{"id":505931,"date":"2025-10-17T13:47:15","date_gmt":"2025-10-17T13:47:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/505931\/"},"modified":"2025-10-17T13:47:15","modified_gmt":"2025-10-17T13:47:15","slug":"architektenbuero-tettnang-50-jahre-erfolgsgeschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/505931\/","title":{"rendered":"Architektenb\u00fcro Tettnang: 50 Jahre Erfolgsgeschichte"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Auf dem Hofgut Kaltenberg scheint die Zeit stehen geblieben zu sein: Die Hopfenburg und Villa Kaltenberg erinnern an bedeutende Jahre in der Geschichte des Tettnanger Hopfenanbaus. Denkmalgesch\u00fctzt und nach historischem Vorbild saniert, wird im Inneren der Villa an Zukunft gedacht \u2013 an Geb\u00e4ude, die andernorts entstehen sollen.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Seit den 90er-Jahren hat das Architekturb\u00fcro \u201ewassung bader architekten\u201c dort seine R\u00e4umlichkeiten. Die Geschichte des B\u00fcros ist weitaus l\u00e4nger: Seit 1975\u00a0 pr\u00e4gen die Geb\u00e4ude der Architekten aus Tettnang das Gesicht der Region.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/0f4bf25d-888b-493b-b689-4ac0c25b54d1.jpg\" loading=\"lazy\" alt=\"Mit seinem Schaffen begann alles: Architekt Helge Wassung.\"\/><img decoding=\"async\" alt=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" class=\"sm:tw-w-9 sm:tw-h-9\" src=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/_next\/static\/media\/imageExpand.10dba927.svg\"\/><\/p>\n<p>Mit seinem Schaffen begann alles: Architekt Helge Wassung. (Foto: wassung bader architekten)<\/p>\n<p>Vor 50 Jahren beginnt es am B\u00e4renplatz<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Daf\u00fcr legte Helge Wassung vor 50 Jahren den Grundstein: Am B\u00e4renplatz, an der Stelle, wo heute noch die Osteria ist, begann Wassung mit seinem B\u00fcro.\u201eDer Hang zur Kunst\u201c, sagt Harald Bader, habe ihn zur Architektur gef\u00fchrt &#8211; und 1986 in das B\u00fcro von Helge Wassung. 1991 gr\u00fcndeten die Architekten eine Partnerschaft.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/14e0b359-f2e1-44a3-87ab-fb4eb1bed12f.jpg\" loading=\"lazy\" alt=\"Ein erster Schritt in die \u00d6ffentlichkeit: eine Anzeige aus den Anfangsjahren.\"\/><img decoding=\"async\" alt=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" class=\"sm:tw-w-9 sm:tw-h-9\" src=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/_next\/static\/media\/imageExpand.10dba927.svg\"\/><\/p>\n<p>Ein erster Schritt in die \u00d6ffentlichkeit: eine Anzeige aus den Anfangsjahren. (Foto: Anja Z\u00fcrn)<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Die Architektur war nicht nur ihr Beruf, sondern pr\u00e4gte auch die Familie: Wassungs Tochter Sylke stieg 2002 in das Unternehmen ein, f\u00fchrte die Partnerschaft mit Harald Bader fort. 2023 folgte Baders Sohn Jonas. \u201eEs gibt die Anekdote, wie er im Kindergarten ein Haus zeichnen sollte. Die Erzieherin konnte es nicht verstehen, weil er einen Grundriss gezeichnet hat\u201c, erz\u00e4hlt Harald Bader.<\/p>\n<p>Ein Architekturb\u00fcro in dritter Generation<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Heute leiten Sylke Wassung und Jonas Bader das B\u00fcro in dritter Generation, Harald Bader ist Seniorpartner. Das Team um sie herum ist in den vergangenen Jahrzehnten gewachsen: Aus dem Ein-Mann-B\u00fcro am B\u00e4renplatz wurde ein Team aus rund zw\u00f6lf Architekten.<\/p>\n<p class=\"tw-text-neutral-50 tw-py-2 tw-border-b tw-mb-0 tw-text-sm tw-font-medium tw-border-solid tw-border-b-neutral-80 tw-font-primary\">Empfohlene Artikel<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/regional\/oberschwaben\/bad-waldsee\/drohende-gefahr-fuer-familienbetriebe-landwirte-schlagen-alarm-4004653\" class=\"sve-teaser_small sve-teaser_image-right\" aria-label=\"\u201eDrohende Gefahr f\u00fcr Familienbetriebe\u201c: Landwirte schlagen Alarm\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" width=\"319\" height=\"239\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2d94f6ca-b698-457a-be9b-57489444318a.jpg\" loading=\"lazy\" alt=\"\u201eDrohende Gefahr f\u00fcr Familienbetriebe\u201c: