u00dfbrod\/dpa)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Donnernde Gitarren, schrille Kost\u00fcme, gro\u00dfe Gef\u00fchle: Das Queen-Musical \u201eWe Will Rock You\u201c kommt nach 15 Jahren zur\u00fcck nach&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":504699,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1837],"tags":[772,3364,29,30,40853,2549,810,3783,94],"class_list":{"0":"post-504698","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nuernberg","8":"tag-bayern","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-givemeperspective","13":"tag-leute","14":"tag-musik","15":"tag-nuernberg","16":"tag-theater"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115387148111737887","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/504698","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=504698"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/504698\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/504699"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=504698"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=504698"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=504698"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}