{"id":505798,"date":"2025-10-17T12:34:10","date_gmt":"2025-10-17T12:34:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/505798\/"},"modified":"2025-10-17T12:34:10","modified_gmt":"2025-10-17T12:34:10","slug":"kometen-swan-und-lemmon-ueber-dem-saarland-zu-sehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/505798\/","title":{"rendered":"Kometen Swan und Lemmon \u00fcber dem Saarland zu sehen"},"content":{"rendered":"<p>Die Kometen Swan und Lemmon sind aktuell am Nachthimmel unterwegs und teilweise sogar mit blo\u00dfem Auge zu erkennen.<\/p>\n<p>                          Swan lange Zeit wegen Sonnenn\u00e4he nicht sichtbar<\/p>\n<p>Der Komet Swan ist noch relativ \u201ejung\u201c \u2013 entdeckt wurde er erst vor rund einem Monat vom Amateurastronomen Vladimir Bezugly. Lange Zeit war er nicht zu sehen, da er sich zu nah an der Sonne befand. Laut der Sternwarte Peterberg vergr\u00f6\u00dfert sich der Abstand zur Sonne nun stetig \u2013 das verbessert die Sichtbarkeit in den Abendstunden.<\/p>\n<p>                            Was sind Kometen?<\/p>\n<p>Kometen sind \u00dcberbleibsel aus der Entstehungszeit des Sonnensystems. Im Gegensatz zu Asteroiden enthalten sie gro\u00dfe Mengen gefrorener Gase. N\u00e4hert sich ein Komet der Sonne, gehen diese wieder in den gasf\u00f6rmigen Zustand \u00fcber. Dadurch entsteht der typische Schweif aus Staub und Gas.<\/p>\n<p>                          Swan nur noch bis zum 20. Oktober sichtbar<\/p>\n<p>Wer Swan sehen m\u00f6chte, sollte sich beeilen: Die Helligkeit nimmt nur noch bis zum 20. Oktober zu. Gegen Monatsende st\u00f6rt zudem der Mond die Beobachtung. Das Himmelsph\u00e4nomen ist im S\u00fcden beziehungsweise S\u00fcdwesten zu sehen.<\/p>\n<p>Um ihn zu erkennen, reicht an einem dunklen Ort oft schon das blo\u00dfe Auge \u2013 besser ist jedoch ein Fernglas, r\u00e4t die Sternwarte. Wer ein mittelgro\u00dfes Teleskop besitzt, kann sich mehr Zeit lassen, da der Komet damit noch einige Wochen lang sichtbar ist.<\/p>\n<p>                          Lemmon am Westhorizont sichtbar<\/p>\n<p>Lemmon wurde Anfang des Jahres durch ein Suchprogramm entdeckt und erreicht am 8. November den sonnenn\u00e4chsten Punkt. Mit einem Fernglas ist er schon jetzt am Himmel zu erkennen \u2013 allerdings sehr tief am Westhorizont.<\/p>\n<p>Daher ist laut Sternwarte eine klare Sicht auf den Horizont unbedingt erforderlich. Mit blo\u00dfem Auge wird der Komet voraussichtlich am 27. Oktober sichtbar. Daf\u00fcr empfiehlt die Sternwarte, sich bereits gegen 18.45 Uhr an einem dunklen Ort mit dem Fernglas auf die Suche zu begeben.<\/p>\n<p>                          Wetter entscheidend f\u00fcr Kometenbeobachtung<\/p>\n<p>Die Sichtbarkeit beider Kometen h\u00e4ngt stark vom Wetter ab: Nur wenn der Himmel m\u00f6glichst klar ist \u2013 also frei von Wolken und Dunst \u2013, kann man sie erkennen. Was das betrifft, ist f\u00fcr Swan die heutige Nacht am besten, zumindest in Teilen des Saarlandes: \u201eIn der kommenden Nacht ist die Chance die Kometen zu sehen ganz gut. Denn es kann aufklaren oder gr\u00f6\u00dfere L\u00fccken zwischen den Wolken geben&#8220;, sagt Stefan Laps vom ARD-Wetterkompetenzzentrum.<\/p>\n<p>\n                                      das saarlandwetter (16.10.2025)\n                                    <\/p>\n<p>\n                                Video [SR Fernsehen, (c) SR, 16.10.2025, L\u00e4nge: 04:40 Min.]\n                              <\/p>\n<p>das saarlandwetter (16.10.2025)<\/p>\n<p>\u201eIn der Nacht zum Sonntag werden ein paar lockere und d\u00fcnnere Wolken vorbeiziehen, die zu einem neuen Tief auf dem Atlantik geh\u00f6ren. Also g\u00e4nzlich sternenklar wird es nicht sein\u201c, so der Wetterexperte. Von Sonntag auf Montag gibt es kaum eine Chance, denn die Nacht ist wolkenverhangen. <\/p>\n<p>Generell sollten sich die Sternen- und Kometenbeobachterinnen und -beobachter aber \u201eauf jeden Fall warm anziehen, denn in der Nacht wird es kalt \u2013 mit Temperaturen zwischen sieben und einem Grad\u201c, r\u00e4t Laps.<\/p>\n<p>                          Schweif meist nicht wie auf Fotos sichtbar<\/p>\n<p>Neben dem Wetter spielen zudem weitere Faktoren eine Rolle, so die Sternwarte. So k\u00f6nne k\u00fcnstliche Beleuchtung durch Stra\u00dfenlaternen oder andere Lichtquellen das Erlebnis beeintr\u00e4chtigen. Wer sich am Nachthimmel nicht gut auskennt, kann sich mit Apps f\u00fcrs Smartphone orientieren. <\/p>\n<p>Die Sternwarte weist jedoch darauf hin, dass das Smartphone im Nachtmodus betrieben werden sollte. Au\u00dferdem sollten sich die Augen mindestens eine halbe Stunde an die Dunkelheit gew\u00f6hnen.<\/p>\n<p>Die Sternwarte d\u00e4mpft die Erwartungen: Die markanten, bl\u00e4ulichen Schweife, wie man sie auf Astrofotografien sieht, sind mit blo\u00dfem Auge nur bei besonders hellen Kometen zu erkennen \u2013 oft erscheinen sie zudem farblos.<\/p>\n<p>\u00dcber dieses Thema haben auch die SR info Nachrichten im Radio am 13.10.2025 berichtet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Kometen Swan und Lemmon sind aktuell am Nachthimmel unterwegs und teilweise sogar mit blo\u00dfem Auge zu erkennen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":505799,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[135],"tags":[21420,29,30,22744,10740,10741,126265,190,189,10745,194,191,193,192],"class_list":{"0":"post-505798","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wissenschaft-technik","8":"tag-astronomen","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-himmel","12":"tag-komet","13":"tag-kometen","14":"tag-lemmon","15":"tag-science","16":"tag-science-technology","17":"tag-swan","18":"tag-technik","19":"tag-technology","20":"tag-wissenschaft","21":"tag-wissenschaft-technik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115389534446013184","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/505798","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=505798"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/505798\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/505799"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=505798"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=505798"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=505798"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}