Landwirte schlagen Alarm\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/regional\/lindau\/lindau\/bei-den-kunden-kommt-es-gut-an-familienbetrieb-hat-ploetzlich-nachts-geoeffnet-4005134\" class=\"sve-teaser_small sve-teaser_image-right\" aria-label=\"Bei den Kunden kommt es gut an: Familienbetrieb hat pl\u00f6tzlich nachts ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" width=\"319\" height=\"239\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/dbc4bce5-d419-47ed-ba50-47e2574d450f.jpg\" loading=\"lazy\" alt=\"Bei den Kunden kommt es gut an: Familienbetrieb hat pl\u00f6tzlich nachts ge\u00f6ffnet\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Und hinter zahlreichen Geb\u00e4uden in der Region stecken die Architekten des Tettnanger B\u00fcros. Wobei manch Geb\u00e4ude in Erinnerung bleibt: Sylke Wassung erinnert sich an eines ihrer ersten realisierten Projekte vor rund 25 Jahren: Ein Passivhaus in Tettnang, das eines der ersten in der Region gewesen sei. Geht sie heute daran vorbei, hat sie ein gutes Gef\u00fchl bei dessen Anblick: Die Bauherren seien sympathisch gewesen, das Projekt etwas Neues und Aufregendes. \u201eDas war eine sch\u00f6ne Erfahrung.\u201c<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Auch Seniorchef Harald Bader erinnert sich an eines seiner ersten Projekte: Ein Haus, das um 1986 nahe dem Freibad gebaut wurde und dort noch immer steht. Es sei ein Haus, \u201edas zu seinem Bauherren passte\u201c, sagt er, und Wassung erg\u00e4nzt, dass das ein wesentlicher Teil der Arbeit sei: \u201eSp\u00fcren, was die Bauherren f\u00fcr Typen sind, was zu ihnen passt.\u201c<\/p>\n<p>Die KI und die Architektur<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Dieses feine Gesp\u00fcr ist wiederum etwas, was der Architekt einer k\u00fcnstlichen Intelligenz voraus hat: \u201eDie KI wird durchaus in der Lage sein, Grundrisse zu entwickeln, aber sie wird nicht die Empathie haben, sich auf die Pers\u00f6nlichkeit einen Bauherren einzustellen oder die Komplexit\u00e4t einer Industrieanlage komplett zu erfassen\u201c, ist Harald Bader \u00fcberzeugt. \u201eDie KI ist ein Werkzeug, das uns an die Hand gegeben wird\u201c, sagt Jonas Bader. \u201eEs wird unseren Job formen und pr\u00e4gen, aber nicht ersetzen.\u201c<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Nie haben sich die Architekten in den vergangenen Jahren gescheut, neue \u201eWerkzeuge\u201c zu nutzen. Die 50 Jahre seien, wie eine \u201eZeitreise von der analogen in die digitale Welt\u201c, sagt Harald Bader. Fr\u00fch haben sie sich mit Digitalisierung auseinandergesetzt, nutzen seit Mitte der 90er Jahre CAD-Programme und seit rund 20 Jahren BIM-f\u00e4hige Software-Tools, die eine virtuelle eng vernetzte Planung mit allen Projektbeteiligten erm\u00f6glichen. \u201eWir sind technisch auf dem aktuellen Stand der Dinge und vorne mit dabei\u201c, bilanziert Harald Bader.<\/p>\n<p>Von Krisenzeiten und Anforderungen<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Sie sind stolz auf das Erreichte, auf die Geschichte des Unternehmens, wobei auch das Architekturb\u00fcro \u201eTiefs\u201c hatte: Die Baukrise ging in ganz Deutschland nicht spurlos an Planungsb\u00fcros vor\u00fcber. Die wirtschaftliche Lage verschlechterte sich in den vergangenen Jahren vor allem f\u00fcr B\u00fcros, die auf den Wohnungsbau fokussiert waren. \u201eWir hatten Dellen\u201c, bilanziert Wassung, \u201eaber die starken Einschnitte sind zum Gl\u00fcck an uns vor\u00fcbergegangen\u201c.<\/p>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Auch, weil das Tettnanger B\u00fcro nicht einseitig aufgestellt ist: Das Portfolio reicht von Wohngeb\u00e4uden bis zu Industrie- und Gewerbebauten, von Kirchensanierungen, innovativen Micro-Appartements, \u00fcber funktionelle Feuerwehrh\u00e4user bis hin zu komplexen Gro\u00dfprojekten.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Der Blick auf die Homepage zeigt das vielf\u00e4ltige Schaffen des Architekturb\u00fcros: Die Sanierung der Hopfenburg oder die Erweiterung der damaligen Grundschule und des heutigen Kindergartens in Hiltensweiler in den 90ern, die Mehrzweckhalle Obereisenbach, die Renovierung der Kirche St. Maria um 2004 sowie die Kirchplatzgestaltung 2008 in Meckenbeuren, das um 2019 er\u00f6ffnete  \u201eHaus der Pflege\u201c in Tettnang sind Projekte der \u201ewassung bader architekten\u201c.