{"id":505312,"date":"2025-10-17T08:08:19","date_gmt":"2025-10-17T08:08:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/505312\/"},"modified":"2025-10-17T08:08:19","modified_gmt":"2025-10-17T08:08:19","slug":"zwischen-hip-hop-und-staeffele-weinwanderungen-werden-immer-beliebter-bartek-macht-den-test","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/505312\/","title":{"rendered":"Zwischen Hip-Hop und St\u00e4ffele: Weinwanderungen werden immer beliebter \u2013 Bartek macht den Test"},"content":{"rendered":"<p>Wer hat es nicht schon oft geh\u00f6rt: Hey, ihr m\u00fcsst mal auf eine Weinwanderung gehen! Meistens von einem Onkel oder einer Tante, woraufhin man das f\u00fcr \u201eirgendwann mal\u201c abgespeichert hat. Schlie\u00dflich ist das etwas f\u00fcr \u201eechte\u201d Erwachsene. <\/p>\n<p>Nun war aber vergangenen Samstag ein unglaublich malerisches Kaiserwetter angek\u00fcndigt und wir hatten jemanden aus der Gro\u00dfstadt (Berlin) zu Besuch. Der Gast fragte, ob wir nicht irgendwo an der frischen Luft etwas machen k\u00f6nnten \u2013 und Weindurst hatte der Gast auch. Zack, nicht lange gefackelt, schnell wurde die Weinwanderung ausgerufen. Beste Idee seit langem!<\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/media.media.dddd52d0-6817-4a68-9972-0f2a37dec37c.original1024.media.jpeg\"\/>    <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Bartek\" title=\"Bartek\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bartek<\/a> entf\u00fchrt seinen Gast in die Stuttgarter Weinberge.    Foto: privat    <\/p>\n<p>Es handelte sich dabei nicht um eine lang geplante, von einer Person gef\u00fchrten Wanderung, die erkl\u00e4rt wie man einen kleinen Schluck Wein im Mund f\u00fchrt, ihn ausspuckt, um dann von \u201eK\u00f6rper\u201d und \u201eNuance\u201d zu sprechen, sondern um eine Einfach-Drauf-Los-Tour. Die Weing\u00fcter, die wir in unseren sch\u00f6nen Stuttgarter Weinbergles besuchten, haben wir uns selbst ausgesucht. <\/p>\n<p>Los geht\u2019s bei der Grabkapelle Rotenberg <\/p>\n<p>Schnell war klar: Wir lassen das Auto in der N\u00e4he der Grabkapelle Rotenberg stehen (bis zum n\u00e4chsten Tag) und genie\u00dfen erstmal die wundervolle Aussicht auf den Stuttgarter Wasen, den Fernsehturm und vor allem auf das zauberhafte Farbenspiel der Baumbl\u00e4tter und Weinterrassen, die von gr\u00fcn \u00fcber gelb bis zu einem Orange und sogar tiefem Weinrot alles aufboten an diesem Samstag. Das nette Bistro an der Kapelle bietet alles, was ein ordentlicher Weindurst braucht. Richtig gute Wei\u00dfweinschorle! Besser auch die zweite hinterher, man hat ja noch einen Weg vor sich. Auch wenn das Kuchenangebot und die M\u00f6glichkeit, sich Picknickk\u00f6rbe mit Snacks, Wein und Wasser mitgeben zu lassen verlockend klangen, gingen wir bergab in Richtung Weing\u00fcter Zai\u00df, Warth und Co.<\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/media.media.7d64aaa4-244d-4402-b563-c6da3b459dc4.original1024.media.jpeg\"\/>     Bartek probiert sich durch die Stuttgarter Weine.    Foto: privat    <\/p>\n<p>Bewusst haben wir die \u201eWander\u201d-Abschnitte nicht allzu lang gew\u00e4hlt und waren bereits nach einer viertel Stunde an einer Art Weingut, das leider komplett aus Automaten bestand, die mit Wein- und Wasserflaschen gef\u00fcllt waren. Neben den Automaten: einige fluchende schw\u00e4bische Frauen, die sich \u00fcber die gebuchte Exit-Games Experience beklagten (oder Wein-Safari oder so, das tiefe Schw\u00e4bisch blieb uns zum Gro\u00dfteil unverst\u00e4ndlich). Was wir mitnehmen: die Weinsafari sei nicht zu empfehlen, alles ist unpers\u00f6nlich und es gibt \u00fcberall F\u00e4cher mit Zahlencodes\u2026.die Reisegruppe hatte sich das alles anders vorgestellt, glaube ich.<\/p>\n<p>Wei\u00dfburgunder f\u00fcr 10 Euro und Ausblick auf den Kessel <\/p>\n<p>Auch wenn sonst nicht viel Gastliches an diesem Geh\u00f6ft war, f\u00fcr 10 Euro gab es einen wirklich guten Wei\u00dfburgunder und frische Weingl\u00e4ser konnte man sich nehmen. Dazu stand eine lange Reihe an Bierb\u00e4nken mit Ausblick auf die Weinberge um die Ecke. Hat trotz allem Spa\u00df gemacht und war der Weinlaune sehr zutr\u00e4glich.<\/p>\n<p>Was ich direkt an die Weing\u00fcter in dieser Gegend richten m\u00f6chte: Bitte updatet doch eure \u00d6ffnungszeiten online. Bei kaum einem Weingut haben die K\u00fcchenzeiten gestimmt. Es hat ewig gedauert, bis man zu einem Weingut kam, das wirklich noch oder schon warme K\u00fcche hatte. <\/p>\n<p>Einen Umweg \u00fcber das falsche, vor\u00fcbergehend geschlossene (mein Fehler) Weingutn Zai\u00df, gingen wir ein kurzes St\u00fcck zur\u00fcck \u00fcber die herbstlichen Weinbergwege und wechselten dann \u00fcber die Landstra\u00dfe zum \u00fcberaus freundlichen Weingut Warth. Dort sitz man gesellig mit anderen Weinlustigen in kleinen Bierzelten und ein sehr angenehm freundlicher Weingutsbesitzer empfiehlt uns tollen Wei\u00dfen. Zu diesem Zeitpunkt waren wir sehr hungrig, laut Internet gab es dort endlich Essen. Doch der nette Mann meinte, Essen habe er nicht, da m\u00fcssten wir schon noch ein St\u00fcck zum Zai\u00df. Als er merkte, wie die Stimmung zu kippen drohte, brachte er uns liebevoll angerichtete Desserts, damit wir nicht von der Bierbank kippten. <\/p>\n<p> Kn\u00f6del, Kartoffelsalat \u2013 und beinahe eine Katastrophe <\/p>\n<p>Hier verschwimmen langsam die Erinnerungen und alles wird zu einer lustigen Weinwanderei, bei der wir schlie\u00dflich doch noch zu einer Besenwirtschaft kamen, in der es alles gab, was man zum Essen braucht: Tellerschnitzel mit Kartoffelsalat, Pilzrahm-Kn\u00f6del und Ofenschlupfer! Weinhof Helmut Zai\u00df. Doch fast h\u00e4tte alles noch in einer Trag\u00f6die enden k\u00f6nnen. Dort war n\u00e4chmlich nur Barzahlung m\u00f6glich.<\/p>\n<p>   <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/media.media.12b20385-7ef3-4553-a0e1-eb8d2750c0de.original1024.media.jpeg\"\/>     Schlie\u00dflich gab es doch noch etwas zu essen auf der Weinwanderung.    Foto: privat    <\/p>\n<p>Liebe Weingutbesitzer, wenn ihr auch j\u00fcngere Menschen und\/oder Spontanbesucher haben m\u00f6chtet, die gern bei euch einkehren, bitte beachtet, dass wir das Jahr 2025 haben und wirklich NIEMAND mehr Bargeld mit sich f\u00fchrt, oder kaum noch. Wir konnten dann unsere 5er und 10er zusammenkratzen, aber das h\u00e4tte Heikel werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Erfahrung einer Weinwanderung im Stuttgarter Herbst m\u00f6chte ich auf keinen Fall missen und appelliere an alle, die gerne wandern und sich auch mal abseits des Bieres dem Wein widmen m\u00f6chten: Lauft einfach los, es wird auf jeden Fall witzig! Viel Spa\u00df, bis bald an der Grabkapelle Rotenberg!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wer hat es nicht schon oft geh\u00f6rt: Hey, ihr m\u00fcsst mal auf eine Weinwanderung gehen! 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