{"id":505020,"date":"2025-10-17T05:26:32","date_gmt":"2025-10-17T05:26:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/505020\/"},"modified":"2025-10-17T05:26:32","modified_gmt":"2025-10-17T05:26:32","slug":"wuppertaler-stadtwerke-stoppen-erstmal-verkauf-von-wasserwerk-areal-in-benrath","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/505020\/","title":{"rendered":"Wuppertaler Stadtwerke stoppen erstmal Verkauf von Wasserwerk-Areal in Benrath"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Das hatten sich die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) wohl anders vorgestellt. Per Anzeige auf einem Immobilienportal wollten sie f\u00fcr einen Gro\u00dfteil des Gel\u00e4ndes ihres Wasserwerkes Benrath mit der Adresse Am Trippelsberg 3 einen neuen Eigent\u00fcmer finden. Doch jetzt ist das Unternehmen erst einmal zur\u00fcckgerudert.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das Wasserwerk Benrath existiert seit 1879 und wurde von der Stadt Elberfeld in Rheinn\u00e4he gebaut, um Trinkwasser f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung der damals noch eigenst\u00e4ndigen bergischen Stadt bereitzustellen. Anfangs war es ein reines F\u00f6rder- und Pumpwerk. Eine Trinkwasseraufbereitungsanlage gibt es seit den 1950-er Jahren, da damals die nat\u00fcrliche Uferfiltration nicht mehr ausreichte, um die Trinkwasserqualit\u00e4t zu gew\u00e4hrleisten. Zur gleichen Zeit wurde das F\u00f6rdergebiet \u201eAuf dem Grind\u201c erschlossen. Es liegt auf der anderen Rheinseite. Das Rohwasser gelangt durch einen D\u00fcker unter dem <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/rhein\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rhein<\/a> ins Wasserwerk.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Im Juli dieses Jahres hatten die Wuppertaler Stadtwerke eine Anfrage unserer Redaktion zu den Verkaufsabsichten best\u00e4tigt. Sie wolle sich von einem Areal am Wasserwerk trennen, das 41.000 Quadratmeter gro\u00df ist, davon 21.000 Quadratmeter Bauland. Wer da h\u00e4tte zuschlagen wollen, h\u00e4tte sehr tief in die Tasche greifen m\u00fcssen: Als Mindestkaufpreis waren in der Anzeige 35 Millionen Euro aufgerufen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Doch jetzt sind diese Verkaufsabsichten erst einmal gestoppt. Das hat die B\u00fcrgerinitiative Hafenalarm erfahren, die die Wuppertaler Stadtwerke um einen Ortstermin zwecks Besichtigung angefragt hatte. Der Initiative liegt der Erhalt des Fu\u00df- und Radwegs am Herzen, aber auch das Gel\u00e4nde mit den historischen Geb\u00e4uden und den m\u00e4chtigen B\u00e4umen, hei\u00dft es in einer Mail an unsere Redaktion.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mit der Absage, dass ein Besuch nicht m\u00f6glich sei, weil Wasserwerke nunmehr zur kritischen Infrastruktur geh\u00f6rten, bekam die Initiative aber auch die neuesten Informationen. In dem Antwortschreiben der WSW, das uns vorliegt, hei\u00dft es w\u00f6rtlich: \u201eGerne m\u00f6chten wir Ihnen mitteilen, dass die \u00f6ffentliche Ausschreibung derzeit eingestellt wurde, weil hausinterne Pr\u00fcfungsprozesse stattfinden.\u201c Das haben die Mitglieder von Hafenalarm auch deswegen so positiv aufgenommen, weil die Wuppertaler Stadtwerke derzeit nicht vorhaben, den g\u00fcltigen Pachtvertrag mit der Stadt zu k\u00fcndigen, wie es in dem Schreiben weiter hei\u00dft.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Landeshauptstadt ist P\u00e4chterin des zwischen Rhein und Wasserwerkverlaufenden stark genutzten Rad- und Fu\u00dfweges. Durch dessen Nutzung m\u00fcssen die Radfahrer bis zur Kreuzung Reisholzer Werftstra\u00dfe nicht durch das Hafengel\u00e4nde mit dem starken Lkw-Verkehr fahren. Derzeit haben die Landeshauptstadt und die Wuppertaler Stadtwerke eine Nutzungsvereinbarung, die laut WSW eine sechsmonatige K\u00fcndigungsfrist hat. Die Stadt zahlt daf\u00fcr j\u00e4hrlich 33.784 Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das hatten sich die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) wohl anders vorgestellt. 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