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Wie viel des pers\u00f6nlichen Geschmacks in ein Geb\u00e4ude einflie\u00dfen darf, h\u00e4nge von der Art des Projekts ab, so Harald Bader. \u201eWas uns umtreibt, sind nat\u00fcrlich Normierungen, DIN-Normen, die aufgestellt werden, spezielle Arbeitsst\u00e4ttenrichtlinien, Energieeinspargesetze oder strenge Bebauungspl\u00e4ne\u201c, so Jonas Bader. \u201eDas sind Sachen, die uns teilweise ein sehr enges Korsett anlegen.\u201c<\/p>\n<p>Die Vielfalt des Schaffens<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Dennoch gelingt dem Architekturb\u00fcro immer wieder ein weiterer Schritt \u2013 auch auf \u00fcberregionaler Ebene: Derzeit planen und realisieren sie neue Feuerwehrwachen f\u00fcr die Werksfeuerwehren der Unternehmen Everllence, vormals MAN, in Augsburg und Airbus in Immenstaad. Das B\u00fcro hat sich einen Namen in Sachen Feuerwachen gemacht, gewann 2006 mit der Feuerwache in Wangen einen europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2b294ebe-0f85-44e8-a35f-5a8f03bf9978.jpg\" loading=\"lazy\" alt=\"Das Feuerwehrhaus in Wangen gilt bis heute als Vorzeigeprojekt.\"\/><img decoding=\"async\" alt=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" class=\"sm:tw-w-9 sm:tw-h-9\" src=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/_next\/static\/media\/imageExpand.10dba927.svg\"\/><\/p>\n<p>Das Feuerwehrhaus in Wangen gilt bis heute als Vorzeigeprojekt. (Foto: Christoph Morlok)<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Zudem steht das Architektenb\u00fcro in enger Verbindung mit einem anderen gro\u00dfen Namen der Region: \u201eVetter Pharma\u201c. Seit rund 20 Jahren plant das Architektenb\u00fcro die Geb\u00e4ude des Pharmakonzerns und ist derzeit mit der Planung des neuen Vetter-Standorts auf dem Ford-Gel\u00e4nde im saarl\u00e4ndischen Saarlouis betraut, wo ab 2030 tausende Mitarbeiter arbeiten sollen.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">\u201eIm Gegensatz zu so einem Gro\u00dfprojekt steht dann nat\u00fcrlich die Gestaltung eines Altarraums\u201c, so Sylke Wassung. \u201eAber es ist gerade diese Vielfalt, die unsere Arbeit seit Jahrzehnten bereichert.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/a00a02a3-74a6-4f62-9e64-2354a8c556ad.jpg\" loading=\"lazy\" alt=\"Zahlreiche Geb\u00e4ude des Pharmaunternehmens Vetter wurden von dem Tettnanger Architekturb\u00fcro geolant und realisiert.\"\/><img decoding=\"async\" alt=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" class=\"sm:tw-w-9 sm:tw-h-9\" src=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/_next\/static\/media\/imageExpand.10dba927.svg\"\/><\/p>\n<p>Zahlreiche Geb\u00e4ude des Pharmaunternehmens Vetter wurden von dem Tettnanger Architekturb\u00fcro geolant und realisiert. (Foto: wassung bader architekten)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Auf dem Hofgut Kaltenberg scheint die Zeit stehen geblieben zu sein: Die Hopfenburg und Villa Kaltenberg erinnern an&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":505932,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1775],"tags":[2252,1793,29,214,30,1794,2202,126303,215,42376],"class_list":{"0":"post-505931","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-architekt","9":"tag-art-and-design","10":"tag-deutschland","11":"tag-entertainment","12":"tag-germany","13":"tag-kunst-und-design","14":"tag-projekt","15":"tag-tettnang","16":"tag-unterhaltung","17":"tag-vetter"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115389821838869716","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/505931","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=505931"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/505931\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/505932"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=505931"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=505931"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=505931"